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Heute erscheint im Franzis-Verlag ein Buch, das ich allen ans Herz legen will, die sich für Fotografie mit dem Fuji X System interessieren – oder für den Arbeitsalltag und Werdegang professioneller Fotografen.

Sechs Profifotografen aus ganz unterschiedlichen Metiers, die ins Fuji X System gewechselt sind, schildern auf 320 Seiten ihren Werdegang in die professionelle Fotografie, ihren Arbeitsalltag und warum sie sich bewusst für das spiegellose Fuji X System entschieden haben. Viel Platz bekommen ausführliche Fotoreportagen, die mit verschiedenen Fujifilm Kameras entstanden sind – von der GFX Mittelformat bis zur Fuji X100F.

» Mehr Infos und Bestellung beim Verlag Leseprobe (49 Seiten, PDF, ca. 5 MB)

 

Die Fuji X Fotografen im Buch

Reisefotograf Martin Hülle zeigt erzählt im Interview, wie er über seine Faszination für Trekking-Touren durch den Norden zum Fotografen wurde, wie er seine Touren plant und wie seine Fuji X Ausrüstung auf wochenlangen Touren abseits der Zivilisation aussieht. Mehr als 30 beeindruckende Landschaftsaufnahmen aus dem Norden zeigen, wie sich Vorbereitung, Erfahrung und die richtige Ausrüstung auszahlen.

 

David Klammer, der schon Reportagen für GEO, Stern, Spiegel und Zeit-Magazin fotografiert hat, erklärt, warum die Fuji X-Pro2 für ihn die perfekte Reportage-Kamera ist. Seine Bildstrecken zeigen so unterschiedliche Sujets wie ein Hindu-Fest in Hamm-Uentrop, die Prüfung in einer Butler Academy, eine indische Hippiekommune und Schwarzweiß-Bilder von der Fashion Week in der georgische Hauptstadt Tiflis.

 

Thorsten Rother ist in letzter Zeit vor allem mit seinen Headshots bekannt geworden, die er mit Fuji GFX50s und ausschließlich Tageslicht fotografiert. Vor der Bildstrecke mit einigen dieser Portraits erzählt er seinen durchaus verschlungenen Weg, wie er in der professionellen Fotografie Fuß gefasst hat – und warum er letztes Jahr einen kompletten Kurswechsel vorgenommen hat. Sein Kapitel wir abgeschlossen durch Reportagen aus der indischen Stadt Cochin.

 

Peter Steffen arbeitet für die dpa – als Agenturfotograf muss er täglich andere Situationen und Motive bearbeiten. Im Buch schildert er sehr lesenswert, wie ein Formel-1-Wochenende als Fotograf an der Strecke und im Fahrerlager abläuft – und wie sich die Fuji X-T2 dabei bewährt.

 

Bertram Solcher hat sich auf Medizinfotografie spezialisiert, seine Reportage zeigt intensive Bilder einer Herzoperation und aus dem Alltag von Rettungssanitätern. In seinem Artikel schildert Bertram Solcher, wie er zur Medizinfotografie kam und wie er sich auf die Arbeit in dem sensiblen Umfeld vorbereitet.

 

Den Abschluss macht Industriefotograf Christian Ahrens: Anhand von Bildern aus der Industriefertigung erklärt er, wie er über Bildaufbau, Basisbelichtung, aktiven Einsatz von Blitzen, dem eigentlichen Foto und der Nachbearbeitung zum gewünschten Ergebnis führt.

Wie Profis das Fuji X System nutzen

Soweit die Fotografen, ihre Profession und ihre Bilder – aber wie der Titel schon sagt, zieht das Thema „Fuji X“ sich durch das ganze Buch: Alle Autoren sind von anderen Systemen zu Fuji X gewechselt und schildern ihre individuellen Gründe, sowohl ganz rational (Größe und Gewicht, Bildvorschau im Sucher, Qualität der Optiken) aber auch emotional: David Klammer hat eins seiner Kapitel mit „Ghost in the Machine“ überschrieben, fast alle Autoren schildern den Moment, in dem sie von der einen oder anderen Fuji X Kamera emotional berührt oder „angefixt“ waren.

Alle Fotografen lassen uns im Buch auch einen Blick in ihre Kameratasche werfen und erklären, warum sie sich für welche Kamera und welche Objektive entscheiden.

Was bekommt man mit dem Buch?

Komische Frage eigentlich, aber nicht in wenigen Worten zu beantworten. Auf 320 Seiten (Hardcover, 30 x 24cm, 135g Bilderdruckpapier) bekommt man…

  • Einen Bildband mit faszinierenden Bildern aus unterschiedlichen Genres: Landschaft, Portrait, Sport, Reportage und Industrie-Fotografie
  • Mehrere Essays mit tiefen Einblicken in die Arbeit als professioneller Fotograf in verschiedensten Bereichen
  • Einsicht in die Entscheidungsprozesse, warum Profis den Wechsel zu einem relativ neuen Kamerasystem gewagt haben

Ergänzt wird die Mischung durch Tipps, wie sich die Profis ihr Equipment modifiziert oder ergänzt haben, um ihren Workflow zu perfektionieren und ihren persönliche Vorlieben nachzukommen.

Wem kann man dieses Buch empfehlen?

Die FUJIFILM X-PHOTOGRAPHERS ist eine tolle Kombination zwischen Bildband, Essaysammlung und Erfahrungsbericht: ganz allgemein über den Alltag von Profi-Fotografen, ganz konkret über die Arbeit mit dem Fuji X System.

Empfehlen kann man es eigentlich jedem, der sich für diese Themen interessiert – besonders aber zwei Gruppen:

Jedem, der sich für das Fuji X System interessiert – schon als Anwender oder noch in der Findungsphase, denn das Buch zeigt jede Menge Facetten des Systems:

  • Kameras, Objektive und Zubehör – und wie man es einsetzt
  • Bilder, die mit dem Fuji X System entstanden sind
  • Hintergründe, warum sich Profis für genau dieses System entschieden haben

Eine große Empfehlung (oder auch ein schönes Geschenk) auch für jeden, der sich überlegt, Fotografie zu seinem Beruf zu machen: Das Buch zeigt sowohl verschiedene Felder, in denen man sich spezialisieren kann, als auch den Arbeitsalltag als Profi. Nicht zuletzt zeigen die interessanten Biografien der sechs Autoren, wie man seinen Weg in der professionellen Fotografie finden kann.

In einem Wort: Lesebefehl!

» Mehr Infos und Bestellung beim Verlag

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