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grimm

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About grimm

  • Birthday April 15

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    Male
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    Hamburg
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    Magic, Shit & Gold = Alchemy
  • Biografie
    Born in the sixties - to old to die young.
  • Interessen
    Bilder
  • Beruf
    Worte
  • Einverständnis Bildbearbeitung
    Ja

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  1. Irgendeine Koryphäe hat "uns" zu dem Thema (Selbstzweifel / das Gefühl nicht weiterzukommen / auf der Suche nach neuen Ufern) mal geraten, sich so oft wie möglich Photobooks von mehr oder minder berühmten bzw. von einem selbst verehrten Fotografen anzusehen und sie genau(er) zu studieren - die Fotos & Fotoserien, die einem gefallen, regelrecht zu analysieren. Sowohl was die (technische) Machart als auch die inhaltliche Ausrichtung / Konsequenz betrifft. Mir hat das geholfen , vielleicht versuchst Du es mal. Ansonsten helfen mir persönlich auch Beschränkungen - beliebt: mal für eine längere Zeit nur eine Objektiv-Kamera-Kombination nutzen ...
  2. Noch mal kurz zurück zum Design: Das ist natürlich Geschmackssache - und ich stehe eher auf Bauhaus-Design und die Braun-Ära 60 - 80 von/mit Dieter Rams - auf die Klarheit der Form, Materialgerechtigkeit und einfache Bedienbarkeit. Für mich darf ein Fotoappart gern wie der sprichwörttliche Ziegel/Brick aussehen, rechteckig, praktisch, gut, darum war das letzte große Ding für mich die Sigma DPs (M) (während die Quatro nicht so meins war) - meine Fujis sehe ich eher in der Tradition älterer Geräte, insbesondere die X-Pros & die ersten beiden X-Es ... Ich möchte auch nicht behaupten, das Colani nur Mist gebaut hat aber ehrlich, die oben verlinkte Canon ist doch pottenhässlich!!! Sieht aus wie irgendwas aus Taiwan für Dreifuffich 😱.
  3. Ich glaube, (1) weil mich der Akt des Fotografierens erfreut und beruhigt, einerseits bin ich entspannt und gleichzeitig konzentriert (auf den Moment). Hat bestimmt auch etwas mit dem zu tun, was seit Jahren unter dem Begriff "Achtsamkeit" propagiert wird. Vor nicht allzu langer Zeit geisterte auch der Begriff "Zen-Fotografie" durchs WWW - ein paar ganz schlaue sind natürlich gleich auf den Zug aufgesprungen und bieten immer noch Workshops zu dem Thema an - die brauche ich nicht, weil ich das Wesen dieses "meditativen" Ansatzes verinnerlicht habe, ja, lebe - 99% meiner Fotos sind manuell fokussiert, ich beschäftige mich oft "stundenlang" mit der richtige Schärfenebene und -Tiefe, besuche das Motiv zu verschiedenen Tageszeiten, fotografiere es mit verschiedenen (alten) Objektiven, die alle einen eigenen Charakter mit ins Spiel bringen. Da ich selten Menschen fotografiere und auch wenig Ambitionen habe, mich für Streetphotography zu engagieren, kann ich mich und mein Umfeld dabei total vergessen. Ich bin, das behauptert zumindest mein Freundeskreis, Ästhet und will auch nicht verheimlichen (2 (?)), dass mich Fotoapparate und Objektive als Objekte faszinieren - ich könnte mir NIE eine Kamera kaufen, die ich nicht leiden mag - bestes Beispiel sind diese ergonomisch geformten, an allen Ecken abgerundeten und an den Griffkanten aufgeblasenen Plastik-Teile, die aussehen als hätte sie Colani aus Hubba-Bubba geformt. Technik interessiert mich nur marginal und nie als Selbstzweck / nur als Aspekt, was sie mir (zusätzlich) ermöglichen kann. Meine Kameras sind Jahre alt und ich bin genügsam ... nur bei alten Objektiven vergesse ich mich manchmal. Ich zeige meine Bilder nur selten und mach sie zumeist für mich; Erinnerungen spielen dabei keine große Rolle. Für meine Bewegung und das Bedürfnis regelmässig/täglich draussen zu sein habe ich einen Hund, das reicht eigentlich aber ich habe andererseits auch immer eine Kamera dabei - sogar bei der kurzen Abendrunde ... Ja, ich habe Themen, die ich auch über längere Zeit erkunde - Rost ist so eins ... dazu habe ich sogar eine Facebook-Gruppe gegründet (jeder der das liest, ist herzlich eingeladen - ich würde ja einen Link setzen aber das ist uncool, Ihr findet sie unter "Rost ~ Rust"). Und ja, der Austausch mit anderen Fotografen ist ein netter Nebeneffekt, sonst wäre ich hier nicht aktiv. Auch ich arbeite an "Projekten" - und in den nächsten Monaten werde ich das eine oder andere auch mal wieder etwas konsequenter verfolgen - mit dem Ziel eine kleine Reihe von Photobüchern zu realisieren, aber eher klein, fein, edel in limitierter Auflage - ich habe so etwas änliches schon gemacht, aber nicht mit meinen eigenen Fotos ... Ich liebe Fotobücher und es wird Zeit, auch mal selbst etwas "beizusteuern"
  4. grimm

    Adieu

    Nette Verabschiedung in einer Welt der Drama-Exits - aber wie die anderen schon schreiben: Melde Dich nicht ab und beglücke uns mal im Fremdbilderthread mit den Perlen Deines Schaffens .
  5. Gewerbehof Frohbösestraße - Hamburg, 15.Oktober 2021 X-E1 mit Pentacon Auto 50/1.8 am Lens Turbo II
  6. Nicht dass ich es schlimm fände, kommt hier dauernd vor, dass man eine Idee nicht im Sinne des Postenden durchholt, aber nur der Ordnung halber: Ich verstehe den Zusammenhang zwischen Ei im Eierbecher und "zeitlos" auch trotz des Hinweises "Rituale und Assoziationen" immer noch nicht.
  7. Lesen hilft, die Rede war vom FUJI-Schriftzug, nicht von der Typenbezeichnung - oder anders: Der obere ist gemeint! Warum "man" die schwärzt, weiss ich nicht. Gibt viele Gründe, Understatement z.B.. Warum ich sie schwärze, kann ich Dir natürlich gern sagen: Weil ich damit fotografieren und nicht Werbung laufen möchte und es in meinen Augen einfach besser aussieht. Menschen sind halt verschieden - es gibt ja auch Männer, die freiwillig in Camp David-Klamotten rumlaufen und wie ein Litfasssäule aussehen - muss man halt mögen ...
  8. OT: Hähä, bei der E2 ist der Fuji-Schriftzug noch geschwärzt (mach ich bei meinen auch), bei der E3 nicht mehr - Zufall? 🤡
  9. Die meisten neuen Film-Simulationen oder auch "Rezepte" beinhalten neben den üblichen Einstellungen wie Highlights und Shadow auch eine gezielte Verschiebung des Blau- und Rot-Anteils - bei den alten Modellen ist es aber so, dass ich die nicht customized/verändert abspeichern kann - wenn ich z.B. für ein Rezept WB-Auto mit R+2 und Blau -5 brauche und für ein anderes R-2 und Blau +3 muss ich das dauernd in den WB-Einstellungen ändern, das nervt. Ritchie Roesch hat dafür folgende Lösung: https://fujixweekly.com/2019/11/06/my-white-balance-shift-solution/
  10. Das ist eine s.g. Talkbox - haben Jeff Beck & Johnny "Guitar" Watson schon in den frühen Siebzigern benutzt - hier führt das jemand noch mal in einer Art Live-Remix etwas genauer vor, ... (Link sollte zu der bewußten Stelle führen, wenn nicht Minute 2:55 min) - ist so etwas ähnliches wie ein Vocoder und sozusagen der Vorgänger von Auto-Tune, man kann damit Stimmen harmonisieren und in der Tonhöhe verändern ... Wenn Du es noch genauer wissen willst, ... Aber: Vorsicht, Dialekt https://youtu.be/3U4b-3vAJ54?t=175
  11. Ja, ich bin ein Boomer, ein AWM - Alter Weisser Man, von mir aus auch Angry White Man - mit Rock'nRoll statt Prog-Rock oder ABBA aufgezogen, mit Punk sozialisiert usw.. Insofern haben die Stranglers schon immer ein Platz in meinem Herzen gefunden. Ich erinnere, dass die damals von der schreibende Zunft überwiegend gehasst wurden. Zwei sahen so gar nicht nach Punk aus (Schnurrbart ging gar nicht, und der andere war schon damals alt & fett) - ja, auch als Punk hat man schon '77 mit Lookism zu kämpfen. Aber die Typen klangen eben auch wegen ihrer Keyboardsimmer etwas nach Sixties (Doors) und waren sowohkl textlich als auch in der Live-Präsentation als misogyne Drecksäcke (mit nackten Mädchen auf der Bühne, Publikumsbeschimpfungen, die sich wie in Nizza zu mittelschweren Krawallen auswuchsen). In den folgenden Jahren wurden sie immer netter, spätestens mit "Golden Brown" eroberten sie auch den Mainstream. Damit das hier kein Roman wird: inzwischen ist leider nur noch der charismatische Bass-Spieler und Schönling der Band übrig, Jean-Jacques Burnel, was eigentlich immer ein schlechtes Zeichen ist. ABER: Bitte mal den neuen Song mit dem prägnanten Titel "This Song" hören! Als hätte sich die Band erste gestern gegründet! KLingt wie früher, nur besser. Das Video ist eher ein Running Gag, der gedoubelte Typ ist NICHT der gar nicht mal so "neue" Sänger Baz Warne sondern die englische Fußball-Legende Stuart Pearce. "Seeing as though Pearce is somewhat of a fanboy having watched the band over 300 times live, it was only natural that they would turn to him to make a trademark dashing burst forward down the high street for their video. The former Nottingham Forest player said: “When The Stranglers make you an offer you can’t refuse…you can’t refuse! I played it cool but to be honest I was excited, and honoured to be asked. As a lifelong fan of the Stranglers, being part of this video was very special." (faroutmagazine.co.uk) Und komisch - nach dem Video habe ich richtig Lust, mir den neuen Bond anzusehen - AWM Rules okay!
  12. Sehr schön, sieht sehr gut aus, lievoll gemacht - gleich mal abonniert ...
  13. Yap, Billingham waren schon als Anglertaschen gut und begehrt - ich habe die kleine und eine grosse Hadleys und eine blaue 207 aus England ... Die kleine muss am häufigsten / nahezu täglich ran, ... Ich habe damals mit mir gerrungen und es nie gereut.
  14. Zwei Fragen . Ich habe versucht, mir mit der Firefox-Extension EXIF-Viewer die EXIF-Daten anzusehen: Nada. 1. Liegt das an mir/dem EXIF-Viewer oder werden die hier beim Upload gekillt? 2. Ich wüsste gern die Kamera, die Linse und gegebenenfalls die Film-Simulation. Bedankt, .... ... ach ja: schönes Licht, tolles Bild.
  15. So ungefragt wie unnötig und uninteressant, Dein Beitrag. Wieder mal etwas gereizte Stimmung hier? Aber kennt man ja vom Karl-Otto. Hätte ja sein können, dass sich da noch mehr offenbaren soll als die Grösse des Bildes, irgendwelche Mikro-Muster, was-auch-immer. Ich bitte die laxe Nachfrage viiielmals zu entschuldigen.
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