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zaphod

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  1. Hallo zusammen, nach rund 1.000 gescannten KB-Dias folgende Punkte als kurzes persönliches Zwischenfazit, natürlich immer in Bezug auf die verwendete Hard- und Software (siehe oben) zu sehen: Rohdatenscans (wobei das beim Scanner im Gegensatz zur Kamera ja keine "echten" Rohdaten sind) können speziell bei der zeitgleichen Digitalisierung unterschiedlicher Filmtypen verschiedener Hersteller sehr sinnvoll sein, da die Filme differierende Alterungseffekte zeigen und ja auch schon von der Grundauslegung her eigene Charakteristika liefern. Das alles steht einem schnellen Wegscannen des Materials mit fixen Einstellungen natürlich entgegen und eine Trennung von Scan und Bearbeitung macht deshalb Sinn und bietet auch dann noch einen Weg zurück, wenn die getätigten Bildkorrekturen sich im Nachhinein als nicht praktikabel erwiesen haben. Wobei das natürlich in Grenzen auch mit einem "normalen" 48-Bit TIFF noch geht, in dem die Änderungen nach der Anwendung auf das Bild dann allerdings nicht vollständig non-destruktiv erfolgen würden. Weiterer Vorteil in Bezug auf die Rohdaten: Das zugrundeliegende TIFF oder DNG weist ein lineares Gamma auf , welches spätere Helligkeitskorrekturen der Mitten – welche bei einer Vielzahl meiner Dias nötig waren – sehr erleichtert. Die Staub- und Kratzerentfernung funktioniert viel, viel besser als erwartet. Und zwar nicht nur für Staub und Kratzer, sondern in begrenztem Ausmaß auch für Schimmel- und Stockflecken und besonders in den Ecken sehr alter Dias ab und an vorkommender Haarrisse. Weil die Funktion aber je nach Einstellung ziemlich aggressiv vorgeht und in Ausnahmefällen auch schon mal Bildinhalte schreddert bzw. unansehnlich retuschiert, ist es auch hier ein Segen, den Infrarotkanal mit den Rohdaten speichern zu können und die Anwendung der Funktion dann auch im Nachhinein noch auf bestimmte Bildbereiche beschränken zu können. Mehrfachscans ("Multi-Exposure") stellen das Bild entgegen anfänglicher Befürchtungen in der Regel nicht unnatürlich dar (kein "HDR-Effekt"), helfen aber gerade bei preiswerteren Scannern, die Tiefenzeichnung deutlich zu verbessern. Wenn man die Nerven und die Zeit für den zusätzlichen Scan hat, sollte die Funktion also aktiviert sein. Was ich allerdings nicht verstehe ist es, dass das Multi-Exposure-Bild nicht in den Rohdaten separat gespeichert wird, so dass auch hier der Originalscan nicht angetastet wird. So könnte man im Zweifelsfall wie bei der Staub- und Kratzerentfernung aus der Funktion entstehende Probleme noch im Nachhinein beheben, indem das Multi-Exposure-Bild dann halt keine Anwendung findet. So wird es aber grundsätzlich in den vorherigen Scan eingerechnet. Aber wie gesagt, alles nur Theorie, in der Praxis hatte ich hier keine Probleme. Bei Scanvolumina im hohen dreistelligen bzw. evtl. sogar vierstelligen Bereich nie ohne einen zweiten Satz Vorlagenhalter arbeiten. Hatte zuerst nur einen und die Möglichkeit, während des Scannens mit dem einen Halter schon den anderen befüllen und die Bilder darin bereits reinigen zu können, hat den Workflow schon um einiges beschleunigt. Eine Scansoftware mit automatischer Rahmenerkennung stellt eine sehr große Zeitersparnis dar, weil man bei einem Diascanner –bei dem sich die zu scannende Vorlage ja zumindest immer ungefähr an der gleichen Stelle befindet – dann einfach den Scanrahmen maximal groß aufziehen und das Beschneiden des Bildes (später) der Automatik überlassen kann. Bedeutet dann im Zusammenspiel mit den Rohdaten, dass die Vorlagen nur noch nacheinander durchgeschoben werden und außer dem Drücken des Scan-Knopfes dann auch erst einmal keine weiteren Einstellungen mehr zu tätigen sind. Vorsicht bei der späteren Ausgabe der Rohdaten als JPG. Selbst der von mit verwendete, sehr preiswerte Diascanner und schnöde Ektachrome-Dias als Vorlage sprengen den sRGB-Farbraum bei weitem und wenn man dann aus 48-Bit herunterrechnet, gibt es ab und an signifikante Farbverschiebungen, die allerdings meist auch nur im direkten Vergleich mit dem Original wirklich auffallen. Viele Grüße in die Runde.
  2. Spannend, ich bin genau zum gegenteiligen Schluss gekommen. Hatte zuerst mit X-T4, Zeiss Touit 50/2.8 Makro und Kaiser-Leuchtplatte experimentiert. Die Bildqualität war einwandfrei, aber der Staub hat trotz Vorarbeit mit Kompressor und Antistatikpinsel nachträglich einen solchen Stempelaufwand verursacht, dass dieser den ansonsten flotten Workflow ad absurdum führte. Zumal auch viele schlecht gelagerte Dias aus den 1980er und 1990er Jahren in den Ecken bereits eine ganz feine Rissbildung zeigten, die so ohne weiteres überhaupt nicht händisch zu retuschieren war. Tests mit einem Epson V750 Pro zeigten dann, dass die infrarotbasierte Staub- und Kratzerentfernung in SilverFast (iSRD) beide Probleme zufriedenstellend beseitigt. Allerdings war die Bildqualität des Flachbettscanners für Durchlichtvorlagen in meinen Augen ansonsten mäßig und ich habe dann in einen preiswerten Plustek 8200i Filmscanner inklusive SilverFast SE Plus investiert. Letzteres wurde dann nachträglich auf die SilverFast Archive Suite 9 geupgradet und damit ließ sich nun ein 64 Bit (48 Bit plus Infrarotkanal) Rohdatenworkflow realisieren. Die Kombi liefert für meine Ansprüche erstklassige Ergebnisse. Hatte den Scanner vorab schon testen können und mit einem USAF-1951 Target bei eingestellten 3600dpi eine "reale" Scanauflösung von knapp unter 3000dpi ermittelt. Bei eingestellten 7200dpi (maximale optische Auflösung des Gerätes) blieben noch roundabout 3700dpi übrig. Mit den realen 3000dpi des 3600dpi-Scans liegt man aber bereits über der Auflösung der "damals" von mir vorrangig verwendeten Ektachrome-Diafilme und das Filmkorn ist bereits deutlich sichtbar. Der V750 Pro löst übrigens real noch einige hundert dpi geringer auf und wie gesagt ist die Bildqualität im direkten Vergleich auch ansonsten einfach schlechter. Die eher durchschnittliche Fähigkeit des 8200i zur Erfassung von optischer Dichte (Tiefenzeichnung) lässt sich ziemlich effektiv durch Mehrfachscans ("Multi-Exposure") kompensieren. Die Scanzeit liegt für die notwendigen drei Scanvorgänge (Normalscan, IR-Scan, Multi-Exposure Scan) dann bei irgendwas unter vier Minuten pro Medium bei einer eingestellten Scanauflösung von 3600dpi. Scans in 7200dpi bringen in Relation zur Menge der Bilddaten nur noch einen vergleichsweise geringen Auflösungsgewinn und man schlägt sich dann mit Dateien größer 500 MB und Scanzeiten jenseits von gut und böse rum. Zur Bearbeitung der Rohdaten wurden zwei Varianten getestet: 1. Direkte Umwandlung im Rohdatenkonverter von SilverFast (SilverFast HDR) und 2. Generierung eines linearen ("flachen") TIFFs aus SilverFast HDR heraus, bei dem lediglich die Staub- und Kratzerentfernung bereits stattgefunden hat und alles weitere dann in Capture One. Die deutlich besseren Ergebnisse erziele ich mit Variante 1, was wohl in Teilen auch daran liegt, dass hier das Farbmanagement durchgehend stattfindet und ich SilverFast seit Jahren auch auf der Arbeit verwende und den Umgang mit der Software einfach gewohnt bin. Randbemerkung: Pauschalen SilverFast-Bashings kann ich ,mich nicht anschließen und selbiges gilt auch für Vuescan. Ich besitze beide Programme und verwende diese nach Bedarf. Wegen der genannten Erfahrungen mit SilverFast diese Software wohl deutlich öfter, aber das schließt ja nicht aus, dass Vuescan nicht alles genauso gut oder auch besser kann. Dito mit der Wahl des Scanners, hier wird der 8200i ja regelmäßig verrissen. Ist wohl zu billig und qualitativ nicht auf dem Niveau eines Nikon CoolScan 9000 ED. Stimmt ganz sicher, aber trotzdem ist es im Zusammenspiel mit der passenden Software ein guter Scanner, der für viele Anwendungen eine sehr gute Bildqualität liefert. Wie immer hilft es hier sehr, die eigenen Ansprüche möglichst genau zu kennen. Im Übrigen gilt natürlich auch bei diesem Thema die alte rheinische Lebensweisheit: "Jedem Tierchen sein Pläsierchen". In diesem Sinne viele Grüße in die Runde.
  3. Hallo zusammen, hat eigentlich schon mal jemand ausprobiert, ob das "automatische" Focus-Stacking der X-T4 – Fokus-Start und -Endpunkt plus Anzahl der gewünschten Aufnahmen wählen und der Fokus wandert bei jeder einzelnen Aufnahme dann den aus diesen Werten errechneten Weg weiter – auch mit Fremdobjektiven anderer Hersteller funktioniert? Natürlich immer vorausgesetzt, das Objektiv verfügt überhaupt über einen AF und dieser ist zudem über die Kamera steuerbar. Ich dachte hier insbesondere an das ZEISS Touit 50/2.8. Danke und viele Grüße, Stefan
  4. Super, vielen Dank für Eure ausführlichen Rückmeldungen. Das Objektiv kommt Mitte nächster Woche und ich fange dann mal mit den beiden MCEX an und ergänze bei Bedarf dann ggfls. noch zusätzliche M42-Ringe. Schauen wir mal, wo es hinführt. Gut zu wissen auch, dass man die MCEX sozusagen als universelle Zwischenringe vor jeden Fremdglasadapter montieren und dann unabhängig vom individuellen Bajonett des Altglases verwenden kann. Sehr elegant. Wäre nur schön gewesen, wenn ich darauf schon gekommen wäre, als ich mir die MCEX vor ein paar Jahren zugelegt habe. 😆
  5. Hallo zusammen, nach einem Upgrade von der X-T2 auf die X-T4 wird wertiges, adaptiertes Altglas mit längerer Brennweite wegen dem nun vorhandenen IBIS ja doppelt interessant. Hatte schon längere Zeit auf ein Carl Zeiss Jena Sonnar 135/3.5 geschielt und nun auch ein schönes Exemplar mit M42-Anschluss einigermaßen günstig gefunden. Soll als Pseudo-Makro mit Zwischenringen vor allem dazu dienen, Insekten abzulichten. Ein XF60 und ein Micro Nikkor 55/2.8 besitze ich zwar ebenfalls, aber da bewegt man sich ja deutlich innerhalb der Fluchtdistanz der Tiere und zu einem XF80 kann ich mich nicht hinreißen lassen. Da auch die Zwischenringe MCEX-11 und 16 im Gegensatz zu M42-Zwischenringen bereits vorhanden sind, vor diesem Hintergrund die folgende Frage: Sehe ich das richtig, dass die Position der Zwischenringe vor oder hinter dem Adapter egal ist? Also wahlweise entweder 1) Kamera => MCEX-Zwischenringe => M42-Adapter => Objektiv oder 2) Kamera => M42-Adapter => M42-Zwischenringe => Objektiv? Mit Logik würde ich mal sagen, dass dem so ist, dachte aber ich nutze zur Sicherheit mal die Weisheit des Forums und entgehe damit ggfls. einem Denkfehler. Schon jetzt danke für Eure Unterstützung Stefan
  6. Ich habe das Teil auch immer gemieden, weil ich den schlechten Bewertungen aufgesessen bin, ohne es selbst auszuprobieren. Der zusätzliche Kauf einer X-E3 und zwei Ausflüge ins Baltikum haben das Bild gerichtet. Viel mehr als das 18/2.0 und das 50/2.0 brauche ich auf so Touren nicht. Damit sind dann 8kg Handgepäck absolut ausreichend, kein Aufgabegepäck notwendig für eine Woche unterwegs. Mit der X-T2 und den großen Glasbausteinen hätte das nicht funktioniert. Vermisst habe ich nichts, die X-T2 und das sonstige Geraffel behalte ich trotzdem Ach ja, die Photos übrigens alle ohne Streulichtblende. Viele Grüße aus dem Rheinland Stefan
  7. Die von flysurfer gepostete Tabelle findet sich in exakt dieser Form auch in den "Capture One 12 Release Notes Rev. 1.1", die ich auf meine Frage nach Filmsimulationen für die X-T1 gestern vom PhaseOne-Support erhalten habe. Und ja, wie digiwolf schon anmerkte, stehen die Filmsimulationen grundsätzlich auch in Capture One Express zur Verfügung, sofern die entsprechenden RAWs von einer gemäß der Tabelle unterstützten Kamera kommen. Ich habe dem Support dann freundlich geschrieben, dass mich das derzeit doch etwas vom Upgrade meiner Capture One 10 Pro Lizenz auf Version 12 abhalten würde und gefragt, ob es denn schon einen Zeitplan für die Unterstützung von Filmsimulationen für die X-T1 geben würde. Antwort: Derzeit noch völlig unklar, ob die X-T1 überhaupt irgendwann unterstützt wird. Der Support hat dann aber einen entsprechenden "Feature Request" aufgenommen und empfohlen, dass ich mich diesbezüglich auch an den "Kooperationspartner" (FujiFilm) wende, was ich dann kommende Woche auch machen werde. Wenn hier der eine oder andere analog verfährt, kann das sicher nicht schaden.
  8. Yepp, habe das Schleifgeräusch auch - genau wie von Dir beschrieben. Da der Fokus aber sauber und ohne sich ändernde Widerstände läuft ... Ich verbuche das erst mal als Fuji-gegeben wie das Spiel im Bajonett beim 55-200er an der X-T1 und beobachte das. Ich denke eher nicht, dass es dazu führt, dass sich signifikanter Abrieb im Objektiv bildet oder ähnliches. Dafür ist das Schleifen wirklich zu gering.
  9. Ah, okay, danke, den Thread hatte ich bislang übersehen. Wenn das so ist, nehme ich es wohl auch als Fuji-gegeben hin und mache mich locker
  10. Hallo AlexJoda, vielen Dank für das Feedback! Gerade mal das 10-24er drangeschraubt. Im Normalbetrieb kein Spiel, aber wie oben beschrieben spürt man ein Spiel, wenn man das Objektiv selbst bewusst nach links/rechts dreht. Spricht sehr für die von Dir vermutete Serienstreuung. Da das 10-24er bei Dir die selbe Problematik zeigt, wie bei mir das 55-200er und ersteres mit diesem Verhalten bei Dir die Kontakte geschrottet hat, werde ich wohl mal beim Händler aufschlagen und die sollen sich das Anschauen bzw. mal mit einem baugleichen Objektiv vergleichen.
  11. Hallo zusammen, alle meine 5 Fujinon-Linsen weisen ein leichtes Spiel zwischen Bajonett und Objektiv auf. Das kenne ich bereits von anderen Systemen (bei Nikon etwas mehr, bei Olympus etwas weniger) und normalerweise ist das Spiel auch nur dann spürbar und relevant, wenn man das Objektiv bewusst kräftig nach links und rechts dreht - also nicht im "Normalbetrieb". Insofern zunächst einmal nichts, was mir grundsätzlich schlaflose Nächte bereitet. Beim Fujinon 55-200er führt der starke Widerstand des Zoom-Ringes nun aber dazu, dass sich beim Ändern der Zoom-Richtung (also im Normalbetrieb) das ganze Objektiv innerhalb des Spiels spürbar nach links bzw. rechts dreht. Anschließend hört/fühlt man dann noch ein leichtes Klacken, sobald der Anschlag erreicht ist. Gefühlt sitzt das 55-200er auch ganz generell weniger satt am Bajonett als die anderen Objektive. Kennt das jemand das Problem bzw. ist es überhaupt eines (Fertigungstoleranzen oder Normalfall)? Objektiv und Kamera sind erst wenige Tage alt, evtl. läuft der Zoom-Ring nach einigem Gebrauch dann auch etwas geschmeidiger und das Problem tritt nicht mehr auf? Wie sind Eure Erfahrungen? Vielen Dank und Grüße Stefan
  12. Hallo zusammen, bin erst vor kurzem von Micro Four Thirds auf Fuji X umgestiegen. Meine privaten Interessen liegen neben der Photographie vor allem beim Paddeln im Kajak oder Kanadier und gerne verbinde ich das auch. Mein Wohnort Düren (zwischen Köln und Aachen) bietet für beides prima Voraussetzungen: Der Nationalpark Eifel liegt vor der Tür, der Rursee und die Rur ebenso. Beruflich bewege ich mich an der Schnittstelle von Kultur und Neuen Medien mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Museumsdokumentation. Dort hat in den letzten Jahren das Handling der Neuen Medien immer mehr an Bedeutung gewonnen (medienneutrale Datenhaltung, Farbmanagement, digitale Langzeitarchivierung, ...) und die Anknüpfungspunkte zur Photographie sind vielfältig. Ich freue mich auf einen regen Erfahrungsaustausch! Viele Grüße Stefan
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