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Philipp

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  1. Ausnahmsweise mal ein Bild meines Sohnes (mache ich sonst eher ungern), als Ergänzung zum letzten Beitrag. Das ist der Haupteinsatzzweck des Objektivs für mich: Dokumentation unseres Familienalltags. Die Kamera liegt meist irgendwo mit im Zimmer und ist bei Spaziergängen regelmäßig mit dabei. Bis vor ein paar Monaten war das XF 23mm F2 mein Favorit, mittlerweile ist das XF 18mm F2 fest an der Kamera angewachsen. 😉
  2. Nach ein paar Monaten ein Update: ich habe den Großteil der letzten Monate mit dem 18er fotografiert. Hier meine wichtigsten Erkenntnisse, insbesondere im Vergleich zum 23mm F2: - der Blickwinkel-Unterschied zum 23mm F2 ist deutlicher als erwartet, obwohl das 23er ja sogar leicht weitwinkliger ist als die restlichen 23mm-Objektive im Fuji-Programm. Trotzdem: während das 23er völlig unkompliziert ist - einfach draufhalten und abdrücken - muss man bei 18mm schon etwas mehr auf die Komposition achten, gerade wenn Menschen mit im Bild sind. Die Gefahr von unschönen Verzerrungen ist deutlich ausgeprägter. - der Geschwindigkeits-Unterschied ist dafür an der X-T30 deutlich GERINGER als erwartet. Im AF-S-Modus sind beide Objektive gefühlt gleich schnell. AF-C und Tracking-Funktionen scheinen beim 23er leicht besser zu funktionieren, aber auch hier liegen keine Welten dazwischen. Den Effekt habe ich aber beim XF 35mm F1.4 auch schon feststellen können: an den alten Fuji-Kameras sehr gemächlich, an der X-T30 deutlich aufgewertet und im Alltags-Einsatz kaum noch von den moderneren Gläsern zu unterscheiden. - Lautstärke: geräuschlos ist anders. Stört mich aber beim Fotografieren nicht. Beim Filmen nervig, man hört das Fokussiergeräusch auf der Aufnahme. Nutze ich nicht, ist aber erwähnenswert. - Schärfe Bildmitte: Grandios, hier gibt es nichts auszusetzen. Insbesondere ist das Objektiv auch schon an der Nahgrenze scharf und kontrastreich. Da schwächelt das 23er etwas. - Schärfe Bildränder und Ecken: das ist der Schwachpunkt des Objektivs. Bei Darstellung der BIlder auf dem 4K-Monitor ist die Unschärfe schon deutlich zu erkennen, spielt sich also nicht nur auf Pixel-Ebene ab. Ob das in der Praxis eine Rolle spielt, hängt vom Motiv ab. Ich fotografiere zu 95% Alltagssituationen, meistens mit unserem knapp 2-jänrigen Kind als Hauptmotiv. Große Blende zwischen 2.0 und 2.8, nah am Motiv, also ist der Hintergrund sowieso mehr oder weniger unscharf. Die oben gezeigten Landschaftsbilder sind eher die große Ausnahme. Für MICH ist die Randschärfe also kein wichtiges Thema. Außerdem habe ich ja das 18-55, das dem 18er in dieser Disziplin klar überlegen ist. Alles in allem ein tolles und kompaktes Objektiv mit einem gewissen "Charakter" (wenn man die spezifischen Schwächen wohlwollend beschreiben will). Ich mag es mittlerweile sehr. Ich komme nur zunehmend ins Schwitzen, um vor mir selbst noch zu rechtfertigen, das XF 23mm zu behalten. Ich hatte das 23er seit Juni kaum noch an der Kamera. Es ist paradox: objektiv ist es eigentlich klar das bessere Glas, weil es keine nennenswerten Schwächen hat. Aber irgendwie macht mir das 18er mehr Spaß.
  3. Regelmäßig im Einsatz: - XF 18mm F2 - XF 35mm F1.4 - XF 18-55 Vorhanden, aber kaum genutzt werden das XF 23mm F2 (eigentlich super, aber im Moment mag ich das 18er ein bisschen lieber) und das XC 50-230 (brauche ich fast nie, aber zweimal im Jahr kommt eben doch eine Tele-Gelegenheit...).
  4. Ich würde es ohne eigenen Vergleich vielleicht auch nicht glauben. Aber wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass 4 Objektive, von 4 verschiedenen Händlern, aus 4 verschiedenen Produktions-Quartalen, ALLE Gurken sind? Das halte ich für praktisch ausgeschlossen. Zumal die gesamte Performance, mit sämtlichen Stärken und Schwächen, mehr oder weniger identisch war. Ich kann mir das beim besten Willen nur so erklären, dass die Geschmäcker und Fotografiegewohnheiten eben unterschiedlich sind. Was mich stört, nehmen andere gar nicht wahr, und umgekehrt.
  5. Exakt wie bei mir. Dabei wollte ich das Objektiv wirklich unbedingt haben, habe mich seit der ersten Ankündigung darauf gefreut. Sonst hätte ich sicherlich auch nicht den Aufwand betrieben, mehrere Objektive zu vergleichen. Endlich kein Objektivwechsel mehr im Urlaub... und dann leider eine technische Auslegung, die exakt diametral meinen persönlichen Vorlieben entgegensteht. Schade drum. Trotzdem muss man anerkennen, dass es ein klasse Objektiv ist, wenn der eigene Fotografie-Stil dazu passt.
  6. Ich halte die große Serienstreuung des 16-80 für ein Gerücht. Ich hatte über ein Jahr verteilt 4 Stück davon, aus 4 unterschiedlichen Produktionschargen. Habe Testfotos unter reproduzierbaren Bedingungen aufgenommen. Die Objektive waren nicht unterscheidbar. Die stark widersprüchlichen Berichte kommen meiner Vermutung nach durch die unterschiedlichen Anforderungen der Nutzer. Wer vor allem Landschaft im WW fotografiert und dabei Schärfe bis zum Rand benötigt, wird sicherlich nicht glücklich. Im Bereich unter 23 mm außerhalb der Mitte waren alle meine Testgläser angesichts des Preises und der Größe wirklich erschreckend schwach. Ähnliches gilt wohl für die Ränder im Telebereich, dort interessiert es mich persönlich allerdings nicht. Der Bereich zwischen 23 und 50 mm sowie generell die Bildmitte ist hervorragend. Je nachdem, was und wie man fotografiert, kann das Objektiv passen oder eben nicht. Für mich war es leider nichts, auch wenn ich lange damit gehadert habe...
  7. Geflasht hat mich das 18-55 auch nie, das hat aber noch kein Zoom geschafft. Aber das 18-55 kommt bei mir seit 2014 regelmäßig zum Einsatz, und hat sich dabei auch nach zehntausenden Fotos nie jemals irgendwelche ernsthaften Schwächen erlaubt. Bei den anderen Zooms gab es immer irgendwelche Sachen, die mich tatsächlich gestört haben - beim 18-55 nicht. So bin ich bis heute bei meiner allerersten Linse geblieben, habe sie nur um einige Festbrennweiten ergänzt...
  8. Subjektiv: - XF 18-55: habe es mit fast allen anderen XC- und XF-Standard-Zooms im Fuji-Sortiment verglichen (außer dem 16-55). Das 16-50 und das 16-80 hatte ich sogar jeweils mehrmals gekauft und wieder verkauft bzw. direkt zurückgegeben. Ich wollte das 16-80 unbedingt behalten, es hat objektiv einfach viel mehr zu bieten als das 18-55: mehr WW, mehr Tele, wetterfest, bessere Haptik, konstante Blende... es hat einfach nicht "klick" machen wollen. Das 18-55 ist trotz einiger Schwächen (vor allem hätte ich gerne 16mm im WW) für mich immer noch der beste Kompromiss aus allen Standardzooms. - XF 35mm F1.4: langsam, laut und offen nicht besonders scharf außerhalb der Mitte. An den alten Kameras (X-Trans 1 & 2) ist der AF eine Zumutung. Aber ich habe mit keinem andern Objektiv eine so hohe Quote an "besonderen" Fotos, die einfach aus dem Durchschnitt herausstechen.
  9. Und wieder mal gibt es ein Update: Vor einiger Zeit habe ich mir das XF 18mm F2 gekauft, das ist mittlerweile meine Allround-Alltagslinse. Das 16er musste gehen. Für die X-T30 verwende ich jetzt noch: - XF 18mm F2 - XF 35mm F1.4 - XF 18-55. Mit dieser 3-Linsen-Kombi kann ich Alltagafotos, Urlaubsknipserei und bewusstes Fotografieren gleichermaßen abdecken. Da sind sie, die 3 Linsen zur Glückseligkeit... bis das nächste Mal das GAS zuschlägt. 😉 XF23mm F2 und XC 50-230 liegen noch hier, gehören aber nicht mehr zum "engsten Kreis". Das 23er hängt meistens am Zweitbody (X-E2), denn dort kann es richtig auftrumpfen und der langsamen Kamera neues Leben einhauchen. Das Telezoom liegt in der Tasche und wartet auf seine 1-2 Einsätze pro Jahr.
  10. Es wäre ein feiner Zug von Fuji, die X-T30 nach der Einführung des Upgrade-Modells zumindest auf den X-T3-Stand zu patchen, also den aktuellsten AF-Algorithmus zu implementieren. Dass begrenzter Speicherplatz und Produktstrategie verhindern, der Kamera sämtliche Funktionen und Updates der aktuellsten Modelle mitzugeben - geschenkt.
  11. Ich fände es als Besitzer der X-T30 jedenfalls super. Die Filmsimulationen könnten sie von mir aus sogar weglassen, wenn es noch irgendwelche Distinktionsmerkmale geben muss.
  12. Ohne für fujiman sprechen zu können, aber dafür für mich selbst: es gibt tatsächlich Leute, die mit wenigen Ausnahmen fast jedem Genre und Musik-Jahrzehnt etwas abgewinnen können. Und damit meine ich nicht oberflächliche nebenbei-Radiohörer, die auf die Frage nach dem Musikgeschmack mit "eigentlich alles" antworten, weil ihnen nichts konkretes einfällt. Bei mir stehen jedenfalls Jazz, Blues, Funk, Pop, Rap, Elektronisches und sämtliche Rockgenres bis hin zu Death- und Blackmetal friedlich nebeneinander im Regal. Zugegebenermaßen gibt es natürlich gewisse Schwerpunkte, aber ohne Abwechslung würde mir einfach die Würze fehlen...
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