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starend

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  1. Das Mittel der Wahl für die Mikrofonierung von Personen ist das Ansteckmikrofon, auch Lavaliermikrofon genannt. Damit ist man sehr nah an der Quelle des Tons, was für die Übertragung sehr förderlich ist. Der einzige Nachteil solcher Mikrofone ist das sie an der Person sichtbar sind. Diese Mikrofone gibt es für sehr wenig Geld mit einem Klinkenstecker der direkt in die Kamera eingesteckt werden kann. Am Kabel ist auch immer ein Batteriekästchen für den nötigen Verstärker. Damit kommt man schon mal sehr weit, aber man hat immer ein störendes Kabel zwischen der Person und der Kamera. Dagegen gibt es kleine Funk Sender und Empfänger für Mikrofon und Kamera. Dabei wird das Mikrofon an der Kleidung der Person befestigt und der Sender kommt in die Hosentasche. Der Empfänger an der Kamera leitet das Tonsignal über ein entsprechendes Kabel in die Kamera. Bei diesem Beispiel kann man das Mikrofon am weissen Kittel des Sprechenden sehr gut sehen. https://www.waz.de/archiv-daten/virologe-zu-coronalage-stehen-besser-da-als-wir-glauben-id233466729.html Der Raum ist ein normaler Besprechungsraum in dem Richtmikrofone grausam klingen würden. Richtmikrofone im Zimmer sind ungünstig weil sie Reflexionen des Schalls an Zimmerwänden mit aufnehmen und das dazu führt das die Stimme wie aus einem Joghurtbecher klingen würde. Der Ton aus den gleichen Interviews wird auch für einen Podcast benutzt, allerdings kommen da die Fragen einer Moderatorin mit ins Spiel. https://www.waz.de/podcast/corona-update/dittmer-brauchen-dringend-antikoerper-studie-in-deutschland-id233469090.html Dafür ist sie mit einen zweiten Funk - Lavaliermikrofon ausgestattet. Weil ich beide Tonsignale aber nicht so ohne weiteres nicht direkt aus den Empfängern in die Kamera bekomme, habe ich noch einen Tonrecorder als Vorverstärker dazwischen gehängt. Ausserdem kann man damit im Ton die sehr tiefen Frequenzen beschneiden, weil sie bei Sprachaufnahmen nicht relevant sind. Auf dem Foto habe ich die Sachen mal schematisch ausgelegt. Oben sind die zwei Mikrofone mit ihren Sendern, darunter in der Tasche die mit den farbigen Klebestreifen markierten Empfänger, darunter der Recorder/Mischer. Von dem aus geht das Signal mir einem 3,5mm Klinkenkabel in die Kamera wo ich es dann mit einem Kopfhörer kontrolliere. Ein Richtmikrofon gleich welcher Art eignet sich - wie gesagt - aus akustischen Gründen nicht für den Einsatz im Raum, es sei denn er ist riesengroß oder schalltot.
  2. Danke für Deine Anmerkung. Du hast recht - für die Details werde ich demnächst auch das Stativ nehmen. Die Videos waren auch eher Schnellschüsse. Mein Sohn hatte mich darauf gebracht. Er hat auch mit der Handkamera bei den Details herumgewackelt. Das war auch eher so. Funkmikro anclippen, GFX aufs Stativ, Kinoflo hingestellt und los gings. Da gelobe ich Besserung und werde als nächstes bei den Einstellungen ins Detail gehen. Gruß nach Hannover! Dort habe ich jahrelang für die HAZ gearbeitet.
  3. Hi, ich hatte mit meinen beiden Konvertern genau das gleiche Problem. Weil ich kein Fotoapparate - Spiesser bin und es mir nur um die Funktion der Konverter geht, habe ich die Nubsis genannten Entriegelungs - Schieber einfach mit Zweikomponentenkleber ein für allemal an den Konvertern festgeklebt. Das funktioniert soweit sehr gut und hält jetzt schon über ein Jahr. Einen der speziellen Objektivdeckel mit dem Buckel drauf hatte ich verloren. Der war im Handel leider nicht vorrätig. Deshalb habe ich ihn durch einen normalen Gehäusedeckel ersetzt in das ich ein Loch gefeilt und dann einen Deckel einer Getränkeflasche eingeklebt habe. Funktioniert wunderbar!
  4. Hi, selbstverständlich werden Deine Bilder von nun an wesentlich besser werden. Das mit den Vorschaubildern stimmt, ich weiss aber auch nicht woran es liegt. Der Einfachheit halber hänge ich sie hier dran. Die Bilder habe ich bei einer Demonstration gegen Rassismus anlässlich der Morde in Hanau am 19. Februar dieses Jahres in Duisburg Marxloh bei absolut lausigem Licht fotografiert. Gerne. Ja, meine Kameras benutze ich jeden Tag, weil ich als Berufsfotograf damit für Zeitungen fotografiere. Erstaunlicherweise halten die Fujis das auch sehr gut aus, auch wenn sie davon mittlerweile etwas mitgenommen aussehen. Im nächsten Video werde ich dann konkret zeigen wie ich verhindere das sich etwas unabsichtlich verstellt. Am Anfang ist es mir mal passiert das mir die Kamera unbeabsichtigt in den "Lochkamera - Simulationsmodus" gegangen ist, was zu einer echten Panikattacke meinerseits geführt hat.
  5. Hi, mein Sohn hat mich überredet ein youtube - Star werden zu wollen. Hier die Links zu zwei Videos in denen ich stümperhaft erkläre warum ich mittlerweile mit einer spiegellosen Fuji Kamera fotografiere und eines darüber wie ich es mit den Einstellungen der Kamera halte: https://youtu.be/IHKRHUKNgas https://youtu.be/Vc9PHsya5WY Vielleicht ergeben sich daraus einige Anregungen. Ansonsten bitte ich um Rückmeldung darüber was ich verbessern könnte. Danke!
  6. Hi, nach meiner Erfahrung vignettiert das GF 23 nicht. Daher brauchst Du dafür keine Alternative. Ansonsten kann ich Dir zum Canon TS-E 24II raten. Dessen Bildkreis ist auch verstellt locker groß genug um das Format der GFX auszuzeichnen.
  7. Hi, naja, Teuer ist relativ. Mittelformat war schon immer so. Wenn ich daran denke was mein Hasselblad - Zeugs gekostet hat mit dem ich in den 90ern meine Brötchen verdient hatte, dann wird mir heute noch schlecht. Das Design einer Kamera interessiert mich nicht und auch ist mir die Ergonomie egal weil diese Kameragehäuse kommen und gehen. Die GFX 100 ist genau so groß wie die richtigen Nikons und Canons auch schon immer waren. Das schreckt mich einfach nicht. Ich habe angefangen ernsthaft zu fotografieren als die Nikon F2 mit Photomic und Motor aktuell war. Die heutigen Nikon D6 oder Canon 1DxMKIII sind genau so fett wie die bisherige GFX100. Es hat einfach damit zu tun was und warum man fotografiert. Und wenn jetzt die GFX100s wieder kompakter ist, dann finde ich das sehr schön. Es geht doch darum sehr gute Bilder aufzunehmen. Das geht einfach nicht als unbeschwerte Fotografie. Genau so wie es auch kein unbeschwertes Arbeiten mit dem Presslufthammer gibt. Es zählen einfach nur die Resultate.
  8. Hi, anscheinend ist die alte GFX100 hier nicht sehr populär. Schade. Die Kamera ist nämlich mit dem Sensor sehr gut, schnell und dadurch für mich wesentlich besser als die 50r, die ich vorher hatte. Wenn die neue GFX100s vom IBIS her genau so gut ist wie die Große, dann gibt es eigentlich kaum einen Grund sie nicht mindestens genau so gut zu finden. Was mich dabei wirklich ansprechen würde das wäre die Kompaktheit. Wobei sich mir die Frage stellt ob das mit dem kleinen Akku wirklich gut klappt. Die Große lutscht so schnell den Akku leer wie sonst nur saure Drops gelutscht werden. Was die Bedienungsweise angeht wird erfahrungsgemäß die Umgewöhnung schnell gehen. Zumindest ich habe mittlerweile so viele Kameras besessen das mir die Bedienung egal ist.
  9. Ich habe das Objektiv , wohne in Essen und kann Dir das Objektiv zusammen mit den beiden Konvertern leihen. Allerdings nicht an den Wochenenden, dann muss ich damit selber Sport fotografieren.
  10. Schade, am 19. Oktober habe ich Urlaub und fahre weg. Dabei würde ich sehr gerne mal wieder mit dabei sein. Viele Grüße Stefan
  11. Weil ich beruflich mit der Fuji fotografiere muss ich auf viele verschiedene Situationen eingestellt sein, daher habe ich die folgenden Objektive: 8-16, 16 / 1,4 16-55 2 / 23 2/ 35 56 60 Macro 90 50-140 100-400 1,4x und 2x Konverter Seltsamerweise nutze ich mittlerweile das 1,4 / 16 und das 56er am meisten.
  12. Hi, na, von einem 2,8er Objektiv als lichtstark zu sprechen ist heute vielleicht nicht mehr angebracht. Aber wenn es bei Dir dermaßen an Licht fehlt, ist die Blende mehr Licht vielleicht ein gutes Argument. Allerdings muss man mach meiner Erfahrung mit einer Mittelformatkamera stärker abblenden als gewohnt, sonst bleibt vieles im Bild in der Unschärfe. Das ist zwar ein netter Effekt wenn man etwas freistellen möchte, aber wie jeder Effekt nutzt er sich ab. Ausserdem gibt es Kunden die zu Recht verärgert sind wenn die Tiefenschärfe nicht reicht. Ich habe als längeres Teleobjektiv nur das 250er und den Telekonverter zur GFX Kamera. Das ist natürlich nix für Waildleif, aber ich suche das Wilde auch eher bei Menschen und dafür reicht mir das Objektiv durchaus. Das mit dem Kroppen habe ich auch oft schon mal gehört - meist von Amateuren. Ich finde man sollte sich ruhig an der vollen Größe der Bilddateien aus der GFX freuen und nichts davon wegschneiden.
  13. Ich finde es problematisch Objektiven bestimmte Themenbereiche zuzuweisen. Es sei denn man fotografiert nach einem sehr starren Schema. Zum Beispiel bei einer einer Reportage geht es doch darum ein Ereignis in seinen verschiedenen Facetten zu zeigen. Dazu gehören Übersichten genau so wie Details. Das allein bedingt doch den Einsatz verschiedener Objektive. Genau wie in der Architekturfotografie. Da ist es doch auch nicht nur mit einem Weitwinkelobjektiv getan. Also, ich würde mir das noch mal überlegen. Gerade die lange Brennweite zur GFX ist wirklich sehr gut, auch zusammen mit dem 1,4 Konverter. Die Bildwirkung unterscheidet sich dabei doch sehr was man mit entsprechenden Brennweiten aus der X-T4 bekommt. Nach meiner Erfahrung haben die Bilder aus der GFX einen sehr sauberen Look. Der wird auch von den Kunden wahrgenommen, auch wenn sie es nicht benennen können. Denen dann Bilder aus der T4 mit unterzujubeln stört den Eindruck. Warum eigentlich eine Festlegung auf Festbrennweiten? Ich war auch skeptisch, habe mir aber dann das 32-64 angeschafft und bin damit durchwegs glücklich. Optisch ist es sehr gut.
  14. Hmmm, alle Objektive sind schon sinnvoll: Zum Fußball nehme ich das 50-140 und das 100-400 mit, zum Handball das 56 und 100-400, im Urlaub nehme ich das 1,4/50 2/35 und 90 mit, wenn ich gar nicht weiss was mich erwartet das 8-16, das 16-55 und das 50-140 nebst Konverter, in der Nacht sind es 16, 35, 56 und 90, bei Portraits das 50-140, 56 und 90, bei Bedarf kommt noch das 60erMacro mit Zwischenringen mit. Die Objektive verteile ich allermeistens auf zwei X-T3 Gehäuse um nicht so oft die Objektive wechseln zu müssen. Wenn ich für mich selber fotografiere, dann nehme ich auch mal die GFX dafür, meist mit dem 32-64 und dem 110. Wenn es sein muss dann aber auch gern das 23, 120 und das 250. Wie geschrieben, ich nehme fast nie das ganze Geraffel mit, sondern teile die Sachen je nach dem was ich fotografiere auf. Daher habe ich viele Fototaschen und Rucksäcke in ganz verschiedenen Größen um nie mit zu viel Zeug oder Luft in der Tasche rumzulaufen. Dadurch erübrigt sich auch die Frage nach dem reduzierten Equipment. Selbst wenn ich den 2x Konverter schon lange nicht am 100-400 gehabt habe, dann wird irgendwann der Zeitpunkt sein, an dem es ohne ihn nicht geht. Und dafür habe ich ihn dann! Mir ist es auch ziemlich egal was die Sachen wiegen. Ich muss einfach die Bilder bringen. Im Vergleich mit meiner früheren Canon Ausrüstung wiegen die Fujisachen eh weniger als die Hälfte.
  15. Hi, ja, ich denke auch das Classig Neg. wohl gut für Situationen ist in denen wenig Kontrast vorhanden ist. Die GFX100 Kamera habe ich für Aufträge bei denen sehr scharfe Bilder benötigt werden. Also Architektur, große Gruppen oder andere sehr kleinteilige Motive. Alles Andere fotografiere ich lieber mit der X-T3. Und warum sollte ich im RAW - Format fotografieren, wenns mit jpg genau so gut ist. RAW Dateien verstopfen mir die Speicher und machen den Computer langsam.
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