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Otis

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  1. Du hast mit der Einstellung C auf dem Belichtungskorrekturrad die volle Breite der Belichtungswaage im Sucher und kannst dann auch mit dem Cursor einzelne Bereiche des Fotos aus- oder anmessen - wie auch immer. FĂĽr den Himmel zum Beispiel nehme ich die 7, dann bekomme ich bei der Nachbearbeitung alles vom Himmel zurĂĽck.
  2. Sorry, ich habe mich wieder mal mit dem Namen vertan. Ich meinte die Bauten am Kottbusser Tor. Die kleine StraĂźe kenne ich nicht, weiter als bis nach Springpfuhl bin ich in meiner Berliner Zeit nicht gekommen. Das war in den Siebzigern und von den Neubauten dort standen noch nicht so viele. Ich habe damals dort auf mehreren Baustellen westlich der S-Bahn gearbeitet. Wahnsinn was da alles noch entstanden ist. Ich sah es gerade auf dem Stadtplan. Aber die Bauten dort, die mir noch so in Erinnerung sind, hatten auch so etwas in die Landschaft Geworfenes und manches ist auch schon gar nicht mehr da.
  3. Mir gefallen die alle, die letzten Photos, aber die runde Ecke - einfach schön. Mir gefällt vor allem, dass die Linien hier nach oben so offen sind. Das ist wie Häuser in die Erde gesteckt. Ich hatte oft die Idee, dass ein Riese, wie ein Baby am Strand sitzend, Bauwerke in Berlin einfach so, platsch, hingeworfen hätte. So entsteht ein Kietz - bis hin zum Kottbusser Tor. Ich dachte, ich falle in Ohnmacht, als ich den zum ersten mal sah. Patsch - mach was draus. Drüber war ja immer noch die Linie 1.
  4. Das ist was zum meditieren. Es sind hier ganz starke Photos schon am frĂĽhen Morgen, aber bei diesem Photo habe ich spontan diese Idee - mach mal eine Meditation ĂĽber GrĂĽn. So wenig, so gefĂĽhlvoll und sanft.
  5. Das ist aber nicht typisch für das Sevens. Die Bilker Arkaden haben viele Schließungen, aber der Saturn auf der Kö ist immer voll. Das sind ja mehrere Etagen und auf den kleinen Rolltreppen dazwischen ist nicht so viel Betrieb, sicher weil man mit einem der Fahrstühle gleich in die richtige Etage fährt. Das ist kein Niedergang sondern eher Profanisierung. Im Anfang gab es dort eigentlich nichts für den typischen Saturnkunden. Der Laden war ganz weit oben und eigentlich ein Fremdkörper. Auf den Etagen darunter gab es vornehmlich erlesene Produkte für den anspruchsvollen Kunden - den Düsseldorfer und die Düsseldorferin - wie man sie sich gerne vorstellt und vielleicht noch ein paar reiche Russen. Die Gastronomie im Untergeschoß kam da um Längen nicht ran und von dort fraß sich der billige Konsum in die Höhe, übersprang eine Etage und nun verkauft man, in mit Stellwänden parzellierten Nobeletagen, Konsumelektronik für den kleinen Mann. Und dort ist es immer voll. Das ist es ja. Saturn und Fressen - das geht immer. Wer handgenähte Schuhe möchte, kauft die sicher nicht vor den Augen von Kreti und Plethi, denen noch das Fett am Munde klebt. Die fliegen dafür nach Mailand oder London, da stimmt dann auch das Ambiente und die Häppchen sind auch leckerer. In diesem Sinne ist es dann doch ein Art Niedergang, aber sicher kein solcher, der breites Bedauern auslöste. Übrigens: In der Kameraabteilung, die in einer kleinen schmuddeligen und zugigen Ecke zu finden war, habe ich, bei meinen wenigen Besuchen, nie auch nur eine Fuji-Kamera gesehen. Canon und andere Knubbel wackelten auf kleinen Ständern zum Betatschen und Befummeln . Eine resolute Verkäufern beherrschte die Szenerie und wenn jemand eine Kamera in den Mund nehmen wollte, gab es Tacheles.
  6. Bei der X100V und sicher auch bei der T4 und T3 Verschlußzeitenrad auf 'T' . ISO-Einstellungsrad auf 'C' . Bel.-Korr. : Im manuellen Modus tut sich da aber am vorderen Rädchen nichts. Muß man mit dem einmaligen Drücken auf das vordere Rädchen überspringen. Blendenring auf A, dazu im Menu mit dem "Schraubenschlüssel" (das Piktogramm) unter Menüpunkt 'Tasten/Rad Einstellungen' in dessen Untermenüpunkt 'Blendenring Einstellung (A)' - die Option 'Befehl' wählen. Das ist wichtig! Welche Funkton auf welchen Rädchen zu liegen kommt, wählt man im Menü: 'Tasten/Rad Einstellungen' in dessen Untermenüpunkt 'Bedienradd-Einst.' Für das vordere Rädchen stehen drei Funktionen zur Auswahl, die kann man später in der Praxis mit dem Drücken auf das vordere Wahlrad nacheinander schalten. 'Bell-korr.' muß man durch Drücken des vorderen Wahlrades überspringen oder mit dem Belichtungskorrekturrad auf der Kamera einen Wert einstellen - wenn man das will, springt in diesem Falle der Cursor gleich von Verschlusszeit auf die ISO-Einstellung. Die drei vorderen Optionen sind mit einem kleinen schwarzen Halbkreis, der nach oben gewölbt ist, markiert. Die Einstellung für das hinter Rädchen ist mit einem schwarzen Halbkreis, der nach nach untern gewölbt ist, gekennzeichnet. Viel Erfolg beim SetUp.
  7. https://en.wikipedia.org/wiki/Psalm_127 und auch an anderer Stelle zitiert: https://www.goodreads.com/quotes/603076-nisi-dominus-custodierit-domum-in-vanum-vigilant-qui-custodiunt-eam
  8. Sehr häufig wurden die alten Fachwerkhäuser später einfach nur verputzt. Das wirkte modern und machte den Eindruck, als wohnte man in einem Steinhaus. Steinreich eben. Was tut man nicht alles für die Geltung 🙂 .
  9. So wie ich Rico hier verstanden habe, wird bei Gesichtserkennung, die Belichtungsautomatik der Situation angepaĂźt, allerdings nicht immer so wie er sich das wĂĽnscht. Deshalb empfahl er die manuelle Belichtung. In: Der richtige Belichtungsmodus (Off Spin Fuji X-H1 Thread) 27. Februar 2016 #132
  10. Ich finde, diese Ecken findet man in allen Regionen Westdeutschlands. Fast überall wurde nach dem Krieg gründlich aufgeräumt und nach der Mode und an die Bedürfnisse der Zeit angepaßt aufgebaut. Mir sagte mal ein Architekt: Wir hatten mehr Probleme mit den Häusern die stehenblieben, als mit den Ruinen. In Frankfurt sollte sogar Goethes Geburtshaus abgerissen werden, habe ich mal in Dokumentation über Architektur in der Nachkriegszeit gehört. Das Essener Rathaus war dort auch genannt als ein Beispiel für die bauliche Neuorientierung in dieser Zeit. Das ging ja alles sehr schnell und dauert fort. Ein ständiges Werden und Vergehen. Bis ich diesem Rhythmus etwas Positives abgewinnen konnte, hat es eine Weile gebraucht. Inzwischen begreife ich diesen Wandel als Ausdruck aktiven, schöpferischen Lebens - selbst die Architektur aus den verschiedenen Jahrzehnten der Nachkriegszeit wird für mich immer interessanter - vor allem als Photomotiv.
  11. Es ist sehr ärgerlich, dass die GPS-Position nicht permanent mitgeführt wird. Gerade der genaue Standort interessiert ich mich häufig im Nachhinein. Ich hatte gehofft, dass das Problem mit Einführung der Blue-Tooth-Verbindungmöglichkeit behoben würde. So wie es für mich aussieht, wird aber weiterhin nur ein Datum auf die Kamera übertragen. Die GPS-Position registriere ich mit dem Smartphone und nach Bearbeitung der Fotos übertrage ich die Standortdaten, bevor sie in der Mediathek gespeichert werden. Ich habe in der Tracking-App ein Zweiminutenintervall eingestellt, das reicht für fast alles Situationen - permanent, punktgenaue GPS-Daten - das wäre schöner.
  12. Wunderbar, ganz groĂźe Klasse!
  13. Wie willst Du eine Situation auf einer Kirmes mit starken Lichtern denn im EVF gut darstellen. Es geht nur DR400. Wenn Du die Schatten siehst, ist die Schießbude überbelichtet und sieht ist die Schießbude richtig belichtet, sind die Personen davor nicht mehr im EVF zu sehen. Du kannst also nicht mehr erkennen ob der Heinz nett schaut oder gerade in der Nase popelt. Also DR400 oder nachdem die Belichtung auf die bildwichtigen Lichter erfolgt ist, kann ich auf den OVF wechseln. Man kann natürlich alles machen, was einem Spaß macht. Schau Dir mal den Link zu Fuji X Secrets an. Daraus sind auch meine Beispiele. Ich habe aber in ähnlichen Situationen ähnliche Probleme mit der Belichtung gehabt. Damals kannte ich den Trick mit DR400 noch nicht und habe deshalb auf den OVF zurückgegriffen. Gruß vom Dock
  14. Ich belichte auf die Lichter und ziehe die Schatten im RAW-Konverter hoch. Zum Thema ein Link: https://fuji-x-secrets.net/2021/08/24/die-perfekte-belichtung/
  15. Da wäre ich aber gespannt was Du in den Schatten siehst, wenn ein paar Lichter noch dabei sind. Ich sehe durch den OVF genau das, was ich auch ohne Kamera sehe. Schaue ich durch den EVF sehe ich die bildwichtigen Lichter hoffentlich korrekt belichtet und in den Schatten sehe ich nichts. Da könnte aber das Motiv stehen. Deshalb ja DR400 oder wenn vorhanden OVF.
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