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docmartin

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    Männlich
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    Markgräfler Land
  • Interessen
    Rennrad, MTB, Kochen, Gärtnern, Musik, Film, Kunst und, tja, Fotografie
  • Beruf
    Arzt
  • Einverständnis Bildbearbeitung
    Nein

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  1. Also irgendwie kann ich den Jens ja verstehen und hab auch meine Erfahrungen mit einer Leica M240 (ein halbes Jahr ausgeliehen von einem Freund) machen können. Ich würde es nur folgendermaßen ausdrücken: Mit der Combo M240/VL40, 1,2 sind mir Fotos gelungen mit einer Bildanmutung, die mir weder mit einer Fuji (E1-3, Pro2) noch mit einer Sony A7Rll gelungen sind, ich führe das auf das Gesamtpaket zurück ohne im Einzelnen sagen zu können, was genau für was verantwortlich war: Also Bokeh, rendering, etc. nix allerdings unter extremen Lichtbedingungen. Dafür hab ich mit Fuji Kameras sehr viele schöne Fotos gemacht, die ich mit einer Leica M240 wegen der mangelnden low light Performance und dem fehlenden AF nicht hinbekommen hätte. Und manchmal ertappe ich mich bei dem Wunsch nach einer M10R mit einem 50er Lux. Und fertig. Mache Kameras können dies, andere das, keine kann alles...
  2. Also ehrlich, ich vertraue einer Beschreibung mehr als einem Foto, es sei denn das Foto will etwas ganz bestimmtes zeigen, einen Fehler. z.B. Aber wenn ein Objektiv in exzellentem Zustand beschrieben wird, nehme ich das hier im Forum (fast) jedem ab. Ich hab nur schon vier 50mm Objektive...
  3. In der Anarchie (nicht: Anomie!), also einer Gesellschaft frei von Herrschaftsstrukturen wären wir jetzt so weit. In einer demokratischen Staatsform bedarf es dazu den politischen Willen und Gesetze.
  4. Frei nach JFK (oder wem auch immer): "Frag nicht, was dein Land für dich tun kann sondern was du für dein Land tun kannst." Und Land sollte man mit Mitmenschen gleichsetzen... Die derzeitige Situation bzgl. Impfquote in D/AU/CH ist ein Armutszeugnis für die soziale Kraft (eines Teils) der Einwohner und eine Bestätigung der alten Legenden über die soziale Integrität der Menschen in den Länder Südeuropas. Ich brauche keinen Lockdown um angemessen auf die derzeitige Situation zu reagieren, halte ihn aber deswegen für unumgänglich, wenn wir weiterhin handlungsfähig in den Krankenhäusern bleiben wollen.
  5. Die GFX50R gibts bei Calumet auch immer wieder "so gut wie neu" mit Garantie für 2650,-€.
  6. Ich glaube, es ist schön, im Alter einfach entspannt neben einem Freund sitzen zu können, ich hab sie natürlich gefragt und sie waren einverstanden, unverstellt: ...oder mit Freundinnen:
  7. Die 2. Version...;-) Und vermutlich geht es dir wie vielen anderen auch: Zu viele Gedanken...
  8. Warmer Frühsommerregen in Chengdu, fotografiert mit der X-E2 und 18-55
  9. Das ist definitiv NICHT kitschig sondern zeitgeistig und Ausdruck kleinbürgerlicher Lebensart, das Foto ist die Dokumentation einer Dokumentation. EDIT: Ich lasse den Satz einmal so stehen, muss mich aber korrigieren nach einigen Recherchen zur Deutung des Begriffs "Kitsch". Dazu gehören eben auch "Kleinbürgerlichkeit" und die Anhäufung meist negativ besetzter Klischees, wie auf dem Foto zu sehen. Du zeigst also in erster Linie Kitsch, das Foto an sich ist nicht kitschig. Es würde jedoch kitschig, wenn man es im Kontext einer Ausstellung zeigen würde als vermeintlich eigenständige Kreation, da es eine Reproduktion des bestehenden ist und eben kein eigenständig erstelltes Objekt zeigt (Assemblage). Ein Sonnenuntergang z.B. ist niemals kitschig sondern immer großartig, ein Foto davon aber sehr wohl, allerdings: auch nicht immer: Ich hab einen Sonnenuntergang fotografiert zu Zeiten des ersten Lockdowns direkt über dem Ferienflughafen Basel/Mulhouse ohne einen einzigen Kondensstreifen. Dann ist auch das Foto nicht kitschig sondern wiederum zuvorderst dokumentarisch. Der Begriff ist sehr ergiebig für weitere Betrachtungen und Kitsch ist in der philosophischen Betrachtung keinesfalls so harmlos, wie er meist aufgefasst wird. Ebenso ist man schnell bei weiteren, ähnlichen Phänomenen wie "Camp", "Trasch" oder "Nippes" und v.a. jenseits der Fotografie. Ich habe einmal ein Foto von mir rausgesucht, das kitschig ist und nicht Kitsch zeigt. Man kann der Fotocommunity (mich eingeschlossen) hier schon einmal den Kitsch-Spiegel vorhalten, mein Repertoire an Sonnenuntergängen, und dann noch mit einer Fuji, ist leider (?) sehr gering, daher nehmt dies, gerne noch mit Schlagschatten und doppeltem Rahmen. Gemeint ist das Foto als kitschig, nicht die Apfelblüte! Folgende Kriterien (unter anderen) lassen sich für Kitsch anführen: Im Gegensatz zum Kunstwerk, das Spielraum für Interpretation zulässt (und Interpretation sogar fordert), ist Kitsch nicht auslegbar. (halte ich persönlich für das wesentlichste Merkmal von Kitsch, so es sich nicht um Dokumentation handelt). Stereotype und Klischees: Kitsch wiederholt, was dem Betrachter bereits geläufig ist. Vom Kunstwerk wird Originalität erwartet (Innovationszwang der Kunst). Leichte Reproduzierbarkeit (Massenware).
  10. People are different! Also an meinem Auto = Transportmittel und landwirtschaftliches Nutzgerät ist mir das sowas von Schnuppe. Zu den Jeans: eine kaputte und bleached Neuware ist natürlich scheußlich, meine vielen in dunkelblau gekauften Levi's die nun nach Jahren im echten used-look daher kommen, mag ich hingegen sehr. So war das auch bei meiner Leica, da schimmerte das Messing es an allen Ecken und Enden durch. Und Kameras, die durch Nutzung "Patina" bekommen sind auch schön. Ich kaufe aber auch keine Neuerscheinungen sondern immer max. das vorletzte Modell, gebraucht. Ich weiß seit Jahren schon nicht mehr, was man an den Apparaten eigentlich noch verbessern will für gute Fotos. Viele mache ich eh mit alten analogen Gerätschaften.
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