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jensfoto

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  1. Ich habe damit Fotografiert. Fehlbedienung? Nun Zeit, Blende und ISO. Automatik aus, alles aus, auch Autofocus. Die Belichtung messe ich mit eine alten Gossen Belichtungsmesser. (Eben wie ich es mit der Leica gewohnt bin) Das Raw ist dann entscheidend. Naja, Nach 30 Jahren im Job, Fotografie-Studium maße ich mir aroganterweise an, das Gerät ein wenig bedienen zu können... Wenn ich auch die Physikalischen-Berechnungen nicht mehr hinbekomme...
  2. Also... Die Gesetzte der Physik sind mir sehr wohl bekannt. Und es ist einfach Tatsache, dass die Sensorgröße den Schärfentiefe-Bereich beeinflußt. Nicht die Lichtstärke. Eine Blende 2 bei Vollformat hat einfach einen kleineren Schärfentiefebereich, als Blende 2 bei einem halben Sensor. Noch kleiner wird der Bereich bei echtem Mittelformat. Die Unschärfe wird auch als Bokeh bezeichnet. Je nach Bauart des Objektivs z.B. der Lammelen der Blende, ist sie weich, cremig, die Spitzlichter rund oder eckiger usw. Ich denke wir sind uns alle einig, das eine "halbgare" "Unschärfe bei Blende 5.6 hässlich ist und eine Unschärfe bei Blende 1.2 schöner und cremiger. Nun ist aber der Tiefenschärferbereich bei halben Sensoren nun einmal viel größer und deshalb zwangsweise "hässlicher". Dazu kommt die Konstruktion der Fuji Objektive die - egal ob APS C oder nicht - einfach hässlich abbilden. Das weiß auch Fuji und bringt deshalb ein extra Porträtobjektiv heraus, dass mit einer extra Linse das Bokeh "unscharf" macht. Hier erklärt Fuji das Problem in anderen Worten selber. https://fujifilm-x.com/de-de/products/lenses/xf56mmf12-r-apd/ Nun. Das soll kein Grund sein Fuji mies zu machen. Aber das sind eben alles Probleme die Leica Leute nicht kennen. Nicht mehr und nicht weniger. Zu Tiefpassfilter. Im Stil-Bereich wird natürlich das Fehlen des Filters begrüßt. Im People-Bereich geht das leider gar nicht. Deshalb gibt es ja die Kameras teils auch mit und ohne. Im High-End Bereich wird nun mit alten Analogen Objektiven gegen diese eckelhaften Schärfe gearbeitet. Ein Grund warum alte Objektive (30 Jahre und älter) im Moment unerschwinglich teuer sind und heiss begehrt. Oft werden die Bilder in der Post Production auch noch zusätzlich unscharf gerechnet. RAWs und Belichtung. Das kann nun einfach mit einer Graukarte gemessen werden. Hier empfehle ich das Zonensystem von Ansel Adams als Grundlage zu nehmen. Siehe Google. Übung: einfach eine Raufasertapete abfotografieren. Die Belichtung / Das Ergebnis sollte exakt der Graukarte entsprechen, also 18% Reflexion. Das ist Zone 5. Weitere Belichtungen 5 Blenden rauf und runter sollten jeweils doppelt soviel Licht/bzw. weniger Licht aufweisen. (1 Blende = doppeltes Licht). Am Ende sollte Zone 0 gar keine Zeichnung der Raufaser haben, Zone 10 auch keine mehr. Alle anderen schon, wenn auch nur schwach sichtbar. Preise: Nun eine Pro-Kamera, der Body z9 kostet bei Nikon ca. 6.000€, Bei Canon etwas günstiger. Pro Bodys haben schon immer so viel gekostet. Die Objektive kosten auch schon immer so zwischen 1500-3000€. Egal ob Canon oder Nikon. Wer sich das im Tagesgeschäft nicht leisten kann, hat ein echtes Problem in seinem Businessplan. Ja, Leica ist da teuerer, aber rein wirtschaftlich ist das aus Unternehmersicht egal. Es gilt hier natürlich wie immer: Man kann nur etwas von der Steuer absetzen wenn man auch Steuern zahlen muß/kann. PS: warum ich das geschrieben habe? Weil das Thema des Threads ist: Fuji 100V oder Leica. Und auf die Frage Antworte ich klar mit Leica. Zu einer anderen Frage durchaus mal zu Fuji.
  3. Hatte ich auch. Nach einem RESET funktionierte es wieder. Softwareproblem. Gewisse Kombinationen brachten es wohl zum Absturz.
  4. Ich fotografiere hauptberuflich mit der Leica M (meist 24mm) und habe nun auch eine neue X-Pro 3. Meine Arbeiten https://jenserbeck.de ---------------------------------------------------------------------- und meine Amazon-Rezession zur X-Pro3 lest ihr hier: ---------------------------------------------------------------------- Warum die Fujifilm X-PRO3 keine Leica ist.Bis vor kurzem habe ich auf meinen Reisen ausschliesslich mit meiner Leica M9 fotografiert. Nun ist die Leica M9 wirklich in die Jahre gekommen. Display und Geschwindigkeit machen im Jahr 2021 keinen Spaß mehr. Die Fuji X-PRO3 schien eine schöne Alternative zu sein, denn zu Coronazeiten sind 8000€ für einen neuen Body recht üppig bemessen. Für einen Solo-Künstler-Fotografen.Im Prinzip hält die Fuji was sie verspricht. Sie macht Spaß, läuft und macht tolle Fotos. Warum ein Profi oder Leica Fotograf nicht glücklich wird erkläre ich hier:Knöpfe I: Hunderte von frei belegbaren Funktionsknöpfen. Nach einem vollen Arbeitstag hatte ich die Knöpfe sinnvoll belegt. Allerdings nur weil sie da sind. Andere Kameras benötigen die Tasten nicht. Außerdem sind sie Ergonomisch schlecht platziert.Knöpfe II: Die Funktionsknöpfe sind so leichtgängig, dass sie sich beim Tragen verstellen. Besonders ist hier das Belichtungskorrektur-Rad (+- 3 Blenden) zu nennen. Es verdreht sich immer, wenn ich sie frei umhängen habe.Sucher I: Der Hybridsucher ist toll und macht Spaß. Der optische ist - im Gegensatz zu Leica - eine gelbliche, milchige und neblige Brühe. Was allerdings unschlagbar ist: Der elektrische Rahmen wandert in Größe und Position je nach Fokussierung. Er ist also absolut exakt. Da kann Leica was lernen. Aber: Fuji zeigt nur bis 23mm (35mm) an. Dafür kann man allerdings als Brillenträger das komplette Display ink. Einblendungen sehr gut erkennen.Sucher II: Der elektrische Sucher wird aktiviert indem eine kleine schwarze Blende den Sucher abdunkelt. Also einfach vorne abdeckt. Wie eine Schutzkappe die blitzschnell hochklappt. Diese winzige Klappe verklemmt leicht bei Erschütterungen. Wirkt wenig robust bei Hardcore-Reportagen.Haptik: Das schwarze Dura-Titan ist toll. Es nimmt sehr leicht Fingerfett auf, was der Kameraeine Patina verleiht für die eine Leica lange arbeiten muß. Klarer Punkt für Fuji.Autofocus & Co: Unbedingt den „Boost-Mode“ aktivieren. Der frisst zwar Akku, die Kamera ist dann aber so schnell wie es von einer „Pro“ zu erwarten ist.Jetzt kommt es. Der Sensor mit dem 23/f2 Objektiv.Das X System hat ja nur einen halben Sensor und ist nicht vollformatig. Das hat prinzipiell den Nachteil, dass die Tiefenschärfe erheblich größer ist. Blende 2 verhält sich wie 5.6 als Vollformat. Das Bokeh ist dementsprechend extrem hässlich. Für Porträts ist es schlichtweg das falsche System. Ein Graus für Leica-Optik-Besitzer. Als Reportage-Weitwinkel-Fotograf ist mit das jedoch egal.Der Sensor hat keinen Tiefpass-Filter. Also keinen „Weichzeichner“ vor dem Sensor. Das kennt man von der Canon 5D und den Nikon 800er Serie. Deshalb wirken die Aufnahmen so „scharf“. Nicht das Objektiv ist dafür verantwortlich. Schärfe wird durch Kontraste, Farbkontraste an Kanten erreicht. Ein gutes Objektiv hat knallige Kontraste an den Kanten bzw. „softet“ diese schön ab. Die Fuji ist einfach nur scharf. Ein plattes Bild scharf gezeichnet.Und da kommen wir zu dem größten Minuspunkt, dem Sensor bzw. der RAW Daten.Fuji simuliert mit seinen Kameras die alten Charakteristiken der Filmrollen. Das klappt super toll und sieht extrem schön aus. Auf JPGs. Um das zu erreichen trickst Fuji im RAW gewaltig. Das liegt an der halben Sensorgröße. Leider kann man die Physik nicht austricksen. Halber Sensor bedeutet am Ende auch weniger Licht das Auftrifft. 6500px müssen sich die Hälfte des Lichts eines Vollformat Sensors teilen. Und hier trickst Fuji inakzeptabel. Die RAWs sind 1-2 Blenden unterbelichtet. Dadurch unterdrückt man das Rauschen und behält in den Spitzlichtern Zeichnung. In der Software werden die Abgesackten Tiefen wieder angehoben und es sieht toll aus. Ein Profi hat jedoch kaum Spielraum im Raw zu arbeiten.Der schlaue Fotograf denkt sich dann: Nun gut, dann belichte ich eben immer +1 Blende über. Dann jedoch passt der elektrische Sucher nicht mehr richtig zur Filmsimulation. Im Display sieht es einfach nicht gut aus und das RAW zeigt dann seine massiven Schwächen.Was extrem ärgerlich inakzeptabel ist, dass Fuji auch mit den Blenden, Zeiten und Messangaben schwindelt. Nach DIN-Norm darf der Wert um eine halbe Blende abweichen. Da haben alle Firmen, von Nikon bis Leica schon immer die DIN-NORM ausgereizt und die echte 60tel Sekunde eine angezeigte 90tel sein lassen.Wird bei Fuji jedoch aus einem f2 Objektiv ein f2,5, aus einer 125tel eine 90tel und sind die ISOs nicht exakt, haben wir eine Abweichung von fast 2 Blenden. Und das ist messbar. Die Fuji-Software „weiss das“ und deshalb sind die Belichtungswerte extrem länger als bei einer anderen Kamera - oder Leica.Da denkt man sich: Cool. ISO 400 Blende 2 muß passen – aus Erfahrung – und dann misst die Fuji eine Belichtungszeit von 2 Sekunden??? Schnell mit der Leica, Canon und einem Belichtungsmesser nachgemessen und die erwarteten Werte von einer 8tel erhalten.Das nervt extrem.ISO 3200 ist nun das neue ISO 400. Und dann sind die RAWs rauschig platt. So wie man es eben von einem halben Sensor erwartet. Bei ISO 3200. Physik ist eben Physik.Blooming. Wie nach meinen Ausführungen zu erwarten brennen die Spitzlichter bei korrekter Belichtung aus. Die Fuji reagiert damit durch sehr extremes Blooming. Das Ausbrennen wird durch ein extremes Weichzeichnen kompensiert. Nachtaufnahmen in Langzeitbelichtungen werden so sehr weich und neblig. Sehr schön und charakteristisch aber nicht steuerbar.Teils werde ich an eine Lomography erinnert.Inakzeptabel als Profi.Deshalb ist eine Fuji keine Leica.
  5. Danke das ist genau das was ich wissen wollte - perfekt ! danke danke ich werde jedoch mit dem 16er arbeiten. Bei meiner schnellen Reportage Fotografie brauche ich den nicht sichtbaren Bereich später zum gerade stellen und ausrichten in capture on. Mit der Leica arbeite ich auch so. Das 28er ist natürlich schöner - weil kleiner / kürzer www.jenserbeck.de
  6. Nach einem kleinen Schlag den die Kamera abbekommen hat klemmte die Klappe auch bei mir. Ich habe mit einem weiteren Schlag - dann allerdings mit der Hand - die verklemmte Klappe wieder lösen. Seit dem ist es nicht mehr aufgetreten.
  7. Hallo, ich habe einen neue Fuji X-Pro 3 und bin an einem 18mm interessiert. Ich verwende ausschließlich den optischen Sucher. Da ich auch mit der Leica M fotografiere, ist es bei Leica so, dass das komplette sichtbare Feld des Suchers einem 18mm(28mm) entspricht. Unabhängig vom eingeblendet Rahmen.Wie ist es nun bei der x-Pro 3 ? Ist das komplette Sucherfenster auch ca. ein 18mm? Der eingeblendete Rahmen interessiert mich in dem Fall nicht, nur das "Fenster". Oder ist er gar noch einen ticken größer? Was spitze wäre? Es wäre nett, wenn Ihr mir da einen Erfahrungswert - Pi mal Daumen - geben könntet. Danke PS: Warum und wieso mich der EVF nicht interessiert ist ein anderes Thema.
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