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mjh

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    mjh got a reaction from datalost in Violetter Fleck Bildmitte FX 18-55mm   
    Gängig ist er schon, aber halt auch Blödsinn. Ich bevorzuge den Begriff „Streulichtblende“, denn warum soll man eine Sache nicht danach benennen, wozu sie dient?
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    mjh got a reaction from klausentreiben in Auto ISO - unerwartetes Verhalten   
    Die Dynamikbereichserweiterung beruht darauf, knapper zu belichten, um die Lichter zu retten. Eine knappere Belichtung ist aber eine Belichtung nach einem höheren ISO-Wert, weshalb dieser steigen muss. Es gibt einen festen mathematischen Zusammenhang zwischen der von der Belichtungsmessung gemessenen Helligkeit, der Blende, der Verschlusszeit und dem ISO-Wert. Wenn sich einer dieser vier Werte ändert, muss sich wenigstens einer der anderen ebenfalls ändern, damit die Gleichung weiterhin gilt. Eine kleinere Blende oder eine kürzere Verschlusszeit (und daher eine knappere Belichtung) bei gleicher Helligkeit bedeutet zwangsläufig einen höheren ISO-Wert; das ist eine simple mathematischer Gleichung.
    Wohlgemerkt: Dass der ISO-Wert steigt, bedeutet nicht, dass die Kamera irgendetwas anders macht. Sie erhöht beispielsweise nicht die Verstärkung der Sensorsignale. Ob Du bei DR 100 mit ISO 160, bei DR200 mit ISO 320 oder bei DR400 mit ISO 640 belichtest, äußert sich nur in einer kürzeren Belichtungszeit oder einer kleineren Blende – und in einem anderen ISO-Wert, der in die Exif-Daten eingetragen wird. Sonst ändert sich nichts.
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    mjh got a reaction from zoom in Next Generation: Was erwartet uns bei H2, T5, Pro4 und den kleineren Geschwistern?   
    Keine Ahnung, aber bis dahin dürften 24-MP-Sensoren wohl Geschichte sein. Es gäbe den 26-MP-Sensor, und dann vielleicht noch einen anderen Sony-Sensor – in der Gerüchteküche köcheln ja immer noch zwei Sony-Sensoren, die beide mehr als 26 Megapixel haben sollen, also 30+ und 40+ MP.
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    mjh got a reaction from zoom in Next Generation: Was erwartet uns bei H2, T5, Pro4 und den kleineren Geschwistern?   
    Die einzige Neuigkeit – wenn man so will – ist, dass es in diesem Jahr auch keine X80 geben wird. Nicht dass sich Fuji jemals dazu bekannt hätte, eine X80 zu entwickeln, was das betrifft. Wenn die X-H2 das erste Modell mit dem neuen, höher auflösenden Sensor wird – bei dem ich davon ausgehe, dass es ein X-Trans-Sensor sein wird – und dieses Modell erst 2022 kommt, dann ist es klar, dass es im X-System keine neue Kamera mit dem bisherigen Sensor geben wird. Schließlich ist die Umstellung auf den X-Trans IV in allen Modellreihen durch und ein neues Modell ohne einen neuen Sensor ergäbe wenig Sinn. Nur eine X80 als Nachfolger der mehrere Generationen älteren X70 wäre noch eine vage Möglichkeit gewesen, und die können wir jetzt wohl auch abhaken.
    Andererseits müssen wir mit einem ganz großen Modellwechsel in allen Baureihen in 2022 rechnen, der sich vielleicht bis 2023 hinziehen könnte.
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    mjh got a reaction from Déjà Vu in "klassisches" Bedienkonzept von Fuji   
    Das Konzept fand ich immer völlig verquer – erst die Verschlusszeit mit dem dedizierten Verschlusszeitenrad grob vorzuwählen, um sie dann mit dem Rändelrad fein zu justieren. Obwohl ein Rändelrad allein reichen würde, die Zeit in einem Rutsch fein einzustellen.
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    mjh got a reaction from zoom in Next Generation: Was erwartet uns bei H2, T5, Pro4 und den kleineren Geschwistern?   
    Das bedeutet gar nichts. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.
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    mjh got a reaction from FxF.jad in Starkes Ruckeln bei 24p Videos bei X-T4   
    Ja, der elektronische Verschluss liest den Sensor zeilenweise aus. Wenn eine Zeile von Pixeln ausgelesen ist, könnte die Belichtung dieser Zeile prinzipiell schon wieder erneut beginnen, also für das nächste Frame. In diesem Fall könnte man bei 60p fast 1/60 Sekunde belichten, abzüglich nur der Zeit, die zum Auslesen einer Pixelzeile benötigt wird. Würde man mit der Belichtung des nächsten Frames warten, bis der Sensor vollständig ausgelesen ist, wären wohl keine 60p erreichbar.
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    mjh reacted to Crischi74 in Fuji X-T 4 und ext. Monitor (Feelworld 6+) Anzeigeproblem   
    Ja die Option volle Auflösung ohne Einblendungen ist für externe Aufnahmegeräte gedacht.  Mit Einblendungen hat man nur das „Sucherbild“ welches gar nicht in höherer Auflösung zur Verfügung steht.
    Da musst du dich entscheiden zwischen „4K Livestream“ und „Sucherbild“
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    mjh got a reaction from Déjà Vu in Kein weiteres X-Modell in diesem Jahr?   
    Fuji Rumors meldet (und scheint sich ziemlich sicher zu sein), dass es in diesem Jahr keine weitere Kamera im X-System geben wird: https://www.fujirumors.com/breaking-no-more-fujifilm-x-series-camera-coming-in-2021/
    Genau genommen ist das keine Überraschung, wenn man die Voraussage akzeptiert, dass die X-H2 erst 2022 kommen wird. Fuji ist ja bisher so vorgegangen, dass sie eine neue Hardware-Plattform mit einem Modell eingeführt haben, um dann sukzessive alle anderen Modellreihen ebenfalls auf diesen Stand zu bringen. Die aktuelle Hardware-Plattform ist mittlerweile vollständig verwirklicht; es gibt zwar keine X-T40, aber die X-S10 (und die X-T30) füllen deren Position im Portfolio. Wenn die neue Plattform mit der X-H2 eingeführt wird und diese 2022 kommt, ist es klar, dass 2021 kein weiteres Modell mehr kommen kann. Natürlich könnte die neue Plattform auch mit einem anderen Modell eingeführt werden – hier käme eigentlich nur eine X-Pro4 in Betracht –, aber auch nur dann, wenn die Hardware – insbesondere der neue, vermutlich deutlich höher auflösende Sensor – so frühzeitig verfügbar wäre.
    Damit wäre 2021 das Jahr, in dem man disponibles Einkommen zum Kauf von Objektiven nutzen könnte. Von Objektiven hat man ja ohnehin länger etwas als von Kameras.
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    mjh got a reaction from MOK in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
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    mjh got a reaction from bibo in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
  12. Haha
    mjh got a reaction from Ridley in Fuji XF 18mm 1.4   
    Referenzsüdtiroler sind hierzulande Markus Lanz oder Reinhold Messner; da setzt man unwillkürlich voraus, dass Deutsch deren Muttersprache ist.
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    mjh got a reaction from Allradflokati in X-T4 nicht all zu scharf   
    Die Aufnahme mit der Sony hat eine größere Schärfentiefe, sonst kann ich keinen signifikanten Unterschied feststellen.
  14. Thanks
    mjh got a reaction from Sargecke in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
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    mjh got a reaction from Bernd Robers in Next Generation: Was erwartet uns bei H2, T5, Pro4 und den kleineren Geschwistern?   
    Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Es ist ja nicht einmal gesagt, dass man mit einem alten Sensor Geld spart, denn irgendwann wird es schwierig, überhaupt noch Restbestände alter Sensoren aufzutreiben. Hier geht es eher darum, was für ein Konzept Fuji mit den verschiedenen Baureihen verfolgt, und die E-Reihe ist offenkundig nicht für Leute gemacht, die zwei Kartenslots brauchen (oder jedenfalls haben wollen). Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die meisten Kamerakäufer gar nicht wüssten, weshalb sie sich einen zweiten Slot wünschen sollten.
  16. Thanks
    mjh got a reaction from Bernd Robers in Next Generation: Was erwartet uns bei H2, T5, Pro4 und den kleineren Geschwistern?   
    Ich wiederum finde das Filmsimulationen-Bracketing komplett überflüssig. Wozu sich die Karte mit drei (oder gar noch mehr) Varianten vollmüllen, wenn man die gewünschte Filmsimulation doch auch gezielt nachträglich anwenden kann? Was übrigens auch für Weißabgleichsreihen etc. gilt. Nur eine Belichtungsreihe ist wirklich nützlich, denn eine suboptimale Belichtung lässt sich zwar korrigieren, aber die besten Ergebnisse erhält man, wenn die Belichtung von vornherein stimmt. Die übrigen Bracketing-Varianten würde ich aus erzieherischen Gründen abschaffen. (Aber keine Bange, mich fragt ja eh keiner …)
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    mjh got a reaction from wildlife in Fuji XF 18mm 1.4   
    Wenn man eingesehen hat, dass man falsch liegt, wechselt man einfach zu einem anderen Thema (Transmission), von dem vorher nie die Rede war. Ein bekannter rhetorischer Kunstgriff, aber auch ein bisschen abgelutscht …
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    mjh reacted to Rico Pfirstinger in GFX100S – das beste Preisleistungsverhältnis im Mittelformat   
    Mit Super Resolution bekomme ich bei den Hunden sehr gute Ergebnisse, wie man hier sehen kann:

    Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Dabei sieht man dann auch die kleine Überbelichtung auf der weißen Schnauze, auf der sich das Licht der Umgebung mit dem der beiden Blitzgeräte ungünstig addiert hat. 
    Da kann man sich mit dem alten Trick aus meinen frühen RAW-Workshops behelfen und einfach etwas feines Korn einfügen. Schon bekommt man mehr den analogen Filmeffekt eines "soft clipping".

    Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden!
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    mjh reacted to Rico Pfirstinger in GFX100S – das beste Preisleistungsverhältnis im Mittelformat   
    Noch ein Beispiel:
    Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Bei diesem Shooting habe ich übrigens rege von der Adobe Super Resolution Gebrauch gemacht, die Bilder also auf mehr als 400 MP hochskaliert und von dort dann (nach Beschnitt oder Begradigung oder beides) wieder zurück in die Originalauflösung des Sensors. Das 4:3-Format habe ich also beibehalten. 
  20. Thanks
    mjh got a reaction from lichtschacht in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
  21. Thanks
    mjh got a reaction from Tommy43 in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
  22. Thanks
    mjh got a reaction from outofsightdd in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
  23. Thanks
    mjh got a reaction from Allradflokati in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
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    mjh got a reaction from der-Flo in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
  25. Thanks
    mjh got a reaction from zoom in GFX 100s - mit 4 kleinen zusammengenähten Sensoren? 😮   
    Das stimmt ja auch nicht so ganz; das Stitching von Chips wird meist sehr irreführend dargestellt.
    Es fängt schon mal damit an, dass das nicht „ganz schlau von Fuji“ ist, sondern Sony hat hier eine durchaus gängige Methode der Chip-Herstellung angewandt. Und dann ist der Sensor natürlich nicht aus vier Teilen zusammengesetzt; er wird aus einem einzigen Silizium-Wafer geschnitten, so wie jeder andere Chip auch. Das Stitching bezieht sich auf den lithografischen Herstellungsprozess.
    Der Chip wird mit einer lichtempfindlichen Maske beschichtet, auf die dann die gewünschten Schaltkreisstrukturen belichtet werden; danach werden die unbelichteten Teile der Maske in einem Entwickler- und Fixierbad entfernt, woraufhin die ungeschützten Bereiche des Chips bis zu einer gewissen Tiefe weggeätzt werden. Die Maschinen, mit denen die Maske belichtet wird, sind aber nur für eine gewisse Maximalgröße geeignet, und wenn man diese überschreiten will, muss man die Maske in zwei oder vier Abschnitten nacheinander belichten. Das ist mit Stitching gemeint. Bei dieser Vorgehensweise kann es passieren, dass die einzelnen Teile nicht exakt gleich ausfallen, was sich bei einem analogen Bauelement, wie es ein Sensor ja grundsätzlich ist, durchaus bemerkbar machen kann. Das ist aber kein Problem, weil die minimalen Unterschiede nach einer Kalibrierung herausgerechnet werden.
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