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  1. Das neue XF18-120mmF4 LM PZ WR ist ein ausgesprochen interessantes Objektiv, das im doch recht großen XF-Sortiment eine Ausnahmestellung einnimmt: Es kommt daher wie ein Kit-Zoom, ohne (bisher) eins zu sein. Es hat keinen OIS, ist also nur an Kameras mit IBIS stabilisiert. Es hat jede Menge Schalter und Ringe, jedoch keinen Blendenring. Es ist für seinen Brennweitenbereich und seine durchgängige Lichtstärke (F4) erstaunlich handlich und leicht und außerdem ein Innenzoom ohne Auszug. Wie das Kürzel "PZ" schon sagt, ist alles motorisiert – also nicht nur Fokussierung und Blendensteuerung, sondern auch die Brennweiteneinstellung. Das Objektiv kommt mit drei Fn-Tasten daher, die sich frei belegen lassen. Und "frei" bedeutet hier, dass man ihnen auch alle Kamerafunktionen zuweisen kann, das sind immerhin fast 10 Menüseiten voll. Umgekehrt kann man die spezifischen Objektivfunktionen auch allen Fn-Tasten an der Kamera selbst zuordnen. Es gibt also totale Flexibilität. Konstante Zoom- und Fokusfahrten sind auf Tastendruck möglich, dabei kann man zudem die Geschwindigkeit in der Kamera vorwählen. Wer es gerne weniger konstant aber trotzdem "weich" mag, kann auch mit einem Wippenring zoomen oder fokussieren und dabei die Zoom- bzw. MF-Geschwindigkeit variabel anpassen. Als dritte Optionen kann man auch mit einem "normalen" Zoomring zoomen, das geht dann so wie beim kleinen XC-Powerzoom, also fly-by-wire. Mir persönlich ist dieser Zoomring nicht stark genug übersetzt, es dauert mir zu lang, hier von 18 bis 120mm zu "kurbeln". Mit dem Wippenring geht es schneller. Last but not least gibt es auch noch einen Fokusring, der so wie immer funktioniert.
  2. Ich habe gerade mal das alte 56mm mit dem neuen verglichen, da ich im Internet in den letzten Tagen vermehrt seltsame Beiträge gelesen habe, die suggerierten, dass das neue Objektiv abseits der reinen optischen Leistung in irgendeiner Weise schneller, leiser, zuverlässiger oder dem bisherigen Objektiv sonst irgendwie überlegen wäre. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, woher die Leute das haben. Mir war derlei bei meinen Tests damals nicht aufgefallen – aber nun war ich etwas verunsichert und wollte ich es einfach mal genauer wissen, deshalb habe ich die beiden Objektive abwechselnd an meine 40-MP-Kamera geschnallt und sie mit AF-S und AF-C bei Offenblende auf verschiedene Motive fokussieren lassen. Nach diesem direkten Vergleich ergibt sich für mich keine Änderung meiner ursprünglichen Einschätzung: Das neue 56mm ist abseits der Optik nicht leiser, schneller oder besser als das alte. Es ist nur "anders" in dem Sinne, dass es zwar ebenfalls geräuschvoll ist, jedoch in einer anderen Tonlage. Das neue stößt Motorgeräusche in einer höheren Tonlage aus als das alte, es klingt ein wenig wie das Ritschratsch eines Reißverschlusses. Übrigens habe ich bei meinem Vergleich festgestellt, dass das Focus Breathing beim alten 56mm deutlich weniger stark ausgeprägt ist als beim neuen – insofern würde ich das neue wirklich nicht für Video empfehlen, da fährt man mit dem alten sogar etwas besser. Den AF-C empfinde ich beim neuen Objektiv ein wenig ruckartiger als beim alten, wenn man per Schwenk schnell ein deutlich weiter oder näher entferntes Motiv ins Fokusfeld rückt, das mag aber auch mit den unterschiedlichen "Soundeffekten" der Fokusmotoren zu tun haben. Ohne objektive Messungen kann ich beim besten Willen nicht klar sagen, ob das eine oder das andere Objektiv schneller fokussiert, weder für den AF-S noch für den AF-C. Solange sich die Fokusdistanz nicht stark ändert, sind beide ziemlich flink, was in der Praxis der Normalfall ist. Bei größeren Änderungen müssen die Motoren dann bei beiden Objektiven etwas arbeiten, mit einer entsprechenden Verzögerung.
  3. Fuji sagt ja, dass man mit dem neuen XF56mmF1.2 R WR mehr als nur Porträts machen kann, und ich habe diese Aussage sogar noch verstärkt und geschrieben, dass man das neue Objektiv eigentlich für so ziemlich alles gut verwenden kann: Porträts, Hochzeit, Landschaft, Reise, Street und sogar Reportage – vor allem die bei schwachem Licht. Ob Available Light Reportagebilder auch mit 40 MP funktionieren, konnte ich heute Abend bei einer etwa 5-10 Minuten langen Demo ausprobieren, die in einer schlecht beleuchteten ehemaligen Metallfabrikhalle stattfand. Mit eingeschalteter Gesichtserkennung, AF-S, Offenblende, ISO 500 (Dual Conversion Gain Level) und 1/40s habe ich von einer festen Position aus verschiedene Momente und Phasen fotografiert – und das hat erstaunlich gut funktioniert. Was mir am neuen 40-MP-Sensor besonders gut gefällt, ist das organisch-analog wirkende Bildrauschen, das ich damit bekommen kann. Natürlich habe ich nachträglich noch einiges gepusht, gepullt und korrigiert, das ist mit ISOlosen RAW-Daten kein Problem und in einem Konverter wie Lightroom ruckzuck erledigt. Es lief jedenfalls besser als erwartet – und war zudem ungeplant und spontan. Die Bilder stehen auf Flickr nach dem Draufklicken in voller Auflösung zur Verfügung.
  4. Mit DxO PureRAW 2 gibt es nun – nach Iridient X-Transformer und Adobes "Details verbessern" – eine weitere Option für ein verbessertes Demosaicing aus Lightroom heraus. Zunächst einmal sehen die Ergebnisse mit DeepPRIME oft spektakulär aus. Es gibt allerdings verschiedene Problemstellen, die in der Praxis zum Deal-Breaker werden können: PureRAW ist ein Komplettpaket, das beim Demosaicing auch eine Entrauschung und verschiedene Objektivkorrekturen durchführt. Das ist erst einmal positiv, manchmal schießt das Ergebnis dabei jedoch über das Ziel hinaus. Verzeichnung unf globales Nachschärfen kann man aus- oder einschalten (aber nicht regeln), für weitere Korrekturen wie die Vignettierung oder CAs habe ich gar keine Steuerung gefunden. Der Weißabgleich wird nicht korrekt übernommen. Im DNG von PureRAW stehen jeweils andere Werte für den Auto-WA, um das auszugleichen. Benutzerdefinierte Werte aus dem RAF von LR passen beim Übertragen auf das DNG von PureRAW nicht mehr. Die DR-Funktion wird ignoriert, man muss in LR bei entsprechenden DNGs aus PureRAW also den Belichtungsregler um 1 oder 2 EV weiter nach rechts schieben als im RAF. Und das geht möglicherweise nicht immer. Bestehende LR-Einstellungen für das native RAF werden bei mir manchmal von PureRAW übernommen, manchmal aber auch nicht. Ich habe noch nicht herausgefunden, mit was genau das zusammenhängt. Die Rauschunterdrückung von DeepPRIME zielt bei hohen ISOs manchmal über das Ziel hinaus und entfernt echte Bilddetails. Leider habe ich keine Steuerung für die Intensität der Rauschunterdrückung gefunden. Die aktuelle X-Transformer-Version könnte hier als Vorbild dienen. Die Performance bei der Umwandlung ist sehr ungleichmäßig. Bei einigen Bildern wird mein Rechner (CPU und GP) fast gar nicht belastet und es dauert dann 1-2 Minuten für ein Bild. Das könnte die Maschine auch in wenigen Sekunden schaffen, aber die Software hat dazu irgendwie keine Lust. Fazit: Sehr gute Ansätze und enormes Potenzial. Praktisch derzeit aber leider noch mit zahlreichen unnötigen Schikanen ausgestattet.
  5. Auf DPR ist neulich ein Artikel erschienen, der die rhetorische Frage stellt, ob APS-C nun angesichts der jüngsten Neuvorstellungen von Canon, Sony und Fujifilm vielleicht doch noch eine Zukunft habe. https://www.dpreview.com/opinion/1892050664/do-canon-fujifilm-and-sony-s-launches-point-to-a-new-future-for-aps-c?utm_source=self-desktop&utm_medium=marquee&utm_campaign=traffic_source Die eigentliche Frage, die man sich vielleicht stellen müsste, ist die nach der Zukunft des Kleinbildformats – zumindest als Format für den breiten Mainstream unterhalb des High-End-Levels. Warum? Weil die Zukunft der spiegellosen Fotografie bei Kameras ohne mechanischen Verschluss liegt. Also bei Kameras mit einem sehr schnellen Sensor und einem rein elektronischen Verschluss. Derzeit sind das Sensoren mit Stapelaufbau, und die kosten Geld. Bei größeren Formaten sogar viel Geld, deshalb kostet die X-H2S nur etwa halb so viel wie vergleichbare Kameras mit KB-Sensor. MFT und APS-C haben hier also klare Kostenvorteile, die spätestens dann die Nachteile überwiegen, wenn die bei Smartphones etablierte Multishot-Verrechnung auch bei herkömmlichen Kameras zum Standard wird. Dazu braucht man schnelle Sensoren und einen elektronischen Verschluss, und genau dort führt die Entwicklung hin. Für den Hobbybereich spielt die Sensorgröße dann kaum mehr eine Rolle – die Kamera macht einfach mehrere Bilder schnell hintereinander und sammelt dabei so viel (oder sogar mehr) Licht ein wie ein großer Sensor. Macht sie diese Bilder auch noch mit unterschiedlichen Belichtungszeiten, wird der Dynamikumfang einer GFX mühelos von einer kleinen Kamera mit MFT-Sensor übertroffen. Das klappt freilich nicht bei allen Anwendungsfällen. Für schnelle Serienbildaufnahmen etwa wird man auch weiterhin mit einem ausreichend großen Sensor besser fahren, weil man die Ausleserate hier für die einzelnen Aufnahmen und die AF-Nachführung braucht. Aber Hand aufs Herz: 95% der Bilder, die Amateure machen, sind Motive, die man auch heute schon mit einem Smartphone aufnehmen kann.
  6. Die GFX 50S und GFX 50R sind nicht umsonst als "Moiré-Monster" verschrien: In Kombination mit dem Bayer-CFA führen überscharfe Mikrolinsen bei zahlreichen Motiven zu einer ausgeprägten Moiré-Bildung – und das auch noch zu Lasten von Empfindlichkeit und Dynamikumfang. Dieser Umstand wurde von Kennern der Materie schon kurz nach der Produktvorstellung kritisiert, als Fujifilm mit den überscharfen Mikrolinsen im hauseigenen Blog sogar noch prahlte. Unlängst wurde das Thema auch wieder von Jim Kasson aufgegriffen. Sein Fazit: Considering how sharp the GFX lenses are, I think we’d be far better off with an AA filter in the camera. The slight loss in below-Nyquist sharpness could be easily compensated for in post, especially since there’d be a lot less aliasing to deal with. Kurzum: Mit einem Tiefpassfilter (oder zumindest weniger scharfen Mikrolinsen mit einem höheren Füllfaktor) wären wir als Benutzer besser dran. Nun ist es aber wie es ist, und wir müssen mit dem Moiré-Risiko in der Praxis umgehen. Da ist es sinnvoll, sich zunächst einmal klar zu machen, wann und unter welchen Umständen Moiré bei der GFX 50 häufig auftritt. Hier einige Beispiele: feine kontrastreiche Strukturen, etwa feine Schrift sowie Schwarz/Weiß-Strukturen sich wiederholende feine Muster, etwa Textilien, Maschendraht, Ziegeldächer andere feine Strukturen wie Fell In der Praxis tritt Moiré bei der GFX 50 häufig auf, es handelt sich also um kein Problem, das man nur in Testcharts feststellt. Die Lösung besteht zum einen darin, das bestmögliche Demosaicing einzusetzen. Einige Konverter bzw. Algorithmen können mit Moiré nämlich besser umgehen als andere. Zum anderen kann man betroffene Stellen im Konverter mit einem Moiré-Werkzeug nachbearbeiten. Hier muss man jedoch vorsichtig sein und aufpassen, dass man nicht übers Ziel hinausschießt. Als konkretes Praxisbeispiel habe ich die hier unlängst im Forum präsentierte Beispieldatei von @Mattes ausgewählt:
  7. Es kann in seltenen Fällen passieren, dass sich in der Kamera einzelne Einstellungen so verstellen, dass man sie im Menü nicht zurücksetzen kann, weil sie von dort aus nicht zugänglich sind. Dann hilft auch ein Reset auf Werkseinstellungen oft nichts. Hier gibt es manchmal eine simple Lösung mithilfe von FUJIFILM X Acquire. Die Software kann bekanntlich Einstellungs-Sets speichern und laden. Die Lösung besteht dann darin, ein funktionierendes (nicht zerschossenes) Einstellungsset eines anderen Benutzers für das gleiche Kameramodell zu importieren und das zerschossene Profil damit zu ersetzen. Bei mir hat das einmal sehr gut funktioniert bei einem zerschossenen Vorserienmodell, bei dem die 5 vorgegebenen AF-C-Presets falsche Einstellungen hatten. An die 5 vorgegebenen AF-C-Presets kommt man aber inhaltlich nicht ran, ich konnte die falschen Parameter also nicht editieren. Das geht bekanntlich nur bei Preset Nummer 6. Auch ein Reset auf Werkseinstellungen half nichts, da der Reset offenbar nur Einstellungen tangiert, die der Benutzer offiziell ändern kann. Ich habe dann einfach ein korrektes Einstellungsprofil von einer anderen Kamera importiert, und schon war alles wieder gut. Eine Sache von wenigen Sekunden dank FUJIFILM X Acquire.
  8. Liebe Leute, ich bin ab Sonntag (15. Mai) in Zingst, um meinen dortigen Workshop am 21. Mai im Rahmen des Umweltfotofestivals vorzubereiten und nebenbei Testaufnahmen in und rund um Zingst zu machen. Es ist mein erster Besuch dort und ich bin schon sehr auf die vielfältigen Fotomotive an der Ostsee gespannt. Ich habe bis zum 22. Mai ein Ferienhaus mitten im Ort gemietet und freue mich natürlich über Besuch und Kontakte mit anderen Fuji-Usern, die womöglich gleichzeitig mit mir vor Ort sind. Bei Interesse einfach eine Mail an rico@fuji-x-secrets.de abschicken, dann können wir etwas vereinbaren.
  9. Ich hatte die Gelegenheit, im Juli und August das neue Kit-Zoom GF35-70mmF4.5-5.6 WR an einer GFX50S II und GFX100S auszuprobieren. Ich muss sagen: Noch nie lagen meine Erwartungen und meine Erkenntnisse so weit auseinander wie dieses Mal. Hier geht's zu meinem Bericht. Fragen und Diskussion dazu dann bitte hier in diesem Thread.
  10. Die DR-Funktion sollte inzwischen hinlänglich bekannt sein, schließlich bietet Fujifilm sie seit geschätzten 15 Jahren in praktisch sämtlichen Modellen an. Die dabei zum Einsatz kommende Methode war, ist und bleibt das sogenannte "adaptive ISO" – ein Begriff, zu dem die Firma Apical (im Kontext mit ihrer "Iridix"-Software) vor einigen Jahren ein schönes White Paper veröffentlichte. Leider gibt es das Paper nicht mehr im Netz, ich finde den Begriff jedoch sehr passend, um die Tonwertkorrektur zu beschreiben, die auch bei der Entwicklung einer mit der DR-Funktion aufgenommen RAW-Datei vorgenommen wird. Die DR-Funktion hat freilich einen großen Nachteil: Sie wirkt sich stets gleichmäßig auf das gesamte Bild aus, also auf alle Bildinhalte. Nun kann man die Wirkung der DR-Funktion auch im RAW-Konverter simulieren – mithilfe entsprechender Regler und Tonwertkurven, die etwa Belichtung, Lichter, Schatten, Weißpunkt und Schwarzpunkt steuern. Oft ging es dabei um das Finden von Reglereinstellungen, die der Wirkung der DR-Funktion möglichst nahe kommen. Das gelang zum Beispiel mit Iridient Developer viel besser als mit Lightroom. Und in Capture One bekommt man die DR-Funktion inzwischen sogar zwangsweise über die mitgelieferten Fuji-Filmsimulationen aufgetischt. Man kann solche Tonwertkorrekturen in aktuellen RAW-Konvertern wie C1 oder Lightroom allerdings auch lokal vornehmen – sie also nicht auf das ganze Bild anwenden, sondern nur auf einzelne Bereiche. In Lightroom geschieht das am besten über das Pinselwerkzeug und den radialen Verlaufsfilter. Damit kann man dann auch "virtuelles Blitzen" simulieren, also das Bild mit einem in der Realität nicht vorhandenen Blitzgerät nachträglich aufhellen – und zwar genau an den Stellen, wo man es für nötig hält. Wie das geht, zeige ich in diesem Thread an einem einfachen Beispiel.
  11. Als Fujifilm mir letzten November eine Vorserie des GF45-100mmF4 zugeschickt hat, war ich zunächst wenig begeistert – halt mal wieder ein GFX-Zoom, noch dazu eins mit einem Brennweitenbereich, der zum Teil bereits vom 32-64mm abgedeckt wird. Boy, was I wrong. Das Teil wurde innerhalb kürzester Zeit nicht nur mein Lieblingszoom, sondern ist drauf und dran, auch insgesamt mein Lieblings-GF-Objektiv zu werden. Ja okay, das XF110mmF2 hat natürlich auch weiterhin seine Magie bei Offenblende. Ich überspringe das übliche Testgelaber und fasse gleich zusammen: herausragender OIS (ich habe Beispiele mit 1/6s stehend aus der Hand pixelscharf mit 100 MP gemacht) praktisches Porträt-Objektiv bei 100mm und f/4 Bokeh-Look (sowohl vorne als auch hinten) liegt auf meiner Wellenlänge angenehmes Verhalten bei Gegenlicht (aktuell im Winter an der Tagesordnung) wie erwartet auch offen schon sehr scharf bei allen Brennweiten
  12. Fuji X Secrets Workshops 2020 – hier sind die ersten Termine: 1. Fuji X Secrets Camera am 25./26. April 2020 in Nürnberg/Schwabach: https://www.eventbrite.de/e/fuji-x-secrets-camera-das-fujifilm-x-system-beherrschen-registrierung-91426919377 Dieser Workshop ist derzeit leider ausverkauft, die Warteliste ist jedoch geöffnet (einfach auf der oben verlinkten Seite unverbindlich auf "Registrieren" klicken), und bei entsprechend hoher Nachfrage mache ich im Juni oder Juli noch einen weiteren Termin. 2. Fuji X Secrets RAW am 6./7. Juni 2020 in Nürnberg/Schwabach: https://www.eventbrite.de/e/fuji-x-secrets-raw-bessere-bilder-mit-fujifilm-x-kameras-und-raw-registrierung-92832834507 Dieser Workshop ist derzeit noch buchbar – 1 Platz ist noch frei. 3. Fuji X Secrets Exposure am 23. Mai 2020 in Zingst (im Rahmen des "Fotofestivals "Horizonte Zingst"): https://www.horizonte-zingst.de/fotoworkshops/fuji-x-secrets-exposure Dieser eintägige Belichtungsworkshop war leider innerhalb weniger Stunden ausverkauft, bei entsprechendem Interesse würde ich jedoch weitere Termine im Spätsommer und Herbst in Form von zweitägigen Wochenendworkshops für jeweils maximal 5 Teilnehmer in Schwabach anbieten. Bitte meldet euch bei mir über PN, damit wir abstimmen können, welche Termine für euch am besten passen. 4. Fuji X Secrets Exposure – Vortragsseminar "SPIEGELLOS BELICHTEN und ISOLOS FOTOGRAFIEREN" am 20. Mai 2020 in Zingst (ca. dreistündiger Vortrag): https://www.horizonte-zingst.de/fotoworkshops/fuji-x-secrets-exposure-0 Die Veranstalter von "Horizonte Zingst" haben mich gebeten, zum Thema "SPIEGELLOS BELICHTEN und ISOLOS FOTOGRAFIEREN" auch ein Vortragsseminar abzuhalten. In diesen Raum passen bis zu 50 Leute, der Eintrittspreis ist dementsprechend moderat – und diese Veranstaltung hoffentlich nicht so schnell ausgebucht wie der Workshop am 23. Mai.
  13. Aus Interesse habe ich mir folgendes Test-RAW von dpreview heruntergeladen: https://www.dpreview.com/reviews/image-comparison/download-image?s3Key=f465d65b16774bd0b1686b3cda23a50f.raf X-T3, Basis-ISO 160, universeller Testchart (von DPR mit WB Shift R+1, B-1 abfotografiert). Anschließend das RAF einmal via X RAW STUDIO in der X-T3 entwickelt (Werkseinstellungen, kein WB Shift, LMO ein), außerdem im aktuellen Lightroom vom RAF, im aktuellen Lightroom vom Detailverbesserungs-DNG sowie in einem mehr als aktuellen Capture One Pro vom RAF – jeweils mit Schärfungseinstellungen, die ich für optimal erachte, außerdem Standard-Rauschunterdrückung. Natürlich überall das Provia-Profil. Bei C1 wurde anstatt des eingebetteten Herstellerprofils das spezielle Objektivprofil von PhaseOne verwendet (Beugungskorrektur, Schärfeabfall 100%, Vignette 100%), das LMO-Performance verspricht. Die Ergebnisse sprechen für sich: https://www.flickr.com/gp/ricopfirstinger/nh339j
  14. Das XF200mmF2 R LM OIS WR Objektiv und der dazu passende und XF1.4x F2 TC WR Telekonverter sind wie angekündigt heute bei mir eingetroffen. Das Kit beinhaltet das Objektiv, den TC und eine Objektivtasche, außerdem einen Trageriemen, den man an der Stativschelle anbringen kann, um das Objektiv ohne Tasche und Kamera frei zu tragen. Ein Arca-Swiss-kompatibler Stativfuß ist integriert, Schelle und Fuß sind jedoch nicht abnehmbar. Die Arca-Schiene besitzt keine eingebauten Stopps, es besteht zudem die Gefahr, das Objektiv zu weit in die Arca-Fassung des Stativs hineinzuschieben, dann sitzt es evtl. nicht fest, außerdem gibt es dabei Kratzer am Stativfuß des Objektivs. Das Objektiv lässt sich in der Stativschelle nach Lockern der Schellenschraube frei rotieren, alle 90 Grad gibt es dabei einen satten Einrastpunkt. Es gibt keine Einsteckfassung für kleine Filter, man muss also große 105mm-Filter vorne am Objektiv befestigen. Ein Schutzfilter wird offenbar nicht mitgeliefert, dieser kann jedoch separat bezogen werden. Der Objektivdeckel ist bei mir etwas hakelig, sicherlich ein Vorserienproblem, das man für die Serie ignorieren kann. Knöpfe, Schalter und Blendenring wie bei Fujifilm üblich. Der Blendenring könnte für meinen Geschmack minimal strenger sein, ist er in der Serie dann vermutlich auch. Im übrigen stellen die meisten Benutzer dieses Objektivs die Blende wohl ohnehin an der Kamera ein, schließlich hält man dieses Objektiv mit der linken Hand eher etwas weiter vorne. Zudem behindert der Stativfuß ein wenig den Zugang zum Blendenring. Man kann den Fuß beim Freihand-Fotografieren natürlich um 180 drehen, dann zeigt er nach oben und stört nicht mehr. Am (Einbein-)Stativ ist das jedoch keine Option. Die Verarbeitung ist wie zu erwarten hervorragend, trotzdem ist das Objektiv kompakt und tragbar, und es sieht auf den Produktbildern größer aus als in Wirklichkeit. GFXA6154 by Rico Pfirstinger, auf Flickr
  15. DR-P Reloaded Es gibt ein paar Neuigkeiten zur DR-P-Funktion, die über das hinausgehen, was ich dazu in FUJI X SECRETS und der September-Ausgabe von FUJILOVE geschrieben habe: DR-P (D-BEREICHSPRIORITÄT) wurde mit der X-H1 eingeführt. DR-P SCHWACH entspricht dort DR200% kombiniert mit SCHATTIER. TON -1 und TON LICHTER -1; DR-P STARK entspricht DR400% kombiniert mit SCHATTIER. TON -2 und TON LICHTER -2. Bei Kameras mit X-Processor 4 wurde dies still und leise modifiziert: Bei diesen Modellen (derzeit die X-T3, X-T30, X-Pro3 und GFX 100) sind die Kontrastkurven von DR-P SCHWACH und DR-P STARK noch flacher. DR-P SCHWACH entspricht dort DR200% kombiniert mit SCHATTIER. TON/TON LICHTER-Einstellungen von -2, und DR-P STARK verwendet eine besonders flache Kontrastkurve, die gefühlt wie SCHATTIER. TON/TON LICHTER -4 aussieht – wenn man denn solche Einstellungen manuell abrufen könnte, was bisher nicht möglich ist. Darüber hinaus gibt es mit der aktuellen Firmware in DR-P-kompatiblen Kameras doch eine Möglichkeit, mit DR-P gemachte Aufnahmen nachträglich in Bilder mit „normalen“ DR- und SCHATTIER. TON/TON LICHTER-Einstellungen zu ändern – vorausgesetzt, die RAW-Datei der Aufnahme ist noch verfügbar. So funktioniert es: Öffnen Sie den eingebauten RAW-Konverter mit der zu bearbeitenden DR-P-Aufnahme, indem Sie das Bild im Wiedergabemodus anzeigen und die Q-Taste drücken. Im Menü RAW-KOVERTIERUNG sehen Sie nun, dass die reguläre DR-Funktion (DYNAMIKBEREICH) und die Kontrasteinstellungen (SCHATTIER. TON/TON LICHTER) ausgegraut sind, d.h. sie sind aktuell nicht verfügbar und können nicht verändert werden. Ändern Sie im Menü RAW-KOVERTIERUNG die Einstellung D-BEREICHSPRIORITÄT auf AUS. Die zuvor ausgegrauten Menüs DYNAMIKBEREICH und SCHATTIER. TON/TON LICHTER erscheinen nun wieder, und Sie können diese Einstellungen anpassen. Um RAW-Dateien zu verarbeiten, die bereits auf Ihrem Computer gespeichert sind, können Sie die kostenlose X RAW STUDIO-Software von Fujifilm auf Ihrem Mac oder PC als Fernbedienung für den integrierten RAW-Konverter Ihrer Kamera verwenden. Stellen Sie hierzu sicher, dass das X-Kameramodell, mit dem das Bild aufgenommen wurde, über USB angeschlossen ist und das Menü EINRICHTUNG > VERBINDUNGS-EINSTELLUNG > PC-ANSCHLUSS-MODUS auf USB RAW-KONV./SICHER. eingestellt ist.
  16. Frohe Kunde: Lightroom hat die Classic Neg. Filmsimulation in Lightroom und Camera RAW mit dem gestrigen Dezember-Update ersetzt. In der aktuellen Version treten die Farbfehler, die von mir vor einigen Wochen bei einigen Motiven entdeckt wurden (und die neulich auch auf Facebook in einer X-Pro-Gruppe thematisiert wurden) nicht mehr auf. Weniger frohe Kunde: Auch im Dezember-Update noch keine Unterstützung zur Umwandlung von HDR-RAF-Dateien in HDR-DNG-Dateien. Das kommt dann wohl später. Technisch ist das Ganze ziemlich trivial, schließlich muss Lightroom nur den HDR-Container mit den drei RAF-Dateien auslesen und die drei Dateien wie drei normale RAFs in ein HDR-DNG überführen.
  17. Nachdem es hier gestern bereits um Sensorvergleiche und RAW-Konverter ging, hier nun ein Vergleich, der bei den Fanpersons (m/f/d) von Capture One und der GFX 50 kognitive Dissonanz hervorrufen könnte. Ausgangspunkt der Betrachtung ist die Tatsache, dass viele Benutzer am Ende mit Dateien zufrieden sind, die nicht größer als – sagen wie – 24 MP sind. Diese Exportgröße erfüllt für die meisten "typischen" Benutzer die Anforderungen an Druck und Publikation, privat wie beruflich. Wir wissen freilich auch, dass 24 MP nicht gleich 24 MP sind. Ein mit 100 MP aufgenommenes und auf 24 MP herunterskaliertes Bild sieht besser aus als eins, das direkt mit einer 24-MP-Kamera aufgenommen wurde, und zwar unabhängig von der Sensorgröße. Eine APS-C-Kamera mit 100 MP würde hier also auch eine Mittelformatkamera mit 24 MP schlagen, sofern am Ende JPEGs oder TIFFs mit 24 MP verglichen werden – und der RAW-Konverter mit einem Standard-Demosaicing-Algorithmus ohne künstliche Intelligenz operiert. Was aber passiert, wenn man stattdessen einen modernen Algorithmus verwendet? Hat das Oversampling dann immer noch einen sichtbaren Vorteil, oder verschwimmen die Unterschiede?
  18. Nachdem heute in meinem Fragen-Thread danach gefragt wurde, inwiefern X-Trans vielleicht grundsätzliche Auflösungsnachteile (oder -vorteile) gegenüber Bayer hat, habe vorhin die aktuelle Panasonic S1 Kleinbildkamera (24 MP, kein Tiefpassfilter, Bayer) bei ISO 100 mit der schon etwas älteren Fuji X-H1 APS-C-Kamera (24 MP, kein Tiefpassfilter, X-Trans) bei ISO 200 verglichen und 10 Ausschnitte mit 300% am Retina-Display erstellt, bei denen man auf Flickr direkt reinzoomen kann, um die Original-Screenshots in voller Größe zu sehen: https://www.flickr.com/gp/ricopfirstinger/77276j Dabei sieht man recht gut, dass die Unterschiede nicht besonders groß sind – und wo man Unterschiede sieht, fallen sie zugunsten der kleineren und preisgünstigeren APS-Kamera mit X-Trans aus. Verglichen wurde mit Lightroom und dem aktuellen Demosaicing ("Details verbessern..."), also dem besten Demosaicing, das man derzeit bekommen kann. Mit dem alten Standard-LR-Demosaicing bekommt man bei der Panasonic übrigens noch sehr viel mehr Moiré (zum Teil richtig übel). Bei der Fuji gibt es dieses Problem nicht, dafür zeigt das alte Demosicing dort mehr verschwurbelte Details, was vor allem bei Buchstaben auffällt. Was dabei dann in einer normal großen Ansicht deutlicher heraussticht, kann man debattieren, aber normalerweise ist es das Moiré. Durch "Details verbessern..." profitieren also beide Sensoren enorm und man kommt näher an das heran, was Bayer und X-Trans wirklich leisten können.
  19. Wenn ich mir die aktuelle Roadmap so anschaue, fehlen jetzt eigentlich nur noch zwei Objektive: ein Weitwinkelzoom (entweder 23-45mm mit vermutlich F4, oder sogar gleich ein 18-32mm, dann wohl eher F4.5) ein Tilt/Shift – bei dem bin ich mir jedoch nicht sicher, welche Brennweite es haben sollte, um einer größtmöglichen Zielgruppe zu gefallen. Weitwinkel, klar – aber wie weit?
  20. Nachdem auch unsere Fuji X Secrets Workshops künftig kontaktlos im virtuellen Raum stattfinden müssen, möchte ich das für Sonntag bei uns vorhergesagte schöne Wetter gern für ein virtuelles Meeting nutzen, bei dem wir uns die X-T4 und ihre neuen Features und Funktionen gemeinsam ansehen und darüber diskutieren können. Ich erwähne ausdrücklich das Wetter, weil ich hoffe, meinen Teil des Meetings – am kommenden Sonntag ab 17:30 Uhr – im Freien auf Gisis Terrasse bestreiten zu können. Wozu gibt es schließlich Laptops? Durchgeführt wird das Meeting mit Zoom, eine kostenlosen Software für PC, Mac, Android und iOS. Für die Nutzung und Teilnahme am Fuji X Secrets Meeting ist keine Registrierung erforderlich. Ihr klickt lediglich auf einen Zugangslink, den ich allen Interessierten zuschicke, die mich hier im Forum per persönlicher Nachricht (PN) vorab kontaktieren. Der Link enthält dann auch gleich das Zugangspasswort. Grundsätzlich klappt der Zugang dann wohl auch ohne die Zoom-Software einfach über den Browser, jedoch mit Einschränkungen. Ich empfehle deshalb auf jeden Fall den offiziellen Zoom Client, der wie gesagt auf praktisch allen gängigen Geräten und Systemen läuft. Siehe https://www.zoom.us/download Ausprobieren könnt ihr euren Client voran bereits in Ruhe hier: https://www.zoom.us/test Im Gegensatz zu Webinars und Streams funktionieren virtuelle Meetings wie ein Workshop – man kann sich also gegenseitig hören und sehen (sofern ein Teilnehmer Audio und Video auf seiner Seite freigibt), und natürlich kann man auch miteinander per Text chatten oder, wenn man eine Frage oder Anmerkung hat, virtuell die Hand heben, damit ich das sehe und darauf eingehen kann. Alles wie bei einem "richtigen" Workshop. Wie bei einem "richtigen" Workshop bekommt ihr von meiner Seite deshalb auch eine Menge interessanten Input auf eurem Endgerät zu sehen: Neben meinem Videobild mit Ton könnt ihr den Live-View inkl. der Menüs der X-T4 in hoher Auflösung sehen, außerdem alternativ einen zweiten mit einer X-T3 eingespeisten HD-Videofeed, der zeigt, wie ich die Kamera und Zubehör bediene. Außerdem kann ich euch Bildschirminhalte von meinem Computer in hoher Auflösung einspeisen, etwa Beispielbilder und Illustrationen, zu denen jeder Teilnehmer wiederum Anmerkungen und Hervorhebungen hinzufügen (malen, umkringeln, schreiben etc.) können. Wer mitmachen möchte, braucht nur einen PC oder Mac bzw. ein Tablet oder ein Smartphone. Bei PC und Mac eignet sich am besten ein Gerät mit eingebauter Kamera und Mikrofon. Extern angeschlossene Kameras und Mikrofone gehen selbstverständlich auch, und wer sich lieber verstecken bzw. schweigend teilnehmen möchte, kann auf Video und/oder Ton auch ganz verzichten oder sie zu jedem Zeitpunkt (de-)aktivieren. Miteinander chatten geht dann trotzdem noch. Meine Zoom-Lizenz reicht für bis 100 gleichzeitige Teilnehmer, was wohl ein ziemlicher Overkill wäre. Idealerweise sind wir ein deutlich kleinerer Kreis, der dafür umso interessierter ist und den neuen Funktionen der X-T4 auf den Grund gehen möchte. Wir treffen uns dieses Wochenende am Sonntag (19. April) ab 17:30 Uhr. Als Dauer habe ich 60-90 Minuten vorgesehen. Den am Sonntagabend gültigen Zugangslink bekommt ihr von mir wie gesagt ab sofort auf Anfrage per PN. Die Teilnahme ist kostenlos. Das Meeting ist selbstverständlich werbefrei und wird von niemandem gesponsert oder unterstützt.
  21. Nachdem mir ein urkomischer Realsatire-Thread außerhalb meines Bereichs vorhin den insgesamt betrachtet eher unerfreulichen Wochenanfang versüßt hat, revanchiere ich mich an dieser Stelle mit einer kleinen Bildergalerie, die Fujis acht Filmsimulationen "in action" zeigen – und zwar im Zusammenhang mit Grün, aber auch mit Rot (Dächer) und Blau (Himmel): https://www.flickr.com/gp/ricopfirstinger/x1604t
  22. Kurz nach Ostern erscheint der zweite Teil meines großen "JPEGs on Steroids"-Artikels im FUJILOVE GearTalk Magazin. Jeder Teil enthält fünf Beispielbilder mit ausführlicher Besprechung zur Belichtungsmethodik, den Aufnahmeeinstellungen (inkl. Einsatz der DR-Funktion und ISO-äquivalente Einstellungen) sowie den notwendigen JPEG-Einstellungen der Kamera in deren eingebautem RAW-Konverter – natürlich immer mit dem Ziel, optimierte SOOC JPEGs zu bekommen, ohne weitere externe Nachbearbeitung. Nachdem die zehn Beispiele im Artikel mit der X-Pro3 und X100V erzeugt wurden, habe ich vor ein paar Tagen nun auch erste Beispielbilder mit der X-T4 geschossen. Dieses Modell bietet einige zusätzliche JPEG-Einstellungen, die man in der X-Pro3, X100V sowie allen anderen Modellen bisher nicht findet: Auto-Weißabgleich mit Priorität auf Weiß oder Umgebungslicht (Lichtstimmung) Filmsimulation Eterna Bleach Bypass Kontrasteinstellungen mit doppelt so feiner Abstufung wie bisher Die angeblich neue Funktion "High-ISO NR" ist für mich einfach die alte Funktion "Noise Reduction", und sie wirkt im Gegensatz zur Handbuchbeschreibung auch weiterhin auf alle ISO-Werte, also nicht nur auf hohe. Ich sehe somit keinen relevanten Unterschied zu früher. Einige Stammkunden hatten mich neulich zu Mondaufnahmen gefragt. Nachdem die Wetterbedingung gut waren, habe ich mit der X-T4 dann auch selber ein kleines Mondporträt mit 800mm Brennweite aufgenommen und in der Kamera bearbeitet. Belichtet wurde mit ISO 800 (liegt zweifellos im Dual-Gain-Bereich des Sensors), Blende 14 (gegenüber Offenblende 11 leicht abgeblendet) und 1/50s (mit Fernauslöser vom Stativ mit IBIS/OIS problemlos, und passt auch hinsichtlich der Bewegungsunschärfe – so ein Mond ist flinker, als man denkt). Das Ganze sah dann mit Werkseinstellungen so aus: Und nun das Ergebnis nach der Optimierung in der Kamera mit folgenden Einstellungen: Pull –2 EV, Auto WB White Priority, Eterna Bleach Bypass, Highlight Tone +4, Shadow Tone +4, Color –4, Sharpness +4, Noise Reduction –4, Clarity +5: Ich konnte hier also gleich zwei der neuen Funktionen praktisch anwenden: Auto WB mit White Priority und Eterna Bleach Bypass. Wie immer Klick auf die Bilder für Flickr mit EXIFs und höhere Auflösungen.
  23. "Die Fujifilm X-T3 – 150 Profitipps" gibt es jetzt auch auf Deutsch beim dpunkt-Verlag. Ich habe hier das halbe Buch als kostenlose Leseprobe bereitgestellt (PDF, 312 MB). Ich empfehle wie immer direkt beim Verlag bestellte eBooks, weil: preisgünstiger, umweltfreundlicher, praktischer und Lieferung in allen drei gängigen Formaten (PDF, iBooks, Kindle) ohne lästiges DRM. Alternative: das gedruckte Buch beim Verlag bestellen und die eBooks zusätzlich via dpunkt.plus bekommen. Im Gegensatz zu früheren Büchern und Fuji X Secrets behandelt dieses Buch auch ausführlich die Videofunktionen der Kamera. Dazu nochmal lieben Dank an Wolfgang aka @wildlife für seine wertvolle Mitarbeit.
  24. Neulich habe ich dieses Thema hier entdeckt: Da es sich hierbei um ein eher ungewöhnliches Vorlage-RAW handelt, habe ich beschlossen, das RAW parallel zum obigen Thread auch mal in Lightroom zu bearbeiten. Grundsätzlich gilt für meinen Workflow: Das Schärfen findet zum Ende der RAW-Bearbeitung statt. Der Einsatz fester Schärfungsvorgaben (Presets) ist per se nicht zielführend – jedes Bild muss individuell geschärft werden, und zwar nicht nur basierend auf der Vorlage, sondern auch basierend auf dem angestrebten Look und sowie die angestrebte Ausgabegröße und -form. Auch in diesem konkreten Fall schaut man sich also zunächst das "Eingangssignal" an, beurteilt also die Schärfe der Aufnahme. Hierbei spielen Fokusgenauigkeit (inkl. Schärfentiefe), Bewegungsunschärfe, Verwacklungsunschärfe und nicht zuletzt die optische Schärfe/Unschärfe (Objektiv) eine Rolle, bei höheren ISO-Verstärkungen auch noch die "Sensorschärfe", sprich wie viele Motivdetails vom kombinierten Photonen- und Ausleserauschen überdeckt werden oder in Tonwertabrissen verschwinden, wozu auch Sensoreigenschaften wie Banding zählen. Beim RAW von @Graufilter ist aufgrund der geringen Schärfentiefe wenig scharf. Dementsprechend wichtig ist es, dafür zu sorgen, dass unscharfe Bereiche nicht mitgeschärft werden, denn dies führt nur zu Artefakten. Desweiteren enthält die Aufnahme kaum feine Details, sondern eher grobe, kontrastreiche Konturen. Dementsprechend schärft man hier anders als zum Beispiel bei einem mit einem XF90mmF2 optimal fokussierten Frauenporträt. Die zweite Komponente ist das "Ausgangssignal", sprich: welchen Look und welche Verwendung streben wir am Ende an? Hier habe ich mich nach einigem Herumprobieren auf eine Schwarzweißumwandlung festgelegt, um das im Bild bereits vorhandene Rauschen (ISO 1600) als Filmkorn zu verwenden. Da Rauschen (Korn) mehr in den dunklen Bereichen auftritt, füge künstliches Korn so hinzu, dass auch die helleren Stellen nahtlos abgedeckt werden. Dem angestrebten Look entsprechend (das Ergebnis soll an eine analoge Schwarzaufnahme erinnern) werden Einstellungen wie Klarheit und Struktur angepasst. Um die Schärfung kümmern wir uns wie gesagt damm ganz zum Schluss.
  25. Zum Oversampling, über das wie zuletzt viel gesprochen haben, gehört auch das Downsampling, also das Herunterskalieren der mit vielen Pixeln aufgenommenen Dateien auf ihre finale "Gebrauchsgröße". Auch dabei kommen unterschiedliche Algorithmen zum Einsatz, und nicht alle sind gleich ideal. Hier nun ein Vergleich von vier verschiedenen Downsampling-Optionen: Capture One Pro 20 (lo), Lightroom Classic (ro), GraphicConverter Best (lu) und GraphicConverter Lanczos (ru): https://www.flickr.com/gp/ricopfirstinger/42U5fu
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