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Hallo an alle

 

mir ist auf fickr aufgefallen, in den "x100Gruppen" ein überproportional hoher anteil an bildern in schwarz-weiss zu finden sind. Ich fragte mich ob das Zufall ist oder ob die x100 gerade wegen ihrer bauart vermehrt swarzweiss leute anzieht.

 

wie fotografiert ihr mehrheitlich? Farbig oder schwarzweiss?

 

vielleicht kann ja mal jeder seine persönlichen vorlieben angeben im stil von "20zu80 für farbe" oder "50zu50/ oder "99%sw" etc.

 

tät mich interessieren. (und ich denke das interessiert nciht nur mich!)

 

gruss aus zürich, caspar

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99% zu 1 % , weil die Welt bunt ist.

In den 70 und 80er Jahren hatte ich einen Dunkelkammer, da war es umgekehrt.

Weil Farbe entwickeln zu aufwendig und teuer war.

Gruß in die Schweiz

Jens

 

>@CarstenM : Farbe wird eh überbewertet und ist eine Illusion!

Wie bitte, warum Illusion, wie ich schrieb die Farben sind doch vorhanden oder ist bei Dir alles grau ?

MfG

Jens

Edited by Jediockfenfoto
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Wie bitte, warum Illusion, wie ich schrieb die Farben sind doch vorhanden oder ist bei Dir alles grau ?

Ich vermute, dass Carsten die Tatsache meint, dass Farben zunächst einmal nur elektromagnetische Strahlung ist, die bei jedem Menschen durch ein individuelles optisches System (Auge) und ein noch viel individuelleres Wahrnehmungssystem durchläuft.

Man kann (muss aber nicht) es so sehen, dass Farbe nur eine individuelle Empfindung ist...

 

Da haben sich schon sehr lange sehr intelligente Köpfe drüber gestritten (Sehr amüsant: Goethe vs. Newton).

 

Gruß

Andreas

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>Da haben sich schon sehr lange sehr intelligente Köpfe drüber gestritten (Sehr amüsant: Goethe vs. Newton).

 

Lach, gut daß die weder Dias noch Photoshop kannten !

Aber das Farbspektrum ist nun mal bei Licht vorhanden. Mein Neffe ist z. Zt. auf dem infrarot Trip und begeistert mit Großformat und SW Entwicklung beschäftigt. Ich habe das in den 70 ger Jahren auch mal gemacht, da gab es sogar Farbinfrarotfilm. Ist ja gut (einmal gesehen, das reichte) Andere fanden es sowieso doof, daß bei 'SW Infrarot alles grüne weiß war :-) Aber mein Neffe ist begeistert.

Gruß

Jens

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Aber das Farbspektrum ist nun mal bei Licht vorhanden. Mein Neffe ist z. Zt. auf dem infrarot Trip und begeistert mit Großformat und SW Entwicklung beschäftigt. Ich habe das in den 70 ger Jahren auch mal gemacht, da gab es sogar Farbinfrarotfilm. Ist ja gut (einmal gesehen, das reichte) Andere fanden es sowieso doof, daß bei 'SW Infrarot alles grüne weiß war

 

Da hast Du die Katze schon am Schwanz: Infrarot ist nämlich keine Farbe

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Neenee, du brauchst nicht zu suchen...

 

Infrarotfilme (jedenfalls für "normale" Kameras) haben einen Empfindlichkeitsbereich, der sowohl das sichtbare als auch einen Teil des unsichtbaren Spektrums (Infrarot) abdeckt, die die Wiedergabe einer Wellenlänge mit einem anderen Farbton belegt.

Für reine IR Fotografie musst Du noch einen Sperrfilter benutzen, der das sichtbare Licht fast komplett ausfiltert.

 

Gruß

Andreas

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Sperrfilter bei digitalem Knipsen, da muß wohl was aus der Kamera rausgebaut werden. Es gibt "Leut`s" die das erledigen. Ich wollte meine rumliegende

EOS 20D schon mal dafür "kaputt" machen lassen . Habe es dann aber doch sein lassen.

Bei der infrarot-Filmknipserei kommt nur ein sogenannter Infrarorfilter vorne auf die Linse. Der ist übrigens wirklich ganz tiefdunkelrot. Man kann kaum da durchschaun.

Arbeitest Du heute nicht, weil Du hie so viel Zeit verwertest ? Beim Pano erstellen war es doch wohl so.

Ach ja, ich bin Rentner :-)

Viele Grüße

Jens

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Arbeitest Du heute nicht, weil Du hie so viel Zeit verwertest ? Beim Pano erstellen war es doch wohl so.

 

Das hier IST meine Arbeit

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Aber nicht doch, Farben werden nur bei infrarot Filmmaterial (Farbdiafilme gab es auch) verfälscht dargestellt. Da wurde grün z. B. dunkelrot.

Ein Infrarotfilm ist ein Schwarzweißfilm; er kann keine Farben unterscheiden – auch nicht infrarotes und sichtbares Licht, weshalb man ein IR-Filter braucht. Es gibt allerdings auch den Falschfarbenfilm; das ist ein Farbfilm, dessen Schichten statt für Rot, Grün und Blau für Infrarot. Rot und Grün sensibilisiert sind. In Abzügen von solchen Bildern erscheint Infrarot rot, Rot grün und Grün blau. Grüne Vegetation reflektiert allerdings so stark Infrarot (aufgrund des Wood-Effekts), dass die grünen Blätter nicht blau, sondern rot wiedergegeben werden.

 

Wenn man so etwas digital simulieren will, muss man dasselbe Motiv einmal mit und einmal ohne IR-Filter (und entsprechend angepasster Empfindlichkeit) aufnehmen. Dann kopiert man sich in dem ohne Filter aufgenommenen Bild den Grünkanal und ersetzt damit den Blaukanal, danach kopiert man den Rotkanal und setzt ihn in den Grünkanal ein. Schließlich setzt man das auf Graustufen reduzierte IR-Bild in den Rotkanal ein – fertig ist das Falschfarbenbild.

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lieber S/W ist so 70:30 fuer S/W wenn ich die wirklich fuer mich wertvolle Photos zaehle ( ...ausser wertvolle Familienphotos

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bin der selben meinung wie CarstenM

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>Wenn man so etwas digital simulieren will, muss man dasselbe Motiv einmal mit und einmal ohne IR-Filter (und entsprechend angepasster Empfindlichkeit) >aufnehmen. Dann kopiert man sich in dem ohne Filter aufgenommenen Bild den Grünkanal und ersetzt damit den Blaukanal, danach kopiert man den Rotkanal und >setzt ihn in den Grünkanal ein. Schließlich setzt man das auf Graustufen reduzierte IR-Bild in den Rotkanal ein – fertig ist das Falschfarbenbild.

 

Das hast Du prima erklärt, ich wußte es nicht. Digital habe ich das nie versucht. Ich kannte nur die beiden Filmsorten aus den 70er Jahren. Wo ich es auch mal emacht hatte.

Viele Grüße

Jens

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Ich vermute, dass Carsten die Tatsache meint, dass Farben zunächst einmal nur elektromagnetische Strahlung ist, die bei jedem Menschen durch ein individuelles optisches System (Auge) und ein noch viel individuelleres Wahrnehmungssystem durchläuft.

Man kann (muss aber nicht) es so sehen, dass Farbe nur eine individuelle Empfindung ist...

 

Da haben sich schon sehr lange sehr intelligente Köpfe drüber gestritten (Sehr amüsant: Goethe vs. Newton).

 

Gruß

Andreas

Nehmt mich nicht immer Bierernst

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Ich meinte damit das die Farbe nur irgendwer erfunden hat um uns von den wirklichen Inhalten abzulenken. Ich fotografiere halt viel in s/w aus genau diesem Grund, wobei ich die s/w Konvertierung lieber selber mache als sie einem Preset oder Cam-Prozessor zu überlassen....

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Mit der X100 kann man das in Ruhe nach der Aufnahme entscheiden. Einfach das Motiv mit RAW aufnehmen und später die eingebauten Entwicklungsfunktionen der Kamera nutzen, um JPEGs mit allen verfügbaren Filmsimulationsmodi zu erzeugen. Diese dann in den Rechner importieren und vergleichen, was einem am besten gefällt.

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Hängt bei mir wirklich von der Kamera ab.

 

Bei der GF1 finde ich den Dynamic s/w Mode super und die Farben eigentlich durchweg schlecht, weswegen ich meist s/w fotografiert habe. Zudem ist das s/w Rauschen ab ISO 400 nicht so störend.

 

Bei der X100 finde ich bisher die Farben Provia am Abend und Velvia tagsüber super. s/w Mode auch mit den Filtern finde ich nicht so gut wie der Dynamic s/w Mode bei der GF1.

 

Dei Canon finde ich auch die Farben überragend, daher mehr in Farbe.

 

Alles persönliche Vorlieben, aber danach war ja gefragt.

 

Narog

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Ich fotografiere fast immer in schwarz/weiß, aber s/w direkt von der kamera (welche kamera-marke auch immer) ist in der regel für mich nicht interessant genug. deshalb bearbeiten ich s/w fotos immer software-mäßig (kontrast, korn, vignettierung) in photoshop.

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  • 2 weeks later...
Ich fotografiere fast immer in schwarz/weiß, aber s/w direkt von der kamera (welche kamera-marke auch immer) ist in der regel für mich nicht interessant genug. deshalb bearbeiten ich s/w fotos immer software-mäßig (kontrast, korn, vignettierung) in photoshop.

 

wenn ich s/w Bilder mache will wenigstens in den Farbkanälen spielen.

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LG Andreas

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