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Hektik


Guest glencoe68
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Guest glencoe68

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Frankfurt/Main

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Guest glencoe68

Deine Meinung, akzeptiert.

Es gibt genügend sehr gute Streets, bei denen man kein Gesicht sieht, wenn auch nicht von mir :-)

Ich schieße i.d.R. keine Personen ab, ohne zu fragen, ist ne Stilfrage.

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Von ca. 100 Millionen fotografierten Personen sind wahrscheinlich lediglich 0,001 % gefragt worden. Das sie nicht gefragt wurden hat Ihnen sicherlich nicht geschadet, wenn man die

Situationen in der sich diese Personen befunden haben respektiert und mit den Bildern weder Handel, Geschäft, noch irgend etwas anderes betreibt. In der Regel fragt wohl jeder von uns, wenn die Möglichkeit gegeben ist.

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Guest glencoe68

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Ich hab auch schon erkennbare Leute veröffentlicht, das war hier reiner Zufall.

Für mich gilt: Keine behinderten, kranken, entstellten Menschen, nicht beim beten, essen knipsen ... einfach so, dass ich auch selbst nichts dagegen hätte.

Auch da kann man sagen: Es sind mit diesen Motiven schon Meisterwerke entstanden, aber da war die Situation anders, bzw. hatte der Fotograf einen Reportageauftrag, der allen bekannt war.

Insgesamt ist die Dkussion müssig, und wird seit langem immer wieder strapaziert, ich habe selbst schon mit Profis (dpa) und Amateuren ausgiebige Diskussionen geführt und keine Lust mehr darauf. Ich habe MEINE Einstellung, andere haben ihre.

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Personen 'schiesse' ich seit Jahrzehnten ab. Mal von vorn und auch mal von hinten. Gerade die Aufnahmen von hinten müssen 'sitzen', da die Augen fehlen und es sofort beliebig aussehen kann. Meistens ist diese Art ein Zeugnis für die Defizite der Fotografen, mit dem unbekannten Gegenüber in irgend einer Form zu kommunizieren.......kann man aber lernen....

 

Von vorne:

 

delicious carrot | Flickr - Photo Sharing!

 

und von hinten, schon älter, so um die 1970:

 

Sleepy Hollow | Flickr - Photo Sharing!

 

Die Aufnahmen von irgendwelchen Passanten mit scherenförmig schreitenden Beinen lassen meinen Blutdruck steigen, in diesen Fotos ist kein 'hook', sie sind extrem beliebig, da Leute immer auf Bürgersteigen schreiten. Hier ein Glücksfall, da ich eigentlich nur die Fahrbahn knipsen wollte:

 

Triple ^^^ | Flickr - Photo Sharing!

 

Hier mal ein Link zu Leckerbissen:

 

iN-PUBLiC | David Gibson

 

Schönen Vatertag!

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Guest glencoe68

@ mürbchen:

Merci, schließe mich dem voll an.

Das Bild, auf dem das gesicht erkennbar ist (von vorne) wurde aber nicht abgeschossen (mit nem Tele aus der Deckung), sondern da warst Du erkennbar. Das ist für mich ein Unterschied.

Ansonsten: Tolle Fotos!!!

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danke, auf der vorletzten Photokina hat mich ein Typ aus Estland mit einem 80-200 Nikon aus der Deckung eines Imbiß ausgerechnet am Nikon Stand 'abgeschossen'. Dem habe ich bei einer Tasse Kaffee mal die Meinung gegeigt. Erdachte bestimmt, daß der alte Knacker irgendwie 'altmodisch' sei.

Egal. Es ist für mich immer wieder faszinierend zu wissen, dass mit Sicherheit fast alle älteren Personen, die ich so um die 1970 fotografiert habe, alle tot sein müssen. Eigentlich war es ein Privileg, fotografiert zu werden und für den Betrachter ein Privileg, den Leuten heute ins Gesicht sehen zu können. Das ist mit alten Filmen ebenso, aber diese Personen waren meistens Schauspieler, also 'business as usual'. Bei Privatpersonen ist das etwas ganz anderes.

Siehe auch die entdeckten Fotos von Vivian Maier:

 

vivian maier - Google-Suche

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Guest glencoe68

Ja, das stimmt.

Ich denke, der Unterschied zu früher ist, dass durch das Internet eine unkontrollierte und weltweite Verbreitung passiert, die es früher nicht gab. Das hat die meisten sensibilisiert.

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In diesem Zusammenhang: hat jemand irgendwo rechtliche Ansichten dazu greifbar (keine Vermutungen, sondern Info) - wenn sich jemand im öffentlichen Raum bewegt (Veranstaltung, Einkaufsstraße, Imbissstand, touristische Sehenswürdigkeit, etc), dann darf er/sie doch auch fotografiert werden, oder??? Was anderes wäre doch, wenn ich in ein offenes Wohnzimmerfenster hinein oder über den Gartenzaun fotografiere...

 

Wenn hier nicht passend, bitte verschieben - aber die X100 verlockt ja zu Street, find die Frage deshalb in diesem Forum ganz gut aufgehoben ;)

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Das ist ein abendfüllendes Programm, das schon 1.000x diskutiert wurde und doch kein eindeutiges Ergebnis bringt. Es gibt klare Fälle die gehen, klare Fälle die nicht gehen und zwischendrin ganz viel Grauland......

 

Am Ende muß das jeder mit seiner eigenen Verantwortung und Moral ausmachen ....(und dann auch dazu stehen.)

 

Gruß messi

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Guest glencoe68

In Deutschland und Österreich ist es sehr streng (im Gegensatz zu USA):

Du darfst ohne Erlaubnis NIEMAND einfach so fotografieren (!) und erst recht nicht veröffentlichen.

Ausnahmen sind nur irgendwelche Massenereignisse (Kulturfeste, Umzüge ...) wo sich Personen bewusst öffentlich darstellen. Da aber nur die, die daran teilnehmen und nicht die Zuschauer!

Bei politischen Demos wäre ich schon vorsichtig - rechtlich gesehen.

Was die erkennbarkeit betrifft: Das bezieht sich nicht nur auf das Gesicht, auch wenn jemand anhand eines Tatoos oder sonst wie identifizierbar ist, könnte er Schadenerstatz verlangen.

Das Argument mit den vielen klassischen Kunstwerken (Cartier-Bresson ...), die so nie entstanden wären, zieht nicht. Andere Zeit mit anderen Gesetzen, andere Gegend ...

Wie gesagt, das ist die rechtliche Seite, aktuell von einem Rechtsanwalt auf der Fotocommunity-Convention gehört ... und dann gibt´s die Realität und die individuelle Risikobereitschaft!

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... Es gibt klare Fälle die gehen, klare Fälle die nicht gehen und zwischendrin ganz viel Grauland...

Besonders die klaren Fälle würden mich eben interessieren - Quellen/Links dazu vielleicht?

 

... Du darfst ohne Erlaubnis NIEMAND einfach so fotografieren (!) und erst recht nicht veröffentlichen...

V.I.P.s - oder solche die sich dafür halten ;) weil die Personen des öffentlichen Interesses sind (zumindest in .at)

 

Ansonsten: ja, so wie du das zusammenfasst, kenn ich das auch ungefähr (ebenfalls von einer Rechtsanwältin im Medienbereich) - bin trotzdem immer interessiert an zusätzlichen Infos speziell für Street...

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Ganz klar ja: Personen sind nur Beiwerk (und machen nicht den Charakter des Bildes aus); Demonstrationen, Aufzüge u.ä., solange die Bilder auch in diesem Kontext gezeigt werden; Personen der rel. oder abs. Zeitgeschichte in ihrer Funktion; einverständliches Verhalten (posen).....

 

Ganz klar nein: entwürdigendes, beleidigendes, kompromittierendes Abbilden; Eindringen in Bereiche, wo sich jemand unbeobachtet fühlen darf.....

 

Das meiste Leben liegt halt irgendwo dazwischen. Unterscheiden muß man nach noch nach Aufnehmen und Veröffentlichen (und wo); Aufnahmen etwa von einer Demonstration darf ich ungefragt z.B. redaktionell benutzen, aber natürlich nicht für Werbung.

 

Stichwort für google "Recht am eigenen Bild".

 

Gruß messi

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Die besondere Herausforderung beim Fotografieren mit einem 35mm Objektiv ist doch, dass du eigentlich niemanden "abschießen" kannst. Du musst dicht ran, du musst kommunizieren und sobald du das tust, wird dir schnell klar, ob der Andere das will oder nicht. Dass viele Fotografen dazu übergegangen sind, Menschen von hinten zu fotografieren, kann ich verstehen, geht mir manchmal auch so und gelegentlich gefällt mir das Ergebnis sogar. Aber man spürt oft die Distanz des Fotografen zum Objekt.

Ich gestehe allerdings, dass ich für mich noch keinen Weg gefunden habe, eine gewisse Schüchternheit zu überwinden und eine echte Kommunikation in Gang zu setzen. Ich hab die x100 noch nicht, hoffe aber, mit ihr so motiviert zu sein, endlich diesen Schritt zu gehen. :o

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Guest Mick

"Von hinten" reiht sich für mich ein in die Kardinalfehler der Strassenfotografie, zusammen mit "zu weit weg", "im falschen Moment" und "inhaltsfrei". Aber der ganz große, übergreifende Fehler in der Strassenfotografie ist wohl "zu viel".

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... wird dir schnell klar, ob der Andere das will oder nicht...

... was rechtlich allerdings gar nix ändert, weil du nicht beweisen kannst, dass er/sie freundlich zustimmend gelächelt hat ;)

 

... Dass viele Fotografen dazu übergegangen sind, Menschen von hinten zu fotografieren, kann ich verstehen, geht mir manchmal auch so und gelegentlich gefällt mir das Ergebnis sogar...

Manchmal passts ja auch vom Motiv her - meistens sind diese Fotos aber vollkommen verzichtbar, außer um zu zeigen dass der Fotograf feige ist :( Fotos von hinten find ich noch schlimmer als die von dem Typen der allen Leuten auf der Straße in die Augen blitzt damit sie ihm im Schock keine reinhauen können - dann schon lieber gar keine Menschen auf den Bildern als solche die einfach genauso aus Screenshots von Überwachungskameras entstehen könnten ;)

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