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Aufnahmen zu hell und blaustichig


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Hallo Forum,

 

mein Fotohändler, hat mir eine X100 für einen Tag überlassen

die ich auch kaufen könnte, gibt ja im Moment Keine.

 

Die X100 wurde von mir resettet und alles auf Standard gelassen.

 

Mir ist beim Fotografieren aufgefallen, dass die Bilder bei

WB / A und Zeitautomatik bei Tageslicht sehr hell und total

blaustichig sind.

 

Belichtungskorektur steht auf 0

 

Bei Einstellung 5000- 5600 Kelvin das Gleiche.

 

Habe mit der D2Xs mit 2,8-24 AF mit gleicher Einstellung das

Selbe fotografiert und die Farben sind normal und schön,

selbst mit der kleinen Ricoh CX1 sehen die Bilder gut aus.

 

Um mit D2Xs auf die selbe Helligkeit wie bei der X100 zu kommen muss

ich die D2Xs 1-2 Blenden heller stellen.

 

Eben nochmal auf das selbe Motiv und AF-Markierung an der selben Stelle

hintereinander gemessen mit D2Xs, Leica M und X100.

 

X100 ist 1 Blende heller und Bild blaustichig.

 

Für eine Antwort wäre ich dankbar

 

Grüsse

 

Fujiboy

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Hallo Jens,

 

danke für die schnelle Antwort.

 

Ich hab jeweils 2 von heute Mittag und

2 von heute Abend drangehängt den Rest sieht Du ja aus dem Exif

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Die D2X belichtet wie fast jede "Profi"-DSLR bewusst knapp, damit die Lichter nicht ausfressen und man Schatten, Sättigung und Kontrast noch hochziehen kann.

Wenn man die Histogramme vergleicht, sieht man das auch.

Um annähernd auf die selbe Charakteristik zu kommen, stelle ich die X100 in der Regel auf -1 EV.

Dass die X100 die "blaue Stunde" ehrlicher abbildet offenbart mE eher eine Schwäche der D2X, die mittels "Ambiente Light Sensor" bei Einstellung AWB halt alles auf mittleres Grau, in dem Fall halt Richtung warm, glattzieht.

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Die D2X belichtet wie fast jede "Profi"-DSLR bewusst knapp, damit die Lichter nicht ausfressen und man Schatten, Sättigung und Kontrast noch hochziehen kann.

Wenn man die Histogramme vergleicht, sieht man das auch.

Um annähernd auf die selbe Charakteristik zu kommen, stelle ich die X100 in der Regel auf -1 EV.

Dass die X100 die "blaue Stunde" ehrlicher abbildet offenbart mE eher eine Schwäche der D2X, die mittels "Ambiente Light Sensor" bei Einstellung AWB halt alles auf mittleres Grau, in dem Fall halt Richtung warm, glattzieht.

 

Hallo Floyd Pepper,

 

vielen Dank erstmal für die schnelle Antwort.

 

Das mit - 1 EV gegenüber der D2Xs und Ricoh ist mir auch schon aufgefallen.

 

Die unterschiedliche Abbildung der Kameras ist ja eine Sache aber ich

habe ja noch die Scene vor mir und sehe die Helligkeit und die Farben und da

bildet die D2Xs und die Ricoh so ab wie die Scene aussieht und die X100 nicht.

 

Auch die Abbildung in dem EVF ist nach dem ersten Druckpunkt nehmen völlig

überstrahlt und lässt kein Überprüfung oder Beurteilung zu.

 

Ich hatte von einer neuen und modernen Kamera erwartet, dass sie mir eher

Arbeit abnimmt und nicht noch viel mehr macht.

 

Bei dem was die X100 so treibt, denke ich eher an einen Defekt oder es ist

die komplett die falsche Kamera für mich.

 

Noch mal danke für Deine Mühen.

 

Grüsse

 

Fujiboy

 

ich denke aus Fujiboy wird wieder ein Nikonboy

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Die Varianten in der Belichtung liegen im üblichen Rahmen einer Mehrfeldmessung, die immer eine Priorisierung wichtiger Motive vornimmt und dabei nicht die Gedanken des Fotografen lesen kann – will er nun eine freundlich helle Belichtung der Szene im Vordergrund oder ist ihm die Zeichnung im bewölkten Himmels wichtiger? Was man selbst bevorzugt, ist auch Geschmackssache, und wenn man etwas anderes will, muss man mit der Belichtungskorrektur eingreifen. Was die Farbabstimmung betrifft, so geben Fuji-Kameras Farben immer etwas neutral/kühler wieder, während andere Kamera eine wärmere Farbstimmung bevorzugen; das war und ist ja bei Fujis Farbfilmen genauso. Auch dies ist Geschmackssache und kann gegebenenfalls über den Weißabgleich angepasst werden.

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ich

habe ja noch die Scene vor mir und sehe die Helligkeit und die Farben und da

bildet die D2Xs und die Ricoh so ab wie die Scene aussieht und die X100 nicht.

 

Da kann man sich bei nur optischer kontrolle mit dem blossen Auge leicht täuschen. Ich habe mir die Bilder auf einem kalibrierten Monitor angesehen und kann - ohne die originale Farbzusammensetzung der Szenerie (Fassadenfarben zB) zu kennen - nur feststellen, dass das 3. Bild von oben, abgesehen von einer nach meinem Sehgeschmack etwas hellen Auslegung - von allen das neutralste ist. Mir scheint das zu passen.

 

Die Bilder aus der Nikon tendieren zu dem typischen "kuscheligen" Ambiente, wobei das 2. Bild aber auch schon einen kräftigen Zug ins Blau hat.

 

Kann durchaus Sehgewohnheit sein: auf mich wirken die D2X-Beispielbilder nach über 30000 Bildern auch vertrauter. Aber frag mal einen Canonier, was er davon hält...

 

Im Zweifel hilft nur eins: Graukarte und manuelle WB.

 

Oder Anpassung in der Dunkelkammer aka Software. Ich habe für diese Zwecke einen Spydercube angeschafft. Allerdings wenn man draußen fotografiert und nicht im Studiolicht, muss/sollte man wegen evtl. wechselndem Licht pro Bild halt immer 2x aufnehmen: 1x mit, 1x ohne Spydercube...

 

Auch die Abbildung in dem EVF ist nach dem ersten Druckpunkt nehmen völlig

überstrahlt und lässt kein Überprüfung oder Beurteilung zu.

 

Das ist allerdings komisch... wie sieht das denn dann auf dem LCD aus?

 

Müsste man natürlich evtl. doch mal überprüfen, ob doch der hier anderswo beschriebene Blendenfehler vorliegt.

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Was die Farbabstimmung betrifft, so geben Fuji-Kameras Farben immer etwas neutral/kühler wieder, während andere Kamera eine wärmere Farbstimmung bevorzugen; das war und ist ja bei Fujis Farbfilmen genauso. Auch dies ist Geschmackssache und kann gegebenenfalls über den Weißabgleich angepasst werden.

Dem ist ja gerade nicht so ... zumindest wenn grau auch grau bleiben soll. Mir fehlt an der JPG-Engine komplett die Möglichkeit über den Weißabgleich hinaus an der Farbgebung zu "drehen". Man hat ja nur die etwas abstrakten 3 Filmsimulationen plus Sättigung als Parameter. Wenn es wenigstens eine Kodachrome-Simulation gäbe ... ;)

 

mfg tc

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Dem ist ja gerade nicht so ... zumindest wenn grau auch grau bleiben soll.

Hmm … Du willst also nicht generell wärmere Farben, sondern nur einige Farben sollen wärmer wiedergegeben werden? Das wird schwierig – wie wollte man das überhaupt einstellen?

 

Mir fehlt an der JPG-Engine komplett die Möglichkeit über den Weißabgleich hinaus an der Farbgebung zu "drehen".

Dafür ist der Raw-Modus da, der Dir alle Eingriffsmöglichkeiten des Raw-Konverters gibt – je nach gewählter Software auch eine selektive Veränderung einzelner Farbbereiche.

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Hmm … Du willst also nicht generell wärmere Farben, sondern nur einige Farben sollen wärmer wiedergegeben werden? Das wird schwierig – wie wollte man das überhaupt einstellen?

So wie im Anhang zum Beispiel? Ist nur eine von vielen Varianten - diese fände ich ausreichend (und wäre wenigstens vertraut). Das Sechseck kann man vergößern (Sättigung) und drehen. Je nach Profil ist es auch nicht gleichseitig - also bestimmte Farben werden priorisiert, durch die Drehung ändert sich dann entsprechend auch die Prio...

 

Dafür ist der Raw-Modus da, der Dir alle Eingriffsmöglichkeiten des Raw-Konverters gibt – je nach gewählter Software auch eine selektive Veränderung einzelner Farbbereiche.

Na schönen Dank auch. Wenn der Output der hochgelobten JPG-Engine kaum konfigurierbar ist und für mich nicht taugt - die Fuji also wirklich nur als RAW-Knipse zu gebrauchen ist - hat sie hier keine große Zukunft. Einen RAW-Workflow für alle Bilder fange ich keinesfalls an... EBV ist halt nicht mein Hobby!

 

mfg tc

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Hallo,

 

nochmals Allen vielen Dank für die Hilfe.

 

Eine Bitte hätte ich noch, könnte mir Jemand die vorzunehmenden

Einstellungen nennen, um zu wärmeren Farben zu gelangen.

 

Mit dem Weissabgleich ist es mir nicht gelungen und die Filmsimulation

Astia taugt dafür auch nicht.

 

Grüsse

 

Fujiboy

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So wie im Anhang zum Beispiel? Ist nur eine von vielen Varianten - diese fände ich ausreichend (und wäre wenigstens vertraut). Das Sechseck kann man vergößern (Sättigung) und drehen. Je nach Profil ist es auch nicht gleichseitig - also bestimmte Farben werden priorisiert, durch die Drehung ändert sich dann entsprechend auch die Prio...

Eine Pentax habe ich auch, aber selektiv einzelne Farben wärmer wiedergeben kann man damit auch nicht. Und ehrlich gesagt finde ich diese Einstellungen auch schon zu umständlich; ich habe „Natürlich“ (ohne weitere Anpassungen) gewählt und bevorzuge ansonsten immer einen Raw-Workflow; die JPEGs dienen mir nur zur Sichtung und wenn es schnell gehen muss.

 

Wenn der Output der hochgelobten JPG-Engine kaum konfigurierbar ist und für mich nicht taugt - die Fuji also wirklich nur als RAW-Knipse zu gebrauchen ist - hat sie hier keine große Zukunft.

Ich halte die meisten Einstellmöglichkeiten dieser Art für nutzlos, da es durchweg eine objektiv optimale Position gibt, von der aus jede Änderung die Bildqualität verschlechtert. Eine neutrale Farbwiedergabe reicht mir völlig. Wenn es um individuelle Anpassungen für individuelle Bilder geht, kommt man ohnehin nicht um den Raw-Modus herum.

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Eine Bitte hätte ich noch, könnte mir Jemand die vorzunehmenden

Einstellungen nennen, um zu wärmeren Farben zu gelangen.

Du kannst doch in jeder Weißabgleichs-Voreinstellung die Farbabstimmung fein justieren; mit dem Regler zwischen Blau und Gelb solltest Du die gewünschte Farbstimmung einstellen können. Falls nicht schon die Einstellung für Bewölkt ausreicht.

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...und bevorzuge ansonsten immer einen Raw-Workflow; die JPEGs dienen mir nur zur Sichtung und wenn es schnell gehen muss. Ich halte die meisten Einstellmöglichkeiten dieser Art für nutzlos, da es durchweg eine objektiv optimale Position gibt, von der aus jede Änderung die Bildqualität verschlechtert. Eine neutrale Farbwiedergabe reicht mir völlig. Wenn es um individuelle Anpassungen für individuelle Bilder geht, kommt man ohnehin nicht um den Raw-Modus herum.

Wer RAW als seinen Weg gewählt hat ... für den ist es natürlich unnötig die JPG-Engine zu individualisieren. Ich käme dennoch gern "um den Raw-Modus herum", zumindest für die breite Masse der Bilder die sonst sowieso nur mit einem eigenen Standardprofil entwickelt werden würden. Und mit ein paar möglichen Einstellungen geht das auch ganz passabel - denn letztlich macht die Kamera ja auch nix anderes als der Konverter, man muss eben nur am Wichtigsten drehen können. Gerade die JPG-Engine der X100 wird ja von vielen in den höchsten Tönen gelobt - ist für mich aber momentan noch eine Enttäuschung.

 

mfg tc

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Wer RAW als seinen Weg gewählt hat ... für den ist es natürlich unnötig die JPG-Engine zu individualisieren.

Das ist gar nicht der Punkt. Ich habe ja nun berufsbedingt mit etlichen, ganz unterschiedlichen Kameras gearbeitet, aber die einzige Einstellung, die ich manchmal ändern musste, war die der Farbsättigung, wenn sie (meist bei Einsteigermodellen) ab Werk zu hoch eingestellt war. Ich will ja nicht meine Lieblingsfarben (dann würde man besser Maler), sondern eine möglichst weitgehende Annäherung an die natürlichen Farben. Wenn man dann doch einmal etwas anderes möchte, gibt es immer noch die Bildbearbeitung – auch auf Basis von JPEGs. Natürliche Farben zu verändern ist kein Problem; verfremdete Farben wieder auf natürlich hinzubiegen dagegen eine echte Herausforderung, wenn es denn überhaupt möglich ist. Nur mal so als Beispiel: Jede Vergrößerung von Kontrast oder Farbsättigung verringert den Dynamikumfang, global beziehungsweise in einzelnen Farbkanälen, während jede Verringerung von Sättigung und Kontrast die Auflösung von Farbtönen und Tonwerten vergröbert. Es gibt also eine (meist mittlere) optimale Einstellung, für die folglich gilt: Von hier aus wird es in jeder Richtung schlechter.

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Ich will ja [...] eine möglichst weitgehende Annäherung an die natürlichen Farben.

Vielleicht gibt es ja genau dabei auch eine individuelle Wahrnehmung "natürlicher Farben"? Die Frage ist eben: Wie bringe ich die Fuji ohne EBV dazu die natürlichen Farben wieder zu geben die ICH wahrnehme? Meinst du eine der Filmsimulationen trifft diesen Anspruch mit den paar Einstellmöglichkeiten?

 

mfg tc

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Hallo,

 

danke noch mal für eure Hilfe.

 

So heute habe ich mal mit verschiedenen Einstellungen fotografiert

und das ist ein Ergebnis das mir gefällt und auch beim Ausdruck noch satt ist.

 

Ausgang JPG, in PSP Tonwertkorrektur auto, selektive Farbk. zyan

mehr schwarz und +2 magenta

 

Ok ist vielleicht nicht jedermanns Geschmack aber ich habs gerne kräftig,

runter regeln kann man immer noch.

 

Hier mein Bild.

 

Grüsse

 

Fujiboy

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So heute habe ich mal mit verschiedenen Einstellungen fotografiert

und das ist ein Ergebnis das mir gefällt und auch beim Ausdruck noch satt ist.

Dass dieses Mal die Sonne geschienen hat, könnte natürlich auch einen klitzekleinen Einfluss darauf gehabt haben, dass diese Aufnahme freundlicher wirkt. Fotografie heißt „Schreiben mit Licht“; das deutet schon mal darauf hin, dass gutes Licht die halbe Miete ist.

 

(Nebenbeibemerkt hättest Du uns durchaus verraten dürfen, dass Dir die Fassade nicht blau genug war – wenn der Kritikpunkt „Blaustich“ heißt, kommt man ja nicht gleich darauf.)

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Dass dieses Mal die Sonne geschienen hat, könnte natürlich auch einen klitzekleinen Einfluss darauf gehabt haben, dass diese Aufnahme freundlicher wirkt. Fotografie heißt „Schreiben mit Licht“; das deutet schon mal darauf hin, dass gutes Licht die halbe Miete ist.

 

(Nebenbeibemerkt hättest Du uns durchaus verraten dürfen, dass Dir die Fassade nicht blau genug war – wenn der Kritikpunkt „Blaustich“ heißt, kommt man ja nicht gleich darauf.)

 

Hallo mjh,

 

ja wenn man immer an alles denke würde.

 

Was mich massiv gestört hatte, war, dass das ganze Bild einen heftigen

Blaustich (eigentlich Zyanstich) hatte.

 

Auf den Nikon-Bildern war das nicht so.

 

Grüsse

 

Fujiboy

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