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Hand aufs Herz: X100 oder X10!?


Joerg
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Hallo zusammen!

 

Anfangs war ich sehr angetan von der X100 und dann kam dieses Forum mir in die Quere :D

 

Zum einen spaßig hier über Bilder einer Kamera/ FB zu diskutieren oder diese einfach nur still zu betrachten, zum anderen steigt man tiefer in die Kamera ein als nötig und dann kommt noch die Ankündigung der X10....

 

Also schnell (vorschnell) die X100 verkauft und die X10 vorbestellt. Weil ich denke, dass die X10 alles hat, was ich an der X100 vermisste!?

 

Noch mal zur Grundausstattung (wurde ja schon als Händler "beschimpft" und schwanke immer zu "eine für alles" oder "viele für alles"):

- Canon 550D mit 17-85 und 55-250 Tele - perfekt, leicht, gut, bleibt

- Canon S95, wirklich immer dabei, gut, passt überall

 

Die S95 stand schon zur Disposition, aber irgendwie hänge ich an ihr und viel bekäme ich auch nicht dafür. Sehr unterschätztes Teil die Kleine. Und ich kann sie immer mitnehmen, auch in der kleinsten Tasche.

 

Der geneigte Leser könnte nun meinen: 2 Kameras, du hast genug. JA und NEIN.

 

Ich komme dagegen gerade zu folgender Frage:

 

- was ist die ideale Ergänzung zu den 2en?

 

Antwort:

 

- DSLR für "Fotografieren mit Zeit" - Motive mit Idee dahinter, selektiv dabei

- S95 für "Fotografieren ohne Zeit" - Schnappschüsse, immer dabei

- X100 für "Fotografieren wie in alter Zeit" - in Bewegung, Street, s/w, Sucher

 

Denn käme die X10 dazu, würde sie die S95 verdrängen, brächte aber nicht die Kompaktheit mit. Gegen die X100 hat sie wieder kaum eine Chance bei der Bildqualität (vom Papier her).

Zudem ist das klassische Reportageformat mit 35mm bei der X100 perfekt gewählt.

Und "beide" Sucher genial.

 

ALSO, Hand aufs Herz: X100 oder X10 als Ergänzung unter der Prämisse 550D und S95 bleiben?

 

ALTERNATIV: behalt die 550 und und nimm die X10 und gut ist es! Geh uns nicht auf die Nerven..!

 

Danke für eure subjektiven Empfehlungen :)

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Also, vorab:

Die Entscheidung kann Dir wohl keiner abnehmen!

Gut, sicher nicht das was Du hören/lesen wolltest, ist aber leider so!

 

Ich kann Dir nur sagen wie ich das handhabe!

Ich habe die 5D und die x100 und bin happy!

Warum?

Liegt wahrscheinlich an meiner Art zu fotografieren und genau das ist ja das individuelle, weshalb nur Du Dir selber das beantworten kannst!

Bist Du jemand der die "immer-dabei" Kamera immer dabei hat (blöde Doppelung, ich weiß!!) um was für Aufnahmen zu machen?

Brauchst Du ein Tele?

Die Bildqualität ist ja nun noch nicht bekannt, aber was ist Dir wichtiger??

 

Das sind fragen die Du Dir sicher auch stellst.

So würde ich das immer weiter treiben. Am besten auf einem Zettel. Schau Dir Deine Bilder an, welche Du so fotografierst, wäge Preis/Leistung ab und dann triff eine Entscheidung mit der DU leben kannst!

 

Aber, wenn es Dir hilft... Ich bin happy so und ich liebe es mittlerweile sogar keinen Zoom zu haben, klingt komisch! Ist aber so ;)

 

Viel Spass bei der Entscheidung!!

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Mit würde wohl im Prinzip die X10 als einzige Kamera reichen. Die X100 eher nicht, weil eine Brennweite am Ende eben doch nicht für alles ausreicht, was man fotografieren möchte. Hätte ich bereits eine DSLR-Ausrüstung, die ich mit etwas Handlichem ergänzen wollte, würde ich als erstes die X100 dazu nehmen, weil sie qualitativ zweifellos in der Liga der besseren DSLRs mitspielt. Die X10 wäre in diesem Fall eher überflüssig, vor allem dann, wenn ohnehin bereits eine gute Kompaktkamera vorhanden ist.

 

Die Frage ist natürlich, wie viele Kameras man überhaupt braucht, da man sie in der Praxis sowieso nie alle mitnehmen wird, ohne sich in Redundanzen zu stürzen. Und da kommt es dann sicherlich darauf an, was/wo man fotografieren will und welche Kamera(s) und welches Zubehör man dabei in der Praxis wirklich mitnehmen will. Vorsätze sind bekanntlich dazu da, dass man sie später bricht.

 

Ich persönlich brauche deshalb auch keine DSLR-Ausrüstung (mehr), ich hätte den Kram nämlich in der Praxis nie dabei, wenn ich sie brauchen würde. Ich schätze mich da einfach realistisch ein. Die Ausrüstung würde top-gepflegt zuhause in Fototaschen liegen und fast nie zum Einsatz kommen.

 

Umgekehrt gilt natürlich: Würde ich gerne und häufig mit DSLRs auf Achse gehen, müsste ich mich fragen, wozu ich eigentlich noch eine X100 oder X10 brauche?

 

Wenn man allerdings so viele unterschiedliche Fotoprojekte hat, dass sich mehrere Systeme rentieren, weil ein jedes immer wieder mal zum Einsatz kommt, kann man sicherlich zuschlagen und sich mit diversen Kameratypen eindecken. Nur stellt sich dann die Frage nach dem "entweder oder" nicht mehr, es gibt nur noch ein "sowohl als auch". Dann eben eine DSLR-Ausrüstung, eine X100 und eine X10. Die S95 würde ich in diesem Fall abstoßen, da ist die X10 sicherlich die bessere Wahl, schon weil sie besser zur X100 passt, gleiche Bedienung, gleiches Konzept, weniger Umstellung.

Edited by flysurfer
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naja, verwirrt bin ich auch. wahrs hast du recht. solche fragen kann ich nur selber beantworten! jörg

 

@flysurfer: das ist eine neue Perspektive: DSLR + x100 und x10 - teuer, aber geht ;-)

 

Folgende Überlegung:

DSLR nutze ich definitiv, mache auch Fotokurse. Aber die Ausrüstung kann ich nur selektiv mitnehmen.

Eine will ich immer dabei haben (auch beruflich), die muss halt klein sein. Im Moment die S95.

Die X100 wäre dann der Zwitter. DSLR zu viel. S95 zu wenig. Beispiel: kleiner Städtetripp mit Handgepäck. Die S95 versagt dann im hellen Licht, weil nur Display als Sucher usw.

Da ist die X100 schon gut und die FB erfordert Bewegung, was auf einem Städtetripp auch nicht weg ist.

Edited by Joerg
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Ernstgemeinte Antwort: ich habe gedacht, wenn die X10 kommt erfüllt diese alle meine Ansprüche: kleiner, Zoom etc. Also X100 weg, bevor die Preise dann in den Keller gehen, falls die mehrheit auf die X10 geht.

Jetzt bereue ich ein wenig. Insbesondere habe ich mir noch mal Fotos angeschaut und komme zu dem Ergebnis, dass das Bildergebnis sehr gut ist bei der X100.

 

Jörg

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Aber scheinbar war/ist der Zoom ein wichtiges Kriterium für Dich, oder?

Also, ist die Wahl doch recht offensichtlich, denn der ist nach wie vor nicht existent an der x100 ;)

 

Und sowohl die x100, als auch die x10 finde ich wenig sinnvoll. Denn dann kannst Du auch gleich Deine DSLR mit einem lichtstarken Zoom benutzen. Da Dir bei zwei Kameras das kompakte dann doch etwas flöten geht....finde ich ;)

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Stimmt, X100 und X10 gleichzeitig hat man wohl auch selten dabei und erst Recht nicht umhängen. Mein Vorsatz für unser Afrikaprojekt im Dezember ist, es wirklich ausschließlich mit der X10 zu fotografieren und die kostenlos gestellte 5DMkII-Ausrüstung mit allem Drum und Dran erst gar nicht mitzunehmen. Wenn ich es irgendwie vermeiden kann, den ganzen Kram durch die Weltgeschichte zu schleppen, dann mache ich das auch.

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Echt Afrika ohne eine DSLR??

Das würde ICH nicht machen, ich würde mich hassen, wenn dann die entsprechende Brennweite nicht verfügbar ist!

Aber, ich freue mich auf Bilder jetzt schon!!

Viel Spass Dir/Euch jedenfalls jetzt schon!

 

PS: Was machste denn dann mit der 5D-Ausrüstung? Ich wüsste da was ;)

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Echt Afrika ohne eine DSLR?? Das würde ICH nicht machen, ich würde mich hassen, wenn dann die entsprechende Brennweite nicht verfügbar ist!

 

Überhaupt kein Problem, ich habe 2004 mal eine Reise durch Südafrika, Namibia, Botswana und Sambia nur mit einer Lumix-Bridge gemacht, immerhin hatte die ja durchaus Brennweite, damals umgerechnet 300 mm.

 

Im übrigen verweise ich beispielhaft auf:

 

15 Digital Point-and-Shoot Cameras Used By Pro Photographers - PhotoShelter Blog

Rob Galbraith DPI: Alex Majoli points and shoots

Donovan Wylie

ZORIAH - A PHOTOJOURNALIST AND WAR PHOTOGRAPHER'S BLOG: Photojournalism With a Point and Shoot Camera - Becoming a Photojournalist With Budget Camera Equipment

 

Und gerade heute Mittag erst habe ich mit einer billigen HS20 (299 EUR inkl. Versand bei Amazon) den positiven Abschluss meines Pferdeprojekts fotografiert, für das ich ansonsten fast nur die X100 eingesetzt habe. Ist trotzdem was geworden:

 

6171756135_6b4b62a508_z.jpg

 

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6171758007_9d2a695a70_b.jpg

 

Notfalls fahre ich auch nur mit einem iPhone bewaffnet nach Afrika, das wäre kein Grund, nicht mit guten Fotos zurückzukommen.

Auch da wäre ich allerdings nicht beileibe nicht der erste, denn: Finding the Right Tool to Tell a War Story: Damon Winter in Afghanistan - NYTimes.com

 

Zumal es ja auch noch viel extremer geht: The iPhone Fashion Shoot By Lee Morris | Fstoppers

 

Ich wüsste nicht, wieso ich mich dafür hassen sollte, irgendeine bestimmte Brennweite nicht dabei zu haben. Wenn, dann "hasse" ich mich eher dafür, mit der Ausrüstung, die ich habe (also notfalls meiner Handykamera) nicht Vernünftiges zustande zu kriegen, weil es mir an Einfallsreichtum, Kreativität, Flexibilität und/oder handwerklichem Können fehlt. Letztlich sind das nämlich die Eigenschaften, die für mich einen guten Fotografen ausmachen – und nicht die Ausrüstung, die er mit sich herumschleppt (oder herumschleppen lässt).

Edited by flysurfer
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Ja wenn Du tolle Bilder mit einem Telefon bekommst, spricht nichts dagegen. Wobei man hier sicherlich auch darüber streiten kann was jeder einzelne als gelungenes Bild empfindet.

Schon wahr Technik ist nicht alles und hilft nicht gute Bilder zu machen, aber ich denke da sind wir uns einig: Ein gutes und meinetwegen auch teueres Werkzeug in den richtigen Händen ist sicher auch nicht schädlich für ein gutes Ergebnis.

 

Du hast recht das es kein Garant für tolle Ergebnisse ist ein umfassende Ausrüstung zu haben, aber genau so ist es auch keine Garantie mit einer Handykamera gute Bikder machen zu können.

 

An Instagram sieht man viele tolle Ergebnissa, aber auch viel Schrott!

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Ja wenn Du tolle Bilder mit einem Telefon bekommst, spricht nichts dagegen. Wobei man hier sicherlich auch darüber streiten kann was jeder einzelne als gelungenes Bild empfindet.

 

Streitest du wirklich mit dir selbst? ;) Ein "gutes" Bild ist in unseren niederen Hobbykreisen doch zuallererst eins, das dem gefällt, der es gemacht hat (oder dem, für den es gemacht wurde). Was unbeteiligte Dritte dazu sagen, sollte eher zweitrangig sein, sonst würde ich ja nicht ständig Bilder in die Tonne hauen, von denen meine Umgebung behauptet, sie wären "gut" und ich dürfte die "auf keinen Fall löschen". Ich lösche sie natürlich trotzdem, wofür sie mich dann hassen.

 

Umgekehrt haue ich dafür ein Bild nicht in die Tonne, das mir gefällt, von dem die heilige Inquisition im X100-Forum jedoch meint, es handle sich um Sondermüll, der aus hygienischen Gründen umgehend zu entsorgen sei. Das macht mein Bild für mich aber nicht schlechter, so wie ich auch die Nikon V1 nicht abhängig davon besser oder schlechter finden werde, wie gut sie sich künftig auf dem Markt verkauft.

 

Es kann allerdings sehr gut sein, dass die Hinweise der Inquisitoren Anregungen liefern, in Zukunft andere oder noch bessere Bilder zu machen. Man entwickelt sich ja (hoffentlich) andauernd weiter, wenn auch manchmal über Irrwege und Sackgassen. Und was ist schon "gut"? Ein gutes Bild kann zum Beispiel eins sein, an dem man gewisse Fehler so offensichtlich erkennt, dass man sie in Zukunft vermeidet. Evtl. war das dann rückblickend sogar ein Meilenstein.

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Nee, ich streite nicht mit mir selbst!

Genau deshalb hatte ich ja auch vorhin geschrieben "ICH" was Du wohl als anlass genommen hast mir Deine Meinung dazu zu sagen.

Also, alles schick!

;)

Freut mich das Du so denkst wie oben beschrieben, nur was lässt Dich (scheinbar) glauben das nur Du so denkst bzw. es nicht auch meine Erkenntnis/Einstellung ist?

Wie gesagt, ich würde nicht nach Afrika gehen nur mit einem iPhone bewaffnet, aber das muss ja nicht für alle gelten! Nur für mich!

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Nee, ich streite nicht mit mir selbst!

Genau deshalb hatte ich ja auch vorhin geschrieben "ICH" was Du wohl als anlass genommen hast mir Deine Meinung dazu zu sagen.

Also, alles schick!

;)

Freut mich das Du so denkst wie oben beschrieben, nur was lässt Dich (scheinbar) glauben das nur Du so denkst bzw. es nicht auch meine Erkenntnis/Einstellung ist?

Wie gesagt, ich würde nicht nach Afrika gehen nur mit einem iPhone bewaffnet, aber das muss ja nicht für alle gelten! Nur für mich!

 

Nun, dein Statement, dass du dich dafür hassen würdest, wenn du nicht mit einem bestimmten (hohen) technischen Standard bewaffnet nach Afrika gehen würdest, legt zweifellos nahe, dass dir die technische Qualität der Ausrüstung sehr wichtig ist, in diesem Fall DSLR mit langen Brennweiten. Hatte ich früher alles mal, kostete Zigtausende, brauchte zum Tagen immer mindestens einen Assi, von mir liebevoll "Sherpa" genannt. Es steht ja auch außer Frage, dass man in einem bestimmten kompetetiven Umfeld für professionelle Aufträge oft auch eine bestimmte Ausrüstung braucht, um geforderte technische Standars liefern oder einhalten zu können. Allerdings zeigen die obigen Links, dass es durchaus auch sehr erfolgreiche Profis gibt, die darauf verzichten (können) und mit recht einfachen Mitteln vorzeigbare, verkaufbare und manchmal sogar preisgekrönte Ergebnisse erzielen.

 

Ist ja auch klar: Wenn ich die Materialschlacht WILL, dann mache ich sie natürlich auch. Und manche Profis leben erst so richtig auf, wenn es komplex, aufwändig, teuer und groß wird. Andere arbeiten nach dem "keep it simple" Motto. Ist bei den Filmemachen auch nicht anders. Nach jedem Katastrophenfilm etwa war Roland Emmerich fix und fertig und hat mir sein Leid geklagt, verbunden mit dem Vorsatz "Das tue ich mir nicht mehr an, der nächste wird ein kleiner Film". Und dann machte er den nächsten Blockbuster, bei dem er insbesondere während der Postproduktion wieder an den Rand des Zusammenbruchs geriet. Es ist halt irgendwie wie eine Sucht, bzw. jeder macht am Ende das, was er am besten kann, auch wenn es ihn fast auffrisst. Deshalb freue ich mich auch, dass Emmerich jetzt endlich seinen kleinen Film gemacht hat und wünsche dem Streifen viel Erfolg.

 

Wenn es also den Großen schon oft so schwer fällt, aus ihrer Haut zu schlüpfen, was sollen dann erst wir sagen? Jeder macht am Ende das, was er für richtig hält, und das gilt natürlich auch für Jörg. Auch wenn die Außenstehenden sagen: "Mann, das ist ja voll bekloppt." ;)

Edited by flysurfer
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"....Mein Statement legt das zweifellos nahe..."?

Mmmh??

Dann gibt es dazu wohl nichts mehr zu sagen, ausser:

Interessant wie gut Du mich schon verstehst, obwohl Du mich gar nicht kennst!

 

Ohne Dir zu nahe treten zu wollen (ernsthaft), ich finde es sehr gewagt in so einer "Diskussion" (was sie ja eigentlich nicht ist, da Du mir ja jede eigene Meinung/Einstellung aberkennst mit der Erkenntnis ich hätte mit einem betonten "ich" etwas gesagt was Du reininterpretierst) wirklich herausragende Fotografen als Beispiele zu nennen um seine Meinung zu untermauern.

Ja, es gibt solche Fotografen die mit einem Handy herausragende Bilder machen (Modeshooting-wobei hier sicher auch nicht mit Pfenning Artikeln belichtet wurde. die Kamera war ein iPhone, aber das Licht? Die Technik zum auslösen??), aber ich gehöre nicht zu diesen (wie sicher kaum einer hier im Forum....sorry falls doch!!)

 

Und weil ich das weiß, würde ich auf einer Afrika-Fotoreise eben eine DSLR mitnehmen so what?

Muss ich als x100 Fotograf jetzt auf eine DSLR verzichten' wenn ich WIRKLICH gute Fotos machen will?

 

Die x100 ist ja nun auch keine Billigknipse, oder?

Also Deine Argumentation erschließt sich mir nicht voll!

 

Aber, naja ;)

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Und weil ich das weiß, würde ich auf einer Afrika-Fotoreise eben eine DSLR mitnehmen so what?

Muss ich als x100 Fotograf jetzt auf eine DSLR verzichten' wenn ich WIRKLICH gute Fotos machen will?

Und Hand aufs Herz: Nicht zuletzt ist eine Safari mit 23mm@APS-C auch nicht ganz ungefährlich, der Wunsch noch einen Schritt näher ran zu müssen kann einen recht teuer zu stehen kommen...

 

mfg tc

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Wie nah muss man ran ans Motiv, um mit der X10 überhaupt irgendwas freistellen zu können?

Nehmen wir an, Du wählst die längste Brennweite bei offener Blende – umgerechnet 112 mm und Blende 2,8. Wenn Du dann auf ein Motiv in einem Meter Entfernung scharfstellst (die Naheinstellgrenze bei dieser Brennweite wären 0,8 Meter), läge die Schärfentiefe, traditionelle Annahmen zu akzeptabler Schärfe vorausgesetzt, bei knapp 5 Zentimetern, die sich etwa hälftig nach vorne und hinten erstrecken. Wenn man bei einem Portrait auf die Augen fokussiert, könnte die Nasenspitze schon ein Stück aus der Schärfenzone heraus ragen. Was nun das Freistellungspotential betrifft, so würden bei diesen Einstellungen in einer Entfernung von 5 Metern noch Details von gut 4 Zentimetern aufgelöst, in 10 Metern Entfernung noch 9 Zentimeter und so weiter. Bei einem etwas weiter entfernten Baum wären also schon keine einzelnen Blätter mehr zu erkennen.

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Nehmen wir an, ....

 

Es war eigentlich keine ernst gemeinte Frage, allerdings müsste ich bei einem Sensor in für mich unbekannter Größe schon eher mal nen DOF-Rechner zur Hand nehmen. Ich persönlich würde halt ungern eine Kamera mitnehmen, bei der ich mich fürs Freistellen anstrengen muss. Die 23mm der X100 sind mir da schon anstrengend genug.

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Nehmen wir an...

Ja - dumm nur: Bei dem Abbildungsmassstab passt in das Bildfeld leider kein komplettes Kopf-Portrait mehr hinein, geschweige denn Details im Hintergrund oder etwas weiter entfernte Bäume. Man könnte die DOF-Werte auch noch weiter fast beliebig nach unten korrigieren da die X10 ja genau so einen Macro und sogar einen Super-Macro Modus (angeblich 1cm Naheinstellgrenze!!!) hat.

 

mfg tc

Edited by tabbycat
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