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Fuji steigt in den Systemkamera-Markt ein


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Heute hat Fujifilm in Tokyo bekannt gegeben, dass sie im Frühjahr 2012, also in wenigen Monaten, in den Markt der spiegellosen Systemkameras einsteigen werden. Vor einigen Wochen gab es zwar schon Gerüchte im Internet, dass Fujifilm diesen Weg bestreiten wird, aber seit heute ist es offiziell….

 

Hier zum vollständigen Blog-Beitrag: Hier klicken

 

Viel Spaß beim Diskutieren...

 

Euer Fuji X100 Forum-Team

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Tja, was können wir von Fuji erwarten? Eine weitere spiegellose Systemkamera à la Panasonic GF, Olympus PEN, Sony NEX, Nikon 1, Samsung NX? Hoffentlich nicht! Nein - ich glaube, dass Fuji hier etwas ganz anderes in petto hat. Um sich wirksam gegenüber der Konkurrenz abzusetzen, muss Fuji etwas bieten, was die zahlreichen Mitbewerber nicht haben.

 

Die X100 ist in ihrer Art einzigartig. Es gibt keine Kamera auf dem Markt, die vergleichbar ist. Was ist das entscheidende Merkmal? - U. a. der optische Hybrid-Sucher.

 

Die X10 ist in ihrer Art einzigartig. Es gibt keine Kamera auf dem Markt, die vergleichbar ist. Was ist das entscheidende Merkmal? - U.a. der manuelle Zoom!

 

Fuji setzt sich also durch deutliche individuelle Merkmale von den Mitbewerbern ab. Die X1000 (genealogisch müsste die Systemkamera diesen Namen tragen) muss sich demnach ebenfalls abgrenzen. Welches Merkmal könnte die X1000 also aufweisen?

 

Sensorgröße: "...die klare Zielsetzung bei der Entwicklung des Sensors ...[ist es] die größtmögliche Bildqualität zu erreichen." Nimmt man dieses Zitat Fujis ernst, könnte es bedeuten, dass ein Vollformatsensor verbaut wird. Dies wäre ein definitives Herausstellungsmerkmal und würde eine Kompatibilität mit Objektiven, die für kleinere Sensoren gerechnet sind verhindern, was wiederum die Käufer "zwingen" könnte Fuji-Objektive zu kaufen.

 

Sucher: Hier ist wohl ein fest verbauter optischer Sucher zu erwarten. Darauf begründet die X100 ihren Erfolg und auch die X10 hat ein außergewöhnliches optisches Sucherkonzept. (Alles andere wäre eine herbe Enttäuschung!)

Denkbar wäre wohl ein Sucherkonzept wie in der X100. Immerhin ist der Hybridsucher eine herausragende Fuji-Erfindung und eigentlich zu genial (und auch zu teuer entwickelt), um nur in einem Modell verarbeitet zu werden. Das würde bedeuten, dass die X1000 in erster Linie mit Autofokus arbeitet.

 

Objektive: Sicherlich wird Fuji sehr gute, lichtstarke Festbrennweiten anbieten. Zoomobjektive werden wahrscheinlich nur per EVF nutzbar sein.

Eine Kompatibilität zu manuellen M-Objektiven wäre durchaus denkbar. Mit einem hochauflösenden EVF könnte hier z. B. per Fokus Peaking eine manuelle Scharfstellung unterstützt werden. (siehe Sony NEX und Ricoh GRX+M-Modul) Das würde die Attraktivität der X1000 deutlich steigern, zumal sie, wenn sie denn wirklich mit Vollformat käme, eine ernsthafte Alternative zur M9 darstellen würde.

 

Was denkt Ihr?

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Hm - Bei der X10 ist ein Zoom-Sucher schließlich auch möglich.

 

Ich kann mir durchaus einen Zoomsucher in einer Systemkamera vorstellen - er würde aber wohl nur einen bestimmten Brennweitenbereich abdecken. Denkbar wären 28 - 135mm (auf KB bezogen). Die Brennweiten-Wertübernahme zwischen Objektiv und Gehäuse muss ja nicht mechanisch erfolgen. Es wäre doch durchaus denkbar, die Brennweite elektrisch codiert zu übermitteln, und ein elektrisches Betätigungselement im Sucher würde dann die Sucheroptik so verschieben, dass der gewünschte Sichtwinkel gebildet wird.

 

Andere Brennweiten würden dann allerdings Aufstecksucher erfordern - bei WW-Objektiven ist das eher unproblematisch, bei Tele-Brennweiten schwieriger, wohl aber auch weniger gefragt (schaut mal, wie viele Leica-User mit Brennweiten größer 90mm arbeiten).

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Schön, einmal die Wunschkamera zu entwerfen, wenigstens ein bisschen spintisieren. Meine Basis: HEXAR RF digital mit AF, wenigstens halbautomatisch

 

Wenn der optische Sucher beibehalten wird, so wäre für mich zumindest, das Einspiegeln eines Frames, analog Messucher Leica und Verwante, sehr hilfreich. Es bräuchte nicht zwingend ein Messucher sein, wäre allerdings schön. Vielleicht dann anstelle des Mischbildes eine Diode, o.ä., die die Schärfe signalisiert, aus verschiedenen Kreuzsensoren, oder taktil, die natürlich schnell anwählbar sein müssten. Elektronischer Sucher wahlweise einblendbar wie bei der X100. Der Vorteil eines optischen Suchers ist doch der, dass zu keinem Zeitpunkt der Aufnahme, der Kontakt zum Objekt verloren geht, und dass man das Umfeld noch mit Im Blickfeld hat (Bildgestaltung). Zudem wünschte ich mir bei einem optischen Sucher einen Paralaxausgleich bis in den Nahbereich (50cm). Ich wünschte mir, dass ich mit einer X1 oder meinetwegen X1000 mindestens so schnell bin (Reportagefotografie) wie mit meiner ZeissIkon (ZM), also kaum Auslöseverzögerung (D700 nehme ich als Beispiel) und sehr schnelle Bildaufzeichnung, resp zwischenspeicherung, somit schnelle Bildfrequenz, auch im RAW-Format.

 

Ich wäre sehr glücklich, wenn man direkt oder auch indirekt über einen Adapter, die M-System Optiken verwenden könnte. Der Brennweitenbereich wäre für mich zwischen 24 und 90 ideal (Brillenträger berücksichtigen). Festbrennweiten sind für mich wegen der wesentlich besseren Qualität den Zoomoptiken vorzuziehen.

 

Letztlich sollte der Preis eindeutig unter dem einer M9, oder M8.2 liegen. Vollformat wäre für mich auch nicht zwingend.

Edited by HGA
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Wichtig wäre auch, dass die Kamera selbstreinigend ist, ihre Farbe automatisch der Umgebung anpasst, und dass sie mir hinterherläuft, wenn ich sie daheim einmal vergesse.

Ja - das will ich auch. Das sind doch schließlich auch allesamt sehr, sehr nützliche Features!

 

mfg tc

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Hm - Bei der X10 ist ein Zoom-Sucher schließlich auch möglich.

Ja eben: Das ist ja auch eine Kompaktkamera mit einem durchaus überschaubaren Zoombereich. Eine Systemkamera möchte man nicht unbedingt durch einen Sucher einschränken, der bei kurzen und langen Brennweiten ebenso wie im Nahbereich schnell an seine Grenzen stößt. Ein solcher Sucher ist, wenn er gut sein soll, recht aufwendig und kostet Platz. Wenn er nur mit einem Teil der Objektive nutzbar wäre, wüsste ich nicht, weshalb man seine Kosten und den anderen Komponenten geraubten Platz akzeptieren sollte. Daher plädiere ich dafür, auf einen optischen Sucher zu verzichten.

 

Wenn man von der X100 aus generalisiert, sollte man nicht fordern, dass möglichst alle X-Modelle einen optischen oder hybriden Sucher haben sollten. Die X100 hat einen für diese Art von Kamera nahezu idealen Sucher, und diese Eigenschaft möchte ich bei allen X-Kameras wieder finden – also nicht immer denselben Sucher, sondern immer den jeweils am besten Geeigneten.

Edited by mjh
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Ich hab's ja bereits oben geschrieben - technisch ist ein Zoomsucher möglich, und mit 28 - 135mm würde er auch die allermeisten, bei einer solchen Kamera praktisch verwendeten Brennweiten abdecken. Irgend einen Design-Kompromiss wird auch Fuji bei seinem neuen Kamerasystem eingehen müssen.

 

Hätte ein solches System keinen Hybridsucher, dann wäre es für mich z.-B. schon sehr viel weniger interessant. Das ist doch der Clou eines solchen Systems: die detaillierten Rückmeldungen, die wir an unseren DSLRs schätzen, in einem Kamerasystem, das trotz hoher Bildqualität kleiner und leichter ist. Wäre das nicht so, dann könnten wir ja gleich bei unseren DSLRs bleiben.

 

PS: Auch wenn die neue X-sonstwas größer wäre als meine heutige X100, wäre das kein Beinbruch. Meine Hexar RF (Äquivalent zur Leica M7) ist im Vergleich zu meiner Nikon D300 immer noch kompakt. Bekäme ich die technische Leistung meiner D300 in einem Gehäuseformat wie dem meiner Hexar (plus Hybridsucher) - ich wäre hoch zufrieden.

Edited by arjay
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Hätte ein solches System einen Hybridsucher, dann wäre es für mich schon sehr viel weniger interessant.

Das verstehe ich nicht. Kannst Du das mal genauer erklären? Wäre ein Hybridsucher à la X100 für Dich ein Nachteil?

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Das verstehe ich nicht. Kannst Du das mal genauer erklären? Wäre ein Hybridsucher à la X100 für Dich ein Nachteil?

 

Brauche ich nicht, kostet also nur Geld und Platz. Wenn ich ihn bei der X100 abbestellen und dafür 200 EUR bekommen würde, würde ich das auf der Stelle tun. Und wenn diese 200 EUR bei der X100 stattdessen in einen wirklich guten EVF geflossen wären, Qualitätsstufe A77/NEX7, wäre ich noch zufriedener und würden diesen Betrag dafür ebenfalls auf der Stelle gerne investieren.

 

Ich kann nur hoffen, dass Fuji nächstes Jahr in der Systemkamera wenigstens einen EVF verbaut, der mindestens dem technischen Stand von 2011 entspricht (ergo NEX 7) und nicht nur irgendeinen Durchschnitt repräsentiert. Ein optischer Sucher hat bei einem flexiblen System mit großem Brennweitenumfang bei den verfügbaren Objektiven ohnehin nichts verloren. Dann dich viel lieber ein Liveview, das Maßstäbe setzt.

Edited by flysurfer
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Guest runzelkorn

ein elektronischer sucher sollte vorhanden sein. fuji muss auf die nex7 antworten. beide systeme sind aber nicht vergleichbar. bei sony fehlt ein vernünftiges objektivangebot - vom teuren und großen zeiss mal abgesehen. für mich wird die nex ein bezahlbares, kleines! gehäuse für manuelle optiken. fuji muss dagegen ein system mit guten AF-optiken anbieten. die neue nikon 1 hat auch einen elektronischen sucher. ich könnte auch mit dem X100 hybridsucher leben. ich hoffe für 2012, dass fuji für jede brennweite ein passendes AF-objektiv von der güte dieses 23er herausbringen wird. 16-23-58, das wäre doch was. wichtig an einer kamera ist das objektiv und nicht der sucher. lieber am sucher sparen und ein gutes objektiv entwickeln als umgekehrt (stichwort: sony SEL 16/2.8)

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Um Gottes Willen! Weder hier nocht dort darf gespart werden. Da gibtnes kein entweder oder, nur ein sowohl als auch. Wenn Fuji Ergebnisse auf dem Niveau der besten heute erhältlichen Vollformatkameras verspricht, dann sollte sich das bitte auch auf die Optik und die Handhabung beziehen. Ich möchte schon sehr gerne im Sucher sehen, was ich da fotografiere, und zwar bis ins Detail.

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Wie wird die neue Fuji-Systemkamera ausgerüstet sein? Vermutlich wird sie möglichst eng an die X100 anschließen, z.B. den APS-C Sensor und den Hybrid-Sucher bekommen, obwohl auch der X10-Sucher in Frage käme und billiger wäre. Und die Zoom-Liebhaber sind schon mit der X10 bestens bedient und brauchen nicht nochmal berücksichtigt werden; allerdings sollten Lichtstärke und Zoombereich der X10 Maßstab für die Auswahl der Festbrennweiten sein, d.h. Lichtstärke 2 oder 2,5 und Brennweiten 28,35,50,70 mm(KB); die Lücke bei 100mm(KB) wäre durch einen digitalen, intelligenten Tele-Konverter 1,4X zu schließen. Außerdem stünde vielleicht ein 2X Konverter zur Verfügung als eventuelle kostenlose Alternative für einige der oben angegebenen Objektive. Die beiden Konverter werden hoffentlich auch bei der X100 per firmware-update nachgerüstet. Bei beiden Kameras wäre auch eine Anzeige der Hyperfokal-Distanz in Form eines Sternchens an der betreffenden Stelle des Schärfentiefenbalkens sinnvoll, falls der Benutzer eine Sperre gelöst hat.

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den Hybrid-Sucher bekommen, obwohl auch der X10-Sucher in Frage käme und billiger wäre.

Vermutlich weder noch; ein reiner optischer Sucher wie bei der X10 ist praktisch ausgeschlossen.

 

Und die Zoom-Liebhaber sind schon mit der X10 bestens bedient und brauchen nicht nochmal berücksichtigt werden

Das wird die Mehrheit der Kundschaft anders sehen; eine Kamera ohne Zoomobjektive wäre schwerer verkäuflich, als es Not täte.

 

allerdings sollten Lichtstärke und Zoombereich der X10 Maßstab für die Auswahl der Festbrennweiten sein, d.h. Lichtstärke 2 oder 2,5 und Brennweiten 28,35,50,70 mm(KB)

Bei einem APS-C-Sensor wäre die Blendenäquivalenz beim dreifachen Blendenwert erreicht – bei Blende 6 wäre gegenüber Blende 2 bei der X100 die Schärfentiefe identisch und es würde die gleiche Lichtmenge auf den Sensor treffen. Deswegen wäre eine hohe Lichtstärke zwar noch immer erstrebenswert; sie wäre aber nicht von gleicher Relevanz wie bei einer Kamera mit kleinerem Sensor. Insbesondere bei Zooms muss es daher nicht unbedingt 1:2 sein, aber auch nicht bei allen Festbrennweiten (wenn doch, um so besser, aber ich würde mich nicht darauf kaprizieren).

 

die Lücke bei 100mm(KB) wäre durch einen digitalen, intelligenten Tele-Konverter 1,4X zu schließen. Außerdem stünde vielleicht ein 2X Konverter zur Verfügung als eventuelle kostenlose Alternative für einige der oben angegebenen Objektive.

Digitalzoom und der Anspruch auf Premiumqualität vertragen sich nicht; ein Objektiv mit entsprechend längerer Brennweite wäre vorzuziehen. Es ist ja auch klar, dass Fuji lieber mehr Objektive verkaufen wird, wenn Bedarf nach zusätzlichen, auch längeren Brennweiten besteht.

 

Bei beiden Kameras wäre auch eine Anzeige der Hyperfokal-Distanz in Form eines Sternchens an der betreffenden Stelle des Schärfentiefenbalkens sinnvoll, falls der Benutzer eine Sperre gelöst hat.

Ach, die Hyperfokaldistanz … man kann das meinetwegen so machen, aber ich halte die hyperfokale Fokussierung für weit überschätzt (siehe auch meinen Artikel in der nächsten Ausgabe der LFI, die in zweieinhalb Wochen erscheint).

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An mjh #19

Du schreibst: "Ein reiner optischer Sucher wie bei der X10 ist ... ausgeschlossen."

Meine Antwort: Nein, ich habe auf den Brennweitenbereich 28-112 mm der X10 eingeschränkt.

 

"Eine Kamera ohne Zoom ist schwer verkäuflich"

Die neue Kamera ist für Leute gedacht, die beste Bildqualität haben wollen. Die vermissen kein Zoom.

 

"Nicht unbedingt 1:2"

Ich habe das offen gelassen: Lichtstärke 2 oder 2,5

 

"Digitalzoom und Anspruch auf Qualität ..."

Das Digitalzoom ist doch für den Notfall gedacht, wenn man z.B. nicht so viele voluminöse Objektive mitnehmen will und sich bewußt entscheidet. Im Fall 1,4X bleibt man gewiß in akzeptablem Rahmen. Du schriebst mir am 5.9.2011 um 10.27 Uhr: " Das kann ganz gut funktionieren ... bei Fujis neuester Modellgeneration"

 

"Hyperfokale Fokussierung ... überschätzt..."

Dein LFI-Kollege hat das damals bei Einführung der Leica X1 anders gesehen, nämlich positiv.

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Bis Januar dürften wir zur MILC nichts mehr Konkretes hören, außer es gibt eine neue Folge von Infolecks wie bei der X10.

 

Bei einigen der Wünsche, Vorstellungen und Spekulationen hier wird einem allerdings ganz anders. Kein Wunder, dass ernsthafte Marktforschung nicht in Fotoforen betrieben werden kann, die Ergebnisse wären wohl recht desaströs, nicht repräsentativ und in sich widersprüchlich.

 

Richten wir uns also auf 12 weitere Wochen munteren Spekulierens ein.

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Meine Antwort: Nein, ich habe auf den Brennweitenbereich 28-112 mm der X10 eingeschränkt.

Ein nur eingeschränkt nutzbarer Sucher ist erst recht keine gute Idee. Das wäre Geld- und Platzverschwendung.

 

Die neue Kamera ist für Leute gedacht, die beste Bildqualität haben wollen. Die vermissen kein Zoom.

In den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts war diese Attitüde noch weit verbreitet; ich möchte mich auch selbst nicht nachträglich davon freisprechen. Aber das war, wie gesagt, in einem anderen Jahrhundert. „Beste Bildqualität“ ist ein weites Feld: Es wird immer eine noch bessere Bildqualität geben; da sollten wir uns von Werbesprüchen nichts vormachen lassen. Irgendwo wird es für Fuji auch eine Kostengrenze geben, die sie nicht überschreiten wollen, und auch dadurch wird die „beste Bildqualität“ realistischerweise mitbestimmt. All jene, die bei den von beispielsweise Leica aufgerufenen Preisen nicht mithalten können, werden dafür dankbar sein.

 

Ich habe das offen gelassen: Lichtstärke 2 oder 2,5

Du kannst auch die 2,5 mit 3 multiplizieren; das Prinzip bleibt dasselbe. Man kann die Verhältnisse der X10 nicht auf das neue System übertragen.

 

Wie schon gesagt: Eine hohe Lichtstärke wäre jederzeit willkommen, aber das ist eine Anforderung von vielen. Andere fordern hier lautstark kleine und leichte Objektive, und Fuji wird zwischen all diesen im Konflikt stehenden Anforderungen einen vernünftigen Kompromiss finden müssen.

 

Das Digitalzoom ist doch für den Notfall gedacht, wenn man z.B. nicht so viele voluminöse Objektive mitnehmen will und sich bewußt entscheidet.

Eben wolltest Du damit noch Lücken im Objektivsortiment schließen … Fuji wird etwaige Lücken hoffentlich mit weiteren Objektiven schließen; was sich der Kunde dann davon kauft und im Ernstfall mitnimmt, bleibt seine Entscheidung.

 

Im Fall 1,4X bleibt man gewiß in akzeptablem Rahmen. Du schriebst mir am 5.9.2011 um 10.27 Uhr: " Das kann ganz gut funktionieren ... bei Fujis neuester Modellgeneration"

Das kann auch ganz gut funktionieren, aber es ist doch kein Ersatz für ein Objektiv passender Brennweite. Vor allem nicht bei einer Systemkamera, bei der man das Objektiv frei wählen kann – im Gegensatz zu einer Kompaktkamera, die konstruktiv gegebene Grenzen hat.

 

"Hyperfokale Fokussierung ... überschätzt..."

Dein LFI-Kollege hat das damals bei Einführung der Leica X1 anders gesehen, nämlich positiv.

Man kann das ja meinetwegen so machen; ich rate aber generell von der hyperfokalen Fokussierung ab. Sie ist keine gute Strategie, sondern eher ein Notbehelf für verzweifelte Fälle, und selbst das nicht immer.

Edited by mjh
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Ein schneller Hybrid-AF mit Prädikation wäre mir allemal lieber als irgendeine Hyperfokalfunktion. Es ist ja gut und schön, dass die neue MILC die Bildqualität derzeit noch aktueller (aka auslaufender) Vollformat-DSLRs wie der A900, D700 und 5Mk2 erreichen soll. Dann hätte ich aber bitte auch die Funktionen, die man braucht, um viele solche DSLR-Fotos überhaupt zu machen, und da stellt man direkt fest, dass diese DSLRs allesamt einen recht guten Phasen-AF haben. Haben A900, D700 oder 5Mk2 denn überhaupt diese angeblich so wichtige Hyperfokalfunktion?

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*** An CLE und M9 anknüpfen ***

In photoscala.de vom 5.10.2011 liest man:

"Fuji wird im wesentlichen eine X100 mit eigenem Bajonett und drei sehr schönen, elektronisch koppelnden Objektiven präsentieren."

und es wird dort an die Minolta CLE mit den Objektiven 2,8/28, 2/40 und 4/90 erinnert.

Heutzutage wird man vielleicht eher an drei lichtstarke pancakes 35, 50, 70 mm(KB) denken, da ähnliche Objektive auch an der M9 sehr beliebt sind.

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Das macht Sinn.

Nachdem sich die X100 an der X1 orientiert, halte ich es für durchaus möglich, dass die "X1000" eine moderne Form der M9 sein möchte.

"Modern" wäre dann ein sehr guter EVF statt des optischen Suchers. Sonst aber eben eine M9-Kopie, auch was die Linsen anbetrifft. (Und natürlich für ca. ein Fünftel des Preises.)

 

Den optischen Sucher werden sie an der X100-Serie lassen. Vielleicht entwickeln sie das Objektiv weiter. Zu einem "Stufen-Zoom", oder zu was auch immer. Jedenfalls wird in der 100er-Serie die Linse fest eingebaut sein und dann macht auch der Hybridsucher Sinn.

Die 100er-Serie müssen sie irgendwie attraktiv machen. Wenn die 1000er-Serie diesen angekündigten Super-Sensor bekommt und gute Linsen, warum dann noch eine X100 kaufen? Wird sie kleiner? Bekommt sie ein Zoom? Dann ist sie aber wieder nahe an der X10. Hmmm ...

 

Grüße Ulrich

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