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Neil62

Die analoge Fotografie lebt

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Bei vier Ausgaben pro Jahr würde ich eher von "ist scheintot" sprechen. Es handelt sich eben um eine aussterbende Technik, die vor allem nich von aussterbenden älteren Semestern praktiziert wird, die naturgemäß noch gerne analoge Papiermedien rezipieren. Wer heute noch nicht in der digitalen Fotografie angekommen ist, ist eben oft auch noch nicht im Web 2.0 präsent.

 

Insofern kann sich solch ein Projekt durchaus noch rechnern, allerdings mit abnehmender Tendenz. Insbesondere den Anzeigenverkauf stelle ich mir schwierig vor, deshalb zweifellos auch der hohe Preis von fast 10 EUR für eine Zeitschrift mit nur 100 Seiten. Das riecht nach Miniauflage und fehlender Werbung.

 

Bücher über die X100 oder XP1 basieren ja auf ähnlichen Überlegungen, denn diese Kameras werden ebenfalls bevorzugt von älteren, erfahrenen Fotografen gekauft, die mit dem Medium Buch noch etwas anzufangen wissen.

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... der hohe Preis von fast 10 EUR für eine Zeitschrift mit nur 100 Seiten. Das riecht nach Miniauflage und fehlender Werbung.

 

Naja. Photo Technik International 8.40, Profifoto 9.0, Black + White Photography 9.10 (alles österreichische Preise), da halte ich 10 Eier (hierzulande wohl eher 12) für ein hoffentlich gut gemachtes und spezialisiertes Magazin nicht für überbezahlt, zumal vierteljährlich. Und die vorgenannten Zeitschriften sind voll mit Werbung.

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Bei vier Ausgaben pro Jahr würde ich eher von "ist scheintot" sprechen......

 

Naja, von 0 auf 4 nenn ich mal ne sehr ansteigende Kurve. ;-))

 

Ich weiss nicht so recht, ob die Technik wirklich aussterben wird. Ein gutes und passendes Beispiel ist für mich immer Quartz gegen Analoguhr.

Ich bin froh über solche Hefte weil ich mit den "Digitalschrottmagazinen" von heute nichts anfangen kann - Werbung, Werbung, Pseudotests, Werbung, Software, Werbung, huch!! 4 Seiten Bildgestaltung und dann noch mal Werbung.

Ist natürlich überzogen, aber irgendwie doch so.

Und die Haltung, dass "nur" 4 Ausgaben ein Zeichen von Schwäche ist, zeigt so ein wenig die heutige Haltung, die uns schon antrainiert wurde; aber sooooo vieeeel (Interessantes und Neues) zur wahren Photographie gibt vielleicht gar nicht? oder??!!

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Gast Guest
Bei vier Ausgaben pro Jahr würde ich eher von "ist scheintot" sprechen. Es handelt sich eben um eine aussterbende Technik, die vor allem nich von aussterbenden älteren Semestern praktiziert wird, die naturgemäß noch gerne analoge Papiermedien rezipieren. Wer heute noch nicht in der digitalen Fotografie angekommen ist, ist eben oft auch noch nicht im Web 2.0 präsent.

 

Insofern kann sich solch ein Projekt durchaus noch rechnern, allerdings mit abnehmender Tendenz. Insbesondere den Anzeigenverkauf stelle ich mir schwierig vor, deshalb zweifellos auch der hohe Preis von fast 10 EUR für eine Zeitschrift mit nur 100 Seiten. Das riecht nach Miniauflage und fehlender Werbung.

 

Bücher über die X100 oder XP1 basieren ja auf ähnlichen Überlegungen, denn diese Kameras werden ebenfalls bevorzugt von älteren, erfahrenen Fotografen gekauft, die mit dem Medium Buch noch etwas anzufangen wissen.

 

Hallo lieber flysurfer,

 

ich als älteres Semester fotografiere weiterhin mit sehr viel Freude analog, z.B. mit meinen guten alten Fujifilm Kameras, wie der Fuji GW 690 (Texas Leica), der Fujifilm GA 645 Zi oder der Fujifilm DL Super Minizoom. Meine analogen Kameras sind eine sehr schöne Ergänzung zu meinen neuen digitalen Fujis X-Pro1 und X10 sowie der Canon EOS 5D MII und werden selbstverständlich auch mit Fujifilm-Filmen bestückt. Diese Filme verwende ich im übrigen seit 1983!

 

Ich beherrsche die analoge und digitale Fotografie extrem gut und mein Wissen aus dem guten alten analogen Fotolabor macht für mich die Anwendung von Photoshop & Co. erheblich leichter. Photoshop ist in einigen Funktionen nichts anderes als das analoge Fotolabor in digitaler Form. Die "Ebenentechnik" z.B. gab es auch schon zu Analogzeiten, nur war sie nicht so einfach und bequem wie heute.

 

Aktuelle Bücher von mir findet man hier Suchergebnisse | Blurb-Bücher Deutschland

 

Vergriffene Bücher von mir findet man hier ZVAB.com: afalter

 

Gruß

Udo

bearbeitet von Udo A.

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Solange es Leute gibt die analog Fotographieren...lebt sie

Well Miss Sophie, I`ll do my very best.

loo break von Kleinbildfilm auf Flickr

bearbeitet von mbreu

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Gast Guest

Hallo mbreu,

 

sehr schön! Eine Rolleiflex aus Braunschweiger Fertigung. Ich hoffe doch, daß Du den Fujifilm Neopan Acros 100 verwendest.

 

Gruß, Udo

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Hallo mbreu,

 

sehr schön! Eine Rolleiflex aus Braunschweiger Fertigung. Ich hoffe doch, daß Du den Fujifilm Neopan Acros 100 verwendest.

 

Gruß, Udo

Natürlich nicht, Kodak T-Max 100 auf 400 gepusht ist mein Film.

Den Acros mag ich nicht, das ist so ätzend den Mist in die Spule der Entwicklerdose zu fummeln.

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Gast Guest
Natürlich nicht, Kodak T-Max 100 auf 400 gepusht ist mein Film.

Den Acros mag ich nicht, das ist so ätzend den Mist in die Spule der Entwicklerdose zu fummeln.

 

Da kann man mal sehen, jeder hat so seine eigenen Probleme mit bestimmten Filmchen ;-) Ich mag die T-Max Filme nicht, mit denen komm ich nicht klar. Stimmt, die Acros Filme lassen sich nicht gut einspulen, ich nehme bei Rollfilm immer die Klebestreifen Seite zum einspulen und auch nicht die neuen Jobo Spulen. Die alten Jobo Spulen sind besser für den Acros geeignet. Dafür lassen sich die Acros Filme sehr gut einscannen.

 

Seit einigen Wochen verwende ich den Adox Silvermax oder Adox CHS II, entwickelt in Spur Acurol N, top Ergebnisse, gute scanns.

 

Die gute alte Rolleiflex ist ne geile Kamera, da sind uns doch einig? In letzter Zeit nehme ich neben meiner X Pro1 gerne die Rolleiflex oder die "Texas Leica" mit.

 

Gruß, Udo

 

PS: Deine Flickr Fotos sind echt Super.

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Da kann man mal sehen, jeder hat so seine eigenen Probleme mit bestimmten Filmchen ;-) Ich mag die T-Max Filme nicht, mit denen komm ich nicht klar.

Ich mag den T-Max wegen seiner Graustufen und dem fast perfekten Schwarz.

Ein weitere Pluspunkt ist, dass man den Film bis zum Exzess pushen kann wobei er sich wahnsinnig gutmütig verhält.

 

Seit einigen Wochen verwende ich den Adox Silvermax oder Adox CHS II, entwickelt in Spur Acurol N, top Ergebnisse, gute scanns.
Den Silvermax habe ich anfangs auch einmal getestet. Toller Film aber der hauchdünne Träger kann einen fast zur Weißglut bringen. Ich werde demnächst mal einen Silvermax im Scala Prozess ausprobieren. Den Verlust des Agfa Scala kann ich einfach nicht verschmerzen.

 

Die gute alte Rolleiflex ist ne geile Kamera, da sind uns doch einig? In letzter Zeit nehme ich neben meiner X Pro1 gerne die Rolleiflex oder die "Texas Leica" mit.
Die Rolleiflex ist genial aber leider keine Kamera mehr für das unauffällige Fotografieren. Eine TLR erzeugt halt immer Aufmerksamkeit.

 

PS: Deine Flickr Fotos sind echt Super.

Danke.

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Ich mag den T-Max wegen seiner Graustufen und dem fast perfekten Schwarz.

Ein weitere Pluspunkt ist, dass man den Film bis zum Exzess pushen kann wobei er sich wahnsinnig gutmütig verhält.

 

Verrätst Du, welchen Entwickler Du dafür verwendest?

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Gast Guest
Die Rolleiflex ist genial aber leider keine Kamera mehr für das unauffällige Fotografieren. Eine TLR erzeugt halt immer Aufmerksamkeit.

 

Stimmt, letztes WE war ich in Hannover unterwegs. Kam einer hoch erfreut auf mich zu und sagte "Tolle Kamera!" Wenn ich mit meiner Rolleiflex 2,8 F in Braunschweig unterwegs bin, werde ich laufend angesprochen.

 

Hier kann man Rolleiflex- und Braunschweig Bilder von mir "bewundern" Meine Fotos mit der Rolleiflex Von Udo Afalter | Blurb-Bücher Deutschland

 

Gruß, Udo

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Als ich mir Ende der 80er eine Rolleiflex 2,8 F (mit Schneider Optik) zulegte, war das wirklich eine Offenbarung gegen Kleinbild. Mit dem Xpro1 Sensor sind wir aber deutlich über Kleinbildqualität hinaus. Die Rollei liegt nun bestimmt schon 15 Jahre und die langen Zeiten sind durch Verharzung schon sehr, sehr lang geworden. Vielleicht sollte ich sie wieder mal ausprobieren? Mehrmals habe ich mir sie mit Digitalrückteil gewünscht, oder als 4x4, das wäre doch was!

 

Gruß, Stefan

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Gast Guest
Ja genau! Daran habe ich gedacht. So mit moderner Aufmachung, gekoppeltem Belichtungsmesser und eben 4x4 Sensor.

 

Eine digitale "Rolleiflex" gibt es doch, aber leider nur mit "Microsensensor" Minox DCC Rolleiflex AF 5.0 Test Digitalkamera

 

Die Kamera wurde ganz ernsthaft auch von der Rollei fototechnic angeboten! Den Prospekt zu dieser Kamera habe ich noch in meinem Archiv.

 

Wenn ich mit einer meiner analogen Schätze fotografieren gehe, ist immer eine Fuji X10 oder Sony Nex dabei.

 

Gruß, Udo

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