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X100 Bildbearbeitung am Mac: Aperture oder Lightroom?


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Hallo Mac-User mit X100-Kamera,

 

ich verwende bis dato für meine Bilderverwaltung und Bearbeitung iPhoto. Mittlerweile fotografiere ich mit meiner X100 nur noch in JPEG fine+RAW um ggfs. die Möglichkeit zu haben, die Bilder nachzubearbeiten - und da hat RAW mehr Potential. Nun fehlt mir bei iPhoto vor allem die selektive Korrektur (um z. B. Gesichter anders zu bearbeiten als der Hintergrund) und die Möglichkeiten der RAW-Bearbeitung scheinen mir auch eher eingeschränkt zu sein.

 

Ich habe mir die Testversion von Lightroom 4.1 heruntergeladen. Die Bedienbarkeit ist für mich als Mac-User noch akzeptabel, allerdings ist natürlich die Anbindung an iPhoto beschränkt. So rufe ich von iPhoto aus Lightroom als RAW-Editor auf, füge das Foto in Lightroom hinzu ohne den Speicherort zu ändern und sichere es anschl. am gleichen Speicherort und überschreibe dadurch das entsprechende JPEG-Pendant. Bei Aperture wäre dies sicherlich eleganter, da er sich die Bibliothek mit iPhoto teilt. Allerdings gibt es von Aperture keine Testversion und ich bin mir nicht sicher, ob Aperture ein großer Sprung bei der Bildnachbearbeitung gegenüber iPhoto ist und dabei auch Lightroom das Wasser reichen kann. Wie gut funktionieren z. B. die selektiven Korrekturen in Aperture, wie gut funktioniert dort die Nachschärfung und Rauschunterdrückung? Hole ich soviel Details aus Lichtern und Schatten raus wie bei Lightroom?

 

Für Lightroom spricht bis jetzt für mich:

+ Umfangreiche Funktionsvielfalt für die Bildbearbeitung

+ Funktionen für die selektive Korrektur

+ Unterstützung auch anderer X-Kameras, wie z. B. die X-S1

 

Für Aperture:

+ Bessere Anbindung an iPhoto (welches meine Standard-Bildbibliothek bleiben soll)

+ Mac-like und scheinbar übersichtlichere Programmoberfläche

+ preisgünstiger

 

Die Gewichtung soll natürlich schon darauf liegen, mehr aus den RAWs herauszuholen - und hier habe ich keine Möglichkeit, mal einen direkten Vergleich mit Aperture zu starten. Vielleicht hat jemand von Euch beide Programme und kann dazu was sagen.

 

Gruss,

 

aeppelken

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Nachteil LR 4 läuft etwas langsamer als der Vorgänger. Wenn Du die Möglichkeit hast mit LR 3 zu probieren mach es mal.

 

Die Performance von LR4 ist noch akzeptabel. Ich würde dann auch noch den Arbeitsspeicher von meinem QuadCore-Mac mini von 4 GB auf 16 GB aufrüsten - dies dürfte dann auch noch einen zusätzlichen Schub geben.

 

Dennoch würde mich natürlich auch Erfahrungen aus dem direkten Vergleich zwischen Aperture und Lightroom interessieren.

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Vergleichen kann ich nicht, allerdings habe ich mit APERTURE & NIK & PS CS5 nicht das Gefühl, dass mir etwas fehlt. Ich muss, seit ich APERTURE habe, PS nur noch für die ganz groben Sachen öffnen.

 

- Allerdings habe ich gelesen, dass wohl der RAW - Bearbeitungspart nicht so gut wie LIGHTROOM ist.

+Macmäßige Handhabung / supereasy NIKeinbindung

Edited by Aurelius
,s
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Ich verwende ausschliesslich Aperture inkl. Nik, Topaz etc. und fahre sehr gut damit. Soll heissen: ich vermisse nichts und die Bedienung ist seit der Aperture Version 3 super. Der Preis ist zudem wohl kein Thema. Aperture ist für mich eine feine und saubere Lösung. Einzig, es verbraucht viel Speicherplatz auf der Platte. Ansonsten kommt Adobe nie ran, da ist (fast) alles ein Moloch. Auch wenn viele Leute sagen "die wissen was Fotografen brauchen", Adobe ist für mich in etwa das was MS Office für die Bürowelt. Für mich eher eine Zumutung, daher kein Thema.

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Wenn Du eh viel mit iPhoto rumhantierst und eine erweiterte Funktionsvielfalt suchst, fährst Du mit Aperture sicher am komfortabelsten.

 

Ich nutze Lightroom (auf 5 Jahre altem MacBook mit 2GB Ram) und werde auch dabei bleiben. Einmal reingearbeitet ist LR wirklich toll und bietet für jeden was.

 

Mit Apple hab ich das Problem, dass sie eben immer mehr zum Volksgadget-Hersteller werden und sich immer weniger um die Nischenkundschaft kümmern.

 

Da hab ich mit FinalCut schon bittere Erfahrung gemacht. Denen ist halt zuzutrauen, dass Aperture irgendwann einfach nicht weiterentwickelt wird. Lieber an der googleMaps Alternative basteln. Bringt mehr Geld...

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Richtig.

 

Ich war allerdings letztes Jahr sehr angep... als klar war, dass Apple FinalCut komplett umfummelt. Ich war damals hauptsächlich wegen diesem Programm auf OS X umgeschwenkt, um mein Diplomfilm zu schneiden. Nun habe ich ein veraltetes Programm, das ich jedoch immer noch lieber nutze als die "neue" Version. Immerhin taugt die Software immer noch - das muss man Apple einfach lassen.

 

Ich finde Aperture auch irgendwie angenehmer als die Adobe-Pendants. Allerdings nutze ich Photoshop seit der Version 3.0 - ich glaube das war 1998. Da wurden unsere 9x12 Dias noch im Trommelscanner gescannt und anschließend "leicht" digital getunt. Mein Gott, was sich doch seitdem alles getan hat in der Technik...

 

Bin ich wirklich schon so alt???

Edited by kavenzmann
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Mit Apple hab ich das Problem, dass sie eben immer mehr zum Volksgadget-Hersteller werden und sich immer weniger um die Nischenkundschaft kümmern.

 

Als alter Mac-Hase weiß ich, wovon Du sprichst. Vor allem die noch recht häufigen Abstürze von iPhoto und iMovie gehen mir schon auf den Keks - und das, obwohl die Versionen schon einige Zeit auf dem Markt sind. Selbst bei Minor-Updates, die vor allem der Stabilitätsverbesserung dienen sollten, kommt es schon mal vor, dass Apple verschlimmbessert. Adobe-Produkte wirken häufig überfrachtet und von der Funktionsanordnung nicht immer logisch, aber - so meine bisherige Feststellung bei Lightroom - es läuft stabil.

 

Ich denke, dass ich mir erstmal Lightroom zulegen werde. Sollte Apple sich in Sachen Aperture ins Zeug legen und eine gute Nachfolgeversion herausbringen, kann man die Software immer noch gut ergänzen, da ich meine Bibliothek weiter mit iPhoto pflegen werde. Wer weiß, vielleicht gibt es statt ein Aperture 4 ein aufgemotztes iPhoto? Daher mal schauen, was das neue Jahr so bringen wird...

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Ich habe mich damals mit LR 2 gegen Aperture entschieden. Ausschlaggebend war ein Praxistest, bei dem Aperture deutlich unperformanter abschnitt.

 

Heute verwende ich LR 3 mit Aperture 3 parallel: Aperture für das "tägliche Geknipse" von zB Familienfeiern und LR für "richtige" Fotos. Wenn ich RAW entwickle bekomme ich mit LR einfach die besseren Ergebnisse, vor allem sind perspektivische Korrekturen von WW-Aufnahmen einfach und effektiv möglich, was mir bei Aperture fehlt.

 

Aperture punktet dafür bei der Organisation.

 

PS: Vielleicht sollte ich anmerken, dass ich noch gar keine X besitze. Hätte ich eine X100, die ja nicht so stark verzerrt, würde ich mich für Aperture entscheiden.

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Ich hätte gerne Aperture genommen. Fotos im Keller auf Linux Server lagern funktioniert damit aber leider nicht vernünftig. Daher benutze ich auch LR3.

Ich habe jetzt Aperture hier (als App gekauft), bin aber noch nicht einmal in der Lage, das Programm zu verschenken.

Man ist sehr glücklich in der Apple Welt, bis man zum ersten Mal versucht, über den Zaun nach draussen zu klettern.

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