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Welche Fremdakkus sind empfehlenswert ?


Sevenofnine

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Hallo,

da ich Freitag meine XE-1 abholen kann würde ich mir gerne 1-2 Zusatzakkus zulegen.

Weil ich es von Lumix und vor allem von der OM-D so gewohnt bin, habe ich ich nach Fremdherstellern umgesehen und bei Amazon mehrere Hersteller gefunden die gut aber nur absolut selten bewertet sind (max.2 Rezessionen).

Könnt Ihr mir irgendeinen Hersteller empfehlen oder nutzt Ihr alle nur orig. Akkus ?

Ich gehe richtig in der Annahme das XE und X Pro 1 den gleiche Akkutyp verwenden ?

 

Grüße Marco

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Hallo Marco,

 

ich hab mir vor kurzem dieses Billigteil zugelegt:

Akku für Fuji NP-W126 | HS30EXR, HS33EXR, X-Pro1: Amazon.de: Kamera & Foto

 

Mit der ersten Ladung habe ich - bewusst akkufeindlich eingestellt - also mit Augensensor, elektronischer Sucher, zwischendurch Bilder beurteilen, ohne ein Problem ca. 320 Aufnahmen gemacht. Dann hat die Batterieanzeige nen Balken weniger gebracht, einige Aufnahmen danach rot. Bei dem Preis - es waren unter 13 Euro - bin ich bisher sehr zufrieden. Über die Lebensdauer kann ich natürlich naturgemäß nichts sagen.

 

Grüße vom Bodensee

Dietrich

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Knapp über 10€ ... schon komisch !!!

 

Naja, bin dann, wenn er spontan aussteigt, gerade bei 2,50 € pro Akkuladung, hoffe auf 1,25€ und vielleicht sogar mehr, bzw. weniger ..... habe schon schlechter investiert. Was mir zu denken gibt: Es wird so viel überteuert verkauft. Und, wenn dann mal was günstig ist, fangen alle Rädle in meinem Kopf an, Richtung unvernünftig misstrauisch zu drehen.

 

Naja, so lange der Akku nicht explodiert, freue ich mich dran. Habe bei meiner X-Pro erstmals wirklich einen dritten Akku gebraucht, weil die Luft während eines Tagesausflugs mehrfach dünn geworden ist. Habe jetzt zwei teure Originalakkus und den Patona, bin mal gespannt.

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...Dann hat die Batterieanzeige nen Balken weniger gebracht, einige Aufnahmen danach rot. ...

 

Naja, die Akkuanzeige ist bei Fuji auch mit dem Original Akku nicht so dolle.

Rot kommt dort auch sehr plötzlich; aber man auch mit rot schon noch einige Fotos machen.

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Ich habe jeweils einen "OTB" und einen Hähnel Zusatzakku. Der Hähnel liegt preismäßig und leistungsmäßig zwischen dem Original Akku und dem OTB. Damit bin ich recht zufrieden. Der OTB ist einer der Nachbauten, ich vermute, der genannte Patona ist nicht viel anders und aus der selben Fabrik gefallen. Der OTB sieht jetzt so bei Amazon aus Akku Li-Ion kompatibel zu Fuji NP-W126 + original: Amazon.de: Elektronik. Für den Preis absolut akzeptable Leistung, anfangs etwas schwach, wird er besser nach ein paar Ladezyklen. 250-300 wird er schon bei mir machen und ich bin kein Stromsparer. Der Hähnel hält zwar etwas länger, kostet dafür das doppelte, daher würde ich die noname billig Variante bevorzugen.

 

Gruß

Matthias

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Hallo,

 

hab mir auch 2 Akkus mit der Bezeichnung PATONA beim großen Fluß besorgt:

 

klick

 

Bisher nur einen drin gehabt. Passt gut, hält aber mit der 1. Ladung höchstens halb so lang wie der originale, kostet aber nur 1/6. Von daher okay , meine ich.

 

Ich habe ebenfalls 2 von den Patonas via Amazon vier Wochen zusammen mit dem originalen im Dauereinsatz gehabt. Der Originale hält definitiv fühlbar länger trotz laut Aufdruck identischer Kapazität. Doppelt so lange würde ich nicht sagen, aber der Unterschied ist auch nach zahlreichen Ladezyklen sehr deutlich - zwischen 30 und 60% plus würde ich schätzen. Aufgrund des Preisunterschieds würde ich die Patonas aber erneut kaufen.

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Ich fürchte da hilft sowieso nur regelmässig ausprobieren. Grundsätzlich gibt es ja grob drei Preisstufen:

 

- teuer -> Original

- ein bisschen billiger -> "Marken" bzw. Handelsmarken wie Hähnel, Ansmann, Hama

- billig -> Lustiger Markenname mit geringer Halbwertszeit, den niemand kennt

 

Nominell sollen sie alle das identische leisten, tun sie aber nicht. Ich habe das Gefühl, dass die Akkus der Handelsmarken im mittleren Preissegment sich qualitativ nicht wirklich von den billigen unterscheiden und die Konstanz über mehrere Akkuchargen bei einer Marke auch nicht unbedingt konstant ist über einen längeren Zeitraum. Bei Hama ist es ja schon seit Urzeiten so, dass die im Wesentlichen billige Asiaware labeln (nicht nur bei Akkus), verpackungstechnisch aufbrezeln und dann vergleichsweise teuer verkaufen - vieles aus dem Sortiment von Hama findet man identisch zu einem Bruchteil des Preises. Von Ansmann hatte ich mal Akkus für die EOS, die am Anfang super waren, aber relativ schnell deutlich nachgelassen haben im Vergleich zum Original. Bei Hähnel meine ich ähnliches erlebt zu haben, kann ich aber nicht beschwören. Deswegen kaufe ich mittlerweile nur noch billig - ist in der Summe einfach ökonomischer.

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Ich hab jetzt drei Billigakkus vom großen Fluss und kann keinen Unterschied zu dem Original-Akku feststellen. Im Schnitt halten alle um die 300 Fotos, aber der Einfluss Benutzung erscheint mir größer als der Unterschied in den Akkus. Ich war letzte Woche einen ganzen Tag auf Tour und hab ca. 550 Fotos gemacht, die Kamera war die ganze Zeit eingeschaltet und ich hab kurz vor Schluss den 3. Akku reingesetzt. Verglichen mit CaNikon ist das zwar nicht doll, aber ok ;-). Wenn ich viel damit rumspiele, die Fotos länger anschaue etc. halten alle Akkus kürzer, wenn ich die Kamera häufiger ausschalte, länger.

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  • 1 month later...

Ich bin ja ein Freund von Original Zubehör, doch ich habe eben meinen neuen Zubehör Akku "Patona" für die X-E1 aufgeladen

und wollte diesen in das Akkufach der Kamera reinschieben, doch war mir dieses nicht möglich. Der Akku scheint etwas zu

dick zu sein und ich müsste ihn mit etwas Kraftaufwand in das Akkufach drücken. Ich habs dann sein lassen, da ich mir bestimmt

nicht die Kamera ruiniere mit dem Billigzeugs. Der Akku geht wieder zurück :mad:

 

 

 

Gruß

Jürgen

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Meine "Patona"-Akkus für die X-E1 funktionieren einwandfrei - mal schauen, wie lange.

 

LG Holger

Deswegen habe ich mich mal an Fremdakkus herangewagt, da ich von dem Akku rel. viel gutes

gehört habe. Normalerweise gleitet der Akku von alleine in den Akkuschacht, doch bei diesem muss ich von Anfang

an den Akku reindrücken.

 

 

Gruß

Jürgen

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Ich hatte schon für meine Lumix GH2 Blumax Akkus und war damit zufrieden! ...

 

Glück gehabt! Meine Frau hatte einen Blumax für ihre G1 und der hatte nur 1/3 der Reichweite des Originalen.

Ich habe 2 von diesen "Patona" Akkus nur für den Notfall gekauft, da mir an der X-E1 ein Akku eigentlich pro Tag immer ausreicht.

Meine Patonas sind jedenfalls o.k.

 

Das Problem der "Billigheimer" ist halt die Serienstreuung.

Frei nach Ghandi: "Mahatma Glück, mahatma keins"...

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  • 1 year later...

Hab gestern Abend mit meiner X A1 und original Akku  1405 Bilder bei einem Konzert gemacht !!!   ... und hat erst ein Strich gefehlt !!

Kann das kaum glauben ....  :)

 

alle Bilder waren JPGs; 

kein Blitz ;  

viele Serienbilder ( ca 70%); 

und zwischendurch fast nicht am Monitor angeschaut/kontrolliert .....

 

Gruß Philipp

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Ich habe zweimal die Originalakkus mit dem Fujiaufdruck und zusätzlich zwei Stück von Patona. Die Patonas habe ich kurz nach dem Kauf meiner X-Pro1 vor knapp einem Jahr inklusive einer Autoladestation bestellt. Preis lag nach meiner Erinnerung bei ca. 25 €.

 

Bin mit diesen Billigteilen wirklich zufrieden und kann subjektiv keine wirklich signifikanten Unterschiede bei der Leistung feststellen. Besonders der nicht vorhandene Blitz sowie meine Vorliebe für manuelles Altglas wirken sich sehr positiv auf die Nachladeintervalle aus.

 

Bei den XF-Objektiven reicht die Leistung deutlich weniger weit.

 

An einer X-E1 et al. wird sich die Lebensdauer bei (internem) Blitzeinsatz u.U. kürzer sein, da die Blitzenergie ja auch aus dem Kameraakku gewonnen wird.

 

Grüße Gato

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  • 3 weeks later...

Bei den Akkus habe ich oft den Eindruck, dass sie alle aus den gleichen Fabriken kommen. Bei der Endkontrolle gehen die von den Spezifikationen her besten Exemplare dann an die jeweiligen Kamerahersteller, und der Rest wird als No-Name verkauft.

Könnte man meinen, ist aber nicht so.

 

Die Originalakkus der Kamerahersteller stammen ausschließlich von den Zulieferern, die auch konstante Qualität garantieren können und über Erfahrung in der Herstellung von Li-Ion Akkus verfügen. Das sind beispielsweise Sony und Sanyo/Panasonic. Dort werden auch Akkus für Laptops hergestellt, Sony läßt allerdings inzwischen in China fertigen, was kurz nach dieser Auslagerung prompt zu Brandschäden durch mangelhafte Qualitätskontrolle führte, weil die Folien, die die Zellen bilden, nicht sauber entgratet wurden und so Kurzschlüsse entstanden, die zu Hitze und damit Druck im Inneren des Akkus führten, welcher sich durch die eingebauten Sollbruchstellen dann nach außen entlud. Diese Sollbruchstellen dienen als Explosionschutz.

Teures Vergnügen für Sony, die von ihren Kunden wie Dell und Apple in Regreß genommen wurden, weil sie den Kunden die regelrecht abgebrannten Laptops ersetzen mußten.

 

Genau das ist der Punkt: so ein Li-Akku ist erst durch die Elektronik überhaupt Nutz-und beherrschbar geworden und daher nicht ganz trivial. Neben dem eigentlichen Ladungsträger, den Akkuzellen, die aus einem Foliensandwich bestehen, steckt da Elektronik drin, die ein Überladen verhindert und auch den Entladestrom begrenzt. Diese beiden Komponenten sind unbedingt notwendig und müssen auch auf den Akku abgestimmt sein, sind sie das nicht oder fehlen gänzlich, besteht die Gefahr einer Überhitzung hin bis zur Explosion.

 

Wenn man sich mal so einen Kamera- oder Laptopakku anschaut, entdeckt man Stellen, die dünner sind als der Rest des Gehäuses. Dabei handelt es sich um die oben bereits erwähnten Sollbruchstellen. Diese geben bei einem gewissen Druck von innen nach und sorgen dafür, daß der Akku nicht explodieren kann, was er in einem hermetisch geschlossenen Gehäuse tun würde. Die in einem solchen Fall austretende Hitze bzw Flammen reichen allerdings schon für Totalschäden im eingesetzten Gerät aus.

 

Bei den ganz billigen 10€-Nachbauten aus der Bucht findet man zwar die Stellen, an denen die Sollbruchstellen sitzen, nur haben die die gleiche Wandstörke wie der restliche Akku - völlig nutzlos also.

Die Elektronik darin beschränkt sich auf eine simple Schaltung, die nur dazu dient, der Kamera ein Vorhandensein einer Elektronik auf der Gegenseite vorzutäuschen, sie begrenzt weder den Entladestrom noch verhindert sie ein Überladen.

 

Wir konnten solche Akkus problemlos durch Überladen oder zu hohen Entladestrom (Kurzschluß) zerstören, durch die nicht vorhandene Sollbruchstelle explodierten diese Dinger dann wirklich. Die Versuche dazu fanden im Freien und in abgesicherter, geschützter Umgebung statt, die Reste wurden fachgerecht entsorgt - das nur, um Fragen in dieser Richtung vorzubeugen.

 

Wer auf Youtube sucht, findet Videos von gleichen Versuchen, die zeigen, wie empfindlich ein nackter Li-Akku besonders auf Überladung reagiert. Feuerwerke sind was für Silvester und andere Anlässe, aber nichts für unsere wertvollen Kameras.

 

Lange Rede, kurzer Sinn: es will mir nicht einleuchten, warum man bei einer Kamera, die Manchen ein Monatsgehalt kostet, meint, bei einem solch heiklen Zubehörteil wie einem Li-Akku zu sparen. Denn: wenn die Kamera durch einen solchen Akku Schaden nimmt (was sie fast immer tut, wenn diese Dinger abbrennen), gibt's keinerlei Ersatz vom Hersteller der Kamera und der Spareffekt ist gleich Null.

 

Ich habe zu meiner Fuji S5pro damals 3 Originalakkus gekauft, denn ich kann und will es mir nicht leisten, die teure Kamera zu Schaden kommen zu lassen. Dazu habe ich im Laufe der Jahre zu viele Kameras, Laptops und Mobiltelefone hier gehabt, bei denen durch Akkuschaden nichts mehr zu retten war ...

 

Diese Zeilen sollen all denen, die meinen, an dieser Stelle sparen zu müssen, etwas zum Nachdenken geben.

 

Billige Speicherkarten führen maximal zu ärgerlichem Bildverlust, billige Akkus dagegen können richtig teuer werden.

 

 

Achja, Hersteller: Ansmann baut Ladegeräte, sonst nichts, und Hähnel ist ein Vertrieb wie Hama. Deren Akkus sind allesamt Labelware unbekannter Herkunft, allerdings der besseren Qualität. Trotzdem sind und bleiben das Fremdakkus mit entsprechender Garantieproblematik.

 

Kaufen kann man Fremdakkus eigentlich nur von den Herstellern, die auch Garantien für Folgeschäden übernehmen, und das macht fast keiner von denen.

Edited by gromit
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.....................es will mir nicht einleuchten, warum man bei einer Kamera, die Manchen ein Monatsgehalt kostet, meint, bei einem solch heiklen Zubehörteil wie einem Li-Akku zu sparen.

 

Das habe ich auch noch nie verstanden. Zumal es bei dem Unterschied zwischen Billig-Akku und Original-Akku ja nicht um horrende Beträge geht.

 

„Es gibt nichts, was man nicht noch ein wenig schlechter herstellen und noch etwas billiger verkaufen könnte, und die Leute, die beim Einkaufen nur auf den Preis achten, sind die gerechten Opfer solcher Machenschaften.“  Zitat von ......?

 

mfg Hans

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