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Fuji X-E1 oder Sony Alpha NEX-6?


mthey

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Beide spiegellose Kompaktkameras sind in der letzten Zeit sehr oft auf den einschlägigen deutschen, englischen und spanischen Foto-Internetseiten miteinander verglichen worden.

 

Was mir aber bei all den Ergebnissen, die mal zugunsten der X-E1 und mal gegen sie ausschlugen, fehlt, ist eine umfassende Würdigung des direkten Zugriffes auf Belichtungszeit, Blende, Entfernung und je nach Objetiv auch auf die manuelle Zoomverstellung. Der Retrostil der X-E1 scheint nur als schicker Design-Hype wahrgenommen zu werden und nicht als Wende zurück zur direkten oder analogen Bedienbarkeit der wichtigen Einstellungen mit mechanischen Repräsentanten am Objektiv (Blende, Entfernung, Zoom) und auf der Kamera (Belichtungszeit).

 

Was entscheidet schließlich - die beim Computerspiel gestählte Fingerfertigkeit und Flexibilität oder die intuitive Bedienbarkeit wie bei einer Spiegelreflex (ohne! Motorzoom), mit all den mechanischen Verstellmöglichkeiten, dort, wo der Photograph sie eigentlich erwartet und wo er sie wie bei der Fuji X-E1 wieder finden kann?

 

Meine Frage also an die Praktiker: Wie wichtig ist es, direkt auf der Kamera mit Zeiteinstellrad und am Objektiv mit Blenden- oder Entfernungsring (Zoomring) Werte einstellen zu können, ohne sich mehr oder weniger durch Menüs hangeln zu müssen? Oder ist das zweitrangig, wenn man die Kamera sowieso am Auge und die wichtigen Parameter über den OLED-Sucher im Blickfeld hat und dort kontrolliert?

 

Welche Voreinstellung haben die meisten von Ihnen an Ihren Kameras und wie realisieren sie dann die Anpassung auf nicht vorhersehbare Umstände des fotografischen Umfeldes?

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Also in der von Ihnen angesprochenen Kameragruppe, kenne ich keine mehr, bei der man mehr oder weniger tief ins Kameramenü muss und diese entscheidenden Werte zu verstellen. Für alles gibt es Drehrädchen und Funktionsknöpfe/-schalter.

Und beim Blick durch einen EVF kann ich zwar kontrollieren aber noch immer nichts verändern.

Dazu muss ich also wieder ein Rädchen oder BTN drücken, wie der oder das nun beschriftet ist ja erst einmal egal und glücklicherweise je nach Kamera auch anders zu belegen.

Nein mit diesen Möglichkeiten komme ich mittlerweile wesentlich weiter.

Und ein 14-50mm von Olympus für mFT läßt sogar unterschiedliche Zoomverstellung zu, dazu genügt es diesen beispielsweise statt zu drehen einfach nach vorne oder hinten zu ziehen.

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  • 4 weeks later...

Ja unter gleichen Lichttbedingungen im Fotogeschäft jeweils mit Set-Objektiv, fokussiert und (ver)arbeitet die Sony RAW + jpegs spürbar schneller, das mag am zweifachen AF-System, dem BIONZ-Prozessor und/oder der internen Signalverarbeitung liegen.

Auch im Serienbildmodus ist die Sony der Fuji überlegen.

Immer mit der gleichen 16GB/95MB/s von SanDisk getestet.

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Habe ebenfalls beide getestet. Die XE1 eine Woche unterwegs und die Nex6 nur im Laden.

Rein elektronisch (Fokus,Speicher etc) sprach alles dafür das die Nex in meiner Rangliste vorne ist aber die ooc Bilder der XE sowie die Qualität der wenigen aber feinen Linsen waren überzeugend.

Auch die Nex lässt durch Konfiguration der Tasten eine blinde Bedienung zu ohne sich tief ins Menü graben zu müssen. Auch bei meinen sehr großen Händen lässt sich die Nex sehr gut halten (besser als die XE) aber dadurch wird die Bedienung etwas fummeliger.

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Die technischen Details können Profis besser beurteilen...

 

Mir hat spontan bei der E-X1 der direkte Zugriff auf Blende und Zeit gefallen, ferner war mir der Body der Sony zu klein...

 

Du hattest beide Kameras in der Hand?

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xcell hat Recht - grosse Menüorgien kann man meist umgehen. Einen Negativpunkt der Fuji stellt (für mich) die umständlich zu erreichende Blitzkorrektur dar. Da ist nichts mit Direktzugriff! Auch als Wahl-Feature auf eine Individualspeicherbank legen geht nicht!

12 (!) Klicks für eine Korrektur der Blitzstärke dauern im Ernstfall die entscheidenden Sekunden zu lange! Für Makro-Fetischesten wie mich ist auch der Korrekturbereich mit maximal minus 2/3 Stufen zu knapp bemessen. Da knallen die Spitzlichter noch viel zu stark heraus - minus 2 Stufen ist da meist ausreichend, aber leider nicht verfügbar. Wenn man aber befürchtet, die Blitzkorrektur schnell erreichen zu müssen, sollte man sie nach jeder Änderung im Menü kurz anwählen - so bleibt sie als zuletzt gewählte Menüoption im Ernstfall auf einen Tastendruck abrufbar - solange man die Kamera nicht ausschaltet! Ansonsten bin ich mit der X-E1 hochzufrieden. Die eigentlich "trendigen" Sachen der Sony wie "handheld twilight" kann man entweder in Photoshop machen (wenn's nicht zuviele Bilder sind, dauert einfach lange - da hat mich die NEX 5n schon schwer beeindruckt!). Schwenkpanoramen gehen mit der X-E1 gefühlt genausogut oder -schlecht, wie mit der NEX 5n (ich führe den Vergleich hier an, weil ich glaube, dass sich in der Hinsicht von 5n zu 6 nicht viel getan hat), je nach Motiv und Anspruch. Wenn man viel "handheld twilight" machen möchte, muss man sich bei der Fuji auf Photoshoporgien einstellen, gehen tut es genauso, dann sogar in noch etwas besserer Qualität. Aber was die bei Sony da hingezaubert haben - alle Achtung! Die Fuji ist aber von der gesamten Auslegung her die "langsamere" oder vielleicht besser: "entschleunigtere" Kamera. Wen AF-und Speichergeschwindigkeiten nicht nur interessieren, sondern tatsächlich im Arbeitstempo beeinflussen, der sollte die Fuji von der Liste streichen. Wer sich Zeit nehmen kann, kriegt Top- Bildqualität.

 

LG Holger

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Da ja, wenn man die zig Reviews als Grundlage nimmt, der AF als DAS (vielmehr war wohl nicht zu kritisieren) Manko der Fuji genannt wird, bleibt doch noch ein wenig Hoffnung im Bereich Updates.

Kann mir gut vorstellen das da noch was herauszuholen ist.

Aber vielleicht weiß flysurfer da schon was genaueres :-)

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Als ich meinen Startbeitrag zu diesem Thema schrieb, war mir noch nicht so deutlich klar geworden, dass schon ab ISO 100 die Testbilder

Fotostrecke: Sony NEX-6 - Bilder - CHIP Online

Fujifilm FinePix X-E1 - Bilder - CHIP Online

eine deutliche Überlegenheit der XE-1 zeigen, die dann ab ISO 800 die NEX-6 derart deklassiert, dass ich mich frage, was Sony all die Jahre seit der Vorstellung der Sony Alpha 100 (mit einem APS-C Sensor vergleichbar dem der Nikon D 200!!) getan hat.

Mich hat immer schon gestört, dass in den Bildern dieser Sony Alpha 100, dort wo ich noch feinere Strukturen erwartete, nur noch vermatschter Brei wiedergegeben wurde.

Das hat sich offensichtlich bis heute nicht gebessert.

Ich habe damit die Sony NEX-6 aus der Reihe der Kameras gestrichen, die ich mit der Fuji XE-1 (am liebsten mit dem Objektiv XF 35mm f/1.4) verglichen sehen möchte.

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Nun ja, Sie berichten ja nichts neues, beste BQ die Fuji (und noch besser und wenn man stark Kompromissbereit ist, die Sigma M.), am Schnellsten die Sony und OM-D, bestes Konzept für "Altglas" die Sony, Wetterfestigkeit die OM-D und GH3, größtes Objektivangebot mFT, beste Filmerin die GH3, bestes Bedienkonzept die OM-D (rein subjektiv), bestes Vintage-Feeling die OM-D, am Größten die GH3, am Kleinsten die Sonys, die Punkte bei denen die Fuji wieder vorne liegt dürfen Sie gerne für sich selbst ergänzen.

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Mal ehrlich, auch wenn das Ergebnis zu erwarten war, ausgerechnet die Chip, nach m.E. eine höchst fragwürdige Computerzeitung, als Quelle für fotografische Tests herzunehmen, ist doch ein schlechter Witz!

Habe die o.g. Tests mal angeschaut, die kriegen noch nicht mal ihr Testchart scharf abgebildet!

Beispiel gefällig? Schaut mal nach der Schrift Colorchecker, Mitte, oberer Bildrand beim Test der Sony mit dem Pancake-Kit-Zoom bei Offenblende (ISO 100)!

Kann natürlich auch an dem schlechten Kit-Zoom liegen, welches mit der extrem scharfen Festbrennweite XF60 bei Blende 6 verglichen wird.

Ja-nee, is klar...

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Also die Chip würde ich jetzt auch nicht gerade als Meßlatte nehmen wollen.

Habe mir letzte Woche mal die FotoHits geholt da dort ein Test der X-E1 gemacht worden ist und ich meine persönlichen Erfahrungen mal abgleichen wollte.

In dieser Ausgabe war auch, was für mich aber eher Nebensächlich war, ein Test der Sony Playstation 6 und der Canon EOS M.

 

Die drei Kameras wurden hier aber nicht gegeneinander getestet, sondern jede für sich.

Auch hier war relativ eindeutig die Fuji vorne.

Schlußendlich muß aber jeder für sich entscheiden was er wo mit welchen Mitteln machen möchte.

 

Ich selber komme ja aus dem mft Lager und hatte eigentlich die OM-D schon so gut wie gekauft......so gut wie...

Da ich nie vorhatte bei Tangobeleuchtung spielende Hunde oder Kinder (schöner Vergleich oder ?) zu fotografieren, hat die Fuji aufgrund ihrer unumstrittenen BQ für mich persönlich gewonnen.

Und von Tag zu Tag gewinnt sie mehr.

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Das einzige was mich an der E1 stört ist die fehlende Belichtungsvorschau. Das war ich von den Nexen einfach besser gewohnt. Da sollte Fuji Nachbessern

 

Die Bildqualität bei Fuji OOC ist toll.

 

 

Gesendet von meinem iPad mit Tapatalk HD

 

Das ist der Punkt.

 

Ich frage mich was für Motive geknipst werden und welche aufwendige Nachbearbeuitung hier im Forum durchgeführt wird(von meist ambitionierten Fotofreunden.."...feine Linsen, Rauschen ab 6400 ISO..etc.") Oder sind die Digi-Kameras so schlecht , das man alle Mängel und Scwächen auf dem Monitor sieht? Oder auf einem 20x30 Abzug von Rossmann?

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  • 2 weeks later...

Ich habe mit beiden Kameras fotografiert und die Ergebnisse verglichen. Für Pixelpeeper ist die X-E1 besser, weil diese ein "cleaneres" Bild zeigt und etwas mehr Details erhält (wenn die Settings nicht zu aggressiv eingestellt sind). Auch bei Aufnahmen mit hohen ISO-werten hat die Fuji erkennbare Vorteile.

 

Bei ISO-Werten unter 800 und Vergrößerungen bis ca. A4 gibt es aus meiner Sicht keinen eindeutigen Gewinner.

 

Die Nex 6 liegt etwas besser in der Hand, wirkt aber nicht so hochwertig, wie die Fuji. Die Einstellung für Über-/Unterbelichtung ist bei der NEX über das Kontrollrad gelöst aber in der Praxis ebenso schnell, wie bei der Fuji. Einfacher ist bei der NEX die Shiftfunktion um bei der Programmautomatik die Zeit-Blende-Kombination zu verändern.

 

Ein Vorteil der NEX 6 ist im Moment, dass eine RAW-Bearbeitung mit Lightroom befriedigend möglich ist. Das mag aus professioneller Sicht ein Argument sein.

 

Aber das sind sicherlich auch subjektive Wahrnehmungen. Ich habe mich wegen der in Extremsituationen besseren Bildqualität, dem klassischen Bedienkonzept, dem aus meiner Sicht besseren EVF und der überzeugenderen Objektive (siehe auch Roadmap!) letztlich für die Fuji entschieden.

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Guter Bericht!

Den hatte ich eben auch gelesen und er bestätigt mein eigene Entscheidung, da ich auch zwischen den Beiden überlegt hatte.

Beide sind klasse!

 

Aber:

Video Priorität = NEX-6

Foto Priorität = X-E1

 

Bei mir kam noch hinzu, daß mir die X-E1 besser in der Hand lag - Geschmacksache ...

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