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Der ominöse "Trick" beim AF-C


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Bei AF-S nicht die Schärfebestätigung abwarten, sondern den Auslöser in einem Stück komplett durchdrücken. Die Kamera löst den Verschluss dann dennoch nicht instantan aus sondern erst nach beendeter Fokussierung. Damit erreichst du also den minimal möglichen Delay zwischen Scharfmeldung und Auslösung.

 

mfg tc

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Im Grunde kein Trick, sondern einfach eine Auslösung mit Schärfepriorität. Oder eben doch ein Trick, weil man halt wissen (oder durch Experimentieren herausfinden) muss, dass man in bestimmten schwierigen Situationen so zu den besten Resultaten kommt.

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Du meinst AF-S, oder hast Du Dich verschrieben? Ich dachte es ginge bi dem Trick um sich bewegende Ziele und es istAF-C gemeint.

Ja, ich meine schon AF-S. Schlicht weil ich es auch so verwende. Das sollte mit AF-C aber auch funktionieren, mit dem Unterschied, dass man durch die ständige Vorfokussierung vermutlich sogar noch etwas schneller sein könnte weil die finale Scharfstellung zumeist nur noch nachkorrigieren muss.

 

mfg tc

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Mir geht die X ja so langsam auf den Nerv. Die X100 war ok, nur eine Brennweite, bekannt lahm und man wusste, dass man für Sport und Köter einfach ne andere nehmen sollte. Die X-E1 sollte ja nen schnellen AF haben (wozu auch immer er gut sein mag:rolleyes:), man kann 200mm und mehr anflanschen, aber kommt dann mal die Situation, in der man was Schnelles fotografieren möchte, muss man Tricks verwenden.

 

Naja, ich wusste, worauf ich mich einlasse und fang jetzt an zu nörgeln. Ist ja eigentlich bekloppt.:)

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Also ich hab mein DSLR-System noch nicht aufgegeben. Und verspüre auch noch nicht den Drang dazu. Wenn ich ganz ehrlich sein soll so ist das "Gefühl" mit der Reflexe zu fotografieren irgendwie ... hmm ... schöpferischer, kreativer, kontrollierter. Schwer zu beschreiben - eigentlich irgendwie auch dämlich und unbegründet.

 

mfg tc

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Also ich hab mein DSLR-System noch nicht aufgegeben. Und verspüre auch noch nicht den Drang dazu. Wenn ich ganz ehrlich sein soll so ist das "Gefühl" mit der Reflexe zu fotografieren irgendwie ... hmm ... schöpferischer, kreativer, kontrollierter. Schwer zu beschreiben - eigentlich irgendwie auch dämlich und unbegründet.

 

 

Also tabbycat,

 

momentan beschäftigt mich dieses Phänomen auch emotional ...

Das Gewicht und die Bildqualität sind ja optimal - und trotzdem habe ich nicht das alte Gefühl des "im Motiv seins" meiner verkauften S5 Pro.

Vielleicht liegt das am E-Sucher ?

Vielleicht an dem kleinen Gehäuse ?

Ich merke zudem, dass das fotografieren, der praktische Vorgang an sich, nicht so viel Spaß macht, wie mit meiner alten DSLR.....

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Vielleicht liegt das am E-Sucher ?

Vielleicht an dem kleinen Gehäuse ?

Das wird durch den OVF ja nicht sehr viel anders. Ich denke tatsächlich, es ist vor allem ein Gefühl der totalen Kontrolle über die Zeitmaschine. Man hat den Ausschnitt fixiert, die Kamera werkelt und führt AF/AE nach während man jederzeit die aktuellen Parameter beurteilen kann und dann einfach nur noch den richtigen Augenblick abpasst um die Zeit anzuhalten ... und "KLICK!" hat man ihn im Kasten. Es kann eigentlich nicht viel passieren worauf man nicht in Bruchteilen von Sekunden reagieren könnte, alles Nötige ist veränderbar ohne die Kontinuität zu stören ... selbst während des Verstellens könnte man jederzeit auslösen.

Bei der X wiederum gibt es keine (für mich brauchbaren) Nachführmessungen, freie Belichtungsparameter werden erst beim Auslösen ausgewürfelt, AF funktioniert ... hmm ... anders um es nett zu sagen und ich muss trotz der vielen Rädchen wegen jedem Dreck ins Menü was mir das Gefühl gibt eine Knipskiste zu bedienen und keine Kamera. Das wäre für das endgültige Bild eigentlich kaum von Belang, man kann fast jede Aufnahme ohne inhaltliche Abstriche in sehr guter Qualität auch mit ner X machen - aber oft über Workarounds und die Emotionalität bei der Bilderschaffung bleibt bei mir so irgendwie auf der Strecke. Mit der X dokumentiert man eher, man fotografiert eigentlich nicht.

 

mfg tc

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Das wird durch den OVF ja nicht sehr viel anders. Ich denke tatsächlich, es ist vor allem ein Gefühl der totalen Kontrolle über die Zeitmaschine. Man hat den Ausschnitt fixiert, die Kamera werkelt und führt AF/AE nach während man jederzeit die aktuellen Parameter beurteilen kann und dann einfach nur noch den richtigen Augenblick abpasst um die Zeit anzuhalten ... und "KLICK!" hat man ihn im Kasten. Es kann eigentlich nicht viel passieren worauf man nicht in Bruchteilen von Sekunden reagieren könnte, alles Nötige ist veränderbar ohne die Kontinuität zu stören ... selbst während des Verstellens könnte man jederzeit auslösen.

Bei der X wiederum gibt es keine (für mich brauchbaren) Nachführmessungen, freie Belichtungsparameter werden erst beim Auslösen ausgewürfelt, AF funktioniert ... hmm ... anders um es nett zu sagen und ich muss trotz der vielen Rädchen wegen jedem Dreck ins Menü was mir das Gefühl gibt eine Knipskiste zu bedienen und keine Kamera. Das wäre für das endgültige Bild eigentlich kaum von Belang, man kann fast jede Aufnahme ohne inhaltliche Abstriche in sehr guter Qualität auch mit ner X machen - aber oft über Workarounds und die Emotionalität bei der Bilderschaffung bleibt bei mir so irgendwie auf der Strecke. Mit der X dokumentiert man eher, man fotografiert eigentlich nicht.

 

mfg tc

 

Ich finde das sehr interessant, denn bei mir ist es eher umgekehrt. DSLR war immer gut und schön, aber bei der X-Pro1 fühle ich mich quasi angekommen und pudelwohl. Gerade die Emotionalität kommt bei mir da nicht zu kurz, ich finde es einfach geil mit dem Apperat zu fotografieren.

Da sieht man wieder mal wie unterschiedlich die Empfindungen sind.

 

Gruß

Matthias

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Ich finde das sehr interessant, denn bei mir ist es eher umgekehrt. DSLR war immer gut und schön, aber bei der X-Pro1 fühle ich mich quasi angekommen und pudelwohl. Gerade die Emotionalität kommt bei mir da nicht zu kurz, ich finde es einfach geil mit dem Apperat zu fotografieren.

Da sieht man wieder mal wie unterschiedlich die Empfindungen sind.

 

Gruß

Matthias

Genau so und nicht anders ist es bei mir. Meine Canon 40D mag ich nicht mehr. Was war ich froh am WE die Canon 5Diii wieder ablegen zu dürfen. Für mich gewiss kein Zurück mehr...

Auf die X-Pro1 habe ich sehr lange Jahre gewartet. Um so gespannter bin ich auf die nächsten Festbrannweiten...

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...und ich muss trotz der vielen Rädchen wegen jedem Dreck ins Menü was mir das Gefühl gibt eine Knipskiste zu bedienen und keine Kamera.

 

Diese Aussage kann ich ehrlich gesagt gar nicht nachvollziehen. Ich fotografiere in RAW und die dafür wichtigen Einstellungen (Blende, Verschlusszeit, ISO (Fn-Taste), Af/Mf,...) sind alle ohne Menü erreichbar. So ziemlich alle anderen Dinge, auch für Jpeg-Fotografen sind im Quick-Menu schnell und simpel konfigurierbar. Was genau stellst du dann noch so oft im Menü ein?

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Zu 90% Auto-ISO. DR und Externer Blitz auch recht häufig. Will man ein paar aufeinander folgende Bilder mit gelocktem AE & AF machen beginnt Menü-Odysee erst so wirklich - entweder man muss die AE-L/AF-L Taste umkonfigurieren oder braucht MF und "echtes M" ohne Misomatik... Warum kann man nicht mit AE-L und gespeicherter Entfernung ein paar Bilder am Stück machen? An jeder halbwegs durchdachten Knipse geht das mit zwei Tasten und dabei ist eine schon der Auslöser. Nur mal das, was mir so auf die Schnelle dazu einfällt...

 

mfg tc

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  • 3 months later...
Bei AF-S nicht die Schärfebestätigung abwarten, sondern den Auslöser in einem Stück komplett durchdrücken. Die Kamera löst den Verschluss dann dennoch nicht instantan aus sondern erst nach beendeter Fokussierung. Damit erreichst du also den minimal möglichen Delay zwischen Scharfmeldung und Auslösung.

 

mfg tc

 

Hm, da ich derzeit die AF-und M-Fokus-Modi ausprobiere (manueller Fokus mit rückseitiger AF-L-Taste ist aber mein Favorit) stelle nun gern die Frage; ist denn diese eingangs beschriebene Möglichkeit etwa der neuen FW zum Opfer gefallen? Ich wollte das Prozedere gern ein mal durchspielen, stellte aber fest, dass es die Fuji X-E1 nicht im Geringsten interessiert, ob tatsächlich scharfgestellt wurde oder nicht.

 

Kurzum, ich stellte auf AF-S (und später auch auf AF-C), Objektiv absichtlich auf „unendlich“ scharfgestellt, visierte meine in ca. 60cm ausgestreckte Hand an, drückte den Auslöser voll durch und die Fuji löste aus. Klar, unscharfes Bild. Dieser „Trick“ heißt deshalb „Trick“, weil es eines weiteren „Tricks“ bedarf? Also nach obiger Erklärung sollte die Fuji doch erst dann auslösen, wenn sie die Rückmeldung des AF-Systems „Frau Fuji, alles scharf, kannst jetzt auslösen!“ erhält.

 

Sie löst aber auch bei Unschärfe aus, was mache ich denn da falsch. Gibt es im Menü einen Punkt, in welchem man der X-E1 dieses „Fehlverhalten“ austreibt? :confused:

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Ja, eben deswegen nahm ich ja bewusst ein Motiv, welches den AF vor ein Problem stellt. Und trotzdem löste sie aus, was die Kamera ja nicht machen dürfte. Das wundert mich eben. Der „Trick“ hat ja zum Inhalt, dass die Kamera erst dann auslöst, wenn sie die Schärfe gefunden hat.

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Nach beendeter Fokussierung auszulösen heißt ja nicht zwangsläufig Schärfeprio. In diesem Fall war die Fokussierung ja beendet. Sie war nur nicht erfolgreich. Neben des reinen Kontrastproblems stellt sich auch die Frage nach der Entfernung 60cm sind mal deutlich mehr als eine durchschnittliche Armlänge. In meinem Fall lande ich klar im Makrobereich.

 

mfg tc

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  • 3 weeks later...

Da klinke ich mich auch mal ein...hatte Anfang des Jahres mal eine X-E1 zur Probe, da funktionierte der "Trick" noch wunderbar.

 

Nun hab ich seit kurzem eine X-Pro 1 und Firmware 3.01 und bei mir klappt´s auch nicht mehr richtig? Ist dieser wirklich fantastische Trick etwa dem "schnelleren" AF der neuen Firmware zum Opfer gefallen? Dann möchte ich die alte Firmware wiederhaben :P

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Hallo, komme gerade von einer kleinen Fotoreise wieder, vorallem Streetfotografie ausprobiert (X-E1, 18-55, 35, 55-200). Ich muss das Fokusproblem leider bestätigen. Nun ist mir schon klar, dass die Fuji nicht die Schnellste ist, aber bei der Sichtung der Bilder war ich schon erstaunt, wie oft sie daneben lag. Dies geschah vorallem bei Schnappschüssen und natürlich während der Abend-/ Nachtstunden. Was die Größe des AF-Feldes betraf, verzweifelte ich fast. War es zu groß, stellte sie z.B. auf eine Hand scharf, das 30cm dahinter liegende Gesicht war im Unschärfebereich (logisch bei großer Blendenöffnung in der Nacht). Versuchte ich mit kleinerem Fokusfeld auf den gewünschten Bereich (Gesicht) scharfzustellen, pumpte das Ding hin und her und fand oft keine Schärfe. Das alles geht, wenn man für ein Motiv Zeit hat. Aber bei sich bewegenden Personen ging fast gar nichts. Auch die Methode "durchdrücken" führte kaum zum Erfolg. Vom AF-C braucht man gar nicht zu reden. Komischerweise waren aber auch manche Bilder bei guten Lichtverhältnissen unscharf. Ich habe den Eindruck, man muss sehr akurat und akribisch arbeiten.

Nach meinem Begriffsverständnis dürfte eine Kamera bei "Schärfepriorität" auch nur dann auslösen, wenn tatsächlich Schärfe erreicht wurde. Ich weiß aber gar nicht, ob die Fujis diese Funktion besitzen (bei Nikon kann man zwischen Auslöse- und Schärfepriorität wählen, bei anderen sicher auch). Trotzdem, es hat Spaß mit dieser Kamera gemacht. Ein anderer Mitreisender mit einer 50D hat nur immer ungläubig auf die Ergebnisse bei ISO 1600 und 3200 geguckt :)

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Nach meinem Begriffsverständnis dürfte eine Kamera bei "Schärfepriorität" auch nur dann auslösen, wenn tatsächlich Schärfe erreicht wurde. Ich weiß aber gar nicht, ob die Fujis diese Funktion besitzen (bei Nikon kann man zwischen Auslöse- und Schärfepriorität wählen, bei anderen sicher auch). Trotzdem, es hat Spaß mit dieser Kamera gemacht. Ein anderer Mitreisender mit einer 50D hat nur immer ungläubig auf die Ergebnisse bei ISO 1600 und 3200 geguckt :)

ich habe zwar nicht die X-E1, sondern die X100, aber da fällt mir auch immer auf, daß die Fuji keine Schärfepriorität hat. Im Gegenteil - es ist sogar noch schlimmer: Im Sucher zeigt das "grüne Rechteck" schon an, daß angeblich scharf gestellt wurde, in Wirklichkeit ist das aber noch zu früh, d.h. es wird "grün" bevor wirklich auf den betreffenden Punkt scharf gestellt ist.

Meine Abhilfe soweit: Fokussieren, warten bis "grün", dann noch einen Bruchteil warten ... dann erst auslösen.

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Im Gegenteil - es ist sogar noch schlimmer: Im Sucher zeigt das "grüne Rechteck" schon an, daß angeblich scharf gestellt wurde, in Wirklichkeit ist das aber noch zu früh, d.h. es wird "grün" bevor wirklich auf den betreffenden Punkt scharf gestellt ist.

Das kann ich nun keinesfalls nachvollziehen. Wenn der AF-Lock bestätigt wird (AF-Feld wird grün, AF-Skala zeigt Entfernung und DOF an) erfolgt ist rührt sich bei der Fokussierung NICHTS mehr, da kann sich also auch nichts verbessern. Ansonsten würde der "Trick" auch gar nicht funktionieren. Das kann man an einem statischen Target sehr gut ausprobieren: Zwischen Durchreißen und Fokussierung (wie lange auch immer) abwarten gibt es keinen Unterschied.

 

mfg tc

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EDIT: Sorry - ich fotografiere in AF-C, das wird's wahrscheinlich sein...

 

Daran liegt´s sicher.

 

Hat denn sonst noch jemand das Gefühl, mit dem AF-S Trick "voll durchdrücken" seit der 3er Firmware häufiger als früher unscharfe Bilder zu bekommen...?

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EDIT: Sorry - ich fotografiere in AF-C, das wird's wahrscheinlich sein...

Dann hast du die Leute aber schön auf's Glatteis geführt:

... es ist sogar noch schlimmer: Im Sucher zeigt das "grüne Rechteck" schon an...

Beim AF-C gibt es nämlich kein "Rechteck". Es ist sogar noch schlimmer: Auch im AF-C heißt gelockt=gelockt. Also "grünes Kreuz" > keine Veränderung der Fokuslage mehr.

 

Insofern erübrigt sich es das Geschwurbel um Schärfe- oder Auslöseprio. Es gibt keine Auslöseprio. Ausgelöst wird immer erst nach vollständiger Beendigung des Fokuslaufes. Das heißt deswegen ja nicht zwangsläufig, dass auf das Objekt der Begierde optimal scharf gestellt wurde. Aber die Kamera ist immerhin der Meinung das dem so ist (zumindest solange sie nicht mit "rot" bestätigt).

 

mfg tc

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