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Mit meiner Nikon D400 / 85mm, 1,8 / ISO 100 habe ich Portrait Aufnahmen

gemacht, wobei die Schärfe auf die Augen fokussiert war. Und der Hintergrund

(Schärfentiefe) entsprechend extrem unscharf . Für mich als Amateur und Autodidakt war das Ergebnis gut.

Also die Nikon-Einstellungen: 85mm, Blende 2.0 / ISO100.

Die Nikon habe ich verkauft (zu schwer) und mir die Fuji X10 gekauft.

Ein guter Kauf ! Einzig das „SP - Portrait Programm“ der FX10

ist für mich enttäuschend im Ergebnis. Auch die Einstellung im „A“

Modus ( 85mm, BL 2,8, ISO100 ) liefert nicht den „Portrait Effekt“.

Also, was mache ich falsch? Die offene Blende (2,0) ist ab 85 oder 112mm nicht möglich (logisch). Das Objektiv ist von der Qualität super, und dem Nikon D85/1,8 überlegen.

Trotzdem, wer kann mir helfen?

LG raiuno

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Zunächst einmal wäre es interessant zu wissen, welche Nikon Du bisher benutzt hast. Es gibt eine D40, auch eine D4, aber m.W. (noch!) keine D400. Wie auch immer: die Sensorgröße ist mindestens APS-C, und daran kann man mit einem lichtstarken 85er schon sehr gut freistellen. Das geht mit dem vergleichsweise kleinen Sensor der X10 bei Portraits so nicht. Du kannst einmal im "Advanced"-Modus die Einstellung "Pro-Focus" probieren, aber versprich Dir davon nicht zuviel. Der bei z.B. Blüten praktikable Kniff, im Makro-Modus sehr dicht an das Objekt heranzugehen und dadurch Hintergrundunschärfe zu erzeugen, verbietet sich bei Portraits wegen der unschönen perspektivischen Verzerrung. Es hilft nichts: wenn Portraits eines Deiner bevorzugten Sujets sind und eine Auflösung des Hintergrundes erwünscht, so brauchst Du dafür eine andere Kamera, denn genau das kann die X10 bei all ihren anderen Qualitäten nicht.

 

Gruß

Michael

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Um die geringe Schärfentiefe eines 85-mm-Objektivs mit Blende 2 an einer APS-C-Kamera (falls Deine Nikon eine ist) zu erzielen, wäre bei einer Kamera mit sehr viel kleinerem Sensor wie der X10 eine Lichtstärke von 1:0,5 nötig. Diese Lichtstärke läge an der Grenze des theoretisch Möglichen, wird aber in der Praxis nicht erreicht. Mit der real verfügbaren Lichtstärke von 1:2,8 ist die Schärfentiefe deutlich größer.

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Es gibt deshalb nicht umsonst einen Advanced-Modus, der das Ganze mit zwei verrechneten Aufnahmen simuliert. Allerdings liefert der Modus keine RAW-Dateien, und die Verrechnung ist nicht immer fehlerfrei. Man kann aber immerhin als Option angeben, dass die Originalaufnahmen mit gespeichert werden, man also (außer der RAW-Datei) nichts zu verlieren hat.

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