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Verschoben aus "Stereofotografie" - Kinderbilder und Recht am eigenen Bild


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Selbst wenn das eigene Kind alles richtig macht, so wird es doch ständig von allen anderen (Freunden, Bekannten, Schulkameraden und auch Fremden) in allen Lebenslagen abgelichtet, und die Bilder landen in den Netzen. Mit Fotobrillen und Fotoklamlotten wird das nur noch zunehmen. Die beste totale Überwachung ist wie die beste Zensur jene, die nicht der Staast sondern die die Bürger selber übernehmen. Kurzum: Die modernen Jugendliche überwachen sich gegenseitig rundum selbst, in allen Lebenslagen - öffentlich, privat oder intim.

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Herrlich, so alte Beiträge zu lesen. Wie sich die Zeiten doch ändern. 😅

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Kurzum: Die modernen Jugendliche überwachen sich gegenseitig rundum selbst, in allen Lebenslagen - öffentlich, privat oder intim.

 

Nun, ich denke auch das kann man nicht so verallgemeinert stehen lassen. Sicher gibt es einen Teil innerhalb der Jugendkultur, die dies so vollkommen unreflektiert tut; andere hingegen kennen ihre Rechte auch sehr genau und verweigern sich ganz bewusst dieser scheinbar omnipräsenten medialen "Selbstüberwachung".

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Selbst wenn das eigene Kind alles richtig macht, so wird es doch ständig von allen anderen (Freunden, Bekannten, Schulkameraden und auch Fremden) in allen Lebenslagen abgelichtet, und die Bilder landen in den Netzen. Mit Fotobrillen und Fotoklamlotten wird das nur noch zunehmen. Die beste totale Überwachung ist wie die beste Zensur jene, die nicht der Staast sondern die die Bürger selber übernehmen. Kurzum: Die modernen Jugendliche überwachen sich gegenseitig rundum selbst, in allen Lebenslagen - öffentlich, privat oder intim.

 

Du redest die ganze Zeit von "Überwachung"...

Sind nicht die Fotografen, denen du die ganze Zeit sämtliche Freiheiten zugestehst, die eigentlichen Schergen eines "Überwachungsstaates"?!

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Guest chironer
Nun, ich denke auch das kann man nicht so verallgemeinert stehen lassen. Sicher gibt es einen Teil innerhalb der Jugendkultur, die dies so vollkommen unreflektiert tut; andere hingegen kennen ihre Rechte auch sehr genau und verweigern sich ganz bewusst dieser scheinbar omnipräsenten medialen "Selbstüberwachung".

 

Das ist richtig.

Was von beiden ist präsenter?

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Sind nicht die Fotografen, denen du die ganze Zeit sämtliche Freiheiten zugestehst, die eigentlichen Schergen eines "Überwachungsstaates"?!

 

Jene, die Privates in die Öffentlichkeit tragen, das einem später unangenehm werden kann, sind sicher ein Problem. Aber das sind keine Fotografen. Es geht bei Social Media nicht um Fotografie, sondern darum, anderen zu zeigen, was man selbst und andere machen. Es geht schlicht und einfach darum, dass die Privatsphäre leichtfertig aufgegeben wird, die eigene und die von anderen. Selbst wenn man selbst nicht mitmacht, wird man heutzutage überall von anderen fotografiert und gefilmt.

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andere hingegen kennen ihre Rechte auch sehr genau und verweigern sich ganz bewusst dieser scheinbar omnipräsenten medialen "Selbstüberwachung".

 

Ja, wenn man keine Freunde hat, abgelegen wohnt/lebt und sich nicht mehr mit Gleichaltrigen trifft und Home Schooling (in D nicht erlaubt) macht, kann man sich auch als Jugendlicher zweifellos verweigern. Ansonsten wird man als Jugendlicher jedoch ständig von Freunden, Mitschülern etc. geknipst und gefilmt, da dürfte es sehr schwierig sein, sich zu verweigern, ohne schnell als Außenseiter dazustehen.

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...

Ansonsten wird man als Jugendlicher jedoch ständig von Freunden, Mitschülern etc. geknipst und gefilmt, da dürfte es sehr schwierig sein, sich zu verweigern, ohne schnell als Außenseiter dazustehen.

 

Das ist doch Quatsch, mein Sohn wird, so seine Aussage und meine Beobachtungen, weder ständig geknipst noch gefilmt, von wem auch immer!

Und das betrifft weder ihn noch Außenseiter, Nerds, Emos oder andere schräge Gestalten.

In der Stadt wohlgemerkt, mit Freunden, beim Sport, in den Pausen, u.a. sozialen "Veranstaltungen".

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Ja, wenn man keine Freunde hat, abgelegen wohnt/lebt und sich nicht mehr mit Gleichaltrigen trifft und Home Schooling (in D nicht erlaubt) macht, kann man sich auch als Jugendlicher zweifellos verweigern. Ansonsten wird man als Jugendlicher jedoch ständig von Freunden, Mitschülern etc. geknipst und gefilmt, da dürfte es sehr schwierig sein, sich zu verweigern, ohne schnell als Außenseiter dazustehen.

 

 

Sorry, aber das ist schlichtweg Unfug.

Es mag solche Tendenzen natürlich geben, aber nicht überall. Natürlich spielt auch der Gruppenzwang eine Rolle, aber meinst Du nicht, dass es genügend Jugendliche gibt, die auch wissen was sie tun (bzw. nicht tun)?

Ich wohne übrigens in der Großstadt (jaja am Stadtrand) und beide Kinder gehen aufs Gymnasium (nicht am Stadtrand).

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Ja wenigstens kann ich das als Elternteil tatsächlich selbst objektiv beurteilen, im Gegensatz zu anderen, die sich da auf Aussagen anderer verlassen müssen.

In seinem doch recht großen Bekanntenkreis gibt es höchstens 10% Jugendliche (beider Geschlechter), die sich omipräsent der Öffentlichkeit Preis geben. Egal ob selbst- oder ungewollt.

Vielleicht ist es besser bei solchen Themen auf eigene Erfahrungen zurückzugreifen, als ständig das nachzuplappern was hier und da zu lesen oder zu sehen ist. Papier und Pixel sind geduldig.

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aber meinst Du nicht, dass es genügend Jugendliche gibt, die auch wissen was sie tun (bzw. nicht tun)?

 

Ich weiß, dass genügend gibt, die nicht wissen was sie tun, bzw. denen es egal ist. Dazu brauche ich nur auf Facebook zu gehen und mir die Seiten der Jugendlichen angucken, die bei uns reiten uns sich mit unserer FB-Seite angefreundet haben. Deren Leben (und das ihrer Freunde) ist ein offenes Buch.

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  • 7 years later...

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