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Fuji X-A1 neues Gehäuse?


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  • 2 weeks later...
Entspricht doch ziemlich genau den Rumors, die schon seit einiger Zeit durchs Netz wabern. Wenn der Preis interessant wird, könnte das eine interessante Zweitkamera werden - evt. mit dem 27/2.8 als echte Jackentaschenkamera.

 

Das ist die X100 die ich nie gekauft habe weil sie nur eine Festbrennweite hat.

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In der Tat kein Sucher. Interessanter Weise nutze ich bei der X-E1 das Display immer öfter.

Mich reizt auch das Klappdisplay.....:D

 

Ja, bei AF und wenn die Sonne nicht draufscheint ist das schon praktisch (wenn man gerne seine Kamera 50cm vor dem Körper trägt ;))

Wenn schon Display, dann aber "Klapp"

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Die kleine X-A1 könnte bei dem Preis und zusammen mit dem 27-Pancake schon eine interessante Kamera für die Jackentasche werden. Muss man sich echt mal angucken.

 

Interessant finde ich, dass Fuji bei dieser Kamera den gleichen Sensor einsetzt wie bei den bisherigen X'en, aber diesmal einen konventionellen Bayer-Filter davor setzt. Hat jemand eine Idee, wieso Fuji diesen Weg gewählt hat? Sind die Sensoren preiswerter, weil sie inkl. Filter von Sony geliefert werden? Ich kann mir sonst keinen Reim darauf machen. :confused:

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Interessant finde ich, dass Fuji bei dieser Kamera den gleichen Sensor einsetzt wie bei den bisherigen X'en, aber diesmal einen konventionellen Bayer-Filter davor setzt. Hat jemand eine Idee, wieso Fuji diesen Weg gewählt hat? Sind die Sensoren preiswerter, weil sie inkl. Filter von Sony geliefert werden? Ich kann mir sonst keinen Reim darauf machen. :confused:

Na klar sind die Sensoren preisgünstiger. Fuji kauft hier die Standardausführung, wie sie auch viele andere Kamerahersteller von Sony beziehen, und diese Ausführung ist zwangsläufig billiger zu haben als die Sonderanfertigung, die Fuji in viel kleinerer Stückzahl in die übrigen Gehäuse einbaut. Dennoch bleibt es natürlich wichtig, dass Fuji mit Modellen wie der X-M1 für Stückzahlen bei X-Trans-Sensoren sorgt, denn damit verbilligen sich die Sensoren für alle X-Trans-Modelle.

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Hier läuft Fuji aber Gefahr mit der "billigen" A den Tod der M herbei zu rufen. Das Konzept der preiswerten X Trans geht dann nicht auf.

 

Ja, die Gefahr sehe ich auch. Ich hätte es für sinnvoller gehalten, die X-M1 preiswerter zu machen und auf die X-A1 zu verzichten.

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Die Geschäftspolitik der japanischen Hersteller muss man nicht verstehen, und selbstverständlich ist Fuji etwa in Deutschland nicht gerade überglücklich, wenn unabhängige Leute wie ich die X-A1 im Endeffekt nicht weniger toll finden als die X-M1, oder sie gar für die insgesamt bessere Alternative unter Preisleistungsgesichtspunkten halten.

 

Dass der X-Trans-Sensor teurer ist, hat Fuji mir bestätigt, ich weiß aber nicht, ob das wirklich nur an höheren Montagekosten für das andere CFA liegt (ich bezweifle das aus dem Bauch und der Erfahrung heraus eher) oder einfach daran, dass Fuji die sicherlich nicht unerheblichen Entwicklungskosten für das X-Trans-Demosaicing auf jeden produzierten X-Trans Sensor umlegt und hier einfach eine Jahresverkaufsprognose (= Stückzahl) heranzieht, über die diese Kosten abgeschrieben werden. Bei Bayer fällt dieser Kostenblock naturgemäß nicht an. Sicherlich spielt auch das Marketing eine Rolle, die X-M1 spricht andere Zielgruppen an und wird gezielt über den Fachhandel vertrieben, deshalb startet am 20. September ja offenbar auch die große X-M1 Roadshow mit Workshops für interessierte Kunden in Deutschland, Österreich und den Niederlanden. Infos und Termine hier: X-M1 Roadshow | Fujifilm Deutschland Ich überlege, vielleicht bei einem der beiden Nürnberg-Termine mitzumachen.

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... oder einfach daran, dass Fuji die sicherlich nicht unerheblichen Entwicklungskosten für das X-Trans-Demosaicing auf jeden produzierten X-Trans Sensor umlegt und hier einfach eine Jahresverkaufsprognose (= Stückzahl) heranzieht, über die diese Kosten abgeschrieben werden. Bei Bayer fällt dieser Kostenblock naturgemäß nicht an.

 

Aber das ergibt doch keinen Sinn, da die Entwicklungskosten für X-Trans die gleichen bleiben, egal ob in der X-A1 ein anderer Sensor steckt oder nicht. Vielmehr würde man doch doch mehr Verkäufe der X-Trans-Sensoren die Entwicklungskosten pro Sensor kleiner machen und könnte dann die Kameras mit X-Trans preiswerter anbieten. Aber Marketing- und auch Finanzleute denke da ja oft ganz anders und für Normalsterbliche wenig nachvollziehbar.

 

Ich frage mich, ob die Wahl des Bayersensors in der X-A1 nicht eher der Abschied von X-Trans einleutet, da ja nach anscheinend die BQ zwischen X-M1 und X-A1 nicht groß unterschiedlich ist und man größere Käuferkreise sicher eher über sinnvolle Features und den Preis gewinnt, denn über einen teureren Sensor, der kaum Vorteile bietet.

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Abschied von X-Trans gibt es vielleicht, wenn der organische Sensor kommt, aber vermutlich wird das dann ein organischer X-Trans-Sensor. :) We'll see.

 

Natürlich ergibt das einen Sinn. Wenn ich zB 10 Millionen Euro in die Entwicklung eines CFAs stecke und diese Investition in 5 Jahren über entsprechende Verkäufe reinholen möchte, dann mache ich eine Plan, welchen Teil der Kosten ich pro Verkaufsjahr der Technologie zurückholen will. Sagen wir mal 2 Million im ersten Jahr, also 1/5 der Gesamtsumme. Wenn ich im ersten Jahr nun eine Sales Prognose für 100.000 X-Trans Kameras Sensor habe, muss ich also pro Kamera 20 Euro allein für mein R&D Investment aufschlagen, hinzu kommen dann noch die höheren Herstellungskosten beim Sensorbauer wegen "Sonderwunsch". 20-30 Euro machen sehr viel aus, denn da kommen dann noch die ganzen Zinsen, Steuern, Zölle und mehrfache Gewinnaufschläge beim Vertriebsweg drauf. Bis so eine Kamera dann beim Kunden steht, ist das ein stolzer Mehrpreis. Eine Quersubventionierung, indem man X-Trans-Kameras billiger und Bayer-Kameras teurer macht, ist offenbar nicht geplant, man möchte ja gerade vermeiden, dass die Kunden X-Trans nicht mehr als Vorteil wahrnehmen, den man sich was kosten lassen soll.

 

Allein schon wegen der R&D Investition wird sich Fuji kaum mal eben vom X-Trans verabschieden, damit wäre die Investition ja eine Fehlinvestition, es würden Köpfe rollen. Nein, das wird nun über die geplante Laufzeit durchgezogen, um am Ende die Verluste möglichst gering zu halten, mit einem Gewinn rechnet in dieser Brache ohnehin fast keiner.

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