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Belichtungsmessung X-E1


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Das sind die Umsteiger von den Canon einser Modellen auf Fuji X... die sich jahrelang daran gewöhnt haben das es so etwas wirklich gibt.

Wenn alle Benutzer von den viel zu großen und schweren "Profi-Kameras" zu den schön kleinen und leichten spiegellosen Systemkameras gewechselt haben, die Entwicklungsingeneure dann auch noch,

dann wird es so etwas auch in den spiegellosen Systemkameras geben. Bis dahin ist bei denen Dornröschenschlaf angesagt.

 

Das mitnehmen der Spotmessung auf das aktive Fokusfeld, man muss damit nur umzugehen wissen um es sinnvoll einzusetzen. Genauso wie der korrekte Umgang mit einem Spot-Handbelichtungsmesser, mit Lichtmessung, Objektmessung...

Die Hauptsache ist das man für sich einen sicheren Weg findet an richtig belichtete Aufnahmen zu kommen. Der Weg dorthin ist nur Mittel zum Zweck und jedem selbst überlassen.

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Das sind die Umsteiger von den Canon einser Modellen auf Fuji X... die sich jahrelang daran gewöhnt haben das es so etwas wirklich gibt.

Das gibt es woanders sogar deutlich unter den "einser Modellen". Ja, Hersteller, die ihre Einsteigermodelle per Firmware nicht bis zur Unbrauchbarkeit verstümmeln, gibt es wirklich.

Wird nur eben nicht von mir genutzt weil ich den Reflektionsgrad im AF-Target eher selten gut einschätzen kann und mir für die AE-Messung lieber andere Referenzen suche. Deswegen staune ich immer wie viele das scheinbar beherrschen. Aber wir haben das Thema ja schon mal durchgekaut, insofern gönne ich denen das. Nützt ihnen nur im X-System derzeit nix :P.

 

mfg tc

Edited by tabbycat
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Und woran seh ich, wo genau die Mitte und wie groß der Messbereich in der Mitte ist?

Ich seh da nur die Fokusfeldanzeige auf dem Display.

Oder bin i blind?

 

Und genau dieses Messfeld in seiner kleinsten Größe entspricht dem Messbereich. Miss doch mal in einem dunklen Zimmer bspw. dein eingeschaltetes Smartphone an und wechsle vom hell strahlenden Display nach außen ins Dunkle. Sobald du die dunkle Kante das Smartphones/Displays erreichst, ändert sich die Belichtungszeit. Oder nimm dir ein Schachtbrett; irgendein Motiv mit starkem Kontrast. Sobald der AF-Rahmen auch nur leicht vom Dunklen ins Helle oder vom Hellen ins Dunkle bewegt wird, ändern sich die Belichtungswerte. Nachfolgend mal eine Grafik, in welcher du das versinnbildlichen kannst, was ich eben erklärte.

 

Ich probierte diese Spotmessung zwar zu Testzwecken aus, praktisch nutze ich sie an der X-E1 nicht, da mir ja gerade der Sucher und das LCD bereits anzeigen, wie das Bild belichtet wird. Ein enormer Vorteil gegenüber den Prismensuchern.

 

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Edited by X–E1
Grafik ergänzt
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Ich verstehe ja, was du sagst.

NUR: weiter oben wurde behauptet, dass das Spotmessfeld NICHT ans AF-Messfeld gekoppelt ist,

sondern dass bei Spot immer in der Bildmitte gemessen wird.

 

Deshalb meine Frage:

Wenn das so ist und ich z.B. das AF-Messfeld woandershin im Bild verschoben habe,

und sich daher in der Bildmitte gar kein Messfeld mehr befindet,

woher weiß ich dann noch, wo genau das Spot-Messfeld liegt und wie groß es ist?

Edited by Futsch2
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Wenn das so ist und ich z.B. das AF-Messfeld woandershin im Bild verschoben habe,

und sich daher in der Bildmitte gar kein Messfeld mehr befindet,

woher weiß ich dann noch, wo genau das Spot-Messfeld liegt und wie groß es ist?

Die Größe des AE-Spotmessfeldes ist doch bei vielen Kameras nicht direkt ablesbar. Da hilft Erfahrung und obige Information (danke dafür).

Und die Mitte ist in der Mitte. Als Hilfestellung kann man (falls gewünscht) das Raster einblenden.

 

mfg tc

Edited by tabbycat
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Ich verstehe ja, was du sagst.

 

Wirklich? :cool:

 

NUR: weiter oben wurde behauptet, dass das Spotmessfeld NICHT ans AF-Messfeld gekoppelt ist,

sondern dass bei Spot immer in der Bildmitte gemessen wird.

 

Möchte man genau die Größe und die Position des Spotmessfeldes vor Augen haben, muss man das AF-Messfeld zentrieren und auf geringste Größe einstellen. Das ist nach meinem Empfinden absolut sinnvoll, schließlich möchte man ja wissen, wo und was man misst.

 

Deshalb meine Frage:

Wenn das so ist und ich z.B. das AF-Messfeld woandershin im Bild verschoben habe,

und sich daher in der Bildmitte gar kein Messfeld mehr befindet,

woher weiß ich dann noch, wo genau das Spot-Messfeld liegt und wie groß es ist?

 

Na dann verschieb doch das Feld nicht, sondern gleich die Kamera mit zentriertem AF-Feld.

 

Mach es doch bitte mal folgendermaßen (das ist sicherlich schon bekannt, ich führe es dennoch separat auf):

 

1.) Kamera vorderseitig auf AF-S stellen

2.) rückseitig links unten den AF-Button drücken

3.) mittels Rädchen (neben dem Sucher) das AF-Messfeld auf kleinste Größe stellen (Rädchen in Drehrichtung links)

4.) AE-Button drücken, mittels Wippschalter betätigen, bis die Einstellung auf Spotmessung steht

5.) Spotmessung ist nun aktiv und das AF-Messfeld auf kleinste Größe und zentriert.

 

Das Messfeld für Spotmessung befindet sich jetzt an exakt der Stelle, an welcher auch der zentrierte, kleinste AF-Rahmen liegt. So, jetzt kannst du doch problemlos mittels dieses kleinen Messfeldes den für dich bildwichtigen Teil anmessen. Meine obige Grafik sollte dir nur verdeutlichen, wie sich die Belichtungswerte ändern, sofern man die Kamera in die jeweilig hellen oder dunklen Bildbereiche schwenkt/bewegt.

 

Bild 1:

 

Wunschbild, bildwichtiges Motiv oben rechts. Die Belichtungszeit beträgt z.B. 1/100 Sekunde. Das Hauptmotiv (blau) wird in diesem Falle gnadenlos unterbelichtet:

 

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Bild 2:

 

Also dann wie im 2. Bild die Kamera einfach so schwenken und bewegen, dass sich das zentrierte AF-Messfeld exakt im blauen Motiv des Bildes befindet. Die Verschlusszeit wird plötzlich zu 1/500 Sekunde. Scharfstellen, den Belichtungwert mittels AE-Lock speichern und dann wieder zum Hauptmotiv zurückschwenken, auslösen und über exakt belichtetes Hauptmotiv freuen.

 

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Na dann verschieb doch das Feld nicht' date=' sondern gleich die Kamera mit zentriertem AF-Feld.

[/quote']

 

Ich finde es halt unpraktisch, erst das Messfeld in die Mitte zu legen, um zu wissen, wo genau die Spotmessung misst.

Dann den Wert zu speichern. Und danach das Feld dahin zu legen, wo es als AF-Messfeld tätig werden soll.

(Wenn man allerdings sowieso alles nur über das Mittelfeld misst, und dann rekomponiert, spielt mein Problem natürlich keine Rolle.)

 

Aber wahrscheinlich bin ich einfach von meiner Nikon DSLR zu verwöhnt.

Da ist das Spot-Messfeld an das AF-Messfeld gekoppelt.

Ich lege es gleich dahin, wo es (in Bezug auf die Schärfe) entsprechend der Bildkomposition liegen soll

und verschwenke dann das Feld nur kurz dahin, wo ich den Spotwert messe (und speichere)

und dann zurück zur Anfangskadrierung.

 

Geht meiner Meinung nach (vor allem bei Benutzung von AF-ON auf der Kamera Rückseite) einfach schneller,

und die Gefahr, dass die Schärfe aufgrund der Rekomposition nicht mehr genau passt, ist geringer.

Edited by Futsch2
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Ich finde es halt unpraktisch, erst das Messfeld in die Mitte zu legen, um zu wissen, wo genau die Spotmessung misst.

Dann den Wert zu speichern. Und danach das Feld dahin zu legen, wo es als AF-Messfeld tätig werden soll.

(Wenn man allerdings sowieso alles nur über das Mittelfeld misst, und dann rekomponiert, spielt mein Problem natürlich keine Rolle.)

 

Na ja, du wolltest in Erfahrung bringen, wie groß das Messfeld für die Spotmessung ist und wo es sich nun konkret befindet, um einen sog. Blindflug zu vermeiden. Diese Möglichkeit bietet Fuji. Ich wollte sie dir nur aufzeigen.

 

Aber wahrscheinlich bin ich einfach von meiner Nikon DSLR zu verwöhnt.

Da ist das Spot-Messfeld an das AF-Messfeld gekoppelt.

 

Das wird wohl so sein. Zur Info, ich habe/hatte auch nur Nikons. Ich komme mit der, ich nenne sie mal salopp „Schwenkmethode“, schon seit langer Zeit zurecht, nutzte diesen Komfort bei Nikon gar nicht. Ich habe es eben anders kennengelernt und mich daran gewöhnt.

 

Ich lege es gleich dahin, wo es (in Bezug auf die Schärfe) entsprechend der Bildkomposition liegen soll

und verschwenke dann das Feld nur kurz dahin, wo ich den Spotwert messe (und speichere)

und dann zurück zur Anfangskadrierung.

 

Sehr, sehr gut, wenn die Kamera dies erlaubt/ermöglicht.

 

Geht meiner Meinung nach (vor allem bei Benutzung von AF-ON auf der Kamera Rückseite) einfach schneller,

und die Gefahr, dass die Schärfe aufgrund der Rekomposition nicht mehr genau passt, ist geringer.

 

Wegen der Schnelligkeit hast du möglicherweise Recht. Der Schärfebereich, na ja, diesbzgl. kann ich dich etwas beruhigen. Mit einem 1,4/50mm hat das Bild (Person, Poträt in 3m Abstand) selbst bei Offenblende einen Schärfentiefebereich von ca. 25cm (am APS-C-Sensor, von 2,88m-3,13m). Im Makrobereich würde es mich gar nicht stören, da blendet man ohnehin kräftig ab und fokussiert vorzugsweise manuell und das ist mit der X-E1 wirklich großartig gelöst (Lupe u. Focus Peaking).

 

Was meiner Ansicht nach die Spotmessung fast unnötig erscheinen lässt, ist die Anzeige im Sucher/Display, welche ja je nach eingestellter Belichtungszeit/Blende beim halben Durchdrücken das später vorhandene Bild bereits im Vorfeld abbildet. Nie hatte ich vorher einen solchen Komfort. Erst der Blick aufs Display hatte mir bei den Nikons gezeigt, ob die Belichtung tatsächlich stimmt oder ob etwas völlig daneben lag.

 

Eins steht jedenfalls fest, es bleibt uns ja nur das, was uns der Hersteller an Hard- und Software zur Verfügung stellt. Und davon stellt mir Fuji mit der X-E1 wirklich viel Sinnvolles zur Verfügung. Umstellungen sind leider systembedingt vorhanden. Wer weiß schon, was Nutzer, welche von Systemkameras auf DSLRs wechseln, zu bemängeln haben. Möglicherweise werden sie fluchen, was doch da alles fehlt und in ihren Augen völlig unlogisch ist. :cool:

 

Also versuche ich mit dem Gegebenen zu leben, mich damit zu arrangieren. Abschließend hoffe ich, dass dir diese für dich umständliche Lösung dennoch hilft, die Spotmessung gezielt einzusetzen - wenn auch nicht so komfortabel, wie du es bisher kennengelernt hast.

 

Also, schöne Motive und viele Grüße.

Edited by X–E1
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Wegen der Schnelligkeit hast du möglicherweise Recht. Der Schärfebereich, na ja, diesbzgl. kann ich dich etwas beruhigen. Mit einem 1,4/50mm hat das Bild (Person, Poträt in 3m Abstand) selbst bei Offenblende einen Schärfentiefebereich von ca. 25cm (am APS-C-Sensor, von 2,88m-3,13m).

Dann muss ich dich leider etwas beunruhigen. Der Schärfebereich ist kein fixer Wert, er entsteht ja aus der hinnehmbaren Defokusunschärfe. Bei 25cm DOF wäre das ein satter Zerstreuungskreis von 25µm auf dem Bildsensor, also über 5*5 Pixel der X-E1 groß. Für viele ganz und gar nicht mehr "hinnehmbar". Unabhängig von der reinen Schärfentiefe muss man auch noch berücksichtigen, dass man bei sichtbaren Schärfeverläufen sehr gut mitbekommt wo die eigentlich ideale Fokusebene ist und oft sieht das dann auch sehr schnell mal "daneben" aus.

Was ich damit sagen will: Ein Workflow, der das Verschwenken nach AF erzwingt, ist demnach für viele nicht akzeptabel und auch nicht notwendig. Die AE mEssung kann man ja ungestraft verschwenken und das kleine AF-Messfeld ist eh nicht immer angebracht. Man kann die Spotmessung also problemlos wie bisher gezielt einsetzen, die "umständliche Lösung" ist komplett verzichtbar.

 

mfg tc

Edited by tabbycat
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Dann muss ich dich leider etwas beunruhigen. Der Schärfebereich ist kein fixer Wert, er entsteht ja aus der hinnehmbaren Defokusunschärfe. Bei 25cm DOF wäre das ein satter Zerstreuungskreis von 25µm auf dem Bildsensor, also über 5*5 Pixel der X-E1 groß. Für viele ganz und gar nicht mehr "hinnehmbar". Unabhängig von der reinen Schärfentiefe muss man auch noch berücksichtigen, dass man bei sichtbaren Schärfeverläufen sehr gut mitbekommt wo die eigentlich ideale Fokusebene ist und oft sieht das dann auch sehr schnell mal "daneben" aus.

 

Mir ist die Praxisnähe etwas lieber, zumal die Ausgabeformate (Plakat, 15x10cm usw.) theoretisch auch noch entscheidend sind/wären. Ich habe dir mal fix 2 Bilder angefertigt. Mangels 1,4er (habe nur ein 1,8/50 und ein 2,8/17-55mm) habe ich das Standardzoom bei 50mm verwendet, eine Gegenstandsweite von 2m genommen, um den Schärfentiefebereich eines 1,4ers bei 3m Abstand annähernd zu simulieren. In meinem Falle sind es sogar ca. 3cm weniger Schärfentiefe, wenn man es ganz genau nimmt. Okay.

 

- Gegenstandsweite 2m (lt. Schärfentieferechner am DX-Format), nur knappe 22cm Schärfentiefe

- Blende 2,8 bei 50mm Brennweite

- Bild 1 mit außenliegendem AF-Feld fokussiert, vor dem Auslösen Schärfe gespeichert

- Kamera so geschwenkt, dass sie den Leim mittig im Sucher hat

 

Nach dem Betrachten der Bilder ist kurioserweise Bild 1 (Leimflasche außen und auch auf diese fokussiert) im direkten Vergleich unschärfer, dies begründe ich mal mit der Randunschärfe des Zooms. Normalerweise müsste ja die Leimflasche nach dem Zurückschwenken (also Bild 2) unschärfer sein (100%-Bilder zum Anklicken weiter unten). Ist sie aber nicht. Kann sie auch nicht, bei ca. 22cm Schärfentiefe. Bei Porträtaufnahmen wird man – sofern nicht anders gewünscht – auf die Augen scharfstellen. Diese werden und können auch nicht unscharf durchs Schwenken abgebildet werden. Möglich wäre dies nur, wenn man die Gegenstandsweite verändert. Oder das Model Mike Krüger heißt.

 

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Übersicht

 

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Für Vollbild bitte anklicken

 

Vollbild - Fokussierung auf Motiv (rand) ca. 4MB

 

Vollbild - unveränderte Scharfstellung, nur geschwenkt, ca. 4,3MB

 

 

Was ich damit sagen will: Ein Workflow, der das Verschwenken nach AF erzwingt, ist demnach für viele nicht akzeptabel und auch nicht notwendig.

 

Sehe ich genau so, absolut richtig, nur wollte User „Futsch2“ es eben genau wissen (wo ist das Feld, wie groß ist es, kann man es verschieben usw.)

 

Die AE mEssung kann man ja ungestraft verschwenken und das kleine AF-Messfeld ist eh nicht immer angebracht. Man kann die Spotmessung also problemlos wie bisher gezielt einsetzen, die "umständliche Lösung" ist komplett verzichtbar.

 

mfg tc

 

Jetzt musst du mir bitte behilflich sein, was du damit meinst. Ich verstehe es so, will jemand eine spezielle Motivpartie messen, schätzt er in etwa ab, wo sich das Spotmessfeld befindet und speichert es mit AE-Lock? Hm, das ginge in meinem Falle gar nicht, da ich manuell fokussiere und den AE-Button für One-Touch-AF nutze. Aber vielleicht verstehe ich dich auch miss.

 

Ergänzung:

 

Ich setzte mal voraus, dass mir hier keiner eine Manipulation in PS vorwirft. Bei Gericht würde ich sagen: „Fr. Vorsitzende, ich erkläre an Eides satt…“ :o

Edited by X–E1
Ergänzung
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Mir ist die Praxisnähe etwas lieber, zumal die Ausgabeformate (Plakat, 15x10cm usw.) theoretisch auch noch entscheidend sind/wären. Ich habe dir mal fix 2 Bilder angefertigt. Mangels 1,4er (habe nur ein 1,8/50 und ein 2,8/17-55mm) habe ich das Standardzoom bei 50mm verwendet, eine Gegenstandsweite von 2m genommen, um den Schärfentiefebereich eines 1,4ers bei 3m Abstand annähernd zu simulieren.

Meine Zweifel bezogen sich auf den von dir angegebenen DOF beziehungsweise die nicht hinterfragten Bedingungen zu dieser Angabe. Da diese Defokusunschärfe von 25µm beim Verschwenken mit 50mm und dieser Gegenstandsweite gar nicht erreicht wird erübrigt sich dieses Beispiel auch irgendwie.

 

- Gegenstandsweite 2m (lt. Schärfentieferechner am DX-Format), nur knappe 22cm Schärfentiefe

Wirf diesen DOOF Rechner endlich auf den Müll...

 

Kann sie auch nicht, bei ca. 22cm Schärfentiefe.

Wie jetzt, immer noch nicht weggeworfen?

 

Jetzt musst du mir bitte behilflich sein, was du damit meinst. Ich verstehe es so, will jemand eine spezielle Motivpartie messen, schätzt er in etwa ab, wo sich das Spotmessfeld befindet und speichert es mit AE-Lock?

Wo sich das Feld befindet ist doch kein Geheimnis: In der Mitte. Da brauch ich nix zu schätzen, Gitter einblenden reicht zur Not falls du einen zuviel über den Durst gebechert hast.

 

mfg tc

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Die Anzeige der Messfeldgröße erfolgt ja eher informationshalber. Wenn man sie einmal verinnerlicht hat, ist sie in der fotografischen Praxis kaum relevant, denn da misst man einfach in der Mitte des Sucherbildes – wie man das findet, hat tc oben beschrieben – das gewünschte Motivdetail an.

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Meine Zweifel bezogen sich auf den von dir angegebenen DOF beziehungsweise die nicht hinterfragten Bedingungen zu dieser Angabe. Da diese Defokusunschärfe von 25µm beim Verschwenken mit 50mm und dieser Gegenstandsweite gar nicht erreicht wird erübrigt sich dieses Beispiel auch irgendwie.

 

Schreiben wir da aneinander vorbei? Ich bin gern bereit, Neues zu erlernen, Erlerntes auch wieder zu vergessen. Aber beim von mir oben angeführten Beispiel für Futsch2 mit dem 1,4er und 50mm Brennweite bei der geringen Gegenstandsweite von 3m wäre es deiner Aussage nach nicht hinnehmbar („…Bei 25cm DOF wäre das ein satter Zerstreuungskreis von 25µm auf dem Bildsensor, also über 5*5 Pixel der X-E1 groß. Für viele ganz und gar nicht mehr "hinnehmbar“.) Ein noch kürzere Gegenstandsweite von 2m (mein Beispiel mit dem Leim) erübrigt sich dann plötzlich.

 

Der Zerstreuungskreis ist für mich (zu etwa 90% Studio, niemals Offenblende, meist ƒ8-11) bis heute nur wichtig bzgl. des Betrachtungsabstandes und der damit wahrnehmbaren Schärfe/Unschärfe.

 

 

Wirf diesen DOOF Rechner endlich auf den Müll...

 

Ich keinen physischen Schärfentieferechner, ich nutze die – sofern mal wie heute benötigt – Onlinenagebote (Schärfentieferechner mit Zusatzfunktionen). Notfalls hat man ja die Schärfentiefebereich bestens in der X-E1 (fokussiere ohnehin nur manuell und da achte ich bisweilen auch mal auf die Werte, der Rest ist Erfahrung (Produktfotografie).

 

 

Wie jetzt, immer noch nicht weggeworfen?

 

Ja wie denn, wenn du dies in einem einzigen Beitrag forderst? Dafür musst du mir schon Zeit geben, das Retina aus’m Fenster zu feuern. ;)

 

 

Wo sich das Feld befindet ist doch kein Geheimnis: In der Mitte. Da brauch ich nix zu schätzen, Gitter einblenden reicht zur Not falls du einen zuviel über den Durst gebechert hast.

 

mfg tc

 

Das meinst du also. Na ja, User Futsch2 wollte es ja exakt und genau wissen, aber ich glaube, er liest hier schon seit gestern nicht mehr mit, oder? Fotografieren und Alkohol? Na, da schalte ich ich doch besser den optischen Stabilisator zu.

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Aber beim von mir oben angeführten Beispiel für Futsch2 mit dem 1,4er und 50mm Brennweite bei der geringen Gegenstandsweite von 3m wäre es deiner Aussage nach nicht hinnehmbar.

Mit "nicht hinnehmbar" war nicht der in deinem konkreten Beispiel durch Verschwenken verursachte Backfokus gemeint sondern, eigentlich ganz klar formuliert, die Defokusunschärfe am Rand der von dir postulierten Schärfenzone von 25cm bei 50/1,4 und 3m Abstand.

 

Der Zerstreuungskreis ist für mich (zu etwa 90% Studio, niemals Offenblende, meist ƒ8-11) bis heute nur wichtig bzgl. des Betrachtungsabstandes und der damit wahrnehmbaren Schärfe/Unschärfe.

Das ist schade. Aber es erklärt natürlich einiges...

 

Notfalls hat man ja die Schärfentiefebereich bestens in der X-E1 ...

Der verwendet aber auch keine 25µm, eher so knapp 5µm.

 

Ich keinen physischen Schärfentieferechner, ich nutze die – sofern mal wie heute benötigt – Onlinenagebote

[...]

Dafür musst du mir schon Zeit geben, das Retina aus’m Fenster zu feuern. ;)

Virtueller Papierkorb reicht.

 

Fotografieren und Alkohol?

Ja was weiß ich denn wieso du die Mitte des Suchers nicht finden kannst ;).

 

mfg tc

Edited by tabbycat
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Die Anzeige der Messfeldgröße erfolgt ja eher informationshalber. Wenn man sie einmal verinnerlicht hat, ist sie in der fotografischen Praxis kaum relevant, denn da misst man einfach in der Mitte des Sucherbildes – wie man das findet, hat tc oben beschrieben – das gewünschte Motivdetail an.

 

Grundsätzlich (heißt: für die meisten Situationen) geb ich dir recht.

Allerdings hatte ich (mit der Fullframe Nikon) schon öfter Situationen,

(vor allem bei Bühnenfotografie, aber auch spezielle Situationen (Hochzeit/Party: zwischen Kerzenlichtern durch, Gegenlichtsituationen u.ä)

wo der Bereich, den ich mit Spot ausmessen wollte, so eng/schmal/knapp war,

dass mir die Anzeige des kleinen Messfeldes da schon sehr geholfen hat.

Edited by Futsch2
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Künftige Kameras bieten am besten einfach echtes WYSIWYG im EVF.

 

Sofern sie einen EVF haben, der auch ansonsten mit einem optischen halbwegs mithalten kann.

Aber bei den X Fujis wär ich schon froh, wenn das mal einheitlich auf dem Rück-Display so funktionieren würde.

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OVF ist jedenfalls nie WYSIWYG und hat auch keinen Nutzen beim hier besprochenen Thema Belichtungsmessung.

 

Schon klar. Ich wollte damit auch nur sagen, dass ich angesichts der bisherigen Qualität der EVF immer einen OVF bevorzugen würde

und mir daher WYSIWYG auch eher für das Rück-Display wünschen würde.

Aber wir reden hier eh von Zukunftsmusik ohne zu wissen, ob Fuji echtes WYSIWYG überhaupt in der Planung hat.

 

(Ich wär ja schon dankbar, wenn die minimum Shutter Speed bei ISO Auto endlich mal nachgeliefert würde.

Aber davon ist anscheinend keine Rede mehr.)

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