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uyuni

Bodensatz der Geschichte

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Westfall-Wanderweg (bei Monschau)

Alle Aufnahmen mit X 100 S

 

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Danke @Ruinmacher für diese Bilder! Schön zu anzusehen, wie die Natur sich alles wieder zurückholt.
Das erinnert mich daran, daß es im Osten ein Äquivalent gibt: die Festungsfront Order-Warthe-Bogen ( Ostwall (Wikipedia) ) - ein System aus Bunkern, Panzersperren und Wasserbauwerken, welche die Ebenen 120km östlich Berlins unter Wasser setzen und damit unpassierbar machen konnten. Mitte der 30er Jahre aus Furcht vor Polen gebaut, hat es den Vormarsch der Roten Armee später praktisch nicht verzögert. Heute zum Teil verfallen und gesperrt (Ruinen zu Fledermaus-Schlafplätzen), gibt es einige besuchbare touristische Punkte mit Ausstellungen (wie in Pniewo und Boryszyn) sowie mit unterirdischen Führungen. 

Am Museum bei Pniewo

Unterirdische Anlagen der "Burschener Schleife" ( Boryszyn )

Freizeitbeschäftigung für die Kleinen : 'Schatzsuche' mit dem Minensuchgerät (Pniewo)

Brückensperre mit verbunkerter Stauanlage(?)

Alles X-T2, XF18-55

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Auf dem Gelände der Weser-Metall steht bis heute ein Denkmal, dass an die Belegschaftsangehörigen erinnert, die in den beiden Weltkriegen ihr Leben lassen mussten. Ich habe mir erzählen lassen, dass man bei den diversen Umbauten auf dem Gelände immer daran gedacht hat, es nötigenfalls an neuer Stelle zu positionieren damit es gut sichtbar bleibt. Kann mir nicht helfen - es lässt mich nicht unberührt, dass man sich dort so als "Familie" begreift und auf diese Art die Erinnerung an ehemalige Kollegen wachhalten will.

X-Pro 2, 23 mm F2 WR 

Edited by Peter Lienau
Rechtschreibung

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Von November 1933 bis Juli 1935 befand sich im Fort Oberer Kuhberg, Teil der frühen Bundesfestung Ulm (1842 - 1859), ein Konzentrationslager des Landes Württemberg.

https://www.dzok-ulm.de

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Das ist ein Mahnmal auf dem Synagogenplatz in Ludwigsburg. Die Gedenkkoffer sollen an die deportierten Ludwigsburger Juden erinnern, die in Konzentrationslagern ermordet wurden. An diesem Platz stand früher das Gotteshaus der Jüdischen Gemeinde Ludwigsburg, bis es am 10 November 1938 von SA-Angehörigen angezündet wurde und bis auf die Grundmauern niederbrannte. Angaben zum Künstler fand ich leider keine.

Edited by DeLuX

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vor 2 Stunden schrieb EchoKilo:

Wo und was ist das?

Edit: Die Erklärung habe ich jetzt nachträglich als Bildunterschrift eingefügt, wo es ja hingehört. 

Edited by DeLuX
Text verschoben

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Am 26.10.2019 um 20:12 schrieb Ruinmacher:

...

Westfall-Wanderweg (bei Monschau)

...

Der ehemalige Westwall (von den Allierten "Siegfried-Linie" genannt) ist immer noch präsent und an vielen Stellen offensichtlich. Die "Drachenzähne" (dreieckige Panzersperren aus Stahlbeton) ziehen sich über etliche Kilometer. Da sie sehr schwer zu entfernen sind, hat man sie meist so belassen und sind heute eine Schutzzone für Pflanzen und Tiere - immerhin. Mit etwas Fachliteratur finden sich auch weniger offensichtliche Bauwerke. Was heute wie ein Entwässerungsgraben aussieht, war z.B. ein "nasses Kampfwagenhindernis", wie es zur Bauzeit hies - also ein Graben, der zu tief und zu breit war, um von Panzern durchquert werden zu können. Auch eine Mauer einer steilen Pferdekoppel, die heute so aussieht, als wolle man damit den Hang abstützen, sollte die Befahrbeitkeit des Geländes unterbinden. An einer Bushaltestelle fand ich einen ca. 1,5 m hohen Betonbau, in dem heute Mülltonnen abgestellt werden. Ursprünglich war das ein Kampfstand für eine Panzerabwehrkanone.

Die Bilder dazu sind alle von Vor-Fuji-Zeiten entstanden, daher kann ich hier keine Bildbeispiele nennen. Wer aber historisch interessiert ist und die Region z.B. südlich von Köln bis Aachen in Reichweite hat, der kann - wenn wir alle wieder normale Ausflüge unternehmen können - auf interessante Spurensuche gehen. 

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Am Freitag bei uns auf der Straße gesehen. Schön dass jemand am Tag der Befreiung dort die Blumen und die Kerze niedergelegt hat.

Erinnerung by Fabian J., auf Flickr Edited by DD2CV6

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Klassizistische Gartenhäuschen von preußischen Beamten, die 1816 von Berlin nach Arnsberg geschickt worden waren, um dort eine Verwaltung aufzubauen. Bis 1803 war Arnsberg im Besitz des Fürstbischofs von Köln, der es hauptsächlich als Jagdrevier benutzte und sich sonst nicht groß kümmerte. Nach dem Reichsdeputationshauptschluss 1803 fiel es zuerst an Hessen ab 1816 an Preußen. Arnsberg war als "Sauerländisch Sibirien" verrufen und nicht beliebt. Um die Beamten für Arnsberg einzunehmen, wurden eine Evangelische Kirche und klassizistische Wohnhäuser im Stile von Schinkel gebaut. Und es wurden günstige Gartengrundstücke zum Kauf angeboten, auf denen die Eigentümer Gartenhäuser errichteten. Eines davon bekam eine barocke Fassade, die aber schon bald schief wurde. 

 

Die Häuser wurden für gesellschaftliche Ereignisse anfangs zum Beispiel für  Empfänge nach dem Kirchgang benutzt, später auch als Vorratskeller oder als Wohnung für den Gärtner.

1983 wurden die Häuser unter Denkmalschutz gestellt und restauriert.

 

 

 

Edited by harlud
Satzstellung

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Emden Ostfriesland 2020 - am Rande des Friedhofs der "Großen Kirche", heute Johannes a Lasco Bibliothek

Grab von William Big Charger (anglophoner - nicht indigener Name), einem in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in North Dakota geborenen Indianers vom Stamme der Lakota Sioux, der 1932 im Alter von 60 Jahren am Krankenhaus in Emden an Lungenentzündung starb, während der Zirkus Sarrasani, für den er und seine Truppe arbeitete, bereits weiter nach Groningen in den Niederlanden gereist war.

Der seinerzeitige Zirkusdirektor veranlasste nach der Todesnachricht die unverzügliche Rückreise des gesamten Ensembles nach Emden. Bürgermeister, katholischer Geistlicher und Zirkusvorstand hielten Ansprachen anlässlich der Beisetzung. Die norddeutsche Seehafenstadt erlebte eines der spektakulärsten Ereignisse der damaligen Zeit; Tausende partizipierten u.a. durch die Teilnahme am Trauerzug oder mit US-Flaggen aus den Fenstern..

Edited by uyuni

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Am 10.5.2020 um 17:34 schrieb DD2CV6:

Am Freitag bei uns auf der Straße gesehen. Schön dass jemand am Tag der Befreiung dort die Blumen und die Kerze niedergelegt hat.

Erinnerung by Fabian J., auf Flickr

Da ist scheinbar jemand über den Stein gestolpert und hat sich erinnert bzw. daran gedacht.... das finde ich gut, denn so bewahrt es uns Nachkommen womöglich vor den gleichen Fehlern.

 

 

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Dachau:

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