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Bodensatz der Geschichte


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theresienstadt: an genau diesem platz mussten kinder spielen, damit sie für das berüchtigte machwerk "der führer schenkt den juden eine stadt" gefilmt werden konnten. nach den dreharbeiten wurden die kinder in auschwitz ermordet. nichteinmal der baum will richtung sonne wachsen. ein platz, der einem das herz zuschnürt

Edited by harz
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Dieses Bild ist aus Dresden, im Oktober 2012 entstanden. Auf einem meiner vielen Besuche in dieser Stadt.   Besonders eindrucksvoll erinnere ich mich an meinen ersten Besuch in Dresden, im November 1990. Es war einfach nur deprimierend. Bei grau verhangendem Himmel fuhr das Taxi vom Flughafen über eine mehr schlecht als recht geflickte Kopfsteinpiste. Kein bisschen Farbe, alles nasses Grau in Grau. Am Rande der Straße die russischen Kasernen, wo das Kopfsteinpflaster in knietiefen Schlamm über

Am ehemaligen Westwall, von den Alliierten "Siegfried-Line" genannt. Ende 1944 bis März 1945 fanden hier einige der verlustreichsten Schlachten des zweiten Weltkriegs statt - zu einem Zeitpunkt, als es schon längst nichts mehr zu gewinnen gab: Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden! Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden!

Am Freitag bei uns auf der Straße gesehen. Schön dass jemand am Tag der Befreiung dort die Blumen und die Kerze niedergelegt hat. Hallo Gast! Du willst die Bilder sehen? Einfach registrieren oder anmelden!Erinnerung by Fabian J., auf Flickr

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auf Aufforderung des Administrators jetzt auch in Grossschreibung. Eine von mehr als einem Dutzend Tafeln im jüdischen Museum in Prag mit den Namen der ermordeten tschechischen Juden. Fotografiert mit Fuji X100V

Edited by harz
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So romantisch, Franzl ... Sisi.. bis der Würgreiz kommt. Die Kaiservilla in Bad Ischl ist der Geburtsort des ersten Weltkrieges. Hier wurde der Brief an die Völker geschrieben, der Schreibtisch an dem dies geschah ist zu besichtigen. Innen darf nicht fotografiert werden.

Edited by Spätauslöser
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  • 2 weeks later...

Eingraviert am Eingang zur Poterne 3 in Theresienstadt:  "S. ROSEN, WIEN G.W. 31.“ stammt von dem Wiener Samuel Rosen (18.10.1878 – 1944), der am 1. Oktober 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. Er war Mitglied der  Ghettowache. Am 28. Oktober 1944 wurde er mit dem letzten Transport nach Auschwitz deportiert und unmittelbar nach der Ankunft ermordet. Alles was von ihm blieb, ist seine Gravur im Sandstein.

Was mich besonders berührt: Er wohnte bis 1941 in Wien, Porzellangasse 20 im neunten Bezirk. Ich wohnte vor zehn Jahren im Haus Porzellangasse 19.

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vor 16 Stunden schrieb ing:

@harz, ich finde, Deine Serie hätte einen eigenen Thread verdient.

Danke, vielleicht kann der Mod. einen aufmachen und die Bilder dorthin verschieben. Wenn das Thema nicht zu schwer ist

 

falls der Moderator das hier liest...Bitte, danke!

Edited by harz
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Ich mache halt mal weiter: Schlafplatz für die Insassen, grob zusammengezimmerte Betten. In diese hier wurden 18 Personen gepfercht, dazu noch alle Habseligkeiten, die diese noch besassen.In einem Raum standen mehr als 15 solcher Betten. Wer nicht aufpasste, wurde bestohlen, besonders "gefragt" waren gute Schuhe, die oftmals über Leben und Tod entschieden, besonders im Winter.

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Am 27.7.2021 um 21:36 schrieb harz:

Danke, vielleicht kann der Mod. einen aufmachen und die Bilder dorthin verschieben. Wenn das Thema nicht zu schwer ist

 

falls der Moderator das hier liest...Bitte, danke!

Wenn Du den Moderator auf etwas aufmerksam machen willst, dann solltest Du ihn zumindest erwähnen. In etwa so: @FXF Admin . Andreas liest bestimmt nicht jeden Beitrag mit.

Am besten schreibst Du ihm eine Nachricht mit ein paar Einzelheiten, falls Du etwas Bestimmtes erreichen willst.

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vor 54 Minuten schrieb EchoKilo:

Am besten schreibst Du ihm eine Nachricht mit ein paar Einzelheiten, falls Du etwas Bestimmtes erreichen willst.

Gerne in paar kurzen Stichworten, wichtig wäre auch ein Titel.

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Am 28.7.2021 um 19:42 schrieb harz:

Ich mache halt mal weiter: Schlafplatz für die Insassen, grob zusammengezimmerte Betten. In diese hier wurden 18 Personen gepfercht, dazu noch alle Habseligkeiten, die diese noch besassen.In einem Raum standen mehr als 15 solcher Betten. Wer nicht aufpasste, wurde bestohlen, besonders "gefragt" waren gute Schuhe, die oftmals über Leben und Tod entschieden, besonders im Winter.

Deine Reihe ist sehr berührend. Ich persönlich kann mich schwer zwischen "gefällt mir" und "Danke" entscheiden. Eigentlich beides. "Gefällt mir" für die Art des fotografischen Einfangens und "Danke" für die Eindringlichkeit der Motive und das Du sie hier kommentiert einstellst.

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Danke euch allen für die Unterstützung. Einige Bilder hab ich noch. Hier eines, das zwar in Prag entstand, in der Alten Synagoge, 800 Jahre alt, aber unmittelbar mit meiner Reportage zu tun hat. Die Holzbänke im Inneren sind aus dem 15. Jahrhundert und zeigen das, was man heute wohl "Patina" nennt. Die Nazis verschonten die Synagoge, weil sie diese nach dem gewonnenen Krieg für ein "Museum der ausgestorbenen Rasse" verwenden wollten.

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...und hier der Schreibtischsessel von Anton Burger im Gestapo-Büro in Theresienstadt. Burger, der es dank seiner Unmenschlichkeit dort bis zum Lagerkommandanten brachte, lebte nach dem Krieg unerkannt in Essen, wo er als "Anton Bauer" 1991 starb. Man spürt die "bad vibes" wenn man dort steht. Und das schreibe ich, der sowas normalerweise für Hokuspokus hält.

Edited by harz
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Das Grab von Josef Koubek, einem Tschechen. Er geriet im Oktober 1944 in einer Prager Fabrik, die Waffen für die Wehrmacht herstellte, und wo er als Arbeiter für das "Reich" schuften musste, mit dem deutschen Vorarbeiter in Streit, wurde verhaftet und nach Theresienstadt deportiert. Dort starb er eine Woche nach Befreiung des Lagers und einen Tag nach Kriegsende an Typhus.

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Die berüchtigte Dresdner Kaserne in der Seitenansicht. Hinter jedem dieser Fenster wurden bis zu 40 Leute in Zimmer "einquartiert", die ursprünglich für jeweils sechs Soldaten ausgelegt waren. Im Winter gab es keine Heizung, im Sommer war es stickig heiß.

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vor 22 Stunden schrieb harz:

...und hier der Schreibtischsessel von Anton Burger im Gestapo-Büro in Theresienstadt. Burger, der es dank seiner Unmenschlichkeit dort bis zum Lagerkommandanten brachte, lebte nach dem Krieg unerkannt in Essen, wo er als "Anton Bauer" 1991 starb. Man spürt die "bad vibes" wenn man dort steht. Und das schreibe ich, der sowas normalerweise für Hokuspokus hält.

Ich möchte auch danken, dass du diese Bilder und Texte mit uns teilst.

Erschreckend für mich auch, das dieser Mensch zu einer Zeit in meiner Geburtsstadt lebte, in der ich heranwuchs.

 

Das habe ich für eine eigene Recherche im Netz als Anlass genommen und fand dieses:

https://taz.de/!1535219/

 

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