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Hier entfernen wir uns natürlich zunehmend vom Threadthema. 

Wenn du das 12er Touit hast (welches ja ausgesprochen gut sein soll), kannst du den Brennweitenbereich doch eigentlich abhaken. 

Als preiswerte Alternative ist das 2.0/12mm von Samyang m.E. ohne Konkurrenz (von den gleichen Linsen mit anderen Namen abgesehen). Verstecken muss es sich keineswegs (zumindest mein Exemplar), aber es mag die Sonne nicht so gerne (=flareanfälliger).

 

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Sorry für eventuell off topic.

das 12er Touit ist klasse und hat auch ein anderes Flair als die Fujinons.

Doch vielleicht gibt es auch ein richtig gutes Altglass von Zeiss in dieser Grösse? Und in 21 wäre auch schön.

Falls es hier von anderen Herstellern etwas geben sollte auch gerne per PM.

Das Pancolar MC 50 red ist auf dem Weg zu mir 😀

Ich hoffe der Kiwifotos Adapter für M42-Objektiv ist eine gute Wahl.

 

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Natürlich nicht. Altglas ist bis auf Beispiele wie das PEN-Halbformat für KB gerechnet und da waren 12mm meist utopisch, für Zeiss Jena (Ende dieser Ära 1989...) sowieso. 20mm gab es glaube ich von Carl Zeiss Jena, dürfte aber an APS-C mäßig spannend sein.

Ein fremdes, interessantes 12mm ist das winzige Cosina Voigtländer Ultra Wide Heliar 12/5.6 für M39.

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Hallo NeuMensch äh.. Oel2,

falls Du dich mal für Macro interessierst, ultimativ sind das Pancolar 1,8/50mm und 2,8/35mm mit Umkehrring und Balgen bzw. Zwischeringe und Einstellschnecke...
Die Schärfe ist gigantisch...
Schau mal bei:

https://www.fuji-x-forum.de/topic/19212-nahbereich-jeder-kann-mitmachen-thread/?page=4&tab=comments#comment-498729

und
https://www.fuji-x-forum.de/topic/26962-moin-aus-hessen/?tab=comments#comment-496453

 

Gruesse
Juergen
(der jetzt mit der XT2 und Altglas tanzt...)

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Inflationsbereinigt dürften das heute so um 230€ sein. Man darf aber nicht vergessen, dass die Produktionskosten in der DDR erheblich geringer waren als bei uns und obendrein die DDR Mark international quasi keine Kaufkraft hatte. 

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vor 5 Stunden schrieb Winkelsucher:

Inflationsbereinigt dürften das heute so um 230€ sein. Man darf aber nicht vergessen, dass die Produktionskosten in der DDR erheblich geringer waren als bei uns und obendrein die DDR Mark international quasi keine Kaufkraft hatte. 

da muss ich Dir etwas widersprechen: ein Facharbeiter mit vergleichbarer Qualifizierung liegt heute etwa bei >20Euro

Gruesse
Juergen

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Am 15.3.2019 um 23:10 schrieb MichaT2:

Klingt auf den ersten Blick günstig...

Durch den quasi willkürlichen Umrechnungskurs sagt der D-Mark-Preis wenig aus. Macht uns der Preis in Mark der DDR vielleicht schlauer? Seht selbst:

http://zeissikonveb.de/start/dokumente/preislisten.html

Der Preis für ein Biotar 58/2 von knapp 300 Mark vor 1960 dürfte für viele DDR-Bürger ein irrer Betrag gewesen sein, waren das doch selbst 1989 noch 3 Monatsmieten ihrer Wohnung. Das Pancolar mit 281 Mark bis 1990 ist auch recht üppig bei einem Standard-50er. Richtig heftig wird es bei den Prakticar-Objektiven von Ende der 80er (die Preise der Zooms!) und diversen langen Tele aus den Zeiss-Rechnungen. Gut sichtbar auch der Unterschied um teilweise Faktor 2 bis 3 zwischen Zeiss Jena und Meyer Görlitz (Pentacon).

Im Hinblick auf den Gebrauchtmarkt ist natürlich interessant, wie aus knapp 500 Mark für ein Biotar 75 heute in der Bucht immer wieder zwischen 600 und 1000 € werden können, beim nachfolgenden Pancolar 75 noch schlimmer.

bearbeitet von outofsightdd

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vor 20 Stunden schrieb JuergenT:

da muss ich Dir etwas widersprechen: ein Facharbeiter mit vergleichbarer Qualifizierung liegt heute etwa bei >20Euro

Gruesse
Juergen

Hallo Jürgen. Ich kann dir nicht ganz folgen. Wo genau siehst Du den einen Wiederspruch? Zu was?

Zu den >20 Euro Brutto kommen (aus Sicht der Produktionskosten) noch die Lohnnebenkosten, Kosten für den Arbeitsplatz, die Infrastruktur, Aus- und Weiterbildung, etc. 

In der DDR lag 1975 das Durchschnittsgehalt bei knapp 900 DDR Mark Brutto. Ein normaler Facharbeiter dürfte etwas darunter gelegen haben. Das ergibt bei einer 40h Woche so knapp 5 Mark die Stunde. Dank FDGB Sozialversicherung (20%, zur Hälfte AG/AN) waren, die Lohnnebenkosten deutlich unter heutigem Niveau. Die Steuern zahlt der AN allein. Das die Betriebe an vielen Stellen auf Verschleiß gefahren wurden und nichts bis wenig in den Erhalt investiert wurde, konnte man nicht nur in der Raffinerien von Bitterfeld sehen. 

P.S.: Das Wichtigste aber war ja, dass sie die Objektive im Westen für harte Devisen verkaufen konnten und nicht für das eigenen Spielgeld. Damit war eine Westmark deutlich "mehr wert" als die Handvoll DDR Mark für den Arbeiter im Kombinat.

vor 4 Stunden schrieb outofsightdd:

Durch den quasi willkürlichen Umrechnungskurs sagt der D-Mark-Preis wenig aus. Macht uns der Preis in Mark der DDR vielleicht schlauer? Seht selbst:

Der Preis für ein Biotar 58/2 von knapp 300 Mark vor 1960 dürfte für viele DDR-Bürger ein irrer Betrag gewesen sein, waren das doch selbst 1989 noch 3 Monatsmieten ihrer Wohnung. 

Die Dinge des täglichen Lebens wie Mieten oder Lebensmittel in einem sozialistischen Staat kann man nicht für Preisvergleich heranziehen. Die meisten hatten ziemlich gute Einkommen, gemessen an diesen Preisen. Die Entwicklung der Gehälter lag deutlich vor der realen Wirtschaftsleistung. Der Haken ist eher, dass sie auf ihrem Markt schlicht nicht kaufen konnten, das es sie gar nicht gab. 

bearbeitet von Winkelsucher

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vor 19 Stunden schrieb Winkelsucher:

Die meisten hatten ziemlich gute Einkommen, gemessen an diesen Preisen.

Wenn du das sagst. Ich finde einen halben Durchschnittsbruttomonatslohn für ein Zeiss-Objektiv ziemlich viel.

Worauf wir uns sicher einigen können, ist die schwierige Vergleichbarkeit durch die völlig unterschiedlichen Ansätze der 2 Wirtschaftssysteme.

Aber was mir als Zahlenspiel so in den Sinn kommt, wäre das: Heute liegt der Durchschnitt bei ~3000 € inkl. Teilzeitkräften (je nach Quelle mal mehr oder weniger), für weniger als den halben Bruttodurchschnittslohn bekommt man locker ein sehr gutes modernes 50/1.4 für Sony FE, bei dem viele die unverschämt hohen Preise nicht müde sind zu betonen. Fuji gibt's da regelrecht geschenkt, mit den vielen guten Festbrennweiten für dreistellige Beträge.

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>Hallo Jürgen. Ich kann dir nicht ganz folgen. Wo genau siehst Du den einen Wiederspruch? Zu was?

>Zu den >20 Euro Brutto kommen (aus Sicht der Produktionskosten) noch die Lohnnebenkosten, Kosten für den Arbeitsplatz, die Infrastruktur, Aus- und Weiterbildung, etc. 

 

ich wollte damit ausdrücken, dass Du den Einkaufspreis etwa verdreifachen kannst um einen realistischen Preis zu heute zu bekommen.
d.h. das Objektiv würde heute etwa 500 Euro kosten... somit sind die heutigen Objektivpreise gar nicht sooo weit weg...
Damals lagen die westlichen Objektive (in vergleichbarer Qualität) z.B. Zeiss Oberkochen, beim doppelten/dreifachen der "Ostobjektive" aus Jena.

Grüsse
Juergen

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vor 4 Stunden schrieb outofsightdd:

Wenn du das sagst. Ich finde einen halben Durchschnittsbruttomonatslohn für ein Zeiss-Objektiv ziemlich viel.

Das sag nicht ich, das sagt die Geschichte und die Statistik :)

Und das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Auf der AN Seite müsste man noch die Lebenshaltungskosten dazu rechnen. Die Hälfte eines durchschnittlichen Bruttolohns zu sparen wird einem AN von 2019 sicherlich nicht leichter fallen sich das zusammen zu sparen als dem DDR Facharbeiter von 1975, welcher nicht mit irrsinnigen Mietsteigerungen oder explodierenden Kosten für Mobilität oder Lebensmittel zu kämpfen hatte.

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Früher war so manches berechenbarer, das ist wahr. Für so manches von heute liegt mir aber der Fatalismus nicht so, wo ich den Begriff irrsinnig allenfalls noch für die Mietthematik mitgehen würde.

Vielleicht besteht der Luxus heute darin, dass man einen richtigen Fotoapparat gar nicht zwingend braucht, während es früher die einzige Möglichkeit war, sein Leben auch mal im Bild festzuhalten.

Den Luxus Zeiss Biotar oder nicht habe ich mir angesichts der absurd (Oder irrsinnig? Kleiner Scherz.) gestiegenen Gebrauchtpreise für gut erhaltene Exemplare mit einer schnöden manuellen, japanischen Cosina-Linse beantwortet (CV58/1.4), die war gebraucht tatsächlich recht günstig. Sicher alles ganz anders von der optischen Rechnung, Swirl gibt's auch keinen und so weiter... aber irgendwie muss man ja wenigstens etwas mit dem Foto-Hobby-Budget regulieren. Im Unterschied zu einigen Meyer-Rechnungen, immerhin dem älteren 35/2.8-Flektogon und 135/3.5-Sonnar aus Jena hat es ein Biotar 58 nicht in die Fotosammlung der lieben Verwandtschaft geschafft, um dort auf meinen Spieltrieb zu warten. Schade, ich würde es an Fuji sogar mit EXA-Anschluss nutzen können.

 

bearbeitet von outofsightdd

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vor 15 Minuten schrieb outofsightdd:

ielleicht besteht der Luxus heute darin, dass man einen richtigen Fotoapparat gar nicht zwingend braucht, während es früher die einzige Möglichkeit war, sein Leben auch mal im Bild festzuhalte

👍🏻so ist es :)

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