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Infrarotfotografie ... Techniken, Tipps und Tricks ... und hoffentlich viele Bilder !

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Noch eins aus den letzten Wochen. Langsam werden die Blätter knapp auf den Bäumen und die Sonne schwach. http://

Bundesverwaltungsgericht Leipzig by Steven Maess, auf Flickr
#Bundesverwaltungsgericht Leipzig / GFX50s + GF3264F4 + Hoya IR72

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Am 29.10.2018 um 09:50 schrieb EchoKilo:

@GambaJo, ich erkenne die Arbeit an, die Du in diese Fotos steckst. Meine Bemerkung war aber eher scherzhaft gemeint, weil ich persönlich nicht viel mit diesen Falschfarbenfotos anfangen kann. Diese gefallen mir generell nicht.

Im Gegensatz zu Deinen SW Bildern #1214 und #1218 - die gefallen mir sehr. Wirken fast wie Grafiken. Sehr schön!

Grundsätzlich ist das gar nicht viel Arbeit, wenn ich nicht irgendwelche blöden Flecken entfernen muss, die gerade an einer blöden Stelle liegen. Für die Grundbearbeitung habe ich in LR ein Preset und in PS eine Aktion. Was ein wenig Arbeit macht ist zuerst den "richtigen" Weißabgleich zu finden und später auch ein wenig Regler-Schubserei in NIK Color. Hält sich aber alles in Grenzen.

Tatsächlich experimentiere ich immer noch rum. Andererseits will ich eigentlich keinen festen Standard-Ablauf. Kann sein, dass meine Farbbilder demnächst noch anders aussehen. Why not?

 

Na ja, Infrarot-Bilder sind im Prinzip immer "Falschfarben". Würden wir die "Richtigen" nehmen, könnten wir sie nicht sehen. Auch die SW-Bilder sehen anders aus, als die konventionellen SW-Bilder, sind demnach im Prinzip auch "Falschfarben". Das ist einer der Aspekte, der mich daran reizt. Es gibt da kein richtig und falsch, man kann sich "austoben".

Die Wahl meiner Motive und auch wie ich sie in Szene setze hat schon an sich oft einen surrealen Touch. Das IR und meine Bearbeitung verstärken diesen Effekt nur noch. Dass das nicht jedermanns Geschmack ist, war mir direkt klar. Finde ich aber auch überhaupt nicht schlimm, ist halt Geschmackssache. Es gibt sogar andere IR-Fotografen, die meine Bearbeitung nicht mögen, weil sie an die übliche IR-Bearbeitung (Weiße Blätter, dunkelblauer Himmel, usw.) gewöhnt sind.

Ich persönlich finde es sehr interessant, wie sich die Wirkung von Bildern ändern kann, nur wenn man andere Farben sieht, als gewohnt. Meine Bilder sind nur für IR umgewandelt, kleine Korrekturen, wie Tonwertspreizung, Belichtung, Sättigung, Kontrast und Retusche von Flecken. Ich füge nichts hinzu oder nehme nichts großartiges weg. Und trotzdem wirken die Bilder komplett anders.

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Und Bild zwei. Die beiden Bilder sollten eigentlich in einen Beitrag, aber die Berechnung der Dateigröße ist ni der Forensoftware derzeit defekt.

 

Das Tal des Doubs.

 

Beide Bilder sind mit der X-A1 und dem Nikon 18/3,5 aufgenommen worden.

bearbeitet von Anthracite

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vor 17 Stunden schrieb arm:

wow  -  war das eine Linse mit Glas-Tubus ???

Das ist halt so. Vergütungen sind für das sichtbare Licht gemacht und versagen im Infrarot manchmal völlig. Auch die Schwärzung von Objektivtubus und Adapter ist im Infrarot gelegentlich nicht so schwarz wie im sichtbaren Licht. Manche Objektive, die normalerweise flarefrei sind, zeigen im Infrarot plötzlich doch heftige Flares.

Auch das Tokina 10-17 Fisheye

ist im sichtbaren Licht völlig frei von Flares. (Hier das heftigste Beispiel, das ich habe.)

In der Praxis stört das nicht so sehr wie man hier befürchten könnte. Ein etwas anderer Bildwinkel hilft oft schon, die Flares zu vermeiden.

 

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Am 28.11.2018 um 17:48 schrieb Anthracite:

Das ist halt so. Vergütungen sind für das sichtbare Licht gemacht und versagen im Infrarot manchmal völlig. Auch die Schwärzung von Objektivtubus und Adapter ist im Infrarot gelegentlich nicht so schwarz wie im sichtbaren Licht. Manche Objektive, die normalerweise flarefrei sind, zeigen im Infrarot plötzlich doch heftige Flares.

Auch das Tokina 10-17 Fisheye

ist im sichtbaren Licht völlig frei von Flares. (Hier das heftigste Beispiel, das ich habe.)

In der Praxis stört das nicht so sehr wie man hier befürchten könnte. Ein etwas anderer Bildwinkel hilft oft schon, die Flares zu vermeiden.

 

Danke für die tolle Erklärung. Ich habe  - als ich das Bild zum ersten Mal gesehen habe - nicht auf den Thread-Titel geachtet. Andererseits fehlt mir aber auch detailiertes Wissen um die Infrarot-Fotografie. Vor einiger Zeit spielte ich noch mit dem Gedanken, mir eine IR-taugliche Cam zu beschaffen (Kauf oder Umbau), habe dies aber aus ökonomischen Gründen aufgegeben. Was mich noch interessieren würde : wie verhält sich denn ein Pol-Filter im Infrarot-Bereich? Macht das einen Sinn ? Hat diesbezüglich jemand schon Erfahrungen gesammelt ?

 

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