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Hallo,

 

ich würde gerne von euch wissen,wir Ihr HDR Aufnahmen mit der XT 1macht.Ich habe seit kurzem

diese fantastische Kamera,die richtig Spass macht.Im Moment beschäftige ich mich mit Nachtaufnahmen,Blaue Stunde 

und möchte in diesem Rahmen auch HDR Aufnahmen machen.

Und hier meine Frage:

 

Für HDR sollte man eine Belichtungsreihe von-2 bis +2 schießen.Mit BKT geht aber nur -1 bis +1,ausserdem sollten

mehr als 3 Bilder geschossen werden.Mein Problem ist,wenn ich manuell die Belichtungskorrektur vornehme,werde 

ich wohl die Kamera bewegen und selbst kleinste Abweichungen sollten das Ergebnis verschlechtern.

Gibt es da einen Trick?

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Bei manchen Situationen reicht die 3er Serie mit -1 - +1 , siehe meine HDR Aufnahmen in meinem Blog (sind alle so entstanden, komplett freihand).

Aber manchmal reicht das eben nicht. Dann bleibt nur noch eine Stativaufnahme: erst ein Bild normal belichtet, dann EV Korrektur auf -2 und eine der o.g. 3er Serien aufnehmen. Das Gleiche dann noch mal, aber diesmal die EV Korrektur auf +2. Somit bekommst du 7 Aufnahmen mit je 1 EV unterschied, also von -3 - +3.

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#Matt, das wäre die beste Lösung ,aber z.Z. nicht verfügbar

 

#X-Shooter, das mit der Belichtungsreihe habe ich verstanden,nur wie bekomme ich das hin,auch auf einem stabilen Stativ,

ohne das sich die Kamera bewegt.Das Belichtungskorrektur-Rad hat doch einen geringen Wiederstand.

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Also, wenn Du HDR machen willst benötigst Du dazu ja auch eine entsprechende Software, oder?

Die meisten, wenn nicht alle, haben auch eine Funktion zum ausrichten kleinerer Abweichungen. Das sollte reichen um evtl. Verwacklungen durch das Belikorrekturrad auszugleichen. Am besten halt Kamera irgendwie festhalten, Korrekturrad bedienen und gut ist.

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Das nachträgliche Alignment der Einzelaufnahmen können viele Kameras schon intern, extern ist es eigentlich Bestandteil so ziemlich jeder HDR-Software. Das muss auch nicht wundern, Bracketing ist eh nur ein Notnagel für Faule um solche Art von Belichtungsreihen zu machen. Für perfekte Ergebnisse sollte die Serie nämlich an die Lichtbedingungen angepasst sein. Auto-Bracketing kann das nicht leisten. Es sein denn man bekommt >21 Aufnahmen mit +-10EV und wirft den Overhead einfach weg. Dann doch lieber manuell...

 

mfg tc

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Normalerweise reichen 9 Aufnahmen mit ± 4 EV. Das kann man mit der bestehenden Software in wenigen Sekunden realisieren (dreimal auf den Auslöser drücken und dazwischen zweimal das Korrekturrad verstellen), wobei natürlich die Belichtungszeiten einzelner Aufnahmen zum Teil schon recht lang werden können, schließlich reden wir von 9 Blendenstufen zwischen der hellsten und der dunkelsten Belichtung. Ein Stativ ist bei solchen Aufnahmereihen sowieso Pflicht.

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Für HDR sollte man eine Belichtungsreihe von-2 bis +2 schießen.Mit BKT geht aber nur -1 bis +1,ausserdem sollten

mehr als 3 Bilder geschossen werden.Mein Problem ist,wenn ich manuell die Belichtungskorrektur vornehme,werde 

ich wohl die Kamera bewegen und selbst kleinste Abweichungen sollten das Ergebnis verschlechtern.

Gibt es da einen Trick?

Leider gibt es noch keinen Trick, außer dem, den Flysurfer in seinem Buch beschrieben hat: 3x3 Aufnamen +/- 1

Anspruchsvolles HDR, ohne kamerainterne Automatik, mit der entsprechenden Software (Photomatix,Photoshop) ist derzeit mit Fuji nur mit einem sehr komplexen Workaround zu realiseren.

Seitdem ich zu 100 % auf Fuji setze, habe ich HDR Fotografie aufgegeben. Fuji selbst achtet HDR auch nicht sonderlich.

Ich dachte, ich könnte darauf verzichten, werde mir aber wegen der HDR Fähigkeit bald wieder eine zusätzliche Canikon zulegen!

bearbeitet von Don Pino

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#flysurfer,  habe verstanden,das Belikorrekturrad steht im Verhältnis zu Bkt,und Stativ ist natürlich Pflicht.Ich werde das demnächst ausprobieren.

 

#Don Pino, ich möchte es mit der XT 1versuchen  ,da ich hier im Forum eine Menge starker Bilder gesehen habe.Was die Bearbeitung angeht,muss ich mich

auch noch in entsprechende Software einarbeiten,hoffe das es Softwarelösungen gibt,die es mir als Einsteiger nicht allzu schwer macht.

Ist der von Dir als komplex beschriebene Workaround sehr aufwändig?

bearbeitet von 1lucbesson

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Mit einem Stativ und Camera Remote geht es auch ohne die Kamera zu berühren. Allerdings musst du dann jede Aufnahme einzeln vornehmen, Belichtungsreihen funktionieren wohl nicht per Remote.

 

mfg Holger

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Mit einem Stativ und Camera Remote geht es auch ohne die Kamera zu berühren. Allerdings musst du dann jede Aufnahme einzeln vornehmen, Belichtungsreihen funktionieren wohl nicht per Remote.

 

mfg Holger

Ich habe zwar gerade kein Fernauslösekabel da, aber bei Einstellung Selbstauslöser 2 sec. wird die gesamte Belichtungsreihe ausgelöst. Müsste damit auch per Fernbedienung gehen.

Aber warum eigentlich nicht völlig manuell? Blende fest einstellen und über manuelle Vorgabe einzelner Belichtungszeiten eine Serie in gewünschter Länge erstellen. Wegen Widerstand des Zeitenrades? Ist mit einem guten Stativ kein Problem. Und Abweichungen im Mikrobereich korrigiert die benutzte Software vollständig...

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Geht natürlich alles, aber eine Gruppe von Usern besteht darauf, die gesamte Belichtungsreihe vorher eingeben zu können. Ich persönlich halte davon nichts, denn bis ich eine Reihe aus 9 Aufnahmen im Menü "programmiert" habe, habe ich sie schon längst halb-manuell belichtet, indem ich dreimal mit Bracketing auslöse und dabei das Korrekturrad einmal auf 0, einmal auf +3 und einmal auf -3 stelle. 

 

Eine Situation, in der die Dynamik des Sensors bei Base-ISO (gut 13 EV) plus 8 EV zusätzliche Dynamik via Dreifach-Bracketing (= 21 EV) plus ca. 2 EV Schattenpush-Potenzial des isolosen Sensors ohne großartige Qualitätseinbußen (= 23 EV) nicht ausreicht, bin ich bisher nicht gekommen. Werde ich vermutlich auch nie. Aus meiner Sicht ist die Diskussion rein theoretisch, denn ich sehe in den Foren eigentlich nie Aufnahmen, die eine solche HDR-Behandlung mit mehr als 21 EV effektiv brauchen. Es wird zwar seit Jahren viel gemeckert, aber praktisch nie etwas gezeigt. 

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Ich habe zwar gerade kein Fernauslösekabel da, aber bei Einstellung Selbstauslöser 2 sec. wird die gesamte Belichtungsreihe ausgelöst. Müsste damit auch per Fernbedienung gehen.

 

Es ist selbstverständlich die Remote App gemeint, um die Kamera per WiFi zu steuern.

 

mfg tc

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Weit über 90% der auf diversen Plattformen gezeigten HDR Aufnahmen verursachen mir Augenschmerzen. Insofern bin ich Fujifilm eigentlich ganz dankbar dafür, dass sie beim Benutzer wenigstens ein klein wenig Nachdenken voraussetzen bevor es an die Aufnahme geht.

 

Gruß

Norbert

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Geht natürlich alles, aber eine Gruppe von Usern besteht darauf, die gesamte Belichtungsreihe vorher eingeben zu können. Ich persönlich halte davon nichts, denn bis ich eine Reihe aus 9 Aufnahmen im Menü "programmiert" habe, habe ich sie schon längst halb-manuell belichtet, indem ich dreimal mit Bracketing auslöse und dabei das Korrekturrad einmal auf 0, einmal auf +3 und einmal auf -3 stelle. 

 

Das "Programmieren" ist nicht aufwändiger als es bei Fuji ohnehin schon ist. Auch neigen die meisten Leute ja leider dazu immer die gleichen Einstellungen zu verwenden, womit die "Programmierung" letztlich eh nur einmal statt findet. Insofern dürfte eine One-Shot Lösung deutlich weniger Aufwand bedeuten. Für wen auch immer das von Interesse ist.

 

Eine Situation, in der die Dynamik des Sensors bei Base-ISO (gut 13 EV) plus 8 EV zusätzliche Dynamik via Dreifach-Bracketing (= 21 EV) plus ca. 2 EV Schattenpush-Potenzial des isolosen Sensors ohne großartige Qualitätseinbußen (= 23 EV) nicht ausreicht, bin ich bisher nicht gekommen. Werde ich vermutlich auch nie. Aus meiner Sicht ist die Diskussion rein theoretisch, denn ich sehe in den Foren eigentlich nie Aufnahmen, die eine solche HDR-Behandlung mit mehr als 21 EV effektiv brauchen.

 

Es geht auch nicht um den schieren Dynamikumfang und darum einen möglichst großen Bereich abzudecken. Es geht darum den richtigen Bereich abzudecken. Vor allem in den Lichtern braucht man häufig größere Reserven als so eine "Standardreihe" abdecken kann.

 

mfg tc

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#Tabbycat,

das mit der RemoteApp habe ich probiert,allerdings habe ich keine Möglichkeit der Belikorrektur gefunden,

dort sind bei mir nur Iso,Filmemulsion,Weissabgleich ,Macro,Blitz und Selbstauslöser im Aufnahmemenü,

ausserdem noch die Blende,sonnt nichts.Übersehe ich etwas?

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#Tabbycat,

das mit der RemoteApp habe ich probiert,allerdings habe ich keine Möglichkeit der Belikorrektur gefunden,

dort sind bei mir nur Iso,Filmemulsion,Weissabgleich ,Macro,Blitz und Selbstauslöser im Aufnahmemenü,

ausserdem noch die Blende,sonnt nichts.Übersehe ich etwas?

 

Blende und Zeit auf A stellen (vor Verbindungsaufbau).

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Geht natürlich alles, aber eine Gruppe von Usern besteht darauf, die gesamte Belichtungsreihe vorher eingeben zu können. Ich persönlich halte davon nichts, denn bis ich eine Reihe aus 9 Aufnahmen im Menü "programmiert" habe, habe ich sie schon längst halb-manuell belichtet, indem ich dreimal mit Bracketing auslöse und dabei das Korrekturrad einmal auf 0, einmal auf +3 und einmal auf -3 stelle.

Es tut mir in der Seele weh, ausgerechnet Dir fachlich widersprechen zu müssen, aber Dieses Statement ist absolut praxisfremd. Mit einer z.B.:Canon (5D MKIII) macht man niemals neun Aufnahmen, sondern drei , fünf und im maximalen Fall, (den ich noch nie erlebt habe) sieben Aufnahmen die jeweils um 1,5 bis 2,5 Blendenstufen gespreizt werden. Keine mir bekannte HDR Software benötigt Belichtungsabstufungen von nur einer Blende. Wenn man sich diese Einstellungen als Voreinstellung abspeichert muss man inklusive Selbstauslöser genau einmal auf den Auslöser drücken. Die drei bzw. fünf Bilder benötigen natürlich auch nur einen Bruchteil der Zeit die man für die neun Aufnahmen benötigt, was besonders in der Nachtfotografie sehr praktisch ist. So bin ich mit drei Voreinstellungen auf 95% aller erdenklichen Situationen vorbereitet und benötige nur einen Bruchteil der Zeit des von Dir geschilderten Workflows.

 

Als Beispiel habe ich mal ein Standard Nachtmotiv beigefügt, das aus nur drei Bildern +2, 0,-2 erstellt wurde

bearbeitet von Don Pino

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Es geht auch nicht um den schieren Dynamikumfang und darum einen möglichst großen Bereich abzudecken. Es geht darum den richtigen Bereich abzudecken. Vor allem in den Lichtern braucht man häufig größere Reserven als so eine "Standardreihe" abdecken kann.

 

 

Ich entdecke bei diesem Thema immer wieder eine besonders augenfällige Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Ich habe jetzt schon vermehrt gesehen, dass Multi-Bracketing gefordert wird, um mehr als 3 Aufnahmen direkt aus der Hand machen zu können. Da frage ich mich, was das soll – wer macht ernsthaft 9 HDR-Bilder hintereinander aus der Hand? Was für ein Anspruch steht da dahinter? Wäre es nicht besser, wenn Fuji einfach eine automatische HDR-Funktion anbieten würde, ähnlich der Panorama-Funktion?

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Als Beispiel habe ich mal ein Standard Nachtmotiv beigefügt, das aus nur drei Bildern +2, 0,-2 erstellt wurde

 

Und wo ist nun das unüberwindbare Problem, dreimal den Fernauslöser zu drücken, einmal mit 0, einmal mit +2 und einmal mit -2? Dauert auch nicht wirklich länger, zumal einem HDR-Motive selten wegrennen.

 

Was nun praxisfremd ist oder nicht, das darf gottlob jeder anhand seiner eigenen Praxis entscheiden.

 

Ich habe aber nicht die geringste Lust, hier in die neundundziebzigste Auflage des "Fuji muss Bracketing verbessern"-Diskussion einzusteigen. Klärt das doch bitte mit Fuji. Ich bin lediglich so freundlich und erkläre, die man mit den bestehenden Funktionen zu HDR-Reihen kommt. 

 

Das gezeigte "Standardmotiv" ist übrigens ein typischer Vertreter des Tonemapping-Genres, das inzwischen viele Leute nicht mehr sehen können/wollen. Ich war da früher auch sehr aktiv, heute frage ich mich, welcher Teufel mich damals geritten hat. Schon interessant, wie sich der eigene Geschmack über die Jahre ändert.

bearbeitet von flysurfer

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Das gezeigte "Standardmotiv" ist übrigens ein typischer Vertreter des Tonemapping-Genres, das inzwischen viele Leute nicht mehr sehen können/wollen. Ich war da früher auch sehr aktiv, heute frage ich mich, welche Teufel mich damals geritten hat. Schon interessant, wie sich der eigene Geschmack über die Jahre ändert.

Ich habe immer noch einen schlechten Geschmack;-)

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Mir gefällt das Bild von Don Pino ausgesprochen gut, da es nicht übertrieben aussieht, wie so viele HDR-Aufnahmen.

 

Im Übrigen ist die Bracketing-Funktion bestimmt nicht dazu gedacht, HDR-Aufnahmen zu machen, sondern im Fall der Fälle ein gut belichtetes Bild zu erhalten.

Für HDR-Aufnahmen vom Stativ hat man in der Regel wirklich alle Zeit, die Belichtung zwischen den Aufnahmen anzupassen.

 

Gruß,

Reklov

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Im Übrigen ist die Bracketing-Funktion bestimmt nicht dazu gedacht, HDR-Aufnahmen zu machen, sondern im Fall der Fälle ein gut belichtetes Bild zu erhalten.

Für HDR-Aufnahmen vom Stativ hat man in der Regel wirklich alle Zeit, die Belichtung zwischen den Aufnahmen anzupassen.

 

 

So sieht das Fuji offenbar seit Jahren, aber einige User sehen es seit genauso vielen Jahren ganz anders. Bisher gab es da offenbar keine Annäherung, auch die Systemuhr schlägt weiterhin mit AM und PM, und nicht im 24h-Format. Mal sehen, ob sich was zur Photokina ändert.

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