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Maxbas

M-Bajonett Kamera ( Leica, Zeiss,Voigtländer, Minolta,...)

Recommended Posts

Dann fange ich mal an:

 

Die oft gescholtene M7 hat einen leiseren Verschluss als die M6 und einen deutlich leiseren Verschluss als die M2.

Hätte ich nicht gedacht. Wenn ich die Zeit finde werde ich mal einen kleinen Vergleich M7/6/2 schreiben.

Edited by Maxbas

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Frage an die Leica-User:

Wenn ich eine rein mechanische M haben möchte, dann ist die M6 bzw. M6 TTL oder die neue M-P die erste Wahl, oder? Die M-P entspricht weitgehend der M6, oder ? Der Unterschied M6 zu M6 TTL ist nur die Blitzbeli-messung, oder ? Kann die M7 auch rein mechanisch genutzt werden ?

So ganz habe ich noch nicht den Leicadurchblick

- Alternativ lockt die Bessa R2M, die zur Zeit aber sehr schwierig zu bekommen ist...

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

@D700: Du hast gerade Jehova gesagt.

 

O.k., das Risiko war es mir wert - Dafür gab es ja 2 Links als Wiedergutmachung  

Edited by D700

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jajaja... Ich habe etwas zuviel mit der Bessa R fotografiert

Ich habe nichts gegen Batterien, aber ich stehe voll auf das Vollmechanische der Bessa R. Die Frage ist, welche M-Bajonett-Kamera sich empfiehlt? M6, M6TTL, M7, M-P, Bessa R2, Bessa R2M. Die CL (Leica wie Minolta) lasse ich bewusst aus, da ich die Kamera produktiv verwenden möchte und sie daher möglichst nicht Uralt sein soll.

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Frage an die Leica-User:

Wenn ich eine rein mechanische M haben möchte, dann ist die M6 bzw. M6 TTL oder die neue M-P die erste Wahl, oder? Die M-P entspricht weitgehend der M6, oder ? Der Unterschied M6 zu M6 TTL ist nur die Blitzbeli-messung, oder ? Kann die M7 auch rein mechanisch genutzt werden ?

So ganz habe ich noch nicht den Leicadurchblick

- Alternativ lockt die Bessa R2M, die zur Zeit aber sehr schwierig zu bekommen ist...

 

Zunächst: verwechsle nicht die MP mit der M-P. Letztere ist keine mechanische (Film-)Kamera, sondern die "Typ 240" ohne den roten Punkt.

 

Der wesentliche Unterschied zwischen der M6 und der MP einerseits und der M6TTl und der M7 andererseits ist das Zeitenrad. Bei der M6TTL und der M7 läuft es entsprechend der Sucheranzeige und ist größer. Bei der M6 und der MP ist es klein und läuft entgegen den Pfeilen der Belichtungswaage im Sucher. Dies entspricht allen anderen (alten) M-Modellen, weshalb viele behaupten bei der M6TTL und der M7 läuft es falsch herum. Im "Handling" ist das "falsch" jedoch vielleicht sogar richtiger - es ist eine Frage der Gewöhnung.

 

Im Vergleich zur M6 wurde der Messsucher der MP verbessert, der Kontrast im Messfeld ist höher. Bei der M7 wurde diese Verbesserung während der Bauzeit "eingepflegt", es gibt also solche und solche - darauf wäre bei der M7 zu achten. Von außen sehen kann man es nicht, ab welcher Seriennummer die M7 den neuen, verbesserten Sucher erhalten haben, ist meines Wissens auch nicht dokumentiert.

 

Unterschiede gibt es auch bei der Suchervergrößerung. Die M6 gab es meines Wissens nur mit dem 0.72-Sucher (vielleicht gab es Sondermodelle mit dem 0.85-Sucher, da bin ich nicht sicher). Die M6TTL gab es als Sondermodell mit 0.85- und 0.58-Sucher. Letzterer ist besonders für Brillenträger geeignet, die den Rahmen für 35mm besser überblicken können. Nachteil: etwas geringere Suchervergrößerung bedeutet etwas weniger Sicherheit beim Fokussieren. Die MP gab es anfangs in Chrom mit allen drei Suchervergrößerungen und schwarz lackiert nur mit 0.72-Sucher. Später wurde dies in das "A la carte"-Programm verlagert und auch für die M7 angeboten (bei der gab es alle drei Suchervergrößerungen für einen kurzen Zeitraum im schwarz verchromten Gehäuse, wenn ich das korrekt erinnere), so dass heute nur noch 0.72 serienmäßig angeboten wird.

 

Ein wesentlicher Unterschied zwischen der MP und den anderen ist der Filmtransporthebel. Von Sondermodellen der M6TTL (z.B. der Millenium-Edition) abgesehen, haben M6, M6TTL und M7 einen zweigeteilten Filmtransporthebel mit "Plastik", während der der MP wie bei M3 und M2 ganz aus Metall ist - ich finde das wesentlich angenehmer, letztlich ist es aber Geschmacks- und Gewöhnungssache.

 

Zuletzt ein Tipp: allgemein sollte eine M6 ab Seriennummer 2.000.000 als "Einstiegsdroge" ein guter Kompromiss sein, der auch zu annehmbaren Preisen gehandelt wird, aber häufig einen CLA erfordert. Achte aber auf "Zinkfraß", der bei den alten M6-Modellen vorkommen kann.

 

Thomas

 

P.S: Bessa ist okay, kommt aber nicht an das "Leica-Gefühl" heran. Das ist von der Haptik und der Mechanik her eine ganz andere Hausnummer,

. Edited by ALPHA

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...

Ich habe nichts gegen Batterien, aber ich stehe voll auf das Vollmechanische der Bessa R. Die Frage ist, welche M-Bajonett-Kamera sich empfiehlt? M6, M6TTL, M7, M-P, Bessa R2, Bessa R2M...

 

Mal kurz...

- Die M7 hat einen elektronischen Verschluss und nur 2 manuelle Zeiten für den Notfall

- Die M6TTL hat halt die Blitzmessung, war aber auch die erste M, die es als Varianten mit 3 veschiedenen Suchervergrößerungen gab!

- Die M-P ist rel. neu und wieder voll manuell, aber eben auch teurer

- Die Bessas sind sicher sehr interessant; man list aber ab und an von relativ frühen "Auflösungserscheinungen"

 

Welche Brennweite soll der Haupteinsatzzweck sein? Eher 35 oder eher 50?

Ich nähme dann eine M6TTL mit dem dafür am besten geeigneten Sucher.

Oder eine M2 (für 35mm) und eine M3 (für 50mm); die bekomme ich zusammen für das gleiche Geld

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Meine Bessa R (M39) von 2001 ist noch relativ gut in Form  - wo gehobelt wird fallen Spähne

Aber eine sehr schöne kompakte Zusammenfassung. Danke !

Meine Bessa hat eine 0,7x Vergrößerung mit 3 Leuchtrahmen für 35, 50 und 75. Genauso will ich das haben. Ich bin eine 50er-Bevorzuger mit 35er-Anwandlungen.

Mir scheint also die M6 TTL die logischte Entscheidung zu sein, wenn es Leica-Original werden sollte.

Edited by lichtgriff

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Ich finde die M6 ist das beste aus beiden Welten. Für den Puristen genauso geeignet wie für den der gerne mind. eine Beli haben will. 0,72 Sucher finde ich den besten Kompromiss. Mit ein paar Abstrichen geht von 25mm bis 90mm im Grunde alles. Sie ist schön klein und leicht. Die Bessas finde ich schon auch interessant, aber im vergleich zu einer M ist das haptisch schon eine andere Hausnummer.

 

Ich habe hier noch die M3, welche ich mit dem 50er einfach nur genial finde. Einzig der fehlende Beli nervt mich etwas. Deshlab habe ich mir jetzt einen Voigtländer VC Meter II gegönnt. 

Die TTl ist gut wegen des größeren Zeitenrades und der logischeren Drehrichtung, aber die TTL's sind auch ganz schön viel teuerer als ne M6. Wenn es nicht schmerzt würde ich zur TTL greifen ansonsten finde ich die M6 schon sehr gut und ausreichend!

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Mich hat es an meiner Leica IIIg auch genervt, dass ich erst einen externen Beli brauche, dann durchs linke Fenster scharf stellen und schliesslich durchs rechte Fenster das Bild komponieren und abdrücken. War mir dann doch zuviel Entschleunigung. Habe mir auf ebay eine Leica MP geschossen. Und ich sage euch, ich habe schon lange nicht mehr so was tolles in der Hand gehabt. Ein Gefühl der Wertigkeit kam auf wie lange nicht mehr. Schade nur, dass es sich um Hehlerware handelte und das gute Stück nun bei der Polizei liegt. Seriöse Ware kann ich auf jeden Fall empfehlen. Toller Sucher, tolle Haptik, schöne Bedienelemente (Transporthebel, Rückspulhebel etc.). Klar würde die M6 reichen, aber die Optik der MP gehört für mich zum schönsten was ich bei einem Fotoapparat bisher gesehen habe. Ich merkt schon, ich hab mich ein klein wenig verliebt....

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Wenn dann aber die Bessa ...M's und nicht die A's. Dann biste wenigstens unabhängig von Batterien. Ich hatte ja mal eine Bessa R3A hier. Tolle Kamera! Keine Frage. habe auch was dazu auf unserem Blog zu stehen, aber an eine Leica M kommt die irgendwie nicht so richtig ran, auch wenn ich den Sucher tatsächlich heller/klarer fand. Aber der Messsucher einer M ist eben der einer M

ich meine das die Messsucherbasis auch eine andere/genauere ist?

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Was den Sucher betrifft, wäre mein Traum eine Zeiss Ikon ZM

Aber die ist wieder nicht voll mechanisch ...

 

PS: Da haben Sultan und ich uns überschnitten und das Gleiche gedacht; mein Post paßt sogar

Edited by D700

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jetzt ist der Sprung zur Hasselblad X-Pan von fuji nicht mehr weit- auch was feines aber sicher nicht unbedingt der richtige einstieg in die Sucherfotografie.

 

die M7 hat alle manuellen zeiten, die man so hat. von 1s bis 1/1000s. aber eben nur 1/60 un 1/125 können ohne Stromversorgung gebildet werden. dafür werden die übrigen quartzgenau gesteuert und sind daher präziser als das mechanische Gedönse. den Batterieverbrauch einer M7 kann man vernachlässigen. Kontrollfreaks tauschen für 6 EUR jährlich einmal die SR44 aus und haben nie Probleme damit. alle anderen achten auf die Batteriestandswarnung und haben dann ncoh ein Paar Filme Zeit zum Batteriewechsel.

 

aber die M7 ist halt nicht hip sondern genießt den Ruf einer Altherrenkamera. schade eigentlich. denn sie ist aus meiner Sicht die praxistauglichste analoge M. schade nur, dass sie nicht gerade billig ist.

 

die M-P ist -wie bereits erwähnt- eine Digitalkamera. die MP hingegen kann ketzterisch als moderne M6TTL bezeichnet werden.

 

überhaupt sind MP oder M6TTL das Richtige für den M-Einsteiger mit Ambitionen zur produktiven Nutzung. denn die können Belichtungsmessung. jedoch sind die Preise hier gepfeffert. und wer nicht vom Fachhändler kauft, muss eine allfällige Überholung der Kamera bei der Anschaffung gedanklich mitrechnen. da gehen locker 500 Piepen bei drauf, wenns richtig gemacht wird auch mehr. drunter gehts auch. aber da kommt dann die Frage nach Qualität und Vertrauen in den Feinmechaniker auf.

 

auch mit Belichtungsmesser ist die M5. soll toll sein. ist technisch gesehen  wohl der große Bruder der CL. mir persönlich gefällt das Design nicht. ich hatte aber nie eine in der Hand.

 

wer nur mal so Messucher spielen will und eine gewisse risikobereite Leidensfähigkeit mitbringt, der nimmt eine alte M2 und hofft, dass sie in Ordnung ist. so kann man für dreivierhundert Piepen die Tür zur Leica aufstoßen. aber Vorsicht: auch die M2 will bestimmt bald in Kur. und das kostet dann eben trotzdem 500+ euro. kann aber auch ne Weile gutgehen. eine M4 ist etwas teurer, geht aber auch.

 

und die Sammler suchen sich natürlich eine M3 und kaufen dann für viel Geld noch eine neue M-A dazu, die nichts anderes ist als eine neue M2 oder M4. nur dass man bei der M-A die Suchervergrößerung und eingespiegelten Rahmen und die rückspulkurbel à la carte aussuchen darf.

 

ach ja, nochwas: wenn ich produktiv damit arbeiten wollte, würde ich schnell noch eine neue Bessa kaufen. für Weitwinkel eine Bessa 4A weil sie bis zur 21mm Brennweite ohne Aufstecksucher verwendbar ist oder eine Bessa 2A für Brennweiten ab 35mm aufwärts. die Kameras gibt es noch neu und die halten ne Weile. und das zu einem Preis, für den man bei Leica gerade mal die Reparatur bekommt, nachdem man vorher eine Kamera unbekannten Zustands kaufen musste und bei der man hinterher trotzdem immer das Gefühl hat, irgend eine alte fremde Gurke aufgehübscht zu haben. und wenn ich Vorsteuer abziehen könnte und die degressive Abschreibung einer MP meinen Steuerberater artig nicken lassen und mich nicht in den Ruin oder an den Rand meiner finanziellen Leistungsfähigkeit treiben würde dann- aber auch nur dann- würde ich natürlich eine MP kaufen. oder eine M7.

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.... die MP hingegen kann ketzterisch als moderne M6TTL bezeichnet werden.

...

 

Das ist in der Tat "ketzerisch". Die M6TTL ist doch dieses hässliche Teil mit roten Punkt, großen Verschlußzeitenrad (das sich in die falsche Richtung dreht) und Plastik am Schnellschalthebel. Die MP dagegen ... - ein eleganter, stolzer Schwan unter den Messsucherkameras wie weiland die M2.

 

Ich meine ja nur, ... -

.

 

Thomas

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gibts längst. heisst Epson RD1. ist ein Bessa-R Gehäuse mit digitalem rückteil. sogar der Verschluss wird noch manuell mirt dem Schnellspannhebel gespannt.

 

genaugenommen kam das sogar noch vor der M8 auf den Markt und ist (aus heutiger digitaler Sicht) entsprechend "antiquiert".

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