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stmst2011

"Perlen" für die Fuji X......Fremdobjektive bis maximal 500 € JEKAMI

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nach den ersten versuchen: definitiv ne perle... 😅

 

 

 

...wenn man denn eines ergattern kann (man sollte geduld mitbringen): das carl zeiss ultron 1.8/50

haptik: fokus läuft soft, genau richtig für ein feinfühliges fokusiererlebnis. einen blendenring aus metall hätte zeiss dann doch spendieren können, wäre wertiger und der sonstigen verarbeitung des objektivs angemessen gewesen...

handhabung: gewöhnungsbedürftig da blendenring ohne klickstops...

bildqualität: braucht sich (bei normaladaption - test am speedbooster ultra steht noch aus) gegenüber meinem cz planar 1.7/50 (c/y version mm) trotz ca. 30 jahren mehr auf dem buckel keineswegs zu verstecken... hat eine wesentlich bessere nahgrenze (45 vs. 60 cm), ist sehr gut auskorrigiert, gefühlt etwas wärmer in der tonalität, absolut offenblendentauglich, guter kontrast und zeigt zum planar keinerlei (wie heisst das?) colorfringing.

Edited by wolf

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Liebe Altglas-Fans!

Wie wir alle leidvoll erfahren müssen, haben sich in den letzten 10 Jahren die Preise für gute Objektive teilweise mehr als verdoppelt!

Echte "Perlen" als echte "Schnäppchen" zu bekommen, ist fast unmöglich geworden.

Bedingt durch meinen Job habe ich aber einige Leute an der Hand, die öfters mal in Osteuropa sind, und auch gerne bereit wären, sich nach guten Linsen umzuschauen.

Vielleicht gibt es ja noch den vielzitierten "Dachbodenfund", oder das seltene Exemplar, welches erst gar nicht den Weg zu uns findet.

Ich wollte dafür jetzt nicht extra einen neuen Thread aufmachen, vielleicht könnt ja hier oder per PN mitteilen, welche Objektive aus östlicher Produktion (incl. ehem. DDR) interessant wären.

Vielleicht auch mit einer realistischen Preiseinschätzung.

Ich möchte daraus eine Liste erstellen, die ich dann verschiedenen Leuten in die Hand drücken will, wenn sie auf "Heimaturlaub" gehen.

Viele Grüße,

Achim

 

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vor 11 Stunden schrieb Achimsky:

Liebe Altglas-Fans!

Wie wir alle leidvoll erfahren müssen, haben sich in den letzten 10 Jahren die Preise für gute Objektive teilweise mehr als verdoppelt!

Ja, leider. Liegt aber auch daran, dass mittlerweile ein 5€-Domiplan als "Bokehmonster dank x Lamellen, lichtstark, offen knackscharf " usw angepriesen (und leider auch gekauft) wird. 

Wenn Du was aus dem Osten kriegen kannst würde ich Dir ein MIR 24N 35mm f2 ans Herz legen, sieht man hier recht selten und ist ein klasse Objektiv. Das Kaleinar 100mm f2.8 lohnt auch einen Blick, wobei man das auch hier zwischendurch mal zu einem angemessenen Preis bekommt. "Heliosse" kann man in jedem Fall wieder recht gut verkaufen, ein Helios 40-2 kann man auch gut behalten ;-). 

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Inzwischen sollte man nicht nur nach den immer noch relativ preisgünstigen "Ost-Objektiven" gucken. Auch im Westen gab es wunderbare, aber zu damaliger Zeit fast unerschwingliche teure Objektive, z. B. von Leitz. Heute kann man Elmarite-R und Summicrone-R sehr gut kaufen, besonders dann, wenn sie sich im deutlich gebrauchten Zustand befinden. Für solche Nicht-Sammler-Objektive zahlt man gelegentlich unter 100,00Euro pro Stück. Unglaublich!

Gustav

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Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Vorausgesetzt, man ist auf analogen Marktplätzen unterwegs.

Auf den digitalen Marktplätzen festigt sich ein Preis um 200 € für ein nicht vollkommen ranziges Summicron-R 50 F2, häufig ist es deutlich mehr und wird auch gezahlt, siehe Suche "verkaufte Artikel". Dafür bekommt man für eine A7 schon ein neues 50/1.8 mit AF und guter optischer Leistung, für Fuji für nur etwas mehr das gedichtete, schnelle XF50.

Interessant finde ich, dass dieser Preisanstieg vor allem bei recht unspektakulären Objektiven so stattgefunden hat, während auch früher schon recht üppig bepreiste Objektive wie ein Contax Zeiss 85/1.4 dank dem Ausbau der aktuellen Kamerasysteme wieder etwas gesunken sind. Häufiger kann man nun brauchbare Exemplare wieder im Preisrahmen dieses Threads finden.

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Am ‎13‎.‎08‎.‎2019 um 13:59 schrieb stmst2011:

Heute kann man Elmarite-R und Summicrone-R sehr gut kaufen, besonders dann, wenn sie sich im deutlich gebrauchten Zustand befinden. Für solche Nicht-Sammler-Objektive zahlt man gelegentlich unter 100,00Euro pro Stück. Unglaublich!

 

Am ‎13‎.‎08‎.‎2019 um 14:33 schrieb outofsightdd:

Auf den digitalen Marktplätzen festigt sich ein Preis um 200 € für ein nicht vollkommen ranziges Summicron-R 50 F2, häufig ist es deutlich mehr und wird auch gezahlt, siehe Suche "verkaufte Artikel".

Auch meine Erfahrung hat gezeigt, daß sich diese Objektive in den letzten 3 Jahren preislich immer weiter nach oben orientiert haben.

Wenn schon für die leeren Kartons 60 - 90 Euro verlangt (und bezahlt!) werden, und sich die Preise immer wieder der 400€ Marke nähern (die offensichtlich auch bezahlt werden), dann sind es die Leute selber schuld. Das ökonomische Prinzip schlägt voll zu.

Allerdings mache ich da auch nicht mit, für das Geld bekomme ich Original-Objektive und gute (neue) Qualität!

Da ich brennweitentechnisch ein breites Spektrum abdecken kann, habe ich mir das Helios, das Pentaflex und das Fujian zum "Spielen" gekauft!

Das bedeutet: Kleines Geld und viel Spaß!

Was ich noch "ernsthaft" bräuchte, wäre eine Festbrennweite im Brennweitenbereich zwischen 16mm und 23mm (bei Altglas für Fuji praktisch unmöglich), und etwas Lichtstärkeres zwischen 200mm und 300mm. Diese Bereiche sind zwar auch durch das XC 16-50 und das XC 50-230 abgedeckt, aber 1-2 Blenden mehr Licht wären manchmal ganz schön.

Und manchmal juckt es mich bei einem Macro-Objektiv so ab 90mm in den Fingern. Ich habe das Minolta AF 50 Macro, das bildet erstklassig ab und kann sogar 1:1.

Aber wenn ich mal näher ran möchte, bei den gleichen Eigenschaften, dann wird es beim Altglas teilweise ziemlich rar oder wieder ziemlich teuer.

Ich bin eben kein Sammler mit zuviel Geld, sondern ich möchte Spaß mit einem Objektiv haben, und besonders, wenn es noch ein preisWERTES Schnäppchen war.

Das ist meine Meinung dazu.

Viele Grüße,

Achim

 

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vor 7 Minuten schrieb Achimsky:

Was ich noch "ernsthaft" bräuchte, wäre eine Festbrennweite im Brennweitenbereich zwischen 16mm und 23mm (bei Altglas für Fuji praktisch unmöglich), und etwas Lichtstärkeres zwischen 200mm und 300mm.

Wie soll es sowas auch als Altglas geben? Vor 1985  vor dem AF Zeitalter war häufig bei 20 oder 21mm Schluss. War ja alles für Vollformat gerechnet. Mein Vivitar 20mm für Konica AR stösst auch auf einiges Interesse. Ganz erstaunlich.

Edited by octane

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vor 12 Minuten schrieb octane:

Wie soll es sowas auch als Altglas geben?

Sag ich ja!

Aber da ich auch Minolta AF Objektive verwende, gäbe es ja z.B. die AF 20mm Variante...   die immerhin zwischen 200 und 300 Euro  liegt.

Da habe ich heute hier im Forum die ersten Bilder vom neuen Kamlan 21mm f1.8 gesehen, und die sahen nicht schlecht aus! Und dann noch Neuware zum moderaten Preis...

Und es sieht an der X-E auch noch richtig gut aus.

In dem Fall muß es dann nicht unbedingt Altglas sein.

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Es gibt sowas schon. Das Tokina RMC II 17mm f3.5 ist sehr gut, das Flektogon 20mm f4 ist gut und das zuiko 24mm f2.8 ist auch sehr gut. Bei ca. 200mm lohnt in jedem Fall das Canon FD 200mm f2.8, das zuiko 180mm f2.8 und auch das Nikkor 180mm f2.8 ist echt gut. Ich habe übrigens eins abzugeben... 

Und alle diese sind definitiv noch erschwinglich. 

Edited by Altglas-Fan

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@Achimsky Das Tokina 17er wollte ich auch gerade ins Spiel bringen, allerdings möchte es schon etwas abgeblendet werden um zu überzeugen. Dafür kann man es auch an einem Shiftadapter betreiben, was neue Möglichkeiten eröffnet. 

Als Makro mit 90mm Brennweite hat das Tamron SP Adaptall 2.5/90mm nicht umsonst einen guten Ruf. 

Beide sind regelmäßig für unter 200€ zu kriegen.  

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Ist halt wie mit Wein. Gut für teuer kann jeder .... Sofern man kein Markenfetischist oder Sammler ist, geht gut und günstig auch heute noch 😉

Edited by fzeppelin

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vor 12 Stunden schrieb Achimsky:

Was ich noch "ernsthaft" bräuchte, wäre eine Festbrennweite im Brennweitenbereich zwischen 16mm und 23mm (bei Altglas für Fuji praktisch unmöglich)

Also passt auch ein KB-Objektiv von 24-35mm + Lensturbo von Zhongyi, den es inzwischen für Canon FD recht bezahlbar gibt. Dazu für wenig Geld ein Canon nFD28/2.8, ergibt 20mm mit F2 und einem speziellen Look:

https://phillipreeve.net/blog/guide-canon-fd-lenses-digital-age-2/#Canon_nFD_2828

Dann gibt es noch das nFD50/1.4, eins der rundum gelungensten alten 50er mit F1.4, macht am Booster 36mm mit durchaus verwendbarer F1.0:

https://phillipreeve.net/blog/guide-canon-fd-lenses-digital-age-2/#Canon_nFD_1450

Für ein richtig gutes Tele wäre etwas mehr Geld notwendig, das nFD300/4L wäre dann am Adapter und mit Booster als etwa 216mm mit F2.8 ebenfalls nutzbar. Der Booster gibt mit einem Adapter immer zwei Objektive zum Preis von einem.

https://phillipreeve.net/blog/guide-canon-fd-lenses-digital-age-2/#Canon_nFD_4300_L

Bei Sonys A7-System scheint es eher eine Neigung zu Altglas von Minolta zu geben, ein "Run" auf gute FD-Gläser könnte mit einer IBIS-EOS-R entstehen... An Fuji lässt sich Minolta derzeit nur mit Metabones beschleunigen, für üppig viel Geld.

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Bin durch einen glücklichen Umstand an ein Travenar 1:2,8/90 R mit Exakta-Bajonett von A.Schacht in Ulm gekommen. Das Teil stammt aus dem Anfang der 60er und ist noch in einem wirklich guten Zustand.

Das Objektivist aus dem Besitz eines Filmers, das war bei ihm an einer Beaulieu-MCR8 Normal 8 Filmkamera im Einsatz. Das Travenar ist klein, wertig, mit einer tollen Haptik und hat 16 Blendenlamellen. Eine Besonderheit ist auch die automatische Sprinbgblende (ASB). Der vorderste Ring lässt sich bis zum Rasten drehen und hält dann die Blende offen, egal was am Blendenring eingestellt ist. Durch Betätigen des angeflanschten Auslösers springt die Blende dann auf den eingestellten Wert.

 

 

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Ach ja, auch wenn es eigentlich nicht hier herein gehört, hier noch die Filmkamera, an der das Travenar mit einem D-Mount auf Exakta-Adapter im Einsatz war, hier allerdings mit einem anderen Objektiv (ein 1:1.8, F6.5-52 mm von P. Angenieux aus Paris). Die Kamera habe ich bei der Aktion auch gleich mitbekommen 😉

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