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mbiker

Unzufrieden mit Bildqualität

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Hallo! 

 

Ich hoffe, mit meinem Beitrag niemand zu erzürnen. ;-)

 

Vorweg: dieser Beitrag sollte kein Schlechtmachen der XT-1 sein (dafür mag ich sie vom Konzept und der Bedienung her, zu sehr) sondern er soll

mir u.U. helfen, draufzukommen, was ich falsch mache. 

 

Überall lese ich, wie hervorragend die Bildqualität ist, die diese Kamera produziert. Ich teile diese Ansicht nicht unbedingt. Man vergleicht

sie mit dSLRs der mittleren und manchmal sogar der oberen Klasse. Ich habe die Vergleichsmöglichkeit mit der Nikon D600 (inzwischen verkauft)

und der Nikon D750. Und beide sind der XT-1 nach meiner Ansicht, weit überlegen. Das liegt jetzt nicht an der höheren Auflösung sondern 

ich denke, es mangelt am AF der XT-1, der viel zu oft daneben liegt. Ich fotografiere fast ausschließlich mit der Spotmessung. Korrigiere: Einzelfeld-AF

An der Nikon habe ich entweder das 1.4/85 mm oder das 2.8/70 - 200 mm. Mir ist allerdings auch klar, dass ich eine VF mit einer Crop-Cam vergleiche.

 

Ich produziere bei Nikon bei 100 Aufnahmen vielleicht 1 - 3 unscharfe Bilder. Bei der XT-1 können es schon gerne 20 - 30 sein. Und die D600

ist nicht unbedingt berühmt für ihren tollen AF. ;-)

 

Zur XT-1 habe ich das 2.8/16 - 55 mm.

 

Die Aufnahmen werden zwar in RAW und JPG gemacht, RAW habe ich aber nur für den Bedarfsfall, um in der Bearbeitung noch etwas retten zu 

können, falls etwas mit der Belichtung doch nicht gepasst hat. Ich verleiche auch JPG von Nikon mit JPG von Fujifilm. Und natürlich habe ich mir

die Ergebnisse nach Bearbeitung von RAWs angesehen. 

 

Nachdem so viele Fotografen mit der XT-1 so hochzufrieden sind, erhoffe ich mir, dass ich hier vielleicht einen Hinweis bekomme, worauf ich 

speziell achten soll, um zu einem guten Ergebnis zu kommen. 

Liebe Grüsse 

Rob

Edited by mbiker

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ich denke, es mangelt am AF der XT-1, der viel zu oft daneben liegt. Ich fotografiere fast ausschließlich mit der Spotmessung. 

Meinst du wirklich Spotmessung oder Einzelfeld-AF? Spotmessung ist ja eine Belichtungsmessmethode und keine AF-Methode.

Der AF der X-T1 ist sicher langsamer als der deiner Nikons und findet bei abnehmender Lichtmenge zunehmend schlechter sein Ziel, aber wenn er mal "einloggt", dann sitzt er normalerweise fast immer, es sei denn, die Kamera hat einen Defekt.

 

Ich denke, Beispielbilder wären hilfreich - evtl. auch Vergleichsaufnahmen desselben Motivs der Nikon.

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Hallo Rob,

 

ich komme auch von Nikon´s 700er und bin von der Leistung der X-T1 mehr als zufrieden, das auch schon ein paar Monate.

 

Was ich mir aber vorstellen kann, dass Du mehr mit der Größe des AF-Feldes spielen solltest. Landschaft eher großes Feld, Portrait klein, eh klar. Anfangs hatte ich auch einige Probleme mit dem AF, hier vor allem die Geschwindigkeit dessen, aber ist es denn nicht auch ein Grund zur Fuji-Seite der Macht zu wechseln, weil man wieder vom Dauer-Auslösen weg will?

 

Unter dem Strich kann ich heute sagen, dass ich um 80% weniger Bilder "produziere" dafür aber 100% bessere.

 

Das 16-55 2.8 habe ich nun nicht, kann aber für mich sagen, dass das 55-200 besser abbildet als z.B. das 85er 1.8. 

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Das mit dem Ausschuss geht m.M.n. auf Anwenderfehler zurück. Vorausgesetzt es sind nicht immer Actionaufnahmen. Größe vom AF Feld sollte für jedes Bild angepasst werden. Gerade, dass die X-T1 so viel Ausschuss produzieren soll, halte ich für schlicht nicht möglich.

 

Nebenbei vergleichst du hier ein Standardzoom mit einer Porträtfestbrennweite und einem Telezoom. Das kann ja jetzt auch nicht wirklich ein sinnvoller Vergleich sein, auch wenn das 16-55 sehr gut ist. Ein 56 1.2 oder ein 50-140 2.8 sind beide besser von der Bildqualität und den Nikon Linsen deutlich ähnlicher.

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Guest pilfi

Hallo Rob,

ich habe auch noch ne Nikon D750 und bin schon länger mit der Fuji x unterwegs. Bin mit den Fujis äußerst zufrieden

und kann das was du beschreibst nicht so richtig nachvollziehen.

 

Hast du schon die neueste Firmware installiert?

 

Hier wären wirklich ein paar Bilder mit den Exifs sehr hilfreich.

 

 

Gruß

Jürgen

Edited by pilfi

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Meinst du wirklich Spotmessung oder Einzelfeld-AF? Spotmessung ist ja eine Belichtungsmessmethode und keine AF-Methode.

Der AF der X-T1 ist sicher langsamer als der deiner Nikons und findet bei abnehmender Lichtmenge zunehmend schlechter sein Ziel, aber wenn er mal "einloggt", dann sitzt er normalerweise fast immer, es sei denn, die Kamera hat einen Defekt.

 

Ich denke, Beispielbilder wären hilfreich - evtl. auch Vergleichsaufnahmen desselben Motivs der Nikon.

 

Danke Volker, 

 

ich meinte Einzelfeld-AF. Das mit Vergleichsbilder habe ich mir gedacht. Wenn ich demnächst dazu komme, werde ich welche anfertigen. 

 

LG Rob 

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Moin

Ich muss sagen: sowohl, als auch.

Ich nutze intensiv beide Systeme und kann von daher aus einem großen täglichen Erfahrungsschatz heraus mitreden.

Ich bin allerdings bei Canon Vollformat (1DX und 5DMIII), sollte aber dennoch gut vergleichbar sein.

Ich bin immer wieder von der herausragenden Bildqualität der XT1 überzeugt, gerade bei detaillreichen Landschaftsaufnahmen

und Tierfotografie. Super!

De AF ist schnell und präzise, wenn man wirklich genau "zielt", also AF Feld exakt dort positioniert, wo es scharf sein soll.

Ausschuss bei dieser Art von Fotografie nahe null (also zu vernachlässigen)

Bei Action sieht es leider anders aus.

Reitsport ist für die XT1 dabei kein Problem.

Zwar etwas mehr Ausschuss, als mit Canon, aber nicht bedeutsam!

Bei sehr unberechenbarer Action, also tobenden Hunden, sieht es schon anders aus.

Das geht auch, aber leider doch deutlich mehr Ausschuss.

Die 1DX ist da eine wahre Wohltat, es ist frustrierend, wenn ein genialer Moment verpatzt ist und gelöscht werden muss.

Da greife ich jetzt wieder vermehrt zur 1DX.

Da gibt es so gut wie nie (!) Ausschuss. Natürlich ist das EF 2.8 70 - 200 L II auch genial.

Bei der Fuji, egal welches Objektiv, kann es, in seltenen Fällen schon einmal vorkommen, dass der AF kurzzeitig herumirrt.

Bei der 1DX nie.

Allerdings, ich muss auch hier relativieren, im Vergleich mit der 5DMIII hält die XT1 schon gut mit.

Es gibt durchaus Situationen, wo die Fuji sogar deutlich überlegen ist.

Fazit: alles, was nicht extreme und unvorhersehbare Action ist. kann die Fuji XT1 mindestens so gut, wie

eine Profi -  Vollformat DSLR.

Gerade die Bildqualität und der AF - S überzeugen.

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Ich danke allen, die mir bis hier geantwortet haben und versuche, hier zu antworten:

 

Mir ist durchaus klar, dass man eine Festbrennweite nicht mit einem Zoom vergleichen kann. Ich vergleiche aber

auch mit dem 2.8/70-200 mm und der Unterschied groß. 

 

Für mich wirken die Bilder der XT-1 im Vergleich zu den von der Nikon irgendwie matschig u. der AF der Nikon

ist um einiges besser. Und zwar schneller und genauer. 

 

Der Fehler wird schon bei mir liegen, nur würde ich gerne wissen, was genau ich falsch mache, denn wenn ich

in der selben Minute technisch perfekte Aufnahmen mit der Nikon mache u. bei der XT-1 so daneben liege, dann

muss das eine Ursache haben. Und ich rede nicht von Action-Aufnahmen. 

 

Die Größe des AF-Feldes halte ich meist sehr klein. Ich warte auch brav, bis das Feld grün ist. 

Natürlich ist die letzte Firmware installiert.

 

Meine Enttäuschung ist deshalb so groß, weil ich eigentlich vor hatte, mich von Nikon (Grund: Größe und Gewicht) zu verabschieden und

dafür noch eine XT-1 mit einem 2.8/50-140 zuzulegen. Ich will auch unbedingt an der XT-1 festhalten, muss aber herausfinden, was ich

falsch mache, damit ich zu solchen Bildern komme, die das allgemeine Lob, das man ja überall liest, rechtfertigen. 

 

Ich nehme natürlich an, dass der Fehler bei mir liegt (wobei ein techn. Defekt auch nicht auszuschließen ist) aber ich weiß auch, 

dass ich mit der Nikon qualitativ gute Bilder mache u. eben mit der XT-1 nicht.

 

Wie schon erwähnt, werde ich, sobald es mir möglich ist, Vergleichsfotos anfertigen, wobei ich allerdings, nikonseitig keine anderen,

als die erwähnten Objektive zum Vergleich habe. 

 

Nochmals vielen Dank!

 

Liebe Grüsse Rob

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Welche Linsen hast du denn in Verwendung? Und Beispielbilder wären wirklich hilfreich.

 

  • Fehlfokus ist seit meinem Wechsel von Canon APSC ein Fremdwort für mich geworden. Der sitzt immer, auch wenn es bei Linsen wie dem 56er etwas längern dauern mag.
  • Matschig? Mir ist die Fuji mit meinen Gläsern t.T. schon zu scharf...

 

Grüße

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Hallo Rob.

 

Ich komme auch vom Nikon Vollformat (zuletzt D800, davor D3) und bin bei Fuji (X100T und X-T1) sehr zufrieden. Abgesehen vom Auflösungsvorteil der D800 (den ich nur bei einem Bild wirklich ausgereizt habe), sehe ich die Bildqualität der Fuji-Kameras als gleichwertig an. Wobei sich diese Aussage natürlich nur auf meine Motive bezieht, also Street, Portrait/Akt (Studio und Outdoor) und Landschaft. Im Action-Bereich sind sicherlich die konventionellen DSLRs mit ihren darauf optimierten AF-Systemen überlegen, gerade bei unvorhersehbaren Bewegungsmustern. Lineare Bewegungen (in meinem Fall bei Flugshows) sind auch für den Fuji-AF problemlos. 

 

Ein Beispielbild und eine Schilderung der Bearbeitung würde uns sicherlich weiterhelfen. Matschig sind die Fuji-Optiken normalerweise nicht, und der AF (gerade der T1) ist fast allen Alltagssituationen gewachsen. Bevor Du jetzt also Fuji abschreibst oder einen Reparaturversuch startest, sollten wir hier versuchen, mögliche Anwendungsfehler auszuschliessen.

Viele Grüße

Matthias

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Wir sprechen hier über zwei Probleme:

  1. AF klappt nicht immer
  2. Bildqualität

Zu 1 hast Du hinreichend viele Tipps bekommen, welche weiter helfen sollten - und ja, auch ich kann Situationen identifizieren wo der AF meiner Nikons deutlich besser arbeitet als der meiner Fujis - das ist keine Einbildung.

 

Zu Bildqualität kommt es drauf an, wie und was Du genau machst - JPEG oder RAW ... hier solltest Du ein paar Infos liefern.

 

Grüße, b!

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Vermutungen sind immer schwierig, aber ich traue mich trotzdem.

 

Worauf fokussierst Du mit dem AF-Feld der X-T1? Anders als bei dem Phasen-AF der DSLRs benötigst Du keine Kontrastkanten, sondern Flächen, die nicht größer sein sollten als das AF-Feld. Wenn Du mit dem AF-Feld die Kontrastkante anvisierst, kann es sein, dass der AF daneben liegt, weil das AF-System nicht auf die Kante, sondern auf die dahinter liegende Fläche scharfstellt. Gerade bei Weitwinkel kann das eine Tücke sein. Bei längeren Brennweiten ist es meist einfacher.

 

Welche JPEG-Einstellungen verwendest Du? Welche Schärfung verwendest Du bei RAW-Konvertierung? Gerade letzteres kann zu Enttäuschungen führen, wenn man die Eigenheiten des X-Trans-Sensors gegenüber Bayer-Sensoren nicht berücksichtigt - obwohl Rico neulich schrieb, dass die aktuelle Lightroom-Version besser mit X-Trans klarkommt als ältere.

 

Lasse Dich nicht entmutigen. Zahllose zufriedene X-T1-Verwender, die wie Du von DSLRs kommen, können nicht irren. Gemeinsam mit dem Forum wirst Du es schaffen,

.

 

Thomas

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Das Problem mit dem WW, also bei mir dem 23er hab ich aber auch oft.

Man fokussiert mit dem verschobenen AF- Feld die Fläche/das Objekt im Vordergrund

und der Fokus trifft dann doch die Ferne.

Das AF- Feld hatte ich dabei schon ganz kleingezogen.

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Die Größe des AF-Feldes halte ich meist sehr klein. Ich warte auch brav, bis das Feld grün ist. 

 

Vielleicht ist das AF-Target die Ursache? CDAF interessiert sich nicht für so für Kanten, die man an der DSLR ja bevorzugt anvisiert hat. Deutlich vorzuziehen sind kontrastreiche Flächen, die komplett auf dem Motiv liegen müssen. Schon ein leichtes "Hineinragen" des Hintergrundes in das AF-Feld kann hier Fehlfokussierungen verursachen, besser ist es eher eine Sicherheit zum Motivrand einzuplanen.

 

mfg tc 

 

EDIT: Ooops, da waren wohl einige schneller...

Edited by tabbycat

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Von mir ein Denkanstoß in eine andere Richtung, um die Ursache zu finden: Es gab einige, die mit dem 16-55 nicht zufrieden waren. Es gab (gibt)  wohl eine Streuung in der Qualität. Vielleicht hast Du einfach ein "schlechtes" Exemplar erwischt, was Dir dann Probleme beim AF und bei der Bildqualität macht. Vielleicht kannst Du irgendwie ein anderes probieren.

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Rob,

vielleicht liegt es wirklich am 16-55er.

Ich habe dieses kürzlich mit meinem 18-55 verglichen anhand einer umfangreichen Testreihe outdoor.

Das Resultat war hinsichtlich des AF verblüffend : ich hatte ca. 30-40% unscharfe Fotos.

Das 18-55er war deutlich zuverlässiger.

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Eine generelle Unschärfe kann bei dir aber auch daran liegen, dass du den OIS des 18-55 gewohnt bist, den das 16-55 nicht aufweist.

 

Es wäre zu unterscheiden zwischen genereller Unschärfe im Bild oder einem falsch liegenden Schärfebereich...

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Mal eine andere Idee, Rob: Die X-T1 ist ja von der Gehäusegröße und dem Gewicht her schon deutlich anders als die D750. Könntest Du mal eine andere Technik probieren, sie zu halten und zu stabilisieren? Das dünne Gehäuse und leichte Gewicht können sehr leicht Verwacklungen und Verschiebungen der Schärfeebene beim Auslösen (Bewegung) erzeugen. Vielleicht ist das Bild doch nicht verwaschen, sondern nur leicht verwackelt...

Gerade die Kombination von DSLR mit dem 70-200 2.8 hat natürlich eine große Masse und man hält sie einfach deutlich stabiler, während der Schwerpunkt der X-T1 mit dem 16-55 stark zum Objektiv wandert und entsprechend etwas wacklig wird, bzw. der Sensor nicht so stabil lagert!

Vielleicht mal testweise vom Stativ fotografieren, ob es da auch so schwammig wird.

 

Ich komme selbst von der Canon 6D und bin mit der Fuji sehr zufrieden, sowohl was den AF als auch die Darstellung (Schärfe, Kontraste, Farbdarstellung) betrifft. Habe aber die X-T10 und eher Festbrennweiten. Ich nutze meistens den Einzelpunkt-AF mit relativ kleiner Größe, doch bei Bewegungsverfolgung habe ich bisher auch sehr gute Ergebnisse mit dem Flächen-AF bekommen.

 

Grüße, Ron

Edited by Ron76

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Mit dem 16 - 55 er bin ich sehr glücklich...

 

Ich hatte anfangs arge Schwierigkeiten, als ich die erste Fuji bekam (X Pro 1 )

Das lag an der Entwicklung in LR

Ich hatte anfangs nur weichgespülten Pixelmatsch :-(

Bis ich verstand, dass die Fuji Raws völlig anders behandelt werden wollen.

Jetzt mit etwas Übung und dem aktuellen LR geht es aber super.

Aber ich habe einige Zeit für die Umstellung gebraucht und dank der Unterstützung hier im Forum klappte es bald besser...

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Vielen Dank, ich habe jetzt interessante Anregungen von euch gelesen aber auch, dass ich mit dem Problem nicht ganz alleine dastehe, 

obwohl die meisten (und die irren sicher nicht) mit der Qualität zufrieden sind.

 

Danke auch, dass ich nicht gleich in Grund und Boden gestampft und als zu dumm bezeichnet werde, der tollen Cam ein ebenso (qualitativ) tolles

Foto zu entlocken ;-.)

 

Nun zu den einzelnen Punkten:

Ich verwende als Filmsimulation entweder Provia/Standard, oder Classic Chrome. 

Wenn ich SW fotografiere, dann SW-Gelbfilter. Falls ich bearbeite, dann in Photoshop CC, seltener in LR 2015.1.1

 

Die Werte für Schärfe u. Kontrast lasse ich bei den werkseitigen Einstellungen. 

 

Die Software Raw File Converter 2.0 habe ich auch installiert. Ich will aber nicht von bearbeiteten Bildern ausgehen, 

sondern von dem, was aus dem schönen Kästchen kommt ;-)

 

Wenn ich von der Bildqualität spreche, dann meine ich deshalb unbearbeitete JPEGs. RAWs speichere ich nur sicherheitshalber 

mit ab, falls was mit der Belichtung daneben geht, oder ich ein Detail, das vorher vielleicht vernachlässigt bzw. nicht gesehen

wurde, herausholen kann. 

 

Aufgrund der unbefriedigenden Qualität setze ich die XT-1 fast nur für Street ein, wo es mir nicht so unbedingt auf

die Schärfe ankommt, wie bei Portraits.

 

Verwackeln könnte natürlich möglich sein.

 

Ein interessanter Gedanke ist das mit dem Fokus, der auf eine Fläche und nicht Außenkante zu legen wäre. 

Bei Porträts messe ich mit kleinstmöglicher Messfläche des AF-Feldes, ein Auge an. Natürlich habe ich auch

andere Fokussiervarianten ausprobiert.

 

Wenn ich ein "Opfer" finde, dass von sich Vergleichsfotos (Portraits) anfertigen und diese unbearbeitet veröffentlichen

lässt, werde ich sie hier posten. ;-)

 

Vielleicht sollte ich auch ein Bild zur Beurteilung an den Fuji-Service schicken. 

 

Ohne Bildbeispiel ist es für euch eher ein Fischen im Trüben. 

 

In ein paar Wochen ist ja in Wien die Fotomesse. Dort werde ich ein Vergleichsobjektiv testen. ;-)

 

Ich melde mich (hoffentlich bald) mit Beispielbildern.

 

Abschließend nochmals herzlichen Dank für eure Bereitschaft, mir zu helfen. :-)

 

LG Rob 

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Die Frage habe ich mir auch gestellt.

 

Probiere einmal aus, ob Rauschreduzierung auf -2 hilft. Ansonsten würde bei Porträts Gesichts- und Augenerkennung probieren. Beides funktioniert eigentlich ganz gut.

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Wenn ich ein "Opfer" finde, dass von sich Vergleichsfotos (Portraits) anfertigen und diese unbearbeitet veröffentlichen

lässt, werde ich sie hier posten. ;-)

 

Leider ist unser Fuji X Secrets Workshop am Wochenende (Raum Nürnberg) wieder ausverkauft, aber ich könnte dich ausnahmsweise am Sonntag noch beim Praxisteil einbauen, wo wir Models haben (dieses Mal bei halbwegs brauchbarem Wetter sogar in Halloween-Verkleidung).

 

Dabei könnte man dann auch Vergleichsfotos anfertigen, da ich auch jedes X-Objektiv und jede X-Kamera mindestens einmal vorrätig habe.

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Es gibt halt 10.000 Gründe für die Unschärfe. Ich VERSUCHE (!) mal eine Liste:

 

- Verwacklungsunschärfe

- Bewegungsunschärfe

- Fehlfokus kameraseitig (bei Fuji sehr unwahrscheinlich, wenn Bedienfehler ausgeschlossen werden kann)

- Fehlfokus durch Bedienfehler

- Objektiv defekt (unwahrscheinlich)

- jpgs bei hohen ISOs

 

Was ich bisher bei dir etwas herauslese (Vermutungen!): du achtest nicht sonderlich auf Kameraeinstellungen (sonst könntest du Verwackeln ausschließen), verwendest immer das kleinste AF Feld (besser wäre: zweitkleinstes) und versuchst allgemein wohl die Fuji wie eine Nikon zu bedienen (schwerer Fehler: neues System = anders -> Lernkurve).

 

Die X-T1 mit 16-55 will richtig betrieben werden. Dazu musst du das AF System kennen lernen und wissen wann du verschwenken kannst und wann du das AF Feld präzise setzen musst (und die Größe anpassen musst). Dazu solltest du wissen welche Belichtungszeiten für welches Motiv angemessen sind und welche du aus der Hand halten kannst.

 

Steck die Kamera doch mal auf Stativ, fokussier manuell und mach dann ein Bild mit dem Selbstauslöser. Wenn die Schärfe dann immer noch nicht passt, könnte es an der Technik (Kamera/Objektiv oder zur Not Stativ) liegen.

 

Welche Einstellungen nutzt du denn primär (meint: welche Automatiken)?

 

Das klingt jetzt teilweise nach pipifax, aber eine Ferndiagnose ist nur mit Hilfe von mehr Infos möglich.

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Ein interessanter Gedanke ist das mit dem Fokus, der auf eine Fläche und nicht Außenkante zu legen wäre. 

Bei Porträts messe ich mit kleinstmöglicher Messfläche des AF-Feldes, ein Auge an. Natürlich habe ich auch

andere Fokussiervarianten ausprobiert.

 

Bin ich falsch oder würde der Autofokus gar nicht erst "grün" werden?

 

So oder so, ich würde mal zu kurze Verschlusszeiten oder einen defekt in Betracht ziehen. Bei mir ist es jedenfalls so, dass Fehlfokussierungen so gut wie nicht vorkommen. Ist es grün, ist es zu 99.89% auch scharf, und ich verwende fast ausschliesslich das kleinste AF-Feld.

 

Vorallem seit dem letzten Update bin ich mit dem Autofokus hochzufrieden, ich achte auch nicht speziell ob Flächen oder Kanten da sind, und Helligkeit ist eigentlich auch kein Problem mehr.....

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