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Migration Aperture -> Lightroom : Überlegungen und Fragen


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Endlich habe ich angefangen meine Aperture Bibliothek zu migrieren. Ich habe diverse Artikel darüber gelesen und Tests gemacht.
Die Aperture Bibliothek wurde entrümpelt, bereinigt, ge-backup'd und vorbereitet.
Der neue Lightroom-Katalog ist auch präpariert. Verschlagwortungen wurden exportiert und im neuen Lightroom-Katalog importiert, Neue Ordner-Strukturen vorbereitet. Eigentlich ist alles ready.
Ich werde nicht die ganze Aperture-Bibliothek in einem Rutsch exportieren und importieren, sondern ich werde das für jeweils einzelne Projekte machen; 18 sind schlussendlich übrig geblieben. (Wobei die recht "grob" sind. Die grössten Projekte sind X100, X-Pro1, X-T1 und X100t.)
 
Nach verschiedenen Tests ist mir klar geworden, dass im Prinzip alles übernommen wird, was mir +/- wichtig ist. (Dass Aperture Bild-Veränderungen nicht übernommen werden, ist mir schon länger klar, und ist mir auch egal mittlerweile.)
 
Was u.a. klappt sind die Schlagwörter und die *-Bewertungen.
 
Allerdings: 
Bei .jpg, .tif und .dng (z.B. Ricoh Raw-Datein) wird alles sauber übernommen.
Aber für .RAF Files (Fuji-Raw-Dateien) muss ich explizit beim Export "xmp-sidecar-dateien erstellen" wählen damit die Meta-Daten auch von Lightroom übernommen werden. ("IPTC-Metadaten ins Original schreiben" existiert zwar als Option in Aperture, aber beim Versuch dies für .RAW files zu tun wird vermeldet, dass dies nicht möglich sei. Hmpf!)
 
Nun gut. Nächste Überlegeung: Ich könnte nun einzeln pro Projekt zuerst nur .RAF Dateien exportieren und dabei die xmp-sidecar-dateien erstellen, und im zweiten Schritt dann alle anderen Datei-Typen exportieren ohne die Option "xmp-sidecar erstellen".
ABER: Die Funktion "Original exportieren" exportiert immer gleichzeitig beides zusammen: .jpg und .RAW. Dabei werden dann entweder für alle oder für keine Files xmp-sidecars erzeugt.
Ganz skuril wird es, wenn etwas z.B. folgende 3 Dateien existieren:
DSCF1234.JPG
DSCF1234.RAF
DSCF1234.tif
Beim Export entsteht dann wieder nur eine .xmp Datei ... fragt sich dann für welches File sie gilt. (Genau: Für die .raw Datei.)
Was auf jeden Fall recht fies ist: Wenn ich "Original exportiere" (d.h. eben raw und jpg gleichzeitig) mit der Option "xmp-sidecar" erstellen, dann habe ich nach dem Lightroom-Import die Meta-Daten für die RAWs, aber nicht für die JPGs.!
 
Möglicher Ausweg: 
Vor dem Export bei allen Dateien "IPTC-Metadaten ins Original schreiben" => das gibt Fehlermeldungen für die .RAW files, aber für die anderen klappts.
Danach "Originale Exportieren" mit der Option "xmp-sidecar erstellen". Beim Import existieren nun für alle Dateien Metadaten, welche von Lightroom auch korrekt übernommen werden.
Eine Sache stört dabei. Bei Bildern, von denen es kein .RAW gibt, werden die .xmp (sidecars) nur beim Import benötigt. Man kann sie danach wegschmeissen. So weit so gut. Aber: Wenn ich eine solche Datei danach via Lightroom lösche (mit der Option "Vom Datenträger löschen"), dann wird das .jpg oder das .tif gelöscht, nicht aber die sidecar aka .xmp datei. So entstehen Datei-Leichen ... was ich relativ hässlich finde.
 
Ein weiterer Ausweg wäre nach dem Import in Lightroom die .xmp Dateien für die Bilder wegzuschmeissen, welche nicht als .RAW existieren. Das müsste mit einem kleinem Shell-Script machbar sein.
Ich frage mich halt, ob ich nicht etwas übersehen habe, ob es andere Möglichkeiten gibt.
Hat jemand "Anregungen" dazu?
 
Edit:
Letzter Nachtrag: Wie ich grad gelesen habe, hatten schon andere Leute Probleme damit. Das Lightroom Migrations-Plugin macht dann offenbar alles richtig. Aber dabei muss eben eine komplette Aperture-Bibliothek in einem Rutsch gezügelt werden. (Vgl. dort). Dazu müsste ich dann aber für mindestens jedes meiner 18 Projekte eine eigene Aperture-Bibliothek erstellen, was natürlich funktionieren sollte, ich komme aber dabei nicht auf die angestrebte Ordner-Struktur, die ich vorgesehen hatte, es sei denn, ich erzeuge noch mehr Unterprojekte bzw. Aperture-Bibliotheken ...
 
Anbei meine (wichtigesten) Quellen:
Edited by Watcher24
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Kannst Du nicht zuerst die gesamte Aperture Bibliothek in einem Rutsch in einen einzigen LR-Katalog migrieren und dann erst diesen Katalog in mehrere Einzelkataloge aufteilen (exportieren) - wenn Du das willst?

 

Hans Jörg

 

Würde ich auch so machen, dauert aber wahrscheinlich ziemlich lange...

Salut Florfliege

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Ja, dauert länger. Hat aber den Vorteil, dass man schon von Beginn an Ordnung hat :) - sofern man sich vorher über die künftige Struktur Gedanken gemacht hat.

 

Ich selber habe alle meine Bilder in zwei LR-Katalogen (Analog und Digital); das erspart mir das ewige Wechseln zwischen Katalogen.

 

Hans Jörg

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Ich habe zwischenzeitlich mal das in Lightroom eingebaute Aperture-Import-Plugin (laip) ausprobiert. Es macht alles richtig mit den mir wichtigen Meta-Daten. Die Aperture-Library (die Quelle des Imports) beinhaltete alle Bilder, d.h. ohne Referenzen auf ausserhalb der Library liegende Bilder.
Bei einer solchen Quell-Library erzeugt nun Lightroom folgende Ordner-Struktur:
/YYYY/MM/dd
sprich für jeden Eriegnis-Tag ein Ordner. Dieses Muster ist identisch zur Struktur, wie die Aperture "library intern" innerhalb Aperture Library.aplibrary die Bilder ablegt hatte. Der generierte Lightroom-Katalog kennt entsprechend Tausende von Ordner.
Beides passt mir aber nicht; das sind mir zu viele Ordner.
Hier muss ich nun wohl den "Preis" dafür zahlen, dass ich meine Bilder innerhalb der Library habe ablegen lassen. Wer seine Bilder schon vorher extern sauber abgelegt hat, für den scheint "laip" eine sehr brauchbare Lösung.
 
Bei der Migration sollen die Bilder in einer von mir selbst gewählten Struktur abgelegt werden. Darum muss / will ich den Export nun manuell machen.
Importiert wird aus einem neuen, leeren Lightroom-Katalog. Bevor ich in diesen Katalog Bilder importiere, habe ich noch eine Schlagwortliste importiert (welche vorher aus Aperture exportiert worden war).
 
Pro Aperture Projekt mache ich mindestens eine "Export-Reihe". Bei grösseren Projekten (wie etwas X100, X_Pro1) mache ich eine "Export-Reihe" (ER) pro Jahr. Nach jeder ER wird dann gleich in Lightroom importiert. => Import-Reihe (IR). In Lightroom lege ich auch gleich Sammlungen oder Smart-Sammlungen an aus Teilen des Imports. 
Beim "Vorbereiten" jeder ER schmeisse ich nochmals Bilder weg und/oder merke mir Datei-Namen von Bildern, die ich dann im Lightroom neu entwickeln will.
Bei jedem IR schaue ich mir stichprobenartig Bilder an - insbesondere um Meta-Daten zu überprüfen. Dann und wann wird auch mal gleich ein Bild "entwickelt".
Das ist alles recht zeitaufwändig, hat aber auch viele Vorteile. Mist wird entrümpelt, Perlen werden entdeckt, Blindflüge und evtl. spätere böse Überraschungen werden vermieden. 
(Wie Weiter oben geschrieben habe ich bei der primären Vorbereitung der Aperture-Library schon viel entrümpelt und aufgeräumt.)
 
Bei einer "ER" muss nun eben beachtet werden, dass je nach Datei-Typ die eine oder die andere Art des Exports gewählt werden muss, damit beim nachfolgenden Import die Meta-Daten sauber bei Lightroom ankommen. Ich hatte vorher dazu verschiedene Tests gemacht.
..
Export Typ (a)
Metadaten: „IPTC4XMP-Sidecar-Datei erstellen" 
für .RAF (auch für .psd ... hatte ich aber nur sehr wenige).
=> hier wird ein .XMP File erzeugt.
..
Export Typ( b )
Metadaten:  „mit IPTC" 
Benötigt bei .jpg, .tif, .tiff,  .dng (hier: Ricoh-RAW-Files),
die Meta-Daten sind Teil der Datei, es wird keine .XMP Datei erzeugt.
(Falls die hier erwähnten File-Typen mit Rezept (a) exportiert werden, dann fehlen nachher beim Import die Meta-Daten, vice-versa gilt das gleich.)
 
 
Eine "ER" plus nachfolgender "IR" wird nun +/- folgendermassen abgewickelt:
 
I. Auswahl:
Im (Aperture) Projekt die Reihe filtern (mit 1 oder 2 Datums-Feldern). 
 
II.  Export Typ (a)
i. "Originale exportieren", Option "externe xmp sidecar datei erstellen". => Zielordner: /watcher24/tmp/RAF
ii. - bereinigen:  Das wird ein wenig tricky. alle .JPG, .tif, .tiff, .mov … löschen. Alle .XMP files löschen, zu denen es kein dazugehöriges .RAF gibt, das ist der „tricky part“ der Übung. (Das kann man via script lösen (meine scripts sind aber zu schlecht, um sie hier zu zeigen)). 
iii. Zum Ziel-Ordner verschieben, am einfachsten in via shell:  mv *.* /Volumes/watcher24/photo-store/2011/X100/
 
III. Export Typ ( b )
i. "Originale exportieren", Option Metadaten „mit IPTC", => Zielordner: /watcher24/tmp/ALL-OTHERS
ii. Bereinigen: alle .RAF files löschen
iii. Zum Ziel-Ordner verschieben:  mv *.* /Volumes/watcher24/photo-store/2011/X100/
 
IV. Import 
i. Import > /watcher24/photo-store/2011/X100/
ii. „Sammlungen“ oder „Smart-Sammlungen“ anlegen.
 
V. etc.
In Aperture die exportierten Bilder mit einem speziellen Marker „verschlagworten“. (Für die spätere Endkontrolle)
 
 
So ungefähr mache ich das. 
Mal schauen, ob ich vor der Pensionierung fertig sein werde. Nein, Scherz, ...  es dauert, aber für mich lohnt es ich.
Nach mehrfacher Bereinigung habe ich derzeit in Aperture für alle Projekte zusammengenommen ca. 18'500 Bilder. Ein paar kleinere Projekte plus eins der grossen (X100) habe ich am letzten Sonntag abgewickelt. 
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