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Zwei Fragen zu X-T10


58er
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Hallo zusammen,

 

dies ist mein erster Beitrag in diesem Forum, daher erst mal zu mir:

 

Ich werde im Mai 58 und fotografiere seit gut 43 Jahren. Angefangen habe ich mit Minox (B + C, habe ich immer noch), die Bilder habe ich damals noch selbst entwickelt.

 

Die erste SLR war eine Pentax ME-Super, danach kam die Program A . Beide Kameras sind noch in meinem Besitz.

 

Aktuell habe ich eine Olympus E-5 mit einigen Objektiven + Zubehör, sowie eine Canon G7X für Geschäfts-, Kurzreisen und Motorrad-Touren. Für Makros habe ich immer noch meine alte Nikon Coolpix 950. Ideal für Aufnahmen von Uhrwerken etc., man kann bis 1cm ran und sehr detailreich ablichten.

 

Zur Olympus gibt es ja viele gegenläufige Meinungen. Sie passt in meine Hand wie hinein gegossen, hat aber inzwischen Ihren Zenit überschritten und einige Eigenarten, die mir noch nie so richtig gefallen haben. Dazu später mehr.

 

Nun also Fuji. Ich hatte die X-T10 mit 18-55 Objektiv beim Händler kurz testen dürfen. Ist schon ein Unterschied, 500 Gramm weniger Kamera tragen zu müssen. Auch sonst gefällt mir das Paket aus Leistung und Bedienungskonzept sehr gut.

Alternative war die Nikon D7200 (liegt besser in der Hand, zwei Karten-Slots, aber wieder riesig, schwer, und fest verbautes Display).

 

Meine Fragen zur Kamera:

 

1) Verarbeitung: es gibt ja auch Leute, die meinen, Kritik müsse immer etwas Negatives beinhalten. Sei's drum.

Ich habe in ein/zwei Bewertungen gelesen, dass die Knöpfe / Schalter der T10 wackelig seien. Da ich beim Händler ein neues Modell hatte, interessiert mich, ob sich bei den Tasten etc. im Laufe des Gebrauchs übermässig Spiel einstellt.

Für mich wichtig, da ich gerade auch wegen der manuellen Bedienungs-Optionen zu Fuji wechseln möchte.

 

2) Menü: da bin ich von der Olympus leidgeprüft, so etwas möchte ich nicht wieder haben. Im Vergleich zur Olympus ist das Menü der Canon eine Wohltat. Wie beurteilt Ihr die Struktur der Fuji?

 

Falls von Interesse:

- ich fotografiere hauptsächlich Landschaften, Strassen (KEINE Street-Fotografie) und Architektur. Hin und wieder mal Portraits (meist mit einem alten Helios-Objektiv)

- Videos sind nicht wichtig (unter 5%). Wenn überhaupt,mache ich sie mit der kleinen Canon. Die ist nicht so auffällig und man kann sie auch mal dort, wo es nicht gewünscht ist, einsetzen.

 

So, das ist jetzt doch länger geworden. Ich hoffe, der ein oder andere hatte die Geduld, bis hierher zu lesen.

 

Für Eure hilfreichen Antworten und Hinweise (auch auf Alternativen) danke ich ganz herzlich im Voraus.

 

Liebe Grüße aus Leverkusen

Michael

Edited by 58er
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Hallo und Willkommen hier in der Fachsimpel-Runde!

 

Wie es aussieht, dürfen Deine liebgewonnenen Schätze lange bei Dir bleiben.

 

Was die Handlichkeit angeht, würde sich für Dich vielleicht ein Versuch mit dem Handgriff lohnen. Kompaktheit und Griffigkeit gehen halt nicht immer optimal zusammen.

 

Mit dem Menue komme ich gut zurecht. :)    Aber das hilft Dir wenig. Bisher habe ich mich meist reinarbeiten müssen. Selbst zwischen den 'frühen' Fujis und den aktuellen gibt es Unterschiede (meist Erweiterungen oder Verbesserungen). Angenehm finde ich, dass man häufig benötigte Einstellungen über das Quick-Menue vornehmen kann oder Fn-Tasten belegen kann.

 

Ich hab Dir einmal die Bedienungsanleitung angehängt. Das ist zwar etwas mühsam zu lesen, gibt Dir aber zumindest einen Eindruck zur Struktur und Aufbau.

 

http://fujifilm-dsc.com/en-int/manual/x-t10/x-t10_omw_de_s_f_04.pdf

 

Ach ja: wackelige Schalter hatte ich noch nicht. Bei mir ist die Kamera aber auch nicht im Hochleistungs-/Dauereinsatz. Und was für den einen knackig ist, ist für den anderen schon wieder zu schwammig. ;)

Edited by FxF.jad
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Hallo Joachim,

 

besten Dank für die schnelle Antwort nebst Link.

 

Tja, ich bin nicht so wechselwillig, wenn etwas passt. Es muss bei mir auch nicht immer das Neueste sein.

Aber das FT-System hat ausgelebt, die Olympus-Menüs sind grenzwertig, und ich will eine Kamera mit größerem Sensor.

 

Über die Griffigkeit der X-T10 möchte ich mich nicht beschweren. Wie Du schon anmerkst: Kompaktheit bedeutet auch, Kompromisse einzugehen.

 

Der Gebrauch von kleinen Kompaktkameras erzieht einen ja zu besonderer Fingerakrobatik. Insofern ist die X-T10 nicht kritisch.

Und mit Handschuh-Größe 8,5 habe ich auch keine Pranken.

 

Liebe Grüße aus Leverkusen

Michael

(muss jetzt mal ne Signatur einrichten)

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Hallo und ein herzliches Willkommen auch von mir!

 

Ich bin von Olympus auf die Fuji x-t10 umgestiegen, zwar von der E-P5, aber eben auch, weil ich mit dem Menü meine Schwierigkeiten hatte und ich bin von meiner kleinen Fuji begeistert. Mit der Menüführung der Fuji habe ich von Anfang keine Probleme gehabt! Ich nutze sie als Immer-dabei-Kamera und habe sie ständig in meiner Handtasche, in einem speziellen Kamerainlay. Es bringt mir einfach viel mehr Freude mit ihr zu fotografieren als mit jeder anderen Kamera. Die x-t10 ist bei mir seit Mitte September quasi im Dauereinsatz, auch weil ich eben so ein 365-Tage-Projekt mache.

 

Und bei mir sind immer noch alle Schalter knackig und auch die Gummierung löst sich nicht. Mir gefällt die x-t10 auch gerade wegen ihrer Kompaktheit. Ich wollte eine Kamera haben, die einfach zu bedienen ist (weil ich auch noch weiterhin andere Systeme nutze), deren JPGs schon nutzbar sind, die ich immer dabei haben kann und die ich gerne in die Hand nehme. Ich bin mit der x-t10 mehr als zufrieden. Auch die Fuji-Objektive sind einfach klasse. Dazu dann noch das Preisleistungsverhältnis....Ich denke, mehr Kamera für das Geld bekommt man sonst nirgendwo.

 

 

 

 

 

 

 

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Hallo Bildwerk,

 

danke, insbes. für Deine Einschätzung als ehemaliger Olympus-Nutzer. 

 

Seltsamerweise ist die X-T10 die einzige Fuji, die in schwarz höher gehandelt wird als in silber.

Die Verfügbarkeit bei den Händlern ist beim silbernen Modell auch besser.

Ob das an dem kleinen Rädchen liegt, das vorne etwas verloren wirkt?

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Hi,

ich komme auch von Olympus und habe mich über das Menü aufgeregt. Das ist bei Fuji auf jeden Fall besser gelöst. Meist findet man die einzelnen Punkte da wo man sie auch vermutet. Hier und da muß man halt bei einer neuen Kamera mal etwas suchen oder ins Handbuch schauen, aber insgesamt wirkt alles recht aufgeräumt.

Den Druckpunkt der Knöpfe finde ich auch OK, nichts schwammig oder wackelig.

 

Gruß Holger

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Seltsamerweise ist die X-T10 die einzige Fuji, die in schwarz höher gehandelt wird als in silber.

Die Verfügbarkeit bei den Händlern ist beim silbernen Modell auch besser.

Ob das an dem kleinen Rädchen liegt, das vorne etwas verloren wirkt?

 

Ich vermute, es liegt am Design. Die Form der X-T10 ist nicht ganz so gelungen wie das der anderen Fujis - und bei dem silbernen Modell fällt das noch mehr auf! Schau die z.B. mal die XE-1 oder die XE-2 an. Was für ein Design! Aber da würde mir eben der geniale Sucher fehlen.

 

Bei meinem Olympuskameras mochte ich dagegen die silbernen Modelle lieber. Aber die X-T10 sieht eben in schwarz schöner aus - finde ich. Und mir ist das schon wichtig, weil ich die Kamera eben auch gerne einfach nur anschaue und in die Hand nehme. Ich umgebe mich eben gern mit schönen Dingen.

Und sind wir Fotografen nicht alle Augenmenschen?

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@bildwerk - Die Sucher von X-T10 und X-E2 dürften sich nur unwesentlich unterscheiden. Insofern hätte die E2 ja noch eine Chance bei Dir! :)

 

Aber ich habe ja nun die X-T 10 und bin wunschlos glücklich. Ich bin auch mit mit meinen Objektiven wunschlos glücklich. Und dann habe ich auch inzwischen den schönsten und optimalsten Kamera-Ledergurt und wusste daher nicht einmal, was ich mir zu Weihnachten wünschen sollte.

 

Mein Cousin hat mir zwar kürzlich wieder seine X-T 1 in Graphit Silber und seine lichtstarken Zooms in die Hände gedrückt, aber ich bin wirklich rundum zufrieden. Keinerlei GAS-Syndrom mehr! :P

Edited by bildwerk
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Und dann habe ich auch inzwischen den schönsten und optimalsten Kamera-Ledergurt

 

 

Guten Morgen,

 

zunächst einmal vielen lieben Dank für die freundliche Aufnahme ins Forum, sowie für die spontane Hilfe. 

Das Warten auf die X-T10 fällt schwer. Letzte Nacht bin ich aufgestanden und habe ich schon mal in der Anleitung gelesen - nochmals Danke für den Link.

 

@Bildwerk: verrätst Du mir/uns, welchen Kameragurt Du hast?

 

Ausserdem suche ich noch eine Tasche - nur für Kamera plus 18-55, nicht mehr. Größere Taschen habe ich genug. Nur bei der Suche nach einer Tasche bin ich noch nicht fündig geworden.

 

Da ich bisher nie mein Tele (Zuiko 50-200 2.8-3.5) benutzt habe, bewege ich mich auch zukünftig eher in den niedrigeren Brennweiten-Bereichen. Also darf die Tasche ruhig passgenau sein.

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Ja, gerne. Es ist dieser Gurt hier: http://www.ebay.de/itm/251721864184?_trksid=p2057872.m2749.l2649&ssPageName=STRK%3AMEBIDX%3AIT

Ich hatte vorher einen ähnlichen Ledergurt von gleichen Händler, der aber nicht so weich war und damit eben unbequem. Außerdem hatte der andere Gurt schnell unschöne Gebrauchsspuren bekommen, eben weil das Leder zu steif war: Knicke und an den Kanten ging die schwarze Farbe ab. Dieser hier ist aus spanischem Leder und wirklich schön.

 

Es ist schon schwierig, einen schönen Gurt zu bekommen, der sich nicht verheddert und sich ständig verdreht, aber mit diesem bin ich sehr zufrieden. Und er ist auch nicht teuer. Der Versand hat allerdings 14 Tage gedauert.

 

Leider waren keine Befestigungringe dabei, aber da habe ich die triangelförmigen vom Originalgurt genommen. Es war nur etwas fummelig die an dem Gurt zu befestigen.

 

Einen ähnlichen Gurt, aber in der Länge verstellbar, hat der Händler auch. Aber der hat eine Messingschnalle. Da hatte ich dann letztlich Angst, die könnte mir die Kamera verschrammen. Ich hatte genau diesen Gurt zwar an meiner Olympus und hat die Kamera auch nicht verschrammt, aber bei der X-T10 bin da doch etwas vorsichtiger.

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Sie ist da!!!

 

Und es ist wieder wie früher mit meinen Pentaxen. Kompakt und manuell, herrlich.

 

Natürlich muss ich jetzt erst mal wieder im Kopf in den "Rädchen-Dreh-Modus" schalten, aber das war ja, was ich wollte.

Gestern erstmal mit dem 18-55er und einem meiner Heliose geknipst (nein, das war noch nicht fotografieren).

 

Manuelles Fokussieren braucht noch etwas Übung, da gab's bei der Olympus und der Leica immer ein akustisches Signal, wenn's gepasst hat.

Momentan bin ich noch unentschieden, ob mir Schnittbild oder Highlight besser hilft. Die Lupe ist auf jeden Fall sehr gut.

 

Ich glaube, der Weg zu Fuji war eine gute Entscheidung. Auch, was das Menü betrifft.

 

Und dann habe ich doch noch zwei Fragen:

 

1) ich habe bisher noch nicht herausgefunden, wie ich im Dynamikbereich höhere Werte anwählen kann. Mir wird nur Auto und 100 angeboten, die beiden höheren Werte sind inaktiv.

 

2) gehört diese Frage noch in den "Newbie"-Bereich, oder muss ich damit jetzt hier raus?

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In der Bedienungsanleitung ab Seite 168 sind die Einschränkungen und Einstellungskombinationen aufgelistet.

Ich hab's gerade nicht parat. - Möglicherweise ISO fest auf 200, Gesichtserkennung eingeschaltet oder im Automatik-Modus?

Für DR 400 muss ISO auf 800 gehen können.

Edited by FxF.jad
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Hallo Joachim,

 

vielen Dank und sorry. Diese Frage hätte ich dem Forum ersparen können. Inzwischen habe ich es auch gefunden. Ist von der Basis-Iso abhängig. Bei 200 ist DR 100, ab 400 hat man DR 200, usw.

 

Ich bin noch nicht durch mit der Anleitung und sollte besser erst danach Fragen stellen. Aber  - die Ungeduld;-))

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Manuelles Fokussieren braucht noch etwas Übung, ...

Momentan bin ich noch unentschieden, ob mir Schnittbild oder Highlight besser hilft. Die Lupe ist auf jeden Fall sehr gut.

Ich halte das digitale Schnittbild als Fokussierhilfe für absolut unbrauchbar, obwohl das vielleicht auch Geschmackssache sein mag. Von der Verwendung der Highlights habe ich mich mittlerweile verabschiedet, sie suggerieren in manchen Situationen eine trügerische Sicherheit hinsichtlich der Schärfeebene und am Ende liegt der Fokus dann doch daneben.

 

Die besten Ergebnisse erhalte ich mit der Fokuslupe. Hier kann ich die Schärfe über den Sucher am sichersten beurteilen.

 

Kleiner Tip:

Kurzer Druck aufs Daumenrad schaltet die Fokuslupe ein und die Drehung am Daumenrad verändert den Vergrößerungsfaktor.

Langer Druck aufs Daumenrad schaltet um zwischen den einzelnen Fokussierhilfen (Schnittbild, Highlight oder einfach nur Klarsicht mit oder ohne Lupe)

 

Manuelles Fokussieren, auch mit Altglas, macht (mir) jedenfalls Spaß an der X-T10.

 

Viel Freude mit Deiner neuen!

Edited by photona
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Ich halte das digitale Schnittbild als Fokussierhilfe für absolut unbrauchbar, obwohl das vielleicht auch Geschmackssache sein mag.

Für vertikale Linien ist der gar nicht schlecht und funktioniert genauso gut wie der Schnittbildindikator einer alten analogen SLR, z.B. der Canon A-1.

Was jedoch fehlt ist die Simulation des Mikroprismenrings.

Es wäre schon cool, wenn es einen Modus gäbe, der beides vereint.

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Für vertikale Linien ist der gar nicht schlecht und funktioniert genauso gut wie der Schnittbildindikator einer alten analogen SLR, z.B. der Canon A-1.

Was jedoch fehlt ist die Simulation des Mikroprismenrings.

Es wäre schon cool, wenn es einen Modus gäbe, der beides vereint.

 

Ich kenne das digitale Schnittbild ebenfalls von diversen  Spiegelreflexkameras (Praktica) und da gibt es einen sauberen, kontrastreichen und somit deutlichen Schnitt, der auch bei nicht so guten Lichtverhältnissen sichtbar ist und mir eine rasche und relativ komfortable Scharfstellung erlaubt. Beim kontrastarmen und verrauschten digitalen Schnittbild hingegen kann ich die hauchzarten Unterschiede zwischen den Bildteilen meist nur erahnen.

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