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ungewollte Spiegelung


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Hallo, ich war gestern das erste mal so richtig mit der X Pro2 am testen. Dabei kam eis bei einem Bild zu 

einer eigenartigen Spiegelung. Als Objektiv hatte ich das Fujinon 23mm ohne Geli Blende f1,4  mit 60zigstel ISO 320.   

Gegenlichtaufnahme mit überbelichtetem Vordergrund wollte absichtlich ein weißes Fenster produzieren.

Aber nach Betrachtung sah ich dann links im dunklen Innenbereich eine Spiegelung der Baume von draußen 

den ich überbelichtet hatte, wodurch kann es zu so einen Phänomen kommen? Ist jetzt nicht das Topbild, das ist schon klar aber trotzdem.

Grüße, Gerhard

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Prinzipiell reflektieren ja nicht nur Spiegel Licht, sondern alle Flächen auf die Licht fällt. In Deinem Fall muss eine Wand oder was auch immer ausgereicht haben um ein Spiegelbild auf die für Dich sichtbare Wand zu projezieren.

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Prinzipiell reflektieren ja nicht nur Spiegel Licht, sondern alle Flächen auf die Licht fällt. In Deinem Fall muss eine Wand oder was auch immer ausgereicht haben um ein Spiegelbild auf die für Dich sichtbare Wand zu projezieren.

Das kann ich mir beim besten Willen so nicht vorstellen.

 

@Foto-Graf:

Hast du einen Filter vor der Linse gehabt?

Edited by AS-X
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Das kann ich mir beim besten Willen so nicht vorstellen.

 

@Foto-Graf:

Hast du einen Filter vor der Linse gehabt?

Filter hatte ich nicht vor.

 

wie Beffi schreibt, ja die wand war schon etwas nass,

 

aber es war in einer Gruft, licht nur von hinten kaum und von vorne wie man sieht.

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Meine Vermutung: Irgendeine Linse in deinem Objektiv (vielleicht sogar der Sensor) hat als Spiegel fungiert und die helle Szene auf die dunkle Wand projiziert. Dass du sowas überhaupt sehen kannst, liegt an der Empfindlichkeit moderner Sensoren, die in der Dunkelheit empfindlicher als das menschliche Auge sind.

Edited by Harlem
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Zunächst mal wäre es eine gute Idee, eine Geli zu verwenden, wenn starke Lichtquellen im Spiel sind. Das hier sieht allerdings nicht nach Streulicht aus. Die Umrisse dieser "Spiegelung" entsprechen ja ziemlich exakt dem aufgenommenen Lichtkegel, nur spiegelverkehrt. Bei einer Spiegelung am rauen Fels kann ich mir nicht vorstellen, dass sich die Spiegelung mit so scharfen Umrissen abzeichnet. Keine Ahnung, was das ist. Vielleicht eine Reflexion innerhalb des Sensors? Die Sony A7 (erste Generation) neigt dazu, allerdings eher bei punktförmigen Lichtquellen.

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Sowas wie eine Spiegelung auf dem Sensor könnte eine Erklärung sein, ob es technisch möglich ist aufgrund der hohen Empfindlichkeit?

Naja, werd bei Gelegenheit mal versuchen eine ähnliche Situation nachzustellen, wenns wieder auftritt kann man ja mal weitersehen.

Danke Euch fürs erste für Eure Erklärungen.

Edited by Foto-Graf
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Nicht zwingend spiegelverkehrt aber auf jeden Fall auf dem Kopf.

 

Wenn der Filter auszuschließen ist (und du sagst ja es war keiner drauf) dann würde ich vermuten, dass die Spiegelung dem völlig überbelichteten Bereich entspricht, der ja kopfstehend auf den Sensor projiziert wird, von dort jedoch reflektiert und über die letzte Linse wieder zurückgespiegelt wird und so das Geisterbild erzeugt.

 

Sicherlich schwierig zu reproduzieren und nur bei solchen extremen Helligkeitsunterschieden wahrnehmbar.

 

Das die in Richtung Dunkelheit ausgerichtete Mauer als echte Projektionsfläche dient, halte ich (nass oder nicht) für unplausibel.

 

Edit: mit dem letzen Post überschnitten.

Edited by AS-X
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Nachdem ich nochmal drüber nachgedacht habe: Eine Spiegelung innerhalb des Sensor-Filterstacks oder an der Hinterlinse scheiden eigentlich auch aus, ebenso wie eine Reflexion am Fels. Spiegelbilder haben selten die Eigenart, auf dem Kopf zu stehen - habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

 

Das Geisterbild steht nicht nur auf dem Kopf, es ist auch eindeutig spiegelverkehrt. Die diagonale Linie ist links, die vertikale rechts - im einfallenden Lichtkegel ist es genau anders herum. Im Geisterbild zeichnet sich übrigens ein Baum ab, der im überbelichteten "Original-Lichtkegel" nicht zu sehen ist (weil überbelichtet). @Foto-Graf: wenn du mir jetzt sagst, dass da kein Baum war, haben wir des Rätsels Lösung gefunden: in der Höhle spukt es. :) Vielleicht kannst du ja für eingehendere parapsychologische Forschungen das RAW verlinken.

Edited by Volker
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So, nun habe ich's (bilde ich mir zumindest ein :-).

Die Spiegelung findet nicht am Fels statt (also an der Wand), sondern auf dem Boden. Das würde auch erklären, warum das Geisterbild auf dem Kopf steht.

Auf dem Boden zeichnet sich eine feuchte Stelle ab - hier rot markiert:

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Das Licht wird an der feuchten Oberfläche reflektiert und fällt auf den Sensor. Durch das absichtliche Überbelichten reicht die Lichtintensität, um die Reflexion sichtbar zu machen, natürlich mit einer geringeren Lichtintensität, so dass das Geisterbild korrekt belichtet ist und sichtbar macht, was sich vor der Höhle befunden hat.

 

Kann natürlich sein, dass die Theorie kompletter Blödsinn ist und es in Wirklichkeit doch spukt in der Höhle. Jedenfalls ein schönes Sonntagsrätsel.  :lol:

Edited by Volker
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Nachdem ich nochmal drüber nachgedacht habe: Eine Spiegelung innerhalb des Sensor-Filterstacks oder an der Hinterlinse scheiden eigentlich auch aus, ebenso wie eine Reflexion am Fels. Spiegelbilder haben selten die Eigenart, auf dem Kopf zu stehen - habe ich jedenfalls noch nie gesehen.

 

Das Geisterbild steht nicht nur auf dem Kopf, es ist auch eindeutig spiegelverkehrt. Die diagonale Linie ist links, die vertikale rechts - im einfallenden Lichtkegel ist es genau anders herum. Im Geisterbild zeichnet sich übrigens ein Baum ab, der im überbelichteten "Original-Lichtkegel" nicht zu sehen ist (weil überbelichtet). @Foto-Graf: wenn du mir jetzt sagst, dass da kein Baum war, haben wir des Rätsels Lösung gefunden: in der Höhle spukt es. :) Vielleicht kannst du ja für eingehendere parapsychologische Forschungen das RAW verlinken.

Sag ich doch schon lange das es dort spukt [emoji15][emoji4][emoji6]

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Guest Paloma

... für Spiegelungen gilt ja immer noch: Einfalls- gleich Ausfallswinkel. Von der Pfütze nach links an die Wand und dann ins Objektiv. Hört sich nach Billard an.

 

Camera-Obscura-Effekt scheint mir eine schlüssige Erklärung zu sein. Der Eingang des Ganges wird selbst zur Lochkamera und projiziert sein Bild auf die Fuji-Kamera. Voll abgefahren! 

 

 

 Oder du hast doch einen Baum aus einer anderen Dimension fotografiert. Stell deine Frage doch mal auf einem anderen blog, zum Beispiel hier:

 

http://www.geisterportal.com/blog/geister/geisterfotos/

 

:mellow:

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... für Spiegelungen gilt ja immer noch: Einfalls- gleich Ausfallswinkel. Von der Pfütze nach links an die Wand und dann ins Objektiv. Hört sich nach Billard an.

Camera-Obscura-Effekt scheint mir eine schlüssige Erklärung zu sein. Der Eingang des Ganges wird selbst zur Lochkamera und projiziert sein Bild auf die Fuji-Kamera. Voll abgefahren! 

Nicht von der Pfütze an die Wand und dann ins Objektiv, sondern direkt von der Pfütze ins Objektiv.

Den Camera-Obscura-Effekt würde ich auch ausschließen. Der Höhleneingang ist viel zu groß, um eine so scharfe Abbildung zu projizieren. Die Licht-Eintrittsöffnung müsste viel viel kleiner sein: siehe hier.

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Guest Paloma

O.K. Für eine Natur-Lochkamera ist das Bild wirklich zu scharf. Aber eine Spiegelung auf einer feuchten Oberfläche stellt sich für gewöhnlich auf der feuchten Oberfläche dar und nicht daneben. Bei der Bodenstruktur wäre das Bild auch viel zu scharf. Die "Projektionsfläche" an der Wand ist noch unebener als der Boden. Auch dort dürfte sich eine Spiegelung nicht so scharf abbilden. Ich denke daher, dass es tatsächlich ein flare, ein Geisterbild ist. Eine Spiegelung in der Kamera und zwar hinter dem Eintrittsglas, da es auf dem Kopf steht.

 

Kamera und Objektiv taugen also wenig. Suchst du noch einen Käufer, der sich erbarmt, die Kombi für kleines Geld zu übernehmen? Einfach PN an mich ;-)

Edited by Carlitos
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