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1.2/56mm oder 2/50?


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Sollte das angekündigte 2/50 bei offener Blende eine vergleichbare (womöglich noch bessere?) BQ aufweisen als das 1.2 auf f2 abgeblendet, dann wäre das 2/50 für mich eine ernsthafte Alternative, zumal es sicher billiger und natürlich deutlich kompakter ist.

Was meint ihr? Stellt sich irgendjemand ebenfalls diese Alternative?

Edited by Viewfinder
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Guest canis lupus

Das 56er ist das wichtigste Objektiv in meinem "Fuhrpark". Über die Hälfte aller Portraits schieße ich mit F=1.2, und die Schärfe ist unglaublich. Besonders wenn man sie - ganz offen - mit den Ergebnissen aus alten Nikon FF Zeiten und den damals verwendeten 85ern vergleicht. Die waren offen ziemlicher Matsch, und die Trefferquote von punktgenau fokussierten Bildern war sehr viel schlechter als bei den Fujis. Für mich persönlich wäre ein 2.0/50 niemals eine Alternative.

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Das 1,2er ist ja genau wegen der hohen Anfangsöffnung und der damit verbundenen Freistellungsmöglichkeiten bei ausgezeichneter Schärfeleistung interessant. Wer das einzusetzen vermag denkt über ein 2,0/50 nicht ansatzweise nach. Für alle anderen ist das 2,0/50 wohl eine Alternative.

 

Gruß Markus

Edited by ibgmg
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Ich bin vom 56 f1.2 auf ein 50mm f2 umgestiegen und für mich war es der richtige Schritt.

Die f1.2 braucht man schon für die leichte Vignette, die das 56sr dann aufweist für den angenehmen Effekt der Freistellung. Der Schärfebereich ist dann aber oft ziemlich flach, so dass man eh abblenden muss.

Die f2 bei 50mm ergeben eine in meinen Augen recht harmonische Freistellung. Bei der heutigen Sensorleistung sollte die Lichtstärke auch ausreichend sein.

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Ich bin vom 56 f1.2 auf ein 50mm f2 umgestiegen und für mich war es der richtige Schritt.

 

du bist von einem fuji 56mm f1.2 auf ein fuji 50mm f2.0 gewechselt? hab ich was verpasst? das objektiv ist doch erst für 2017 angekündigt. ich vermute also, dass du ein fremdobjektiv meinst ;)

Edited by zzeroz
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du bist von einem fuji 56mm f1.2 auf ein fuji 50mm f2.0 gewechselt? hab ich was verpasst? das objektiv ist doch erst für 2017 angekündigt. ich vermute also, dass du ein fremdobjektiv meinst ;)

Jepp. Daher habe ich auch nicht Fuji geschrieben. ;)

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Würde die Offenblende von 1.2 nicht hergeben wollen und wünsche mir doch sehr, dass Fuji den "alten" Linsen lieber mal ein Update spendiert, statt jetzt viele 2er-Versionen herauszubringen.

 

Wäre bei einem 56mm 1.2 II und 35mm 1.4 II sofort dabei, denn bisher konnte jedes der letzten Objektive in Sachen Autofokus überzeugen, dass mit dem neuen Antrieb ausgestattet ist. Insbesondere beim 56er stört mich die Trägheit schon, auch wenns meiner Meinung nach damals schon eine Steigerung zur 5D3 mit entsprechendem L-Gegenstück war.

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Es kommt auch auf Deine bevorzugten Aufnahmen an, wenn Du gerne sehr nahe ran gehst, werden F2 bei weitem reichen. Das 56er abgeblendet offenbart oft so seine 7-eckigen Bokehbällchen. Das F2 wäre dagegen offen mit absolut runder Öffnung. So könnte man sich ein 50f2 schönreden ;-)  Dann hat es vermutlich noch WR. 

Für mich wird es interessant, weil ich mich portraitmäßig auf das 35 und das 90er eingeschossen habe. Mit dem 50er könnte ich eine Lücke schließen, eine Lücke die kein mega Überflieger sein muss. 

Das 56er fand ich aber echt sehr toll, wie schon oben beschrieben schärfer und AF-Zuverlässiger als so manches 85er an VF. 

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Das 2.0 ist als WR angekündigt. Der Bokeh-Hype* der letzten Jahre läßt mich eher kalt, da ist mir die Schärfe eines Objektivs im Zweifelsfall wichtiger als die "Qualität" der Unschärfe...

 

*der Begriff selbst ist ja in der Fotografie ziemlich neu. Heute reden alle davon...zusammen mit Foto-Modewort #2 "Freistellung", ein Begriff den Grafiker/Graphik-Designer ursprünglich für das Ausschneiden eines Bildteils verwenden

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Das 2.0 ist als WR angekündigt. Der Bokeh-Hype* der letzten Jahre läßt mich eher kalt, da ist mir die Schärfe eines Objektivs im Zweifelsfall wichtiger als die "Qualität" der Unschärfe...

 

Wenn die Schärfe für dich wichtiger ist, dann hol dir das 1.2/56. Ich wiederhole mich: es ist gnadenlos naiv zu glauben, dass eine 2.0/50 Budgetoptik das brachial gute 1.2/56 schlagen könnte.

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Ich finde ein 50/2 könnte das 56/1.2 zwar nicht ersetzen, aber vielleicht ergänzen. Das 56er nehme ich nicht immer mit (ist halt doch etwas schwerer), aber so eine Kombination aus 18/2 und 50/2 für die leichte Kameratasche hört sich gar nicht so schlecht an. Und wer vielleicht nur die kleinen Fuji-Bodies nutzt, wird sich über ein etwas "passenderes" 50er auch freuen.

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Da ich mir das 56mm bis jetzt nicht geholt habe, wären die ersten Informationen zu einem 50mm/2 interessant.

Aber gerade im 50-58mm Bereich gibt es so viel Alternativen je nach Gusto. Die einzige Frage wäre für mich, ob man AF bei 50mm benötigt und ob andererseits dafür eines der XF Zooms nicht reicht.

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Wenn die Schärfe für dich wichtiger ist, dann hol dir das 1.2/56. Ich wiederhole mich: es ist gnadenlos naiv zu glauben, dass eine 2.0/50 Budgetoptik das brachial gute 1.2/56 schlagen könnte.

Danke für Deine Meinung. Das 2/50 gleich von vornherein als Budgetoptik abzutun, finde ich allerdings unangebracht. Es war schon immer so (auch in analogen Zeiten), dass die Preissprünge bei Normalobjektiven von 1.8 auf 1.4 und dann eklatant auf 1.2 gewaltig waren. Und wie Dutzende von Beispielen belegen, war die BQ der weniger lichtstarken Optiken oftmals sogar besser als die der extrem lichtstarken. Der hohe Preiszuschlag ist also vielfach allein der zusätzlichen Lichtstärke von 1, 2 Blenden geschuldet.

Da außerdem das angekündigte 2/50 als WR ausgewiesen ist, kann es ja nicht so schlecht gebaut sein

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...aber so eine Kombination aus 18/2 und 50/2 für die leichte Kameratasche hört sich gar nicht so schlecht an. Und wer vielleicht nur die kleinen Fuji-Bodies nutzt, wird sich über ein etwas "passenderes" 50er auch freuen.

Daran habe ich auch schon gedacht: eine Kompaktkombi bestehend aus X-100t und X-T1 mit 2/50 hätte doch auch was. Zwei gut abgestufte FB, ohne Objektivwechsel und immer noch ziemlich kompakt.

Edited by Viewfinder
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Ich finde ein 50/2 könnte das 56/1.2 zwar nicht ersetzen, aber vielleicht ergänzen. Das 56er nehme ich nicht immer mit (ist halt doch etwas schwerer), aber so eine Kombination aus 18/2 und 50/2 für die leichte Kameratasche hört sich gar nicht so schlecht an. Und wer vielleicht nur die kleinen Fuji-Bodies nutzt, wird sich über ein etwas "passenderes" 50er auch freuen.

 

Ist das 2,4/60mm keine Alternative?

 

Okay, es ist nicht "2,0" und die Brennweite ist etwas länger, aber als kleine und leichte Alternative für alle, die schnellen AF nicht wirklich benötigen, zum 56er macht es sich m.E. sehr gut.

 

Thomas, ...

 

... der ein 2,0/50 eigentlich auch interessant findet, aber ein solches wohl nicht dem 60er vorziehen wird. Das 2,0/35 zeigt, wohin die Reise gehen wird. Das 2,0/23 wird demnächst noch einmal deutlicher den Weg zeigen - ob der dann allen gefällt, die wegen der tollen Objektive zu Fujifilm gelangt sind, halte ich für fraglich.

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Hallo.

 

Ich vermute, dass das 50/2 in die Reihe von 23/2 und 35/2 passen wird, also relativ kompakt, wettergeschützt und preiswert ausfällt. Einen Markt gibt es sicherlich dafür zumal auch nicht jeder den Preis für das 1.2/56 ausgeben kann oder will.

 

Was mich angeht, bin ich mit dem 35/2 sehr zufrieden und hoffe, dass das kommende 23/2 mindestens ebenso gut sein wird.

 

Das 50/2 ist für mich hingegen uninteressant, da mich die Bildqualität absolut überzeugt und ich dieses Objektiv oft und gerne bei Offenblende einsetze. Gerade bei mittleren Distanzen ist das Potential zum Freistellen schon deutlich anders, wenn ich f/1.2 einsetzen kann.

 

Das Argument "bessere Sensoren ermöglichen geringere Lichtstärke" halte ich hingegen für nicht valide. Gerade im Grenzbereich bei wenig Licht kann eine Anfangsblende von f/1.2 zu f/2 oder gar f/2.8 schon einen gewaltigen Unterschied machen und über die Verwendbarkeit eines Bildes entscheiden. Wieviel Geld einem diese Option wert ist, muß natürlich jeder selbst entscheiden.

 

Grüße

Matthias

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Danke für Deine Meinung. Das 2/50 gleich von vornherein als Budgetoptik abzutun, finde ich allerdings unangebracht. Es war schon immer so (auch in analogen Zeiten), dass die Preissprünge bei Normalobjektiven von 1.8 auf 1.4 und dann eklatant auf 1.2 gewaltig waren. Und wie Dutzende von Beispielen belegen, war die BQ der weniger lichtstarken Optiken oftmals sogar besser als die der extrem lichtstarken. Der hohe Preiszuschlag ist also vielfach allein der zusätzlichen Lichtstärke von 1, 2 Blenden geschuldet.

Da außerdem das angekündigte 2/50 als WR ausgewiesen ist, kann es ja nicht so schlecht gebaut sein

 

Ich vergleiche innerhalb des Systems. Das 35 2.0 WR ist auch sehr gut gebaut, ist optisch dem 1.4/35 aber unterlegen (CA, Schärfe, Verzeichnung, nur als Beispiele). Nach dem gleichen Prinzip werden auch 2.0/23 und 2.0/50 kommen. Mechanisch, wie alle Fujinone, sehr gut gebaut, aber (um den Preis niedrig zu halten) mit einer weniger gut gerechneten optischen Zelle.

 

Hier Beispiele von alten, teilweise schon toten Systemen anzuführen macht exakt null Sinn. Fuji geht es bei den 2.0er Varianten rein um den Preis. Vielen sind ein 1.4/23, 1.4/35 und 1.2/56 offensichtlich zu teuer. Das bedeutet, dass an anderer Stelle gespart werden muss, und zwar bei der optischen Korrektur. Es wird mit hoher Wahrscheinlichkeit eine elektronische Korrektur mancher Bildfehler genutzt werden, wodurch die optische Qualität abnimmt.

 

Außerdem hat die mechanische Güte nichts mit der optischen Güte zu tun. Ich habe die optische Qualität (zu Recht) angezweifelt. Du unterstellst mir, dass ich die mechanische Qualität kritisiert hätte.

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Das Argument "bessere Sensoren ermöglichen geringere Lichtstärke" halte ich hingegen für nicht valide. Gerade im Grenzbereich bei wenig Licht kann eine Anfangsblende von f/1.2 zu f/2 oder gar f/2.8 schon einen gewaltigen Unterschied machen und über die Verwendbarkeit eines Bildes entscheiden. Wieviel Geld einem diese Option wert ist, muß natürlich jeder selbst entscheiden.

 

Korrekt. Dieses Argument ist völliger Mumpitz, weil es das kreative Potenzial völlig außer Acht lässt.

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