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der erste Job mit der Xpro2


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Ich habe mich dann tatsächlich getraut und bin bewusst mal ohne eine BackUp Nikon zu einem Job gefahren. 


 


Da ich die Location vorher nicht kannte, gleich doppelt risky :) Es war der Showoom von Sidney Industries wo ich Autogrammkarten geshootet habe.


 


Das erste was passiert, ist dass mich ungläubige Augen angucken, weil man den Behrens ja nur mit der dicken Nikon kennt :) Das ist auf jeden Fall ein Icebreaker gewesen, da man sofort im Gespräch ist. Sidney mag Retro Karren  ich mag Retro Kameras aber beide haben wir gemeinsam. Es muss modern funktionieren.


 


Das Lichtsetup war Einchrom und der Skyport funktioniert hervorragend mit der xPro2 (das hatte ich vorher natürlich schon einmal getestet ) 


 


Die Optiken für den Job: das 23mm und das 90mm 


 


Was soll ich sagen: Die Bildvorschau im EVF ist absolut bombastisch. Da ich ohne Assistent unterwegs war, konnte ich ohne einen Displayblick sofort sehen ob die Kante sitzt, ob der Dish die Schatten an die richtige Stelle schmeisst und so weiter. (Ein Belichtungsmesser ist zwar nett im Studio, on Location mit ständig wechselndem Umgebungslicht aber quatsch) Ein riesiger Pluspunkt im Gegensatz zu einer DSLR. Das EVF zeigt mir exakt die Dynamik an die ich im späteren Print auch sehe und das ist grandios. 


 


Aus Spass habe ich Classic Chrome als Filtersimulation gewählt und konnte zu schon ungefähr zeigen, wie das Bild am Ende aussieht. Man zeigt also dem Kunden direkt schon einen Look. 


 


Der Autofokus, mein größtes Sorgenkind vor dem ersten Einsatz ist ein Traum. Wo er bei dem 56er etwas träge ist, ist er bei dem 90er bombastisch schnell und präzise. Das hatte ich vorher ausprobiert und mich dann auch für das 90er entschieden. 


 


Ein Lacher war immer wieder, dass der Fotograf eigentlich gewohnt ist, sich hinter einer dicken schwarzen Kiste zu verstecken, nicht so bei der xPro2, meine Grimassen und somit auch mein direktes Feedback war für Sidney also sofort abzulesen. Die Kommunikation funktioniert auch mit dem EVF super, da ich an keine Stelle des Shootings auf ein Display gucken muss. 


 


Die ISO Einstellung hat mich anfangs etwas genervt, da sie sich unter dem Skyport versteckt hat, ist aber eine Gewöhnungsfrage, zudem man den eingestellten Wert ja auch im Display ablesen kann. 


Im Gegensatz zur Nikon muss man auch mit der Belichtungszeit etwas vorsichtiger zu Werke gehen, da sich das Rad doch recht leicht verstellt ( Das EVF macht das aber natürlich wett, weil ich direkt sehe wenn ich etwas verkackt habe. mit einer DSLR schiesst man erstmal eine ganze Zeit mit einer verstellten BZ bevor man darauf aufmerksam wird. 


 


Der Gewichtsvorteil ist absolut bombastisch. Auf der anderen Seite „verlegt“ man die Kamera schneller als eine große :) 


 


Das einzige was ich vermisse ist, dass tethered shooting leider leider nicht funktioniert. Die App ist zwar nett aber mehr eine Spielerei als wirklich sinnvoll.


 


Alles in allem bin ich aber zufrieden und werde die Nikons nun bei Ebay verkloppen :) 


 


Grüße Stefan 


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Hi,

 

ja, das sind auch meine wesentlichen Feststellungen:

 

Vorschau – AF – Kommunikation mit dem Subject

 

Das sind zum Teil echte Vorteile gegenüber dem Spiegelreflex-Konzept. Und die Gründe, warum ich glaube, dass bei den Spiegellosen die Zukunft liegt.

 

Freut mich, dass es so gut geklappt hat.

 

Die "ungläubigen Blicke" hatte ich bisher komischerweise nie. Die Leute sehen nix.

 

VG

Christian 

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  • 4 weeks later...

 

Ich habe mich dann tatsächlich getraut und bin bewusst mal ohne eine BackUp Nikon zu einem Job gefahren. 

 

Da ich die Location vorher nicht kannte, gleich doppelt risky :) Es war der Showoom von Sidney Industries wo ich Autogrammkarten geshootet habe.

 

Das erste was passiert, ist dass mich ungläubige Augen angucken, weil man den Behrens ja nur mit der dicken Nikon kennt :) Das ist auf jeden Fall ein Icebreaker gewesen, da man sofort im Gespräch ist. Sidney mag Retro Karren  ich mag Retro Kameras aber beide haben wir gemeinsam. Es muss modern funktionieren.

 

Das Lichtsetup war Einchrom und der Skyport funktioniert hervorragend mit der xPro2 (das hatte ich vorher natürlich schon einmal getestet ) 

 

Die Optiken für den Job: das 23mm und das 90mm 

 

Was soll ich sagen: Die Bildvorschau im EVF ist absolut bombastisch. Da ich ohne Assistent unterwegs war, konnte ich ohne einen Displayblick sofort sehen ob die Kante sitzt, ob der Dish die Schatten an die richtige Stelle schmeisst und so weiter. (Ein Belichtungsmesser ist zwar nett im Studio, on Location mit ständig wechselndem Umgebungslicht aber quatsch) Ein riesiger Pluspunkt im Gegensatz zu einer DSLR. Das EVF zeigt mir exakt die Dynamik an die ich im späteren Print auch sehe und das ist grandios. 

 

Aus Spass habe ich Classic Chrome als Filtersimulation gewählt und konnte zu schon ungefähr zeigen, wie das Bild am Ende aussieht. Man zeigt also dem Kunden direkt schon einen Look. 

 

Der Autofokus, mein größtes Sorgenkind vor dem ersten Einsatz ist ein Traum. Wo er bei dem 56er etwas träge ist, ist er bei dem 90er bombastisch schnell und präzise. Das hatte ich vorher ausprobiert und mich dann auch für das 90er entschieden. 

 

Ein Lacher war immer wieder, dass der Fotograf eigentlich gewohnt ist, sich hinter einer dicken schwarzen Kiste zu verstecken, nicht so bei der xPro2, meine Grimassen und somit auch mein direktes Feedback war für Sidney also sofort abzulesen. Die Kommunikation funktioniert auch mit dem EVF super, da ich an keine Stelle des Shootings auf ein Display gucken muss. 

 

Die ISO Einstellung hat mich anfangs etwas genervt, da sie sich unter dem Skyport versteckt hat, ist aber eine Gewöhnungsfrage, zudem man den eingestellten Wert ja auch im Display ablesen kann. 

Im Gegensatz zur Nikon muss man auch mit der Belichtungszeit etwas vorsichtiger zu Werke gehen, da sich das Rad doch recht leicht verstellt ( Das EVF macht das aber natürlich wett, weil ich direkt sehe wenn ich etwas verkackt habe. mit einer DSLR schiesst man erstmal eine ganze Zeit mit einer verstellten BZ bevor man darauf aufmerksam wird. 

 

Der Gewichtsvorteil ist absolut bombastisch. Auf der anderen Seite „verlegt“ man die Kamera schneller als eine große :)

 

Das einzige was ich vermisse ist, dass tethered shooting leider leider nicht funktioniert. Die App ist zwar nett aber mehr eine Spielerei als wirklich sinnvoll.

 

Alles in allem bin ich aber zufrieden und werde die Nikons nun bei Ebay verkloppen :)

 

Grüße Stefan 

 

 

Kann ich so unterschreiben. Jetzt wo die X-T2 auch noch in Reichweite ist, wage ich heute den Schritt. Die Nikon (Reste) gehen in die Bucht. Nach 29 Berufsjahren das erste mal ohne SLR. Ist schon komisch.

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Hatte gestern einen extrem wichtigen Job und habe die Canon 1DX zuhause gelassen.

Da war mir anfangs durchaus mulmig. "Sicher ist sicher..." und so.

Aber ich denke, wenn , dann ganz -

und das ging wie erwartet supergut mit der XPro2!

Um mich herum nur dicke Dinger, hihihi.

Nun bin ich auf die XT2 so gespannt, damit sollten gewisse Dinge noch leichter gehen, für Sportfotografie.

Aber im Grunde ist das wohl Luxus.

Die XPro2 hat alle Aufgaben absolut cool gelöst. Freu mich.

Edited by rednosepit
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