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Portrait mit 35mm ?


andreas61

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Liebe Forumsmitglieder,

 

ich habe bisher meine Portraits mit einem 50mm 1.4 Objektiv gemacht. Damit konnte ich im Nahbereich gewünschte Unschärfen erzielen ( siehe Beispielbilder ).

Nun habe ich die X-T10 mit 35mm und frage mich, ob es zu Verzehrungen kommen kann, wenn ich dem Gesicht zu nahe komme. Dies behauptete ein Berufsfotograf und riet  mir vom 35mm ab und meinte 50mm sei die vertretbare Grenze.

Wie sind Eure Erfahrungen? Danke für eure Tipps.

Gruß

andreas61

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Hallo Andreas.

 

Zunächst einmal: tolle Bilder, die Du uns hier zeigst.

 

Natürlich sorgen weitwinkligere Objektive bei gleichem Abbildungsmaßstab für eine andere Bildwiedergabe als leichte Teleobjektive. Nicht umsonst wird ja der Brennweitenbereich von 85 - 135 mm (analog Kb) immer wieder empfohlen, wenn es um Portraits - gerade bei formatfüllender Darstellung - geht. Die beiden "Portrait-Spezialisten" bei Fuji haben ja nicht umsonst 56 bzw. 90 mm Brennweite. Das heisst natürlich nicht, dass man nicht auch kürzere Brennweiten verwenden kann. Kritisch wird die Verzerrung besonders an den Bildrändern, in der Bildmitte hingegen ist das kein so großes Problem. Letztlich ist eine Frage der Fähigkeiten der Fotografen, die Brennweite (bzw. den Bildwinkel) zu beherrschen, und natürlich eine Frage des persönlichen Geschmacks.

 

Für so enge Bildausschnitte, wie Du sie hier zeigst, wäre bei mir 50 mm (Kb) die absolute Untergrenze, lieber würde ich 85 mm verwenden. Aber das ist natürlich nur mein Geschmack, mehr nicht. Je mehr "Umgebung" mit im Bild ist, umso unkritischer sind kurze Brennweiten - aber eben nur, wenn man bereit ist, auf formatfüllende Darstellung des Motivs zu verzichten.

 

Ein anderer Aspekt ist der Arbeitsabstand. Für eine formatfüllende Darstellung muß man bei kürzeren Brennweiten relativ nah ans Motiv. Nicht jedes Model reagiert positiv darauf. Auch hier ist für mich das 56er ideal, um eine Distanz sicherzustellen, bei der sich das Model nicht bedrängt fühlt, man aber noch gut kommunizieren kann.

 

Viele Grüße

Matthias

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Ja ja, die Profis empfehlen.

Die anderen fotografieren mit Herz :)

 

Hier findest du mein kleines e-book, kostenlos versteht sich, mit vielen Bildern, die mit dem 1,4/35mm gemacht wurden. Hauptsächlich People, sonst würde das hier ja kaum Sinn machen.

 

https://uwerichtersfotoblog.wordpress.com/365-grad/

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Hi,

vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Das mit dem Abstand zum Model ist natürlich einleuchtend. Da ich bei einem Shooting natürlich auch Bilder mit größerem Abstand machen möchte, schränkte mich das 50mm manchmal etwas ein ( ich musste mich schon sehr weit entfernen, um noch viel vom Model auf Bild zu bekommen ). Das wäre mit dem 35mm natürlich einfacher.

Gruß

andreas61 

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Liebe Forumsmitglieder,

 

ich habe bisher meine Portraits mit einem 50mm 1.4 Objektiv gemacht. Damit konnte ich im Nahbereich gewünschte Unschärfen erzielen ( siehe Beispielbilder ).

Nun habe ich die X-T10 mit 35mm und frage mich, ob es zu Verzehrungen kommen kann, wenn ich dem Gesicht zu nahe komme. Dies behauptete ein Berufsfotograf und riet  mir vom 35mm ab und meinte 50mm sei die vertretbare Grenze.

Wie sind Eure Erfahrungen? Danke für eure Tipps.

Gruß

andreas61

 

 

Nun bin ich kein ausgesprochener Portraitfotograf, allerdings würde ich als Laie einfach mal behaupten, da das 35mm an der Fuji einem Bildwinkel es 50mm an Vollformat entspricht, dass Du auch mit einem ähnlichen Motivabstand an das Model gehst. D.h. dass Du mit der Fuji und 35mm neben dem "Profi" mit der Vollformatkamera und 50mm stehst. Und auch mit 50mm sollte man nicht zu nahe rangehen.

 

Wobei ich finde auch Portraits mit 35mm (Vollformat) sehr interessant finde, solange man nicht zu nahe rangeht.

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Moin,

 

fotografiere seit Jahren meine Portraits nur mit 35mm an der Fujifilm bzw 50mm an Kleinbild. Konnte da bisher nie was negatives feststellen, was Verzerrungen usw. angeht.

 

Marc

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Hi,

vielen Dank für Eure schnellen Antworten. Das mit dem Abstand zum Model ist natürlich einleuchtend. Da ich bei einem Shooting natürlich auch Bilder mit größerem Abstand machen möchte, schränkte mich das 50mm manchmal etwas ein ( ich musste mich schon sehr weit entfernen, um noch viel vom Model auf Bild zu bekommen ). Das wäre mit dem 35mm natürlich einfacher.

Gruß

andreas61 

 

Hallo Andreas.

 

Für Ganzkörperaufnahmen ist das 35er m. E. gut geeignet, kürzere Brennweiten würde ich eher vermeiden, da man sonst hinsichtlich der Posen sehr eingeschränkt wird.

 

Wenn man den Platz hat, finde ich die Bildwirkung des 35ers sehr vorteilhaft:

 

 

Für enge Bildausschnitte sind mir längere Brennweiten lieber, da ich damit dem Model nicht so "auf die Pelle rücken" muß:

 

 

Grüße

Matthias

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Gerade in Innenräumen ist der Raum oft begrenzt.

Hier nutze ich das XF35 1.4 extrem gern.

 

Im Übrigen entsprechen die 35mm an APS-C ja den 50mm an Kleinbild, und die meisten Profis nehmen ja nix anderes... 

Insofern, vermute ich, hast du etwas weniger Freistellungspotential, aber der Arbeitsabstand bleibt derselbe.

Damit ist die Verzerrung genau wieder die gleiche wie beim 50mm Objektiv.

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Im Übrigen entsprechen die 35mm an APS-C ja den 50mm an Kleinbild, und die meisten Profis nehmen ja nix anderes... 

 

Diese Aussage halte ich für ein Gerücht...

 

Die meisten Profis (wenn man hier mal die hauptberuflichen Menschen-Fotografen heranzieht), sind nach meiner Erfahrung mit einem 85er oder einem 70-200 mm unterwegs.

 

Grüße

Matthias

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Wichtig ist eigentlich nur der Abstand. Der entscheidet, ob etwas verzerrt oder nicht.

 

Und wenn jemand sagt "50mm ist die Untergrenze" muss man auch weiter ausführen, welches Sensorformat er meint - 50mm an Mittelformat ergibt einen ganz anderen Bildwinkel als 50mm an µFT.

 

Damien Lovegrove macht auch viele Portraits mit dem 16mm - aber andererseits sind das dann auch keine formatfüllenden Gesichts-Portraits.

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Extrem wichtig, aber bisher nur zwischen den Zeilen: an welcher Kamera hast du 50mm benutzt?

Wenn es 50mm Kleinbild waren, kannst du mit der Fuji sogar ohne Verzerrung ein paar Millimeter näher dran. Du nutzt ja ein Objektiv mit äquivalenten 52,5mm :D

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Für mich ist die Sache relativ einfach:

 

- Kopfportraits mache ich mit meinem 50mm von Zeiss (Touit 50mm)

- Gruppenaufnahmen und Ganzkörperportraits mache ich mit meinem 35mm (XF 35/2.0).

 

Und ich bin (bis jetzt) mit meiner Vorgehensweise sehr zufrieden.

 

- Alternativ habe ich mal mein 55-200 für Portraits ausprobiert. Jenachdem welche Brennweite man wählt, ist man extrem weit weg vom Model. Und das ist echt übel. Man kann sich nicht mehr richtig verständigen und selbst ein relativ großer Park mutiert zum Platzproblem, weil dann meistens irgend welche Dinge im Weg sind. Darum bleibe ich für Portraits bei den oben genannten Linsen.

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Diese Aussage halte ich für ein Gerücht...

 

Die meisten Profis (wenn man hier mal die hauptberuflichen Menschen-Fotografen heranzieht), sind nach meiner Erfahrung mit einem 85er oder einem 70-200 mm unterwegs.

 

Grüße

Matthias

 

Das man das immer so oft verallgemeinern muss, halte ich wiederum eher für ein Gerücht :)

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Diese Aussage halte ich für ein Gerücht...

 

Die meisten Profis (wenn man hier mal die hauptberuflichen Menschen-Fotografen heranzieht), sind nach meiner Erfahrung mit einem 85er oder einem 70-200 mm unterwegs.

 

Grüße

Matthias

 

Meine Bescheidene Meinung hierzu:

 

Profis die nur mit KB 85 oder 70-200 Menschen machen gehen halt nur den "leichten" Weg. Es ist um einiges leichter ein brauchbares Bild mit 85mm zu machen als mit KB 35.

 

Ich mag auch Tele Portraits. Aber richtig rein haun tun meiner Meinung nach KB 35 (FUJI 23mm) Portraits. Aber das ist viel schwerer zu handeln. Vor allem wg. des Weiteren Winkel in den HG.

 

Mit FUJI 35mm (ca. 50mm KB) Macht man aber bestimmt nichts falsch.

 

Wobei ich das ganze eher als Konsument betrachte. Da mir Portraits aufgrund meiner nicht still haltenden / ungeduldigen Models eh nicht so liegen ;-)

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Das man das immer so oft verallgemeinern muss, halte ich wiederum eher für ein Gerücht :)

 

Deswegen hatte ich ja auch geschrieben, dass es sich dabei um meine Erfahrung handelt. Und dabei bleibe ich. Zumal die "Profis", also z. B. hauptberufliche Portrait- und z. B. Hochzeitsfotografen, sind da ja in erster Linie nach dem Geschmack der Kunden richten müssen. Wer "klassische Portraits" haben will, wird mit WW-Aufnahmen vermutlich nicht zufrieden sein.

 

Grüße

Matthias

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Moin nochmal,

 

also das 50mm ist an meiner Canon, das 35mm an der X-T 10. Vielleicht sollte ich beide mit zum Shooting nehmen, dann bleibe ich flexibel. Meine Frage bezog sich hauptsächlich darauf, ob ich mit dem 35er falsche Proportionen im Gesicht produziere. Habe aber nun verstanden, dass ich dann noch näher ran müsste, aber etwas mehr Spielraum bei den Ganzkörperaufnahmen habe.

Vielen Dank Euch allen.

Gruß

andreas61

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Meine Bescheidene Meinung hierzu:

 

Profis die nur mit KB 85 oder 70-200 Menschen machen gehen halt nur den "leichten" Weg. Es ist um einiges leichter ein brauchbares Bild mit 85mm zu machen als mit KB 35.

 

Ich mag auch Tele Portraits. Aber richtig rein haun tun meiner Meinung nach KB 35 (FUJI 23mm) Portraits. Aber das ist viel schwerer zu handeln. Vor allem wg. des Weiteren Winkel in den HG.

 

Mit FUJI 35mm (ca. 50mm KB) Macht man aber bestimmt nichts falsch.

 

Wobei ich das ganze eher als Konsument betrachte. Da mir Portraits aufgrund meiner nicht still haltenden / ungeduldigen Models eh nicht so liegen ;-)

 

Hi.

 

Ob WW- oder Tele-Portraits eher den eigenen Geschmack treffen, ist die ja nun rein subjektiv. Ich habe bisher extrem wenige Portraits gesehen (im Sinne enger Kopf-/Brustportraits), die von einer kurzen Brennweite profitiert hätten. Die meisten Bilder, die ich gesehen habe, "litten" nach meinem Geschmack unter "Ballonköpfen" und übertriebenen Perspektiven. Das mag man natürlich "Stil" oder meinetwegen auch "Kunst" nennen, trifft aber nun mal nicht meinen Geschmack. Muss es ja auch nicht, denn ebenso vielfältig wie Fotografen sind ja auch deren Kunden.

 

Ich würde aber niemandem unterstellen, er mache es sich einfach, nur weil er seinem Geschmack folgt. Wenn ich WW-Portraits nicht mag, warum soll ich mich bemühen, dennoch welche zu machen? Der einzige Grund dafür wäre die explizite Anforderung des Kunden... wobei ich davon noch nie etwas gehört habe.

 

Grüße

Matthias

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Deswegen hatte ich ja auch geschrieben, dass es sich dabei um meine Erfahrung handelt. Und dabei bleibe ich. Zumal die "Profis", also z. B. hauptberufliche Portrait- und z. B. Hochzeitsfotografen, sind da ja in erster Linie nach dem Geschmack der Kunden richten müssen. Wer "klassische Portraits" haben will, wird mit WW-Aufnahmen vermutlich nicht zufrieden sein.

 

Grüße

Matthias

 

"vermutlich" ... Dem stimme ich zu.

 

Du scheinst eine Menge Erfahrung zu haben und sehr viele Berufsfotografen zu kennen, wenn du meinst, dass die meisten so arbeiten :)

Die Erfahrung spreche ich mir ab.

 

Allerdings wird das Feld derjenigen immer größer, die auch z.B. die X100-Versionen für Hochzeiten einsetzen und die eher "engeren" Portraits mit einem 35er aufnehmen.

 

Und ich würde sogar soweit gehen, dass viele Kunden gar nicht beurteilen können, ob ihre Portraits mit einem leicht weitwinkligen Objektiv aufgenommen wurden.

Wahrscheinlich kennen sie oft nichtmal den Unterschied.

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Hi.

 

Ob WW- oder Tele-Portraits eher den eigenen Geschmack treffen, ist die ja nun rein subjektiv. Ich habe bisher extrem wenige Portraits gesehen (im Sinne enger Kopf-/Brustportraits), die von einer kurzen Brennweite profitiert hätten. Die meisten Bilder, die ich gesehen habe, "litten" nach meinem Geschmack unter "Ballonköpfen" und übertriebenen Perspektiven. Das mag man natürlich "Stil" oder meinetwegen auch "Kunst" nennen, trifft aber nun mal nicht meinen Geschmack. Muss es ja auch nicht, denn ebenso vielfältig wie Fotografen sind ja auch deren Kunden.

 

Ich würde aber niemandem unterstellen, er mache es sich einfach, nur weil er seinem Geschmack folgt. Wenn ich WW-Portraits nicht mag, warum soll ich mich bemühen, dennoch welche zu machen? Der einzige Grund dafür wäre die explizite Anforderung des Kunden... wobei ich davon noch nie etwas gehört habe.

 

Grüße

Matthias

 

Ich hänge dir mal zwei Bilder an .... du darfst dann gerne die Ballonköpfe suchen.

 

28263367111_8509fd63c3_b.jpgEva by Uwe Richter, auf Flickr

 

 

19175241935_97feb35682_b.jpgreflection by Uwe Richter, auf Flickr

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Ich bin mir nicht sicher ob man das darf. Aber im "Blauen" Forum gibt es extra ein Thema KB 35mm Portrait <<klick>>

Wer dort auch angemeldet ist kennt den evtl. Jeder ist anders, das stimmt. Aber ich mag den "Look"! Und Ballon Köpfe finde ich auch noch nicht wirklich.

 

Wie gesagt, es kommt halt mehr Umgebung drauf, und das macht es nicht einfach. Aber durchaus Interessant!

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Und ich würde sogar soweit gehen, dass viele Kunden gar nicht beurteilen können, ob ihre Portraits mit einem leicht weitwinkligen Objektiv aufgenommen wurden.

Wahrscheinlich kennen sie oft nichtmal den Unterschied.

 

Hallo Uwe.

 

In dem Punkt stimme ich Dir vollkommen zu. Bei den allermeisten wird es nur "gefällt mir" oder "gefällt mir nicht" geben, ohne das genau begründen zu können. Hinzu kommt, dass viele heute derart an die Perspektive von Handykameras gewöhnt sind, dass sie sie als normal empfinden. Wer Bilder von sich (und anderen) nur per WW mit dem eigenen ausgestreckten Arm kennt, wird nach meiner Einschätzung solche subtilen Unterschiede nicht als störend empfinden.

 

Was Deine beiden Bildbeispiele angeht: sie gefallen mir sehr gut, beim ersten (dem engeren Portrait) finde ich den WW-Effekt schon störend. Die ausnehmend hübsche Frau wird für mein Empfinden unvorheilhafter dargestellt, als es z. B. mit dem 56er erfolgt wäre. Natürlich ist "Ballonkopf" eine Überspitzung, klar, so stark ist der Effekt hier bei weitem nicht. Dennoch hätte mir hier hier die Perspektive einer längeren Brennweite besser gefallen.

 

Wie Du aus der Hervorhebung oben erkennen kannst, lege ich Wert auf die Feststellung, dass das natürlich nur meine ganz subjektive Meinung ist und ich damit weder Dein fotografisches Können noch die Erscheinung der Models kritisieren möchte.

 

Viele Grüße

Matthias

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Wie gesagt, es kommt halt mehr Umgebung drauf, und das macht es nicht einfach. Aber durchaus Interessant!

 

Genau da sind wir ja wieder beim Abbildungsmaßstab. Wenn ich aber ein enges Kopfportrait (sagen wir, vom Kehlkopf bis zum Scheitel) aufnehmen will, muss ich mit einer kürzeren Brennweite näher heran, was den (überspitzt formulierten) "Ballonkopf" zur Folge hat.

 

Bei "environmental portraits", bei denen die Umgebung bewußt einbezogen wird, ist das natürlich so nicht gegeben. Viele solcher Portraits zeigt z. B. Joe McNally, der dafür gerne das 14-24 mm benutzt.

 

Viele Grüße

Matthias

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Was Deine beiden Bildbeispiele angeht: sie gefallen mir sehr gut, beim ersten (dem engeren Portrait) finde ich den WW-Effekt schon störend. Die ausnehmend hübsche Frau wird für mein Empfinden unvorheilhafter dargestellt, als es z. B. mit dem 56er erfolgt wäre. Natürlich ist "Ballonkopf" eine Überspitzung, klar, so stark ist der Effekt hier bei weitem nicht. Dennoch hätte mir hier hier die Perspektive einer längeren Brennweite besser gefallen.

 

Zum Glück weißt du nicht, was du soeben über dich verraten hast.

Ich behalte es daher mal für mich und wünsche dir noch viel Spaß, beim "beurteilen" solcher Portraits.

Wenn Interesse besteht, melde dich gerne per PN :)

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Diese Aussage halte ich für ein Gerücht...

 

Die meisten Profis (wenn man hier mal die hauptberuflichen Menschen-Fotografen heranzieht), sind nach meiner Erfahrung mit einem 85er oder einem 70-200 mm unterwegs.

 

Grüße

Matthias

 

OK, war missverständlich formuliert. Ich meinte das Kleinbild-Format, als das Maß aller Dinge...

Und ja, die meisten Profis die ich kenne, glauben das wirklich.

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