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Display (imac, Eizo oder notebook?)


Futschikaos

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Hallo zusammen,

 

ein tägliches Ärgernis bei der Digitalfotografie betrifft die 'Anzeigegeräte'.

Zeitaufwändig entwickelt man seine 'Raw's' (am kalibrierten Bildschirm)

um anschließend zig Farbvarianten des Erzeugnisses

auf den unterschiedlichsten Displays der Freunde anschauen zu dürfen.

Früher gab es nur eine Wahrheit; die des Papierabzuges.

 

Nun, mich würde einfach mal interessieren, wie die Forumsteilnehmer dies handlen bzw. mit welchen Bildschirmen dies geschieht.

 

Ich nutze ein einfaches Notebook (mit Spyder kalibriert).

 

 

 

 

 

 

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Ich achte beim Kauf von Monitoren / Notebooks darauf, dass das Display ein IPS ist und eine relativ gute Farbwiedergabe besitzt. Die meisten Bilder werden heutzutage eh auf Handys angeschaut, welche mMn keine so schlechte Farbwiedergabe wie ältere Monitore / Notebooks haben - diese haben/hatten ja meistens einen gehörigen Blaustich.

 

Das wars auch schon so ziemlich, mehr mache ich mir da keinen Kopf drum.

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Hi,

 

ich bin sechs Wochen von einem MacBook Pro mit angeschlossenem 24" HP-Monitor auf den 5k iMac 27" umgestiegen - seitdem sehe ich meine Bilder mit einer neuen Begeisterung (was die Wiedergabe angeht, meine ich).

 

Was andere benutzen, kann ich nicht beeinflussen, daher interessiert es mich auch nicht besonders. Ich drucke gerne und viel, auch gerne großformatig, und das ist für mich die letztendliche Referenz.

 

Grüße

Matthias

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Eizo, Dell, iMac. Eizo ist so mit das beste, was Du Dir goennen kannst (vor allem die Modelle mit den dreistelligen Modellnummern). Dell ist relativ gut werksseitig konfiguriert (zumindest die 27er), der iMac auch – aber der ist halt Glossy. Ein kalibriertes Referenzdisplay und zwei andere fuer die Gegenprobe (z.B. Telefon, Laptop)

 

Dass alles immer unterschiedlich aussieht – nun ja, das ist nun mal so. Voellig ausserhalb Deiner Kontrolle. Ich arbeite viel im Bereich der Website-Entwicklung… glaub mir, Bilder sind da noch das kleinste Problem ;)

 

Auch der Papierabzug ist nicht ultimativ wahr, es gibt nur nicht so viele Direktvergleiche.

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Ich verwende einen iMac 27". Der ist von Hause aus farbkalibriert – was immer man darunter verstehen mag. Für mich sind die Farben, auf anderen Apple-Geräten oder bei Saal Fotobücher sehr gut. Die spiegelnde Oberfläche stört mich persönlich nicht, da der iMac im Office vor dem Fenster steht und so kein direktes Licht auf den Bildschirm fällt.

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Ich verwende einen iMac 27". Der ist von Hause aus farbkalibriert – .....

iMac von Haus aus farbkalibriert ???

 

Ich habe auch einen 27er iMac (noch kein 5K), sicher kein HighEnd Display wie man es von zB Eizo bekommt, aber für mich ok und eine gute Basis, aber nur wenn wirklich kalibriert (ich nutze auch eine Spyder und der Unterschied durch Kalibrierung im Gegensatz zur Werkseinstellung ist schon krass).

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Am PC nutze ich zwei Dell 24" mit IPS Panel, die wie mein Laptopmonitor kalibriert sind. Mir ist wichtig, dass ich meine Bilder möglichst Farbecht sehe und das Ergebnis auf dem Papier überzeugt. Was andere sehen, ist deren Problem, solange ich weiß, dass meine Wiedergabegeräte es richtig machen. 

 

Gruß Wolfgang

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am pc habe ich meinen 27 und 34 zoll monitor mit dem spyder kalibriert. der unterschied ist schon deutlich zu erkennen, ob das orginal, oder das kalibrierte farbprofil verwendet wird. mein ms surface pro 3 ist auch kalibriert. hier ist der unterschied eher minimal, was mich sehr überrascht hat. meinen firmenlaptop habe ich aus bequemlichkeit nicht kalibriert, da ich dort keine bilder bearbeite, da mir dort die software fehlt.

das ipad und das ipad mini meiner frau sind nicht kalibriert. zumindest wäre mir auch nicht bewusst, wie man das anstellen kann.

 

...wenn ich mal meine eigene bilder auf den geräter von freunden sehe, muss ich manchmal schon schmunzeln. 

 

wichtig ist mir, das ausdrucke der bilder durch dienstleister keine negative überraschungen liefern. dank der kalibrierung passt das sehr gut.

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Ich hab seit 6 Jahren(!) nen Eizo2461W der mit nen X-rite i1 Display einmal im Monat kalibriert wird.

Die meisten Monitore sind zu Hell eingestellt. Da wundert ma sich dann das es woanders zu dunkel ist. 

 

Meine Empfehlung ganz klar ein EIZO + externe Kalibrierung. 

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iMac von Haus aus farbkalibriert ???

 

Ich habe auch einen 27er iMac (noch kein 5K), sicher kein HighEnd Display wie man es von zB Eizo bekommt, aber für mich ok und eine gute Basis, aber nur wenn wirklich kalibriert (ich nutze auch eine Spyder und der Unterschied durch Kalibrierung im Gegensatz zur Werkseinstellung ist schon krass).

 

 

«Ich verwende einen iMac 27". Der ist von Hause aus farbkalibriert – was immer man darunter verstehen mag.»

 

… waren meine Worte. Apple schrieb schon in ihren Unterlagen zu meinem iMac Late 2012, dass jedes Display werkseitig einer individuellen Kalibrierung unterzogen wird. Leider gab es dazu bisher nie Angaben zur genauen Vorgehensweise. Ab dem Modell 2012 wurde übrigens auch die Spiegelung der Glasoberfläche verbessert, sodass die Displays 75 % weniger reflektieren sollen. Das kann ich im übrigen auch nicht messen. Beim Retina-Display übrigens ist die Technologie nochmals verbessert indem hier ein grösserer Farbumfang und andere LED eingesetzt werden.

 

Ich gehe aber durchaus einig, dass für farbverbindliche Kundenaufträge eine Kalibrierung nötig ist. Hingegen zweifle ich die Notwendigkeit für die Fotobearbeitung - wo oft an sämtlichen Farbregler geschraubt wird und ab und an auch noch diverse(ste) Presets angewandt werden – an. Speziell wenn die Ausgabe für Bildabzüge und Fotobücher anschliessend in sRGB erfolgt.

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… um anschließend zig Farbvarianten des Erzeugnisses

auf den unterschiedlichsten Displays der Freunde anschauen zu dürfen.

Früher gab es nur eine Wahrheit; die des Papierabzuges. …

 

 

Zur grundlegenden Aussage des TO hat sich noch niemand geäussert. Des Pudels Kern ist dass die unterschiedlichen Displays der Freunde auf unterschiedlichen Technologien der Displays und unterschiedlichen Einstellungen zB. der Helligkeit beruhen. Und wohl grossmehrheitlich in sRGB anzeigen und über kein Farbmanagement verfügen.

 

Eine einheitliche Farbdarstellung ist so nicht möglich und das Problem des TO lässt sich gar nicht lösen. Ausser alle Freunde würden ihrerseits ihre Displays auf die gleiche Art und Weise kalibrieren. Mehr dazu lässt sich unter dem Stichwort Farbmanagement end-to-end nachlesen.

 

Übrigens war auch der Papierabzug in dieser Hinsicht nicht perfekt; je nach Entwicklungslabor und den verwendeten Foto-Papieren gab es deutliche Unterschiede von warm nach kalt.

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Wie in anderen Glaubensgemeinschaften auch, ist die Erlösung in der Dreifaltigkeit zu finden: Farbraum, Monitor, Kalibrierung. Generell gilt, um die größte mögliche Flexibilität erhalten zu wollen, sollte bei jeder der genannten Komponenten das Maximum angestrebt werden.

 

Farbraum: hier ist bereits bei der Aufnahme an die beabsichtigte Endausgabe (Monitor, Fotoausdruck, Druckprodukt) zu denken. Den größten Farbraum wähle ich mit Adobe-RGB.

 

Monitor: alle Monitore sind werkseitigen auf irgendetwas eingestellt, aber nicht unbedingt passend für die anstehende Bearbeitung. Werder iMac-, Dell-, noch Eizo-Displays – und auch nicht die auf jeden Fall zu erwähnenden NEC-Reference-Monitore – sind in der Werkseinstellungen, unter farbkritischen Gesichtspunkten, zu gebrauchen. 5-K- oder UHD-Displays sind zur Zeit als hardwarekallibrierbare Geräte in angemessener Größe nur zu Preisen erhältlich, die sich meiner Meinung nach selbst für eine berufliche Nutzung nicht rechnen. Meiner Erfahrung nach weisen Mac-Displays für die Betrachtung eine gute Farbwiedergabe auf. Auch bei Monitoren ist der Adobe-RGB-Farbraum das Maximum.

 

Kalibrierung: sie definiert die Farbwiedergabe auf dem Display und zwar sinnvollerweise im Hinblick auf die Endausgabe als Farbprofil. Dabei ergeben Farbtemperatur und Helligkeit den Weißpunkt, gemessen in L*. Die Farbtemperatur liegt üblicherweise zwischen 5000 und 6500° Kelvin und die Helligkeit zwischen 120 und 160 cd.

 

Um auf die Eingangsfrage zurückzukommen: nein, eine einheitliche Darstellung auf allen Anzeigemedien ist nicht möglich. Jedoch kann man mittlerweile von einer durchgängigen Darstellung des kleineren sRGB-Farbraumes ausgehen, der eine brauchbare Wiedergabe bietet.

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Naja, die Dell haben (hatten) ein werksseitiges Delta E < 2. Das ist fuer "unkalibriert" kein schlechter Wert.

 

 

... hmm, deiner Formulierung nach, glaube ich dir das einfach mal nicht. Denn „die Dell“ ist etwa so aussagekräftig wie alle Hunde haben Fell – was ja erst einmal (fast) richtig ist, nur eben auch jeden Unterschied vernachlässig. Und selbst, wenn es so wäre, hättest du mit Delta E, übrigens ein veralteter Standard, nur einen Teilaspekt herausgegriffen, der alleine nicht aussagekräftig ist. Es Fehlen dabei der Farbraum und das Farbprofil ohne die eine farbverbindliche Darstellung nicht möglich ist. Außerdem ist Delta E < 2 ein schlechter und dazu noch ungenauer Wert. Bei farbkritischen Anwendungen fliegen Geräte oberhalb von 1 raus. 

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Es haengt wie immer vom Anwendungsfall ab. Je nach Farbe sieht der normale Mensch ein Delta E von 2 ueblicherweise nicht (bei Blau eher als Gruen). In dem Moment, wo man "mit Farbe Geld verdient" gebe ich Dir recht: eine Kalibrierung ist unumgaenglich.

 

Hier mal ein Beispiel fuer "die Dell": http://prad.de/new/monitore/test/2015/test-dell-up2715k-teil8.html - hier wurde uebrigens Delta C gemessen. Find ich jetzt nicht SO schlecht fuer eine Werkseinstellung ohne weitere Kalibrierung.

Auf der Seite vorher gibts noch die Farbraumabdeckung, die liegt fuer fast alle Farbraeume bei 100%. 

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