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Bildqualität der X-Pro 2


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Die Bildqualität der X-Pro2 wird ja in allen Medien als hervorragend bezeichnet. Insbesondere das gute Rauschverhalten der jpg Bilder bei hohen ISO-Werten wird oft hervorgehoben. Das war mit ein Grund, warum ich mich für einen Systemwechsel hin zu Fuji entschieden habe.

Meine bisher gemachten Erfahrungen, speziell ins diesem Punkt, enttäuschten mich bisher. Liegt es an einer falschen Kameraeinstellung (Tiefeneinstellung in der Kamera -1) oder an sonstigem Fehlverhalten von mir, ich weiß es nicht. Bei jpg Bildern mit hohen ISO Werten (ab ca. 5000) saufen die Tiefen restlos ab. Ein Aufhellen der Tiefen mittels Photoshop bringt nur sehr wenig. Entwickele ich die RAW-Daten mit Lightroom und versuche die Tiefen anzuheben, tritt ein starkes Rauschen zum Vorschein, gefühlt um einiges stärker als ich es von meiner EOS 5D MK2 kenne. Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht oder ist meine Erwartungshaltung einfach zu hoch?

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[...]  Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht oder ist meine Erwartungshaltung einfach zu hoch?

 

Ich habe keine Erfahrung mit der X-Pro 2, aber mit dem Forum hier. Möchtest Du fundierte Hilfe bei BIldqualitätsfragen, solltest Du Dein Problem anhand eines Fotos (inkl. Raws) verdeutlichen.

 

Dann können die, die auch eine X-Pro 2 haben, im Vergleich sagen, ob das, was sie sehen "normal" ist oder nicht.

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Ich habe keine Erfahrung mit der X-Pro 2, aber mit dem Forum hier. Möchtest Du fundierte Hilfe bei BIldqualitätsfragen, solltest Du Dein Problem anhand eines Fotos (inkl. Raws) verdeutlichen.

 

Dann können die, die auch eine X-Pro 2 haben, im Vergleich sagen, ob das, was sie sehen "normal" ist oder nicht.

Mir geht es darum, ob andere meinen Eindruck auch so empfinden und was sie eventuell dagegen getan haben. Ob etwas "normal" ist, liegt immer im Auge des Betrachters und ist individuell sehr unterschiedlich. Für mich ist das mehr so eine subjektive Empfindung.

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Die Bildqualität der X-Pro2 wird ja in allen Medien als hervorragend bezeichnet. Insbesondere das gute Rauschverhalten der jpg Bilder bei hohen ISO-Werten wird oft hervorgehoben. Das war mit ein Grund, warum ich mich für einen Systemwechsel hin zu Fuji entschieden habe.

Meine bisher gemachten Erfahrungen, speziell ins diesem Punkt, enttäuschten mich bisher. Liegt es an einer falschen Kameraeinstellung (Tiefeneinstellung in der Kamera -1) oder an sonstigem Fehlverhalten von mir, ich weiß es nicht. Bei jpg Bildern mit hohen ISO Werten (ab ca. 5000) saufen die Tiefen restlos ab. Ein Aufhellen der Tiefen mittels Photoshop bringt nur sehr wenig. Entwickele ich die RAW-Daten mit Lightroom und versuche die Tiefen anzuheben, tritt ein starkes Rauschen zum Vorschein, gefühlt um einiges stärker als ich es von meiner EOS 5D MK2 kenne. Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht oder ist meine Erwartungshaltung einfach zu hoch?

 

Wenn bei JPGs die Tiefen absaufen, musst du die Einstellungen der JPG Engine eben ändern, in Richtung größerer Dynamik.

Das geht gerade bei der neuen Sensor/Kamera-Generation noch viel besser und in feineren Schritten als bisher.

Außerdem, ein 8-Bit JPG aufzuhellen ist prinzipiell schwieriger, als das im RAW zu tun.

Z.B. im eingebauten RAW Konverter.

 

Gerade den Vergleich mit der 5DII finde ich insofern lustig, als daß Canon nun ja gerade einen ganz miesen Ruf hat, was das nachträgliche Aufhellen, Stichwort: Banding, hat!

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Mir geht es darum, ob andere meinen Eindruck auch so empfinden und was sie eventuell dagegen getan haben. Ob etwas "normal" ist, liegt immer im Auge des Betrachters und ist individuell sehr unterschiedlich. Für mich ist das mehr so eine subjektive Empfindung.

Na, was erwartest Du denn da für Rückmeldungen? Wer weiß denn, was für Dich "starkes Rauschen" ist. Und was machst Du mit der Aussage "Ja, bei mir auch ganz furchtbar"?

Was viel mehr hilft, ist eine möglichst genaue Kenntnis des X-Trans III und der JPEG-Engine. Da kann ich nur Ricos Buch zur X-Pro2 empfehlen. Da steht viel Information zum ISOlosen Sensor und richtigen Einstellungen für die optimale Belichtung.

 

Aber ohne Beispielbilder wirst Du hier wenig verwertbare Resonanz erhalten.

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Richtig belichten musst Du schon selber. Die Jpgs sind nicht einfach von alleine gut. Eine nicht optimal belichtetes Bild wird nur in gewissem Umfang zu verbessern sein.

 

Genauso wie das nachträgliche Anpassen der Schärfe keine Verwacklung oder Fehlfokussierung ausgleicht. 

 

Schwarz ist schwarz da gibt nix zu holen, Lichter reparieren schaffen die aktuellen Konverter viel besser als vor ein paar Jahren, ausserdem heisst es doch mit Licht Geschichten erzählen, pauschal sage ich die low light Eigenschaften genügen mir, ich erwarte aber keine Wunder und muß nicht unter  allen erdenklichen Bedingungen knipsen, sonst gibt ja noch nen Blitz. Da ich selber noch im Tast und Lernmodus bin kann nur empfehlen auszuprobieren, die DNGs sind jedenfalls sehr gut und die Kamera hat großes technische Potential, ist aber keine Wundertüte.

 

Was Medien so schreiben. Superlativen würde ich nie trauen.

Wenn ich maximales Bearbeitungspotential brauche dann stelle ich RAW ein und belichte nicht zu knapp.

Aber sicher nicht Jpg.

Will ich ein sofort Bild mit Übergriffen des Jpg Engine, dann eben Jpg.  Die Jpgs sind okay imo.

Starkes "HDRen" und Tiefen anheben sieht meistens schräg aus.

Edited by Mabaker
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lies das mal:

https://www.fujifilm.eu/de/produkte/digitalkameras/systemkameras/model/x-pro2/features-26539?tx_rbproducts_products[pageUid]=12405&cHash=00abdc6e4aa4e8db6da26074128c666f

und Ricos Buch. Ist ziemlich aufschlussreich in punkto Einstellungen und gestattet einen Blick hinter die Kulissen. Das Benutzerhandbuch der Pro2 ist dagegen recht dürftig.

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Die Bildqualität der X-Pro2 wird ja in allen Medien als hervorragend bezeichnet. Insbesondere das gute Rauschverhalten der jpg Bilder bei hohen ISO-Werten wird oft hervorgehoben. Das war mit ein Grund, warum ich mich für einen Systemwechsel hin zu Fuji entschieden habe.

Meine bisher gemachten Erfahrungen, speziell ins diesem Punkt, enttäuschten mich bisher. Liegt es an einer falschen Kameraeinstellung (Tiefeneinstellung in der Kamera -1) oder an sonstigem Fehlverhalten von mir, ich weiß es nicht. Bei jpg Bildern mit hohen ISO Werten (ab ca. 5000) saufen die Tiefen restlos ab. Ein Aufhellen der Tiefen mittels Photoshop bringt nur sehr wenig. Entwickele ich die RAW-Daten mit Lightroom und versuche die Tiefen anzuheben, tritt ein starkes Rauschen zum Vorschein, gefühlt um einiges stärker als ich es von meiner EOS 5D MK2 kenne. Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht oder ist meine Erwartungshaltung einfach zu hoch?

 

Da ich den Vergleich zur 5D II kenne (hatte ich mehrere Jahre) macht mich das etwas stutzig [wobei ich Raw mit Raw vergleiche aber die Jpg der xpro2 in Bezug auf Entrauschung sehr gut finde].

Würde darauf tippen, dass die Einstellung "Tiefen auf -1" nicht gerade förderlich sind. Da ich selber kaum die Jpg verwende habe ich im xpro2 Menü mal nach dem Eintrag gesucht. Meinst du den Eintrag "Schattier. Ton"  - ich würde es mal auf "0" stellen, da ich davon ausgehe dass die Tiefen sonst unterbelichtet werden.

Hoffe es hilft

Matthias

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"Schwarz ist schwarz da gibt nix zu holen, Lichter reparieren schaffen die aktuellen Konverter viel besser als vor ein paar Jahren, ..."

 

Das Gegenteil ist der Fall. Weiss ist Weiss, aus "Schwarz" kann man in aller Regel noch viel rausholen. Rico hat hier wirklich erstaunliche Beispiele gezeigt.

 

 

-chinoook

Edited by chinoook
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"Schwarz ist schwarz da gibt nix zu holen, Lichter reparieren schaffen die aktuellen Konverter viel besser als vor ein paar Jahren, ..."

 

Das Gegenteil ist der Fall. Weiss ist Weiss, aus "Schwarz" kann man in aller Regel noch viel rausholen. Rico hat hier wirklich erstaunliche Beispiele gezeigt.

 

 

-chinoook

 

Nur das der Tonwertumfang im hellen Bereich deutlich größer ist. Daher besser nach rechts belichten und hinterher wieder runterziehen: "Expose to the right"

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Nur das der Tonwertumfang im hellen Bereich deutlich größer ist. Daher besser nach rechts belichten und hinterher wieder runterziehen: "Expose to the right"

Bei Canon ja, bei Sony-Isoless-Sensoren bzw. unseren X-Trans nein.

Genau hier liegt der Unterschied der den Begriff "Isoless" geprägt hat.

 

 

Gruß Christian

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ETTR macht auch mit "Isolosen" Sensoren Sinn. Halt nur, wenn man mit der Basis ISO unterwegs ist und nicht die ISO erhöhen muss um nach rechts zu belichten.

Allgemein könnte man bei digitalen Sensoren sagen, dass auf die bildwichtigen hellen Bereiche geachtet werden sollte, die dunklen lassen sich in der Nachbearbeitung richten.

 

Ansonsten schließe ich mich dem Tenor an: mit dem JPG Einstellungen in der Kamera rumspielen, von Schattenaufhellung über Rauschreduktion findet sich da alles. 

Und auch wenn die X-Pro2 JPGs robuster als beispielsweise die aus der X-T1 sind, würde ich diese nicht all zu viel nachbearbeiten. Dann doch eher gleich RAW. Und auch wenn die Fuji dort 4-5 Blenden Push verträgt, würde ich dies eher mit Vorsicht einsetzen. Eher bei den ~2Blenden bleiben, die auch Canon Sensoren schaffen, dann muss man sich nicht über Rauschen ärgern.

 

ISO5000 mit anschließender Schattenaufhellung ist halt schon im Extrembereich. Da wird man generell über eine Entrauschung nachdenken müssen. Sind aber im RAW Konverter auch nur ein paar Schieberegler, sollte also kein Problem sein 

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Ein Aufhellen der Tiefen mittels Photoshop bringt nur sehr wenig. Entwickele ich die RAW-Daten mit Lightroom und versuche die Tiefen anzuheben, tritt ein starkes Rauschen zum Vorschein, gefühlt um einiges stärker als ich es von meiner EOS 5D MK2 kenne. Hat jemand ähnlich Erfahrungen gemacht oder ist meine Erwartungshaltung einfach zu hoch?

 

 

Bei allem Respekt, das kann überhaupt nicht sein. Ich habe 4 Jahre lang mit einer 5DMKII fotografiert und das "Aufhellen" der Tiefen sieht da meist so aus: (s. Ausschnitt).

 

Was Bildrauchen und Dynamik angeht, kann die 5DMkII nicht im Geringsten mit der XP2 mithalten, bei der übrigens bei ISO 3200 ja auch schon Ende der nativen ISO ist. Das sieht dann aber auch aus wie die XP2 bei ISO 12800.

 

Wie schon mehrfach beschrieben, zur Ursachenbekämpfung bräuchte man mehr Infos, idealerweise ein RAW mit Entwicklungseinstellungen. Oder, noch besser, zwei RAW, eine der Fuji, eine der Canon.

Edited by Halbfeld
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Wie geht ihr denn eignentlich beim Wiederherstellen der Tiefen in Lightroom vor? Regler für Tiefen maximal nach rechts und dann mit dem Schwarz-Regler plus ALT-Taste fein einstellen? Oder achtet ihr schon beim Tiefenregler auf einen passenden Bildeimdruck?

Ich frage deshalb weil in vielen Videos auf youtube immer empfohlen wird die Regler für Lichter und Tiefen jeweils an den Anschlag zu schieben und dann über Weiß und Schwarz zusammen mit der ALT-Taste passend einzustellen.

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Schatten, Schwarzpunkt, Kurven, Belichtung - eine Kombination aus allem - ist vor allem davon abhängig, was das Motiv ist und welche Bearbeitung es benötigt. 

Ein Patentrezept gibt es wie so oft nicht 

 

 

Richtig, und genau dafür haben wir auch den RAW-Workshop. Ging gerade zu Ende, vier zufriedene Teilnehmer sind nun auf dem Weg nach Hause. Das verbreitete "Rezeptdenken" ist aus meiner Laiensicht fatal, damit kommt man nicht sehr weit. Aber es ist beliebt – für alles soll es Presets und fertige Rezepte geben, die einem das Selbermachen (und Selberdenken) abnehmen: Schärfepresets, Belichtungspresets, Entrauschungspresets... für mich alles Scharlatanerie. Die einzigen Presets, die wirklich etwas bringen sind gut gemachte Filmsimulationen von Firmen wie RNI und VSCO, denn die zaubern nicht nur toll, sondern verraten dem geneigten User dabei auch noch wie der Trick funktioniert. ;)

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"Schwarz ist schwarz da gibt nix zu holen, Lichter reparieren schaffen die aktuellen Konverter viel besser als vor ein paar Jahren, ..."

 

Das Gegenteil ist der Fall. Weiss ist Weiss, aus "Schwarz" kann man in aller Regel noch viel rausholen. Rico hat hier wirklich erstaunliche Beispiele gezeigt.

 

 

-chinoook

 

 

In C1 geht bei Lichtern Einiges, bei echtem Schwarz kannst du nichts rausholen, wenn doch war es kein Schwarz.

Schwarz ist nunmal die das nicht vorhanden sein von Licht. 

Aus Schwarz kann niemand etwas rausholen, was  Du  meinst sind abgesoffenen Tiefen / Mitteltöne.

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  • 2 weeks later...

Gute Mischung aus Anwenderfehler und falscher Erwartungshaltung. Wobei anzumerken ist, dass die X-Pro2 der 5DII in allen Belangen überlegen ist.

Wo hast DU denn diese Weißheit her? Schau dir mal das Bild u.s. genau an. Ich sehe darauf keinen einzigen Pressefotografen, welcher eine Fuji verwendet. Warum wohl?

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Den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht. Dass Taxifahrer überwiegend mit Mercedes fahren, heißt demnach, dass Porsche, Ferrari, Lexus und BMW grundsätzlich schlechtere Autos haben? 

 

Wenn das so einfach ist, brauchen wir gar keine Auto-Testberichte mehr. Wir schauen einfach, mit welchen Marken und Fahrzeugen die Profis unterwegs sind, etwa Power-User wie Kurier- und Zustelldienste, Taxifahrer, der ÖPNV oder die Polizei. Diese Marken (und Fahrzeuge) sind dem armseligen Rest ja sicher überlegen.

Edited by flysurfer
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Den Zusammenhang verstehe ich jetzt nicht. Dass Taxifahrer überwiegend mit Mercedes fahren, heißt demnach, dass Porsche, Ferrari, Lexus und BMW grundsätzlich schlechtere Autos haben? 

 

Wenn das so einfach ist, brauchen wir gar keine Auto-Testberichte mehr. Wir schauen einfach, mit welchen Marken und Fahrzeugen die Profis unterwegs sind, etwa Power-User wie Kurier- und Zustelldienste, Taxifahrer, der ÖPNV oder die Polizei. Diese Marken (und Fahrzeuge) sind dem armseligen Rest ja sicher überlegen.

 

Es wäre noch hinzuzufügen, dass die goldene Zeit der Reporter schon längst vorbei sind und die meisten ein Freiberuflerleben hart an der Prekariatsgrenze führen. Die können sich vielleicht keinen Systemwechsel mehr leisten.

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