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Am Wochenende hatte ich das 23mm f/1.4 für meine X-T2 zum Testen hier und habe in unserer Kirche im Dorf ein paar Vergleichsbilder mit der Nikon D750 und dem Tamron SP 35mm f/1.8 geschossen. Beim anschliessenden Pixel-Peeping war der Unterschied relativ gering, d.h. kaum wahrnehmbar. In den Blumen ist bei der D750 links im Bild etwas mehr Detail erkennbar, ob das mit der etwas kürzeren Belichtung, dem Unterschied zwischen den Objektiven oder dem Sensor  zu tun hat, lässt sich aus dem Vergleich jedoch nicht ermitteln. In jedem Fall ist der Unterschied so gering, dass er auf reguläre Event-Fotografie kaum einen grösseren Einfluss haben dürfte. Hier wird eher interessant, wie sich der Autofocus der X-T2 schlägt.

 

Zur Ansicht hier eine kombinierte 100%-Darstellung von Ausschnitten der beiden Bilder (beide 35mm auf KB umgerechnet, Blende 5.6, ISO 6400, keine Nachbearbeitung, Arbeit mit Stativ, ausgeschaltetem OIS beim Tamron und Selbstauslöser bei beiden Kameras). Das etwas dunklere und wärmere Bild links ist von der  D750, das andere X-T2.

 

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Grüsse, Holger

 

 

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Die Frontseite Tisch und auch die Vase des Baums hat bei der X-T2 komische Artefakte oder was immer das ist?

Beide Bilder haben diese "Artefakte" nur sind diese bei der Nikon mit eher gekrümmten Linien und bei der Fuji mit rechten Winkeln in den Linien. Das könnte der Unterschied zwischen Bayersensor und X-Trans sein? Spannend wäre zu sehen, ob die so auch im Original zu sehen sind oder erst in dieser Form über die Verkleinerung nach JPG entstehen bzw. Sich verstärken?

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Aha.....das kann man bei dieser Briefmarkengröße und auch der Göße der Datei alles sehen.......Interessant :rolleyes: :rolleyes:

 

 

Du darfst das Bild eben nicht nur auf deinem Handy anschauen, dann siehst auch du ggf. etwas, und Brille aufziehen!

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Du darfst das Bild eben nicht nur auf deinem Handy anschauen, dann siehst auch du ggf. etwas, und Brille aufziehen!

Wenn du das siehst und auch so einschätzen kannst, ist mir das recht und reicht mir ;):D :D

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Die Frontseite Tisch und auch die Vase des Baums hat bei der X-T2 komische Artefakte oder was immer das ist?

 

... früher hießen Artefakte einfach Bildrauschen – okay, klinkt nicht sehr spektakulär.

 

Am Wochenende hatte ich das 23mm f/1.4 für meine X-T2 zum Testen hier und habe in unserer Kirche im Dorf ein paar Vergleichsbilder mit der Nikon D750 und dem Tamron SP 35mm f/1.8 geschossen. Beim anschliessenden Pixel-Peeping war der Unterschied relativ gering, d.h. kaum wahrnehmbar. In den Blumen ist bei der D750 links im Bild etwas mehr Detail erkennbar, ob das mit der etwas kürzeren Belichtung, dem Unterschied zwischen den Objektiven oder dem Sensor  zu tun hat, lässt sich aus dem Vergleich jedoch nicht ermitteln. In jedem Fall ist der Unterschied so gering, dass er auf reguläre Event-Fotografie kaum einen grösseren Einfluss haben dürfte. Hier wird eher interessant, wie sich der Autofocus der X-T2 schlägt.

 

Zur Ansicht hier eine kombinierte 100%-Darstellung von Ausschnitten der beiden Bilder (beide 35mm auf KB umgerechnet, Blende 5.6, ISO 6400, keine Nachbearbeitung, Arbeit mit Stativ, ausgeschaltetem OIS beim Tamron und Selbstauslöser bei beiden Kameras). Das etwas dunklere und wärmere Bild links ist von der  D750, das andere X-T2.

 

attachicon.gifVergleich_D750_X-T2_ISO6400.jpg

 

Grüsse, Holger 

 

... ich finde diese „Versuchsanordnung“ als Referenz für Eventfotografie schwierig. Ich habe festgestellt, dass das Rauschverhalten bei meiner X-E2 deutlich unterschiedlich bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen aber gleicher ISO-Einstellung ist. Kurz: die Ergebnisse sind z. B. bei ISO 6400 wesentlich besser, wenn es heller ist.

 

Interessant wäre auch zu wissen mit welcher Filmsimulation (oder anschließender Entwicklung bei RAW) die Fotos entstanden sind. Auch hier ergeben sich sicherlich Unterschiede.

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Die Qualität beider hier geposteten Bilder ist wegen der Komprimierung sehr schlecht. Solche Vergleiche machen wirklich nur Sinn bei Aufnahmen mit exakt gleicher Belichtung, man sollte dann natürlich hier auch die von Raw in JPEG entwickelten Originalbilder auf flickr mit posten damit hier jeder alle Einstellungen nachvollziehen kann.

Edited by Sportler-69
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Hier die direkt aus dem RAW entwickelten Bilder auf Flickr:

 

Fujifilm X-T2

Nikon D750

 

Die Nikon hat mit 1/125 etwas kürzer belichtet als die X-T2 mit 1/80, genau das Verhalten hat mich jedoch auch interessiert.

 

Wer nie mit ISO 6400 fotografiert braucht das hier weder lesen noch kommentieren, reine Zeitverschwendung für alle Beteiligten. Wer jedoch Hochzeiten und ähnliche Anlässe ohne Blitz erledigen muss, für den ist ISO 6400 durchaus ein Thema.

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Hier die direkt aus dem RAW entwickelten Bilder auf Flickr:

 

Fujifilm X-T2

Nikon D750

 

Die Nikon hat mit 1/125 etwas kürzer belichtet als die X-T2 mit 1/80, genau das Verhalten hat mich jedoch auch interessiert.

 

Wer nie mit ISO 6400 fotografiert braucht das hier weder lesen noch kommentieren, reine Zeitverschwendung für alle Beteiligten. Wer jedoch Hochzeiten und ähnliche Anlässe ohne Blitz erledigen muss, für den ist ISO 6400 durchaus ein Them

Die sind beide D750.

Grüße aus Berlin nach Röschenz

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Da das Bild der Nikon auch etwas dunkler ist, scheint die tatsächliche Empfindlichkeit noch weniger auseinander zu sein, als der Unterschied in den Belichtungszeiten nahelegt.

Fuji wird ja gerne unterstellt, dass ihre ISO-Werte nicht stimmen. Rico macht dann in diesem Zusammenhang gerne auf die unterschiedlichen Messmethoden aufmerksam und dass beide Methoden standardisiert sind.

 

Die Beobachtung, dass hohe ISO Werte bei Fotos in dunkler Umgebung mehr rauschen als bei heller, habe ich auch schon gemacht. Meine, allerdings nicht überprüfte, Vermutung ist, dass das Rauschen mit der Länge der Verschlusszeit zunimmt. Dazu würde auch passen, dass im internationalen Fuji Forum sich jemand böse darüber beschwert hat, dass die Pro 2 bei Belichtungszeiten von mehreren Minuten hot Pixel hat, also einzelne Pixel, die weiß sind, obwohl sie eigentlich dunkel sein müssten.

 

Grundsätzlich würde mich das nicht überraschen. Mich würde aber interessieren, ob das bei anderen Kameras,z.B. der D750, ähnlich ist.

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Die Beobachtung, dass hohe ISO Werte bei Fotos in dunkler Umgebung mehr rauschen als bei heller, habe ich auch schon gemacht. Meine, allerdings nicht überprüfte, Vermutung ist, dass das Rauschen mit der Länge der Verschlusszeit zunimmt. Dazu würde auch passen, dass im internationalen Fuji Forum sich jemand böse darüber beschwert hat, dass die Pro 2 bei Belichtungszeiten von mehreren Minuten hot Pixel hat, also einzelne Pixel, die weiß sind, obwohl sie eigentlich dunkel sein müssten.

Bei Langzeitbelichtungen kann es einen solchen Effekt geben, denn der Sensor erwärmt sich dabei und das Rauschen steigt mit der Temperatur – das ist bei allen Sensoren so. Im normalen Verschlusszeitbereich gibt es aber praktisch keinen Einfluss auf das Rauschen. Wenn bei wenig Licht mehr Rauschen beobachtet wird, liegt das oft daran, dass „wenig Licht“ meist Kunstlicht mit einer niedrigen Farbtemperatur ist. Der Weißabgleich verstärkt dann zum Ausgleich den Blaukanal, was auch das Rauschen verstärkt.

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Die Belichtungsparameter stimmen immer noch nicht überein.

 

Daran kann ich leider nichts mehr ändern, die Bilder sind gemacht, und ich muss zwischendurch auch mal wieder arbeiten.

 

Das Ziel dieser Aufnahmen war nicht eine Neuauflage der dpreview-Laborbilder, sondern die Ausgangsbasis der Kameras, wenn ich ISO und Blende vorgebe, den Rest die Kameras machen lasse. Das ist in der Regel auch mein Roh-Material, je nach Charakteristik des Sensors blende ich noch bewusst ab (Nikon) oder eben nicht (das muss ich mit der X-T2 noch rausfinden). Für mich ist diese Ausgangsbasis wichtig, ab da passe ich mein Vorgehen dann an, aber wenn ich nicht weiss, wie die Kamera und der Sensor sich im "Werkzustand" verhalten, kann ich diese Anpasungen nicht vornehmen.

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Also unabhängig jenseits der Kritik am Testprozedere finde ich das D750 Ergebnis auf Flickr subjektiv gefälliger und rauschärmer.

 

Das dürfte alleine der doppelten Sensorfläche wegen keine Überraschung sein. Ich fand allerdings auch interessant, wie wenig schlechter der doch sehr viel kleinere Sensor der X-T2 ausfällt.

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Dem stimme ich zu. Freut mich auch sehr ;-)

 

Vielen Dank für deine Mühen, flexcord!

Ist doch immer wieder mal interessant, etwas aus der Praxis getestetes zu sehen. Entspricht eben mehr der Realität als immer nur Laborberichte.

Auch wenn die Parameter nicht immer 100%ig genau gleich sind...

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Auch wenn die Belichtungsdaten nicht ganz vergleichbar sind, kann man aus dem Vergleich sicher mitnehmen, dass die Unterschiede in der Bildqualität sofern überhaupt vorhanden dann marginal sind. War aber eigentlich klar, jedenfalls wenn man verschiedene Testberichte gelesen hat, u.a. dpreview. Da die Belichtungsautomatik der Nikon bei diesem Bild etwas dunkler belichtet hat (ca. 1 Blendenstufe) und das Bild im Ergebnis dann auch etwas dunkler ausfällt, ist es klar, dass dann auch das Rauschen leicht weniger werden kann.

 

Die Unterschiede im Rauschen zwischen APS-C und Vollformat werden bei einem normalen Foto kaum sichtbar. Anders wird es evtl. dann, wenn man "pusht", also z.B. versucht, dunkle Bereiche aufzuhellen oder ein zu dunkel belichtetes Foto aufzuhellen.

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Ich finde auch, dass man beim reinzoomen nur wenig Qualitätsunterschied wahrnimmt, die Farben der Nikon wirken nur etwas kräftiger. Ich habe mit der XT-2 schon mit ISO 12800 bei schlechter Beleuchtung noch echt annehmbare Bilder gemacht. Die Kamera macht hier einen sehr guten Job und wird nicht umsonst in sämtlichen Testberichten für ihre sehr gute Bildschärfe und das Rauschverhalten auch bei hoher ISO gelobt.

 

Hie mal ein Auszug aus einem Testmagazin :) Das kann ich alles genau so bestätigen.

 

Die Bildqualität gehört seit jeher zu den Stärken der X-Reihe. Insofern wenig überraschend, dass die Fujifilm X-T2 ganz hoch einsteigt: Rasiermesserscharfe 2.125 Linienpaare pro Bildhöhe erreicht der 24 Megapixel starke Sensor bei ISO min. Zum Vergleich: Die Nikon D750 mit identischer Auflösung auf einem gut 2,5-mal so großen Kleinbildsensor erzielt lediglich 1.864 Linienpaare. Das ist zwar ebenfalls beachtlich, aber halt doch ein Unterschied von annähernd 300 Linienpaaren. 

 

Klar, bei niedrigster Lichtempfindlichkeit scheint die Leistung wenig überraschend. Doch wie schaut es bei High-ISO-Aufnahmen aus? Kurz und knapp: sogar noch beeindruckender! Selbst bei ISO 12.800 erzielt die Fujfilm X-T2 mit 1.896 Linienpaaren eine höhere Kantenschärfe als die Nikon D750 bei ISO min.

 

Auch die Detailtreue bleibt bei dieser hohen Lichtempfindlichkeit im grünen Bereich. Das liegt vor allem an der sehr zurückhaltend eingreifenden Weichzeichnung – sogar noch zurückhaltender als beim Schwestermodell X-Pro2 mit identischem Bildsensor. Der einzige Nachteil: Das Bildrauschen fällt geringfügig höher aus, was einen leichten Unterschied bei der Bildqualitätswertung nach sich zieht. Schlimm? Kaum. Denn in der Nachbearbeitung lassen sich die kleinen Störpixel spielend leicht entfernen. Und einen APS-C-Sensor, der sich mit geringem Verlust selbst bei ISO 12.800 nutzen lässt, gab es bislang nur selten.

Edited by Sportler-69
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