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Gast diafreund

Kleine Objektive für die GFX

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Gast diafreund

Seit zwei Wochen bin in Besitzer der GFX und den Linsen 32-64 und 120 Makro. Die Bildqualität ist erwartungsgemäß hervorragend, die Kamera für eine MF-Kamera weder zu groß noch zu schwer. Allerdings finde ich das 120iger Objektiv viel zu groß und zu schwer. Auch wenn ein MF-Bildkreisdurchmesser größere und schwerere Objektive bedingt, bin ich doch über dieses Volumen erstaunt. Da ich der mir auch für eine MF-Ausrüstung ein Teleobjektiv wünsche, wenigstens von 240mm (KB 192mm), wird dann die Ausrüstung an die Grenze kommen.

Bei Canon gibt es ja zwei "Do"-Linsen, bei Nikon ein "Pf"-Objektiv, welche für ihre Brennweite bedeutend leichter und kleiner sind. Kann man soetwas nicht auch für MF bauen?

 

Gruss aus Berlin, Peter

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Klar, warum nicht? Da Fujifilm derzeit Feedback von GFX-Benutzern für zukünftige Objektive sammelt, hast du ihnen hoffentlich schon deine Wünsche mitgeteilt. Gerade auf verifizierte Kunden, die in das System ja naturgemäß einen Haufen Geld investiert haben, sollte Fuji besonders aufmerksam hören.

 

Objektive mit weniger als F4 dürften indes praktisch kaum in Frage kommen. Einige der angekündigten Weitwinkelobjektive machen aber einen durchaus kompakten Eindruck.

bearbeitet von flysurfer

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den Einsatz von "Fremdobjektiven" finde ich spannend bei der GFX 50S.


Dazu eine Frage:


Wenn ich mit einem Adapter mein Canon- Tilt-und-Shift-Objektiv TS-E 24 mm 1:3,5einsetze,


wie groß wird dann das Bild/Format auf dem Sensor? Ist es KB? Hat es dann umgerechnet 19 mm Brennweite und verändert sich auch die Blende auf ca 2,8 ?


Das würde mich "brennend" interessieren. Wäre ja super für Architekturaufnahmen.


Danke


beste Grüße


Herbert

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Hallo Herbert,

 

also ich halte von dieser "Umrechnungsarithmetik" nicht viel. Weil, ein 1:3.5 24mm Objektiv bleibt ein 1:3.5 24mm Objektiv, egal wo man es ansetzt.

Das Canon T/S zeichnet einen Bildkreis von 67mm Durchmesser aus, der GFX Sensor hat 55mm Durchmesser, d.h. Du kannst theoretisch noch plus/minus 6 mm Verstellweg nutzen. Ist dann nicht mehr viel, aber zumindest wird das volle Sensorformat ausgezeichnet.

Und den daraus resultierenden Bildwinkel darfst Du Dir selber ausrechnen...

 

Gruß

Uli

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Danke Uli,

mit der Bildrechnerei bin ich nicht gerade der Beste. Ich "schau" lieber :9

Dazu noch die Frage: Funktioniert bei Fremdobjektiven und manueller Scharfstellung das Fokus-Peaking mit der Anzeige an der GFX genauso wie bei den Fuji-Originalobjektiven?

​Danke für die Aufklärung

Gruß

Herbert

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Seit zwei Wochen bin in Besitzer der GFX und den Linsen 32-64 und 120 Makro. Die Bildqualität ist erwartungsgemäß hervorragend, die Kamera für eine MF-Kamera weder zu groß noch zu schwer. Allerdings finde ich das 120iger Objektiv viel zu groß und zu schwer. Auch wenn ein MF-Bildkreisdurchmesser größere und schwerere Objektive bedingt, bin ich doch über dieses Volumen erstaunt. Da ich der mir auch für eine MF-Ausrüstung ein Teleobjektiv wünsche, wenigstens von 240mm (KB 192mm), wird dann die Ausrüstung an die Grenze kommen.

Bei Canon gibt es ja zwei "Do"-Linsen, bei Nikon ein "Pf"-Objektiv, welche für ihre Brennweite bedeutend leichter und kleiner sind. Kann man soetwas nicht auch für MF bauen?

 

Gruss aus Berlin, Peter

Da bin ich doch froh, dass ich bei den APSCs geblieben bin. Die größeren der XF-Objektive finde ich schon schwer genug.

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Gast RolfD

ist irgenwo ja logisch das die Objektive gross sind, gerade bei längeren Brennweiten.

Mir reicht schon das 16-55 an der XT-1

Dafür finde ich den Body der GFX "noch handlich" für eine MF

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ist irgenwo ja logisch das die Objektive gross sind, gerade bei längeren Brennweiten.

 

Ist so nicht ganz korrekt. Gerade längere Brennweiten lassen sich viel einfacher für einen größeren Bildkreis korrigieren, was die bildwinkelabhängigen Bildfehler betrifft. Ok, bei den Farbfehlern ist es genau anders rum, aber wenn man letzteres im Griff hat, dann fällt der größere Bildkreis fast von selber raus. Da brauchst Du nur einen Blick auf die MTF-Diagramme solcher Objektive werfen. Daher sollte ein Teleobjektiv im Brennweitenbereich 400-600mm mit moderater Lichtstärke (4 - 5.6) für eine Fuji GFX nicht viel größer ausfallen, als das Vollformatobjektiv mit identischen Daten. Ok, der freie Bajonettdurchmesser ist etwas größer, daher wird die Fassung dicker, aber nicht die Welt.

 

Gruß

Uli

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Gast diafreund

Und warum ist dann das GF 4/120 so vulominös und schwer? Wenn man es allerdings ins Verhältnis zum XF 2/90 setzt und bedenkt das es sich um ein APS-C Objektiv handelt, dann relativieren sich die Maße.

Deshalb meine Frage, warum man da nicht auf das Design von PF/Do Konstruktionen setzt?

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möchte meine Frage noch mal in Erinnerung rufen:

Funktioniert bei Fremdobjektiven und manueller Scharfstellung das Fokus-Peaking mit der Anzeige an der GFX genauso wie bei den Fuji-Originalobjektiven?

​Danke

Gruß

Herbert

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Ich persönlich fände ein kleines GF50mmF5.6 (Pancake?) ausgesprochen praktisch – für die bisher nicht existierende Immer-dabei-Mittelformatfotografie. 

bearbeitet von flysurfer

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Deshalb meine Frage, warum man da nicht auf das Design von PF/Do Konstruktionen setzt?

Diffraktive Elemente (Fresnelsche Zonenscheiben) setzen Canon und Nikon zur Korrektur der chromatischen Aberration ein; sie machen Objektive per se nicht kürzer, brauchen im Vergleich zu für denselben Zweck geeigneten Linsen aber weniger Platz. Die Objektive, in denen die Hersteller diffraktive Elemente einsetzen, sind lange Teleobjektive, haben also wenig mit einem 120er Makro zu tun. Wenn Du es mit dem AF-S VR Micro-Nikkor 105mm f/2.8G IF-ED vergleichst, sind die Größenverhältnisse da auch nicht so viel anders, wobei ein Objektiv für eine DSLR naturgemäß noch etwas kleiner sein kann, da ja die Kamera dafür tiefer ist.

bearbeitet von mjh

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möchte meine Frage noch mal in Erinnerung rufen:

Funktioniert bei Fremdobjektiven und manueller Scharfstellung das Fokus-Peaking mit der Anzeige an der GFX genauso wie bei den Fuji-Originalobjektiven?

​Danke

Gruß

Herbert

Wurde in einem anderen Thema hier schon bejaht. Am Dienstag kann ich sagen, wie gut das funktioniert. ;-)

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Ich persönlich fände ein kleines GF50mmF5.6 (Pancake?) ausgesprochen praktisch – für die bisher nicht existierende Immer-dabei-Mittelformatfotografie.

Das hätte ich definitiv auch gerne!

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... Ich habe das Zeiss Tessar 45f2,8 zur Contax adapiert. Sieht ulkig aus und ich bin angenehm überrascht von Schärfe und Vignettierung. Offenblende ist aufgrund der Brennweite nicht so das Thema und abgeblendet auf 8 oder 11 mit unendlich kann es als "fixfokus" eingesetzt werden... (Schärfebereich ab 3m)

Die Linse misst 60x18mm (dxl) bei 83g, mit Adapter immerhin 77x37mm bei 233g.

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Am 25.3.2017 um 10:09 schrieb flysurfer:

Ich persönlich fände ein kleines GF50mmF5.6 (Pancake?) ausgesprochen praktisch – für die bisher nicht existierende Immer-dabei-Mittelformatfotografie. 

Das würde ich mir auch wünschen.

Mein zweiter Wunsch wäre dann noch ein GF 25mm F4.0 Tilt/Shift.

 

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Am 25.3.2017 um 09:56 schrieb derBecke:

möchte meine Frage noch mal in Erinnerung rufen:

Funktioniert bei Fremdobjektiven und manueller Scharfstellung das Fokus-Peaking mit der Anzeige an der GFX genauso wie bei den Fuji-Originalobjektiven?

Danke

Gruß

Herbert

Ja, das klappt wie bei allen anderen Fuji-Kameras mit adaptierten (oder auf MF umgeschalteten) Objektiven. Ich habe drei Minolta Rokkore an der GFX und komme gut damit zurecht.

Trotzdem hoffe ich als nächstes auf ein 35 mm f/2.8, also ein Äquivalent zu 28 mm Kb. Das 45er ist mir etwas zu nah am 63er... In 12 Tagen wissen wir hoffentlich mehr.

Grüße
Matthias

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