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Am 26.11.2018 um 14:37 schrieb outofsightdd:

Von Lenstip braucht man die Antwort nicht erwarten, dort wird Sony seit Jahren nicht mehr getestet, warum auch immer.

Andere Quelle:

Nach deren Tests steht Sonys 12-24 auch unkorrigiert ganz gut da. Die 3,5 Blendenstufen sind der Größe geschuldet, aber nach deren Testmuster ist Canon auch nicht so weit weg, wird dann jedoch vor allem beim Abblenden schneller besser. Bei den Auflösungsmessungen sieht das Sony gar etwas besser als das Canon aus. Wie hoch der Praxiswert derartiger Tests ist, brauchen wir hier nicht diskutieren, aber einen Anhaltspunkt gibt es. Objektive mit 14mm Start an KB haben es gleich deutlich leichter, wie die F2.8-Monster von Nikon/Sigma zeigen.

In deren Testmuster bin ich auf ein Ergebnis mit dem Fuji XF8-16 gespannt. 

Diese Ergebnisse halte ich auch für interessant:

Sigma 12-24 Art

http://www.opticallimits.com/canon_eos_ff/1012-sigma1224f4art

und natürlich "unser" XF 10-24

http://www.opticallimits.com/fuji_x/887-fuji1024f4ois

 

 

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Wer das XF8-16mm auch mit manuellem Fokusn einsetzen möchte, um Entfernungen und hyperfokale Distanzen präzise einzustellen, sollte mit dem Kauf derzeit noch warten.

Das Objektiv leidet unter dem gleichen Firmware-Bug, den früher auch zahlreiche andere Zooms von Fujifilm hatten, ehe der Fehler nicht zuletzt auch durch meine Renitenz mit zahlreichen Objektiv-Firmware-Updates beseitigt wurde.

Konkret springt die Entfernung beim halben/ganzen Drücken des Auslösers wieder auf die Position zurück, die sie beim letzten halben/ganzen Drücken des Auslösers (oder Drücken der Sofort-AF-Taste) hatte. Alle Nachjustierungen und Feineinstellungen gehen also verloren. 

Somit ist das Objektiv für präzises manuelles Arbeiten aus meiner Sicht unbrauchbar, bis eine neue Firmware das Problem beseitigt. 

bearbeitet von flysurfer

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Und das fällt niemanden auf?

Unlängst habe ich massiv über die Qualitätskontrolle von Apple geärgert, jetzt auch noch Fuji.

Wobei es hier ja sogar ein grundsätzliches Problem ist, welches auch ziemlich offensichtlich ist.

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vor 18 Minuten schrieb DerDuke:

Und das fällt niemanden auf?

Mir fiel es am ersten Nutzungstag des Objektivs nach etwa 15 Minuten auf. War ein unerfreuliches déja-vu, schließlich hatte ich den gleichen Fehler vor einigen Jahren schon bei zahlreichen anderen Objektiven wie dem XF16-55mm entdeckt und dokumentiert. 

Es ist mir ebenfalls rätselhaft, wieso das Problem den vielen X-Photographers nicht aufgefallen ist, die das Objektiv nun schon seit 5 oder 6 Monaten ausprobieren. Meine vielfachen Anfragen nach einem Vorserienexemplar wurden durchweg abschlägig beschieden, somit hatte ich selbst leider keine Möglichkeit, das Problem frühzeitig zu erkennen und weiterzugeben. Nun habe ich zwar ein qualitativ offenbar sehr brauchbares Serienexemplar, aber schon nach dem ersten Einsatztag keine Lust mehr, es zu benutzen. Ich persönlich habe einfach keine Freude daran, mich beim Fotografieren von der Firmware verarschen zu lassen.

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Sehr schätze ich an Deinen Statements, dass Du sagst wie es ist ... auch wenn es Fuji nicht passt!

Ich kann ja nur vermuten: Doch "vielleicht" schätzt Fuji Deinen ehrlichen Kommentar nichts so wie die User, dass sie Dir kein Exemplar schickten ... 😋

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Schade, sehr unerfreulich, vor allem, wenn der Fehler offenbar nicht zum ersten Male aufgetreten ist, da scheint die Lernkurve bei Fujifilm leider sehr flach zu verlaufen.

Mir hat ein netter Forent gerade sein 9mm/f2.8 Laowa verkauft, seitdem habe ich den Kauf des 8-16 endgültig ad acta gelegt. Die Linse ist extrem leicht, klein und preiswert. Optisch etwa auf oder leicht oberhalb des 10-24. Noch einmal 1mm weniger Brennweite beim 8-16 und die vermutlich noch einmal leicht verbesserte optische Leistung sind mir Preis und Gewicht nicht wert.

 

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Das Problem mit einem Laowa und anderen mechanisch adaptierten Objektiven ist, dass man mangels pixelbasierter DOF-Skala per se nicht präzise fokussieren kann.

Es ist natürlich ironisch, dass Fuji bei der X-T3 die DOF-Skala noch einmal etwas konservativer als bei den 24-MP-Modellen gestaltet hat, um die leicht gestiegene Auflösung des Sensors zu reflektieren, wenn dann auf der anderen Seite eine mit diesem Hilfsmittel präzise eingestellte Entfernung munter hin und her springt, sobald man den Auslöser (halb) drückt.

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Diese Problematik sehe ich beim 9mm-Laowa relativ entspannt. Ich werde es ohnehin ausschließlich stark abgeblendet (f/8 bis f/11) nutzen und mich nach der Skala am Objektiv richten.

Die Schärfentiefe ist sehr groß und mit ein paar Versuchen bekomme ich leicht heraus, wann ich auf etwa 2m, 5m oder "unendlich" scharfgestellt habe. Das geht mit ein bisschen Übung und Erfahrung dann leicht von der Hand. Focus Peaking und -Lupe sind bei den winzigen Brennweiten eher ungeeignet.

 

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Ich würde solche Objektive nicht auf 8 oder 11 abblenden, weil sie da schon wieder außerhalb ihres Optimums liegen. Das liegt bei den Fujinons typischerweise 1-2 Blenden oberhalb der Offenblende. Das 8-16mm verwende ich bei Blende 5,6 und bekomme hervorragende Ergebnisse –das reicht auch, wenn man präzise hyperfokal fokussiert, was die pixelbasierte Skala ja sehr schön ermöglicht. 

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vor 5 Stunden schrieb MEPE:

Mir hat ein netter Forent gerade sein 9mm/f2.8 Laowa verkauft, seitdem habe ich den Kauf des 8-16 endgültig ad acta gelegt. Die Linse ist extrem leicht, klein und preiswert. Optisch etwa auf oder leicht oberhalb des 10-24. Noch einmal 1mm weniger Brennweite beim 8-16 und die vermutlich noch einmal leicht verbesserte optische Leistung sind mir Preis und Gewicht nicht wert.

Hi,

interessant fände ich 2 Vergleichbilder der beiden Objektive bei maximal niedriger Brennweite, also voll "aufgezogen" bzw. bei 9mm. Wie stark wirkt sich der 1mm Brennweitenunterschied aus? Wäre dankbar für ein aussagekräftiges, perspektivisches Bild, z.B. Architektur, Raumdynamik o.ä.

Viele Grüße, Christian 

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vor 2 Stunden schrieb flysurfer:

Ich würde solche Objektive nicht auf 8 oder 11 abblenden, weil sie da schon wieder außerhalb ihres Optimums liegen. Das liegt bei den Fujinons typischerweise 1-2 Blenden oberhalb der Offenblende. Das 8-16mm verwende ich bei Blende 5,6 und bekomme hervorragende Ergebnisse –das reicht auch, wenn man präzise hyperfokal fokussiert, was die pixelbasierte Skala ja sehr schön ermöglicht. 

Das ist immer ein Kompromiss, erstens bzgl. der Schärfentiefe und zweitens bzgl. des Verhältnisses von Mitte- zu Randschärfe.

Das Laowa hat z.B. bei f/8 ein deutlich besseres Schärfeverhältnis Mitte/Rand als bei f/5.6. Es ist in der Mitte dann zwar etwas unschärfer, am Rand aber schärfer, insgesamt also ausgewogener.

Bei Innenaufnahmen, die ich zu 99% mit den UWW's machen, genügt mir zudem die Schärfentiefe bei f/5.6 nicht. Ich habe dann im Zweifel lieber ein "überall nicht perfekt scharfes" Foto als eins mit max. Schärfe, aber nur in bestimmten Bildbereichen, während andere mehr oder minder deutlich abfallen. 

Daher bewege ich mich meist in diesem Bereich von f/8 bis f/11.

Wie gesagt ein Kompromiss, aber das ist ein UWW-Objektiv sowieso.

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vor einer Stunde schrieb christian ahrens:

Hi,

interessant fände ich 2 Vergleichbilder der beiden Objektive bei maximal niedriger Brennweite, also voll "aufgezogen" bzw. bei 9mm. Wie stark wirkt sich der 1mm Brennweitenunterschied aus? Wäre dankbar für ein aussagekräftiges, perspektivisches Bild, z.B. Architektur, Raumdynamik o.ä.

Viele Grüße, Christian 

Das mache ich gern, ich habe nächste Woche ein kleines Fotoprojekt, wo ich beide Objektive verwenden werde und kann vergleichende Bilder posten.

Der Unterschied ist auf alle Fälle deutlich, ich habe das gestern beim Schnelltest im Wohnzimmer gesehen. Die 9mm sind also keine Mogelpackung.

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vor 17 Stunden schrieb DerDuke:

Und das fällt niemanden auf?

Unlängst habe ich massiv über die Qualitätskontrolle von Apple geärgert, jetzt auch noch Fuji.

Wobei es hier ja sogar ein grundsätzliches Problem ist, welches auch ziemlich offensichtlich ist.

Es gibt nirgends mehr eine Qualitätskontrolle, das ist viel zu teuer.

technische Produkte sind wie Bananen, sie reifen bei den Kunden.

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vor 14 Stunden schrieb fuji-man:

Es gibt nirgends mehr eine Qualitätskontrolle, das ist viel zu teuer.

Das ist ja wohl totaler Quatsch.  Ich würde erstmal die eigene Qualitätskontrolle auf Vordermann bringen, bevor ich über andere urteile  😡.

Peter

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vor 56 Minuten schrieb MightyBo:

Das ist ja wohl totaler Quatsch.  Ich würde erstmal die eigene Qualitätskontrolle auf Vordermann bringen, bevor ich über andere urteile  😡.

Peter

Dann unterhalte Dich einmal mit Leuten aus der Konsumgüter-Fertigung.

Ich habe da beruflichen Einblick.

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Am 6.12.2018 um 19:59 schrieb christian ahrens:

Hi,

interessant fände ich 2 Vergleichbilder der beiden Objektive bei maximal niedriger Brennweite, also voll "aufgezogen" bzw. bei 9mm. Wie stark wirkt sich der 1mm Brennweitenunterschied aus? Wäre dankbar für ein aussagekräftiges, perspektivisches Bild, z.B. Architektur, Raumdynamik o.ä.

Viele Grüße, Christian 

So Christian, hier ein Vergleich. Mir fiel erst ganz zum Schluss des heutigen Shootings wieder ein, dass ich ja noch beide Objektive parallel einsetzen wollte, daher nur ein Schnellschuss ohne künstlerischen Anspruch und ohne Nachbearbeitung. Ich finde, der 1mm Brennweitenunterschied des Laowa gegenüber dem 10-24 ist deutlich sichtbar.

10-24 bei 10mm:

 

Laowa 9mm:

 

bearbeitet von MEPE

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Ich entwickele die RAWs aus dem 8-16mm hier überwiegend mit ausgeschalteter Verzeichnungskorrektur. Das ergibt bei Landschaftsbildern für mich bessere Ergebnisse. Nicht nur schärfer, sonder auch natürlicher, weil die Volumendeformation deutlich weniger ins Gewicht fällt. 

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vor 3 Minuten schrieb flysurfer:

Ich entwickele die RAWs aus dem 8-16mm hier überwiegend mit ausgeschalteter Verzeichnungskorrektur. Das ergibt bei Landschaftsbildern für mich bessere Ergebnisse. Nicht nur schärfer, sonder auch natürlicher, weil die Volumendeformation deutlich weniger ins Gewicht fällt. 

Klappt nur bei Architektur leider meist nicht.

Bei C1 habe ich die Erfahrung gemacht, dass eine manuelle Korrektur mit Schärfeanpassung am Rand oft besser ist als das "Manufacturer Profile". 

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