Jump to content

Recommended Posts

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Hat schon jemand Erfahrung mit Loupedeck https://loupedeck.com/ ?

 

Scheint einerseits ganz nett, kann und will andererseits die Maus nicht komplett ersetzen. Mein Problem bei LR sind oft die Regler, die mit der Maus nicht so sensibel gesteuert werden können wie mit so einem Hardwaretool. Und Presets auf Hardwaretasten zu legen hätte auch was :).

 

Ist nicht ganz billig, aber wenn es hilfreich wäre, würde sich das „amortisieren“.

 

Gruß Tommy

Link to post
Share on other sites

Habe mich für einiger Zeit mal dafür interessiert, mangels Zeit aber nicht weiter verfolgt...

 

Mein Zwischenergebnis: Unterm Strich kann man auch "einfach" einen Midi Controller verwenden, bspw. Korg Nano Control, der mit 45€ ein wenig günstiger ist. Damit Lightroom die Eingaben auch verarbeitet gibts Freeware, die hier unterstützt, Beispiele:

https://petapixel.com/2015/08/12/midi2lr-an-open-source-app-that-lets-you-use-any-midi-controller-in-lightroom/

https://fstoppers.com/diy/diy-win-how-connect-midi-controller-desk-lightroom-5-8651

 

Bleibe auch mal am Thema dran :)

Link to post
Share on other sites

Hallo zusammen,

 

also ich habe seit zwei Wochen ein Loupdeck. Ich bin schwer begeistert! Meine letzte Hochzeit (ca. 600 bearbeitete Bilder) habe ich mit dem Loupdeck bearbeitet. Es macht richtig Spaß, man spart jede Menge Zeit und ich ertappe mich dabei wieder mehr Freude beim Bildlook zu haben. Die Regler sind auch wesentlich feiner zu justieren als beim Arbeiten mit der Maus.

Gerade die Bearbeitung der Bilder im Vollbild-Modus ist mega! Man kann sich wirklich rein auf das Bild konzentiern, klar hier und da braucht man noch die Maus - aber rein vom Arbeiten her ist es für mich eine Erleichterung. Ob es sich für einen Hobbyfotografen lohnt muss jeder selber wissen, aber für mich mit ca. 20 Hochzeitem im Jahr auf jeden Fall eine gute Investition.

 

Ich werde darüber auch auf meinem Blog berichten die nächsten Wochen, ich stelle den Link dann gern hier ein.

Link to post
Share on other sites

Hallo zusammen,

 

also ich habe seit zwei Wochen ein Loupdeck. Ich bin schwer begeistert! Meine letzte Hochzeit (ca. 600 bearbeitete Bilder) habe ich mit dem Loupdeck bearbeitet. Es macht richtig Spaß, man spart jede Menge Zeit und ich ertappe mich dabei wieder mehr Freude beim Bildlook zu haben. Die Regler sind auch wesentlich feiner zu justieren als beim Arbeiten mit der Maus.

 

Gerade die Bearbeitung der Bilder im Vollbild-Modus ist mega! Man kann sich wirklich rein auf das Bild konzentiern, klar hier und da braucht man noch die Maus - aber rein vom Arbeiten her ist es für mich eine Erleichterung. Ob es sich für einen Hobbyfotografen lohnt muss jeder selber wissen, aber für mich mit ca. 20 Hochzeitem im Jahr auf jeden Fall eine gute Investition.

 

Ich werde darüber auch auf meinem Blog berichten die nächsten Wochen, ich stelle den Link dann gern hier ein.

 

würd mich über den Link freuen :-)

Link to post
Share on other sites

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

Habe mich für einiger Zeit mal dafür interessiert, mangels Zeit aber nicht weiter verfolgt...

 

Mein Zwischenergebnis: Unterm Strich kann man auch "einfach" einen Midi Controller verwenden, bspw. Korg Nano Control, der mit 45€ ein wenig günstiger ist. Damit Lightroom die Eingaben auch verarbeitet gibts Freeware, die hier unterstützt, Beispiele:

https://petapixel.com/2015/08/12/midi2lr-an-open-source-app-that-lets-you-use-any-midi-controller-in-lightroom/

https://fstoppers.com/diy/diy-win-how-connect-midi-controller-desk-lightroom-5-8651

 

Bleibe auch mal am Thema dran :)

 

...yepp, das geht prima. ich verwende das behringer xtouch mini mit lightroom und capture one. unter lightroom klappt das prima. bei capture one bin ich noch am tüfteln.

Link to post
Share on other sites

Die Regler sind auch wesentlich feiner zu justieren als beim Arbeiten mit der Maus.

Kannst Du das etwas erläutern? Das ist ein Punkt, den ich nicht ganz verstehe.

Die Regler kann man mit hin und her ziehen, Cursor-Tasten und mit dem Mausrad steuern, man kann den gewünschten Wert auch einfach eingeben. Ob ich jetzt am Mausrad oder an einem Drehknopf eines externen Gerätes drehe ist im Prinzip egal.

Möchte ich lokale Anpassungen machen, oder die Pipettenfunktion des HSL-Bereichs oder der Kurven nutzen, muss ich dann doch wieder zur Maus greifen.

Desweiteren muss man auch zur Maus greifen, wenn man z.B. mit PS oder NIK arbeitet, oder?

Für Massenverarbeitung kann man in LR doch auch die Einstellungen des ersten Bildes auf die restlichen übertragen oder direkt ein Preset draus machen und dann in den einzelnen Bildern das Finetuning durchführen.

 

Ich bin Geek und immer an solchen Spielzeugen interessiert. Aber ich frage mich auch, ob es ein "nice to have" ist, oder ob es wirklich einen Mehrwert hat, der die Anschaffung gerechtfertigt. Bisher habe ich diesen Mehrwert noch nicht gesehen, aber ich habe auch noch nicht damit gearbeitet. Daher finde ich diese Informationen aus erster Hand sehr interessant.

Edited by GambaJo
Link to post
Share on other sites

Also ich weiß nicht? Ich habe mir zur Maus ein Trackball_Mouse gekauft, warum es die Teile kaum noch gibt ist mir ein Rätsel. Die Kugel arbeitet Dynamisch, so kann ich mit dem Zeiger schnell, aber auch langsam und sehr präzise sein, was vor allem beim Maskieren und Auswählen ein großer Vorteil ist, An so einem Teil wie hier gezeigt, wären mir viel zu viele Knöpfe.

 

Gruß Wolfgang

Link to post
Share on other sites

Ich habe mir zur Maus ein Trackball_Mouse gekauft, warum es die Teile kaum noch gibt ist mir ein Rätsel. Die Kugel arbeitet Dynamisch, so kann ich mit dem Zeiger schnell, aber auch langsam und sehr präzise sein, was vor allem beim Maskieren und Auswählen ein großer Vorteil ist

Die Mac-Maus arbeitet seit 1984 dynamisch (im Sinne von nicht linear: Die Geschwindigkeit des Mauszeigers steigt überproportional zur Geschwindigkeit der Maus), was in der Tat praktisch ist. Sonst würde man ja wahnsinnig, weil die Maus entweder große Bewegungen – über ein handelsübliches Mauspad hinaus – erforderte oder zu unpräzise wäre.

 

Mit Trackballs habe ich mich nie anfreunden können; ich habe es probiert, bin aber schnell zur Maus zurückgekehrt. Seinerzeit beim macmagazin hatten wir in der Redaktion einen Kollegen, der auf einen Trackball schwor; alle anderen waren beinharte Maus-Fans.

 

An so einem Teil wie hier gezeigt, wären mir viel zu viele Knöpfe.

Einerseits sind es viele Knöpfe, andererseits nicht genug Knöpfe, um alle Funktionen damit steuern zu können. Außerdem musst Du immer noch auf die Regler auf dem Bildschirm schauen, um zu sehen, wo der Regler steht – vielleicht ist er ja längst am Anschlag. Deshalb gibt es auch keine Schieberegler, denn wenn sich ein Wert ändert, weil man beispielsweise eine Voreinstellung angewandt oder Entwicklungseinstellungen kopiert und eingesetzt hat, müsste sich der Schieberegler ebenfalls bewegen, also motorisiert sein. Diesen Aufwand hat man aber gescheut.

Edited by mjh
Link to post
Share on other sites

Ich hab seit Jahren keine Computermaus mehr bedient. Vor einer Weile hatte ich es mal versucht. Das sah dann so aus wie beim Senioren VHS Kurs Windows 3.11 1993.

 

Nee ernsthaft, ohne Trackpad und Multitouch kann ich nicht mehr arbeiten. Einfach wieder verlernt die Maus.

Edited by Crischi74
Link to post
Share on other sites

Die Mac-Maus arbeitet seit 1984 dynamisch (im Sinne von nicht linear: Die Geschwindigkeit des Mauszeigers steigt überproportional zur Geschwindigkeit der Maus), was in der Tat praktisch ist. Sonst würde man ja wahnsinnig, weil die Maus entweder große Bewegungen – über ein handelsübliches Mauspad hinaus – erforderte oder zu unpräzise wäre.

Dynamische Zeigergeschwindigkeit find ich doof. Mich macht es eher wahnsinnig, wenn ich vorher nicht exakt weiß, wo der Zeiger stehen bleibt. Man muss sich seinem Ziel quasi eher annähern statt es sofort gezielt zu erreichen. So wird man kein Moorhuhnchampion!

 

Mit Trackballs habe ich mich nie anfreunden können; ich habe es probiert, bin aber schnell zur Maus zurückgekehrt. Seinerzeit beim macmagazin hatten wir in der Redaktion einen Kollegen, der auf einen Trackball schwor; alle anderen waren beinharte Maus-Fans.

Trackbälle verwende ich gern und auch schon ewig. Privat wie dienstlich. Ich komme allerdings nur mit den daumengesteuerten gut klar. Man benötigt kein Mauspad und auch keine ebene Unterlage. Die Unterarmmuskulatur freut sich auch. Feine Sache

Link to post
Share on other sites

Dynamische Zeigergeschwindigkeit find ich doof. Mich macht es eher wahnsinnig, wenn ich vorher nicht exakt weiß, wo der Zeiger stehen bleibt. Man muss sich seinem Ziel quasi eher annähern statt es sofort gezielt zu erreichen.

Die nicht-lineare Kennlinie ist aus einer Erkenntnis des Human Interface Design abgeleitet. Das Prinzip hat einen Namen, der mir gerade nicht einfällt, aber jedenfalls besagt es, dass man ein Ziel um so schneller anfährt, je größer es ist, da man es ja schwer verfehlen kann. Deshalb hat der Mac auch eine Menüleiste am oberen Bildschirmrand statt an der Oberkante jedes Fensters bekommen, denn da man den Bildschirmrand nicht verfehlen kann, bewegt man die Maus dorthin schneller – obwohl ein Menü am oberen Fensterrand näher wäre, erreicht man den Bildschirmrand eher. Eine schnelle Mausbewegung zeigt an, dass man sich auf ein schwer zu verfehlendes Ziel hin bewegt, und das lässt sich unterstützen, indem man den Mauszeiger noch schneller macht. Wer den Mauszeiger sehr präzise positionieren will, bewegt die Maus unwillkürlich langsamer, und damit schaltet auch der Mauszeiger noch einen Gang zurück und lässt sich pixelgenau verschieben.

 

(Das kommt aus der Zeit, als man bei Apple noch wissenschaftliche Erkenntnisse beachtet hatte. Heute machen sie bei der Schnittstellengestaltung auch viel Mist.)

Link to post
Share on other sites

Die nicht-lineare Kennlinie ist aus einer Erkenntnis des Human Interface Design abgeleitet. Das Prinzip hat einen Namen, der mir gerade nicht einfällt, aber jedenfalls besagt es, dass man ein Ziel um so schneller anfährt, je größer es ist, da man es ja schwer verfehlen kann. Deshalb hat der Mac auch eine Menüleiste am oberen Bildschirmrand statt an der Oberkante jedes Fensters bekommen, denn da man den Bildschirmrand nicht verfehlen kann, bewegt man die Maus dorthin schneller – obwohl ein Menü am oberen Fensterrand näher wäre, erreicht man den Bildschirmrand eher. Eine schnelle Mausbewegung zeigt an, dass man sich auf ein schwer zu verfehlendes Ziel hin bewegt, und das lässt sich unterstützen, indem man den Mauszeiger noch schneller macht. Wer den Mauszeiger sehr präzise positionieren will, bewegt die Maus unwillkürlich langsamer, und damit schaltet auch der Mauszeiger noch einen Gang zurück und lässt sich pixelgenau verschieben.(Das kommt aus der Zeit, als man bei Apple noch wissenschaftliche Erkenntnisse beachtet hatte. Heute machen sie bei der Schnittstellengestaltung auch viel Mist.)

Was ja das Argument nicht entkräftet, dass man unmöglich vorher wissen kann wie weit man den Zeiger bewegen muss, wenn dessen Geschwindigkeit nicht stabil ist. Und damit ist man zum Teil erheblich langsamer.

Link to post
Share on other sites

Dynamische Zeigergeschwindigkeit find ich doof. Mich macht es eher wahnsinnig, wenn ich vorher nicht exakt weiß, wo der Zeiger stehen bleibt. Man muss sich seinem Ziel quasi eher annähern statt es sofort gezielt zu erreichen. So wird man kein Moorhuhnchampion!

 

 

Das mag bei benutzen einer Maus so sein. Bei einem Trackball ist das anders. Da kann ich den Mauszeiger schnell mal quer über den Bildschirm schießen und punktgenau anhalten. Danach ein Regler betätigen, und zwar sehr fein und sehr genau. Wichtiger noch, beim Maskieren und Entzerren wirklich pixelgenau arbeiten. Sicher ist etwas Übung erforderlich. Aber nach Maus und Tablet bin ich bei diesem Teil gelandet und möchte es nicht mehr missen. Nebenbei hat die blöde Wischerei ein Ende, der Arm ruht und alle geschieht mit drei Finger und etwas Handgelenk.

 

Gruß Wolfgang

Link to post
Share on other sites

Das mag bei benutzen einer Maus so sein. Bei einem Trackball ist das anders. Da kann ich den Mauszeiger schnell mal quer über den Bildschirm schießen und punktgenau anhalten.

Wie gesagt: Ich verwende ja selbst vorzugsweise Trackbälle. Und zum punktgenauen Anhalten musst du den Zeiger so langsam bewegen, dass du ihn überhaupt beobachten kannst. Und das ist annähern und kein gezielt schnelles Anfahren eines bestimmten Punktes. Trackbälle haben aber noch einen weiteren Vorteil: Ihre Trägheit der Kugel, man kann den Nachlauf nutzen für größere und vor allem ungenauere Ziele (wie den Bildschirmrand in Michaels Beispiel, oder das Startmenü unten links). Ich brauche also beim Trackball die Zeigerbeschleunigung noch viel weniger, es gibt andere Methoden um große Strecken zu Lasten der Genauigkeit zu überbrücken.

Link to post
Share on other sites

Also ich nutze ganz frisch einen MIDI Controller und könnte mir nicht mehr vorstellen, ohne diesen zu arbeiten.

 

Gerade die Bearbeitung der Bilder im Vollbild-Modus ist mega! Man kann sich wirklich rein auf das Bild konzentiern, klar hier und da braucht man noch die Maus - aber rein vom Arbeiten her ist es für mich eine Erleichterung. Ob es sich für einen Hobbyfotografen lohnt muss jeder selber wissen, aber für mich mit ca. 20 Hochzeitem im Jahr auf jeden Fall eine gute Investition.

Genau das ist auch meine Erfahrung: Die Hände am Regler und die Augen auf dem Vollbild. Und gerade da finde ich es gut, nicht die genauen Werte zu sehen. Es stellt sich gar nicht die Frage, ob es Sinn macht, dass Einstellung XY nun einen bestimmten Wert annimmt, sondern es stellt sich nur die Frage, ob das Ergebnis beim drehen besser oder schelchter wird.

Loupedeck fand ich für mich zu teuer, aber mit 59 € für einen Behringer X Touch Mini konnte ich leben.

 

Kannst Du das etwas erläutern? Das ist ein Punkt, den ich nicht ganz verstehe.
Die Regler kann man mit hin und her ziehen, Cursor-Tasten und mit dem Mausrad steuern, man kann den gewünschten Wert auch einfach eingeben. Ob ich jetzt am Mausrad oder an einem Drehknopf eines externen Gerätes drehe ist im Prinzip egal.
Möchte ich lokale Anpassungen machen, oder die Pipettenfunktion des HSL-Bereichs oder der Kurven nutzen, muss ich dann doch wieder zur Maus greifen.
Desweiteren muss man auch zur Maus greifen, wenn man z.B. mit PS oder NIK arbeitet, oder?
Für Massenverarbeitung kann man in LR doch auch die Einstellungen des ersten Bildes auf die restlichen übertragen oder direkt ein Preset draus machen und dann in den einzelnen Bildern das Finetuning durchführen.

Die Drehknöpfe meines Behringer gehen mit leichtem Wiederstand in die eine oder andere Richtung und zwar immer um "1" weiter. Mit der Maus springe ich oft um 3 oder 4 Stufen weiter. Je filigraner ich verstellen will, je mehr muss ich mich konzentrieren - und zwar auf den Regler und nicht auf das Bild.

An den stellen, wo mir die Maus sinnvoll erscheint, nutze ich sie weiterhin. Zum Beispiel für das Ein- und Auszoomen. Grundeinstellungen mache ich auch mit Presets (man kann auch Presets auf Tasten legen), aber genau für das Finetuning finde ich die Drehregler hilfreich.

 

Einerseits sind es viele Knöpfe, andererseits nicht genug Knöpfe, um alle Funktionen damit steuern zu können. Außerdem musst Du immer noch auf die Regler auf dem Bildschirm schauen, um zu sehen, wo der Regler steht – vielleicht ist er ja längst am Anschlag. Deshalb gibt es auch keine Schieberegler, denn wenn sich ein Wert ändert, weil man beispielsweise eine Voreinstellung angewandt oder Entwicklungseinstellungen kopiert und eingesetzt hat, müsste sich der Schieberegler ebenfalls bewegen, also motorisiert sein. Diesen Aufwand hat man aber gescheut.

Nimmt man einen entsprechend großen MIDI-Controller, dürfte es kaum noch eine Funktion im Entwicklungsmodus geben, die man nicht belegt hat.

Ich habe es gerade nicht im Kopf, aber der Behringer X Touch Mini zeigt über eine LED Skala in etwa an, wie viel Luft nach oben noch ist. Das schöne ist, dass ich die Regler ausblenden kann. Schieberegler würde ich auch nicht empfehlen. Für den einen auf meinem Mischpult habe ich noch keine Verwendung gefunden.

Bei kleineren Controllern kann man mehrere Profile anlegen. Ich brauche auch nicht jede Funktion auf dem Controller. Wichtig ist für mich, dass die Funktionen, die mir bei 90% der Bilder ausreichen, schnell zugänglich sind und ich die Tasten und Drehregler so belege, wie es meinem Arbeitsablauf entspricht und nicht wie LR es vorsieht.

 

Ich könnte mir aber durchaus vorstellen früher oder später einen größeren oder zweiten Controller anzuschaffen.

Link to post
Share on other sites

da ich mir das Video von Stefan gerade anschau, verlinke ich mal 

 

 

evtl. hilft es ja jemanden etwaige Entscheidungen zu treffen.

 

edit , GAS

Edited by Guest
Link to post
Share on other sites

Danke für das Video, das hat meine Annahme für mich bestätigt. Das Teil ist ein nettes Spielzeug, aber nichts für mich persönlich.

Es erinnert mich ein wenig an diese "günstigen" Schneidemaschinen für Zwiebeln. Wenn man die vorgeführt bekommt, findet man die ganz toll, weil man damit ja so viel schneller Schneiden kann. Zu Hause merkt man dann aber, dass die Maschine doch unpraktisch ist (aus dem Schrank holen, waschen, wieder verstauen, usw.), und nutzt dann doch lieber sein normales Küchenmesser, weil das wesentlich flexibler einsetzbar ist und man es eh schon im Gebrauch hat.

 

Seine Kritik bezüglich des Kabels (er hätte lieber Bluetooth) kann ich nicht ganz nachvollziehen. Er sitzt an einem Laptop, die meistens eine OnBoard-Bluetoothschnittstelle haben. Desktoprechner haben so etwas eher selten. Das ginge höhsten dann, wenn der Hersteller ein entsprechendes Bluetooth-Dongle mitliefern würde.

 

Grundsätzlich erschließt sich mir der Nutzen dieses Geräts immer noch nicht, wenn ich den Preis gegenüber stelle.

Ob ich nun die Maus per Hand von virtuellem Regler zu virtuellem Regler, oder meine Hand ohne Maus von physikalischem Regler zu physikalischem Regler bewege, macht keinen Unterschied.

 

Auch das Argument, dass es mit dem Teil angeblich genauer geht, kann ich nicht nachvollziehen. Gut, er nutzt keine Maus, sondern ein externes Touchpad. Dass man damit nicht so genau und schnell Regler schieben kann, ist mir auch klar. Aber schon mit einer 10 € Maus geht das wunderbar. Hinzu kommt, dass man, wenn man den Mauszeiger über dem Regler "schweben" hat, kann man auch die Cursor-Tasten oder das Mausrad nutzen. Für einen Reset des Reglers, braucht man nur doppelt drauf zu klicken.

Er hat auch nicht gezeigt, wie ob und wie das mit den "Alt-Funktionen" geht. Drückt man bei der Nutzung z.B. des Schwarz-Reglers gleichzeitig die Alt-Taste (keine Ahnung, wie die bei Apple heißt), dann bekommt man eine Clipping-"Hilfe" eingeblendet. Das habe ich bei dem Video vermisst.

 

Er meint, dass man anfangs auf die Tasten schauen muss, um deren Funktionen zu lernen. Aber nach 10 Minuten hat man das drauf. Aber genau das gleiche gilt für Shortcuts über die Tastatur. Man braucht eh nur eine Handvoll. Zur Not kann man sich eine Liste ausdrucken und neben den Monitor hängen. Oder man beschriftet sich seine Tasten auf der Tastatur. Benutzt man einen Shortcut einige Male, dann hat man den eh schnell drauf. Der Vorteil ist, dass man damit alle Shortcuts nutzen kann, und nicht nur die, die das Gerät anbietet.

 

Der größte Nachteil für mich wäre aber, dass man für Vieles (Kurven, Verlaufsfilter, Retuche, Galerie-Funktionen, Filmsimulationen, usw.) dann doch wieder Maus und Tastatur braucht. Also wird man seine Arme ständig zwischen dem Gerät und Maus+Tastatur hin und her bewegen müssen. Übergibt man das Bild dann z.B. an PS oder NIK, dann ist das Teil eh nutzlos und liegt im Weg rum. Und wenn LR in zukünftigen Versionen neue Regler haben wird, oder alte ändert bzw. abschafft, dann wird man eh zur Maus+Tatstaur greifen müssen.

 

Ich arbeite mit LR (und den meisten anderen Programmen) immer so, dass ich eine Hand an der Tastatur für Shortcuts und für alles andere die andere Hand an der Maus habe. Damit kann ich alles, was das Gerät auch kann, muss dabei aber nicht immer wieder zwischen verschiedenen Geräten wechseln. Und ich kann damit sofort auch andere Programme, wie PS oder NIK, bedienen. Geringer Einsatz (nur 2 Eingabegeräte; kosteten mich nur 25 €, doch selbst das ist irrelevant, den beides hat man in der Regel eh schon) und höhste Flexibilität ohne auf Funktionalität verzichten zu müssen.

 

Man stelle sich mal vor, man hat da noch andere Geräte rumliegen. Zum Beispiel ein Grafik-Tablett (habe ich zwar nicht, finde es aber durchaus sinnvoller, als so ein Loupdeck). Will man dann wirklich noch ein Teil auf dem Schreibtisch?

 

Wie gesagt, das sind meine persönliche Sicht auf das Gerät. Allerdings kommt bei mir bei so einem Gerät immer der Gedanke auf, dass man das zugehörige Programm in Kombination mit Maus+Tatstatur nicht richtig nutzt, und deswegen meint ein Workaround in Form eines weiteren Geräts zu benötigen.

Link to post
Share on other sites

Danke für das Video, das hat meine Annahme für mich bestätigt. Das Teil ist ein nettes Spielzeug, aber nichts für mich persönlich.

Es erinnert mich ein wenig an diese "günstigen" Schneidemaschinen für Zwiebeln. Wenn man die vorgeführt bekommt, findet man die ganz toll, weil man damit ja so viel schneller Schneiden kann. Zu Hause merkt man dann aber, dass die Maschine doch unpraktisch ist (aus dem Schrank holen, waschen, wieder verstauen, usw.), und nutzt dann doch lieber sein normales Küchenmesser, weil das wesentlich flexibler einsetzbar ist und man es eh schon im Gebrauch hat.

 

Seine Kritik bezüglich des Kabels (er hätte lieber Bluetooth) kann ich nicht ganz nachvollziehen. Er sitzt an einem Laptop, die meistens eine OnBoard-Bluetoothschnittstelle haben. Desktoprechner haben so etwas eher selten. Das ginge höhsten dann, wenn der Hersteller ein entsprechendes Bluetooth-Dongle mitliefern würde.

 

Grundsätzlich erschließt sich mir der Nutzen dieses Geräts immer noch nicht, wenn ich den Preis gegenüber stelle.

Ob ich nun die Maus per Hand von virtuellem Regler zu virtuellem Regler, oder meine Hand ohne Maus von physikalischem Regler zu physikalischem Regler bewege, macht keinen Unterschied.

 

Auch das Argument, dass es mit dem Teil angeblich genauer geht, kann ich nicht nachvollziehen. Gut, er nutzt keine Maus, sondern ein externes Touchpad. Dass man damit nicht so genau und schnell Regler schieben kann, ist mir auch klar. Aber schon mit einer 10 € Maus geht das wunderbar. Hinzu kommt, dass man, wenn man den Mauszeiger über dem Regler "schweben" hat, kann man auch die Cursor-Tasten oder das Mausrad nutzen. Für einen Reset des Reglers, braucht man nur doppelt drauf zu klicken.

Er hat auch nicht gezeigt, wie ob und wie das mit den "Alt-Funktionen" geht. Drückt man bei der Nutzung z.B. des Schwarz-Reglers gleichzeitig die Alt-Taste (keine Ahnung, wie die bei Apple heißt), dann bekommt man eine Clipping-"Hilfe" eingeblendet. Das habe ich bei dem Video vermisst.

 

Er meint, dass man anfangs auf die Tasten schauen muss, um deren Funktionen zu lernen. Aber nach 10 Minuten hat man das drauf. Aber genau das gleiche gilt für Shortcuts über die Tastatur. Man braucht eh nur eine Handvoll. Zur Not kann man sich eine Liste ausdrucken und neben den Monitor hängen. Oder man beschriftet sich seine Tasten auf der Tastatur. Benutzt man einen Shortcut einige Male, dann hat man den eh schnell drauf. Der Vorteil ist, dass man damit alle Shortcuts nutzen kann, und nicht nur die, die das Gerät anbietet.

 

Der größte Nachteil für mich wäre aber, dass man für Vieles (Kurven, Verlaufsfilter, Retuche, Galerie-Funktionen, Filmsimulationen, usw.) dann doch wieder Maus und Tastatur braucht. Also wird man seine Arme ständig zwischen dem Gerät und Maus+Tastatur hin und her bewegen müssen. Übergibt man das Bild dann z.B. an PS oder NIK, dann ist das Teil eh nutzlos und liegt im Weg rum. Und wenn LR in zukünftigen Versionen neue Regler haben wird, oder alte ändert bzw. abschafft, dann wird man eh zur Maus+Tatstaur greifen müssen.

 

Ich arbeite mit LR (und den meisten anderen Programmen) immer so, dass ich eine Hand an der Tastatur für Shortcuts und für alles andere die andere Hand an der Maus habe. Damit kann ich alles, was das Gerät auch kann, muss dabei aber nicht immer wieder zwischen verschiedenen Geräten wechseln. Und ich kann damit sofort auch andere Programme, wie PS oder NIK, bedienen. Geringer Einsatz (nur 2 Eingabegeräte; kosteten mich nur 25 €, doch selbst das ist irrelevant, den beides hat man in der Regel eh schon) und höhste Flexibilität ohne auf Funktionalität verzichten zu müssen.

 

Man stelle sich mal vor, man hat da noch andere Geräte rumliegen. Zum Beispiel ein Grafik-Tablett (habe ich zwar nicht, finde es aber durchaus sinnvoller, als so ein Loupdeck). Will man dann wirklich noch ein Teil auf dem Schreibtisch?

 

Wie gesagt, das sind meine persönliche Sicht auf das Gerät. Allerdings kommt bei mir bei so einem Gerät immer der Gedanke auf, dass man das zugehörige Programm in Kombination mit Maus+Tatstatur nicht richtig nutzt, und deswegen meint ein Workaround in Form eines weiteren Geräts zu benötigen.

 

aber feinfühliger wäre der Drehregler schon als die Schieber mit der Maus zu bewegen,   da tu ich mich zB sehr schwer,

ich weiß, man kann den Wert auch markieren und reinschreiben, find ich umständlich.

 

Doof is wirklich, das das Teil nur für LR funzt, ich wollt eigentlich zu Luminar, wenn die Archivierung klappt (ab nächstesJahr) 

 

:-) ich hoffe mal auf ein Second Hand Loopdeck, nen 100 wäre es mir schon wert

Link to post
Share on other sites

Hallo,

 

ich arbeite bereits damit seit es auf den Markt kam. Ich finde es recht ausgereift und unterstützt mich in meiner täglichen Arbeit.

Es ist sehr feinfühliges Arbeiten damit möglich also fast so wie früher an den Labormaschinen. Allerdings nutze ich trotzdem Tastatur und Trackball es kommt halt immer drauf an.

 

Ich möchte es jetzt auch nicht mehr hergeben.

 

I.d.S.

René

Link to post
Share on other sites

aber feinfühliger wäre der Drehregler schon als die Schieber mit der Maus zu bewegen,   da tu ich mich zB sehr schwer,

ich weiß, man kann den Wert auch markieren und reinschreiben, find ich umständlich.

Oder, wie oben beschrieben, mit dem Mausrad. Aber vielleicht ist das mit der Maus auch einfach nur eine Übungssache.

 

Ich habe gestern noch zufällig mit einem Bekannten darüber gesprochen, der bei der Kickstarter-Aktion dafür mitgemacht hat. Er meinte auch, dass wäre grundsätzlich eine ganz gute Idee, er nutzt es trotzdem nur gelegentlich.

Link to post
Share on other sites

Create an account or sign in to comment

You need to be a member in order to leave a comment

Create an account

Sign up for a new account in our community. It's easy!

Register a new account

Sign in

Already have an account? Sign in here.

Sign In Now
×
×
  • Create New...