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Hallo Alle,

 

ich nutze an meiner X-Pro2 ein 50mm 1,4 Nikkor aus den 80er Jahren, adaptiert mit Novoflex. Das angehängte jpg ist "ooc". Was sagt ihr zu den halbkreisförmigen Fragmenten|Aberrationen rund um die untergehende Sonne?

 

Danke vorab :)

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Hallo Alle,

 

ich nutze an meiner X-Pro2 ein 50mm 1,4 Nikkor aus den 80er Jahren, adaptiert mit Novoflex. Das angehängte jpg ist "ooc". Was sagt ihr zu den halbkreisförmigen Fragmenten|Aberrationen rund um die untergehende Sonne?

 

Danke vorab :)

 

 

... sind es vielleicht Tonwertabrisse?

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... sind es vielleicht Tonwertabrisse?

Puha, ja, das scheint es zu sein. Zumindest schließe ich das aus dem, was ich mir jetzt mal durchgelesen habe zum Stichwort Tonwertabriss.

Danke dir ... da habe ich mir ja ein großes Fass geöffnet :( 

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Also zumindest das Bild, welches Du hier eingestellt hast, hat nur 36KB - in Worten: sechsunddreißig! ;) KB. Da sind solche Abrisse vorprogrammiert. Sind die denn bei 500 oder 1000KB oder mehr auch noch zu sehen?

 

Gruß Tommy

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Ich habe auf Anraten die Originaldatei direkt von der SD-Karte bei filebin hochgeladen:

https://filebin.net/dn1m38elv82zj2k4

 

@Gagravarr:

Da mein iMac zu alt ist für die RAWs der X-Pro2, fotografiere ich derzeit nur in JPG.

 

Farbtiefe kommt nur bei Öffnen der Datei in Camera Raw zum Tragen, richtig? Ich hab mir die Originaldatei, geöffnet mit Camera Raw bei 16bit Farbtiefe angesehen und dieselben Linien festgestellt.

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In der 11MB Datei sind zumindest auch leichte - ich nenn sie mal „Schichtungen“ zu sehen, zwar nicht so krass wie in dem kleinen JPG, aber erkennbar. Ob das mit der Farbtiefe bei der Umwandlung zu tun hat, oder ein optisches Phänomen, keine Ahnung. Ich denke aber, dass das an der JPG-Entwicklung liegt. Versuch demnächst mal in ähnlicher Situation RAW + JPG zu fotografieren, um vergleichen zu können.

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https://de.wikipedia.org/wiki/Posterisation#Banding

 

Wie wurde das Bild entwickelt?

Mit Photoshop CS6 direkt von der SD-Karte geöffnet und als jpg auf der Festplatte gespeichert.

 

Da mein iMac zu alt ist für die RAWs der X-Pro2, fotografiere ich derzeit nur in JPG.

Jetzt bin ich verwirrt. Du willst also sagen, du hast das JPG mit CS6 geöffnet und dann wieder als JPG gespeichert? Demnach wäre die Antwort auf meine Frage eigentlich per OOC gewesen?

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Schon seltsam, das so was ooC enststeht. So wie Tommy43 geschrieben hat, speichere auch das RAW mit und stelle es wieder hier rein (du kannst es ja nicht entwickeln), dann können ja einige das RAW entwickeln und prüfen ob es dann auch noch vorkommt.

 

Peter

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Geheimer Tip aus der Druckvorstufe:

Gegen Banding hilft ein GANZ LEICHTES hinzufügen von Rauschen in einem dafür geeigneten Softwareprogramm (z.B. Photoshop).

Für die Bildschirmbetrachtung würde ich den Gausschen Weichzeichner vorziehen, für den Druck ist Rauschen besser.

 

@EricX: Ich bin auch verwirrt, ein JPG öffnet man ja nicht in Camera RAW. Achte darauf, dass in PS 16-Bit Farbtiefe eingestellt sind.

 

Aber vorhanden ist es auch beim Original. Schade, dass Du kein RAW davon hast, sonst hättest Du verschiedene Einstellungen beim Entwickleln in der Kamera probieren können. Wie sind dann Deine Settings, insbesonders Lichter und Schatten in der Kamera?

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(…) Ich bin auch verwirrt, ein JPG öffnet man ja nicht in Camera RAW. Achte darauf, dass in PS 16-Bit Farbtiefe eingestellt sind.

 

(…)

 

 

 

...  genau aus den genannten Gründen aber eben schon. Das ist ja gerade das Schöne, dass ich jpg dort öffnen und bearbeiten kann. Hier ist im Bereich der Entwicklung eine feingliedrigere Bearbeitung möglich.

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Für die Bildschirmbetrachtung würde ich den Gausschen Weichzeichner vorziehen, für den Druck ist Rauschen besser.

Aber Du willst doch sicher nicht das ganze Foto weichzeichnen. Ansonsten musst Du ja erstmal freistellen.

Da ist leichtes(!) Verrauschen des ganzen Fotos schon noch besser.

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Aber Du willst doch sicher nicht das ganze Foto weichzeichnen. Ansonsten musst Du ja erstmal freistellen.

Da ist leichtes(!) Verrauschen des ganzen Fotos schon noch besser.

Wenn man nicht freistellt, auf jeden Fall. Bei dem Bild wäre das aber kein großer Akt.

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Tonwertabrisse kommen bei solch krassen Lichtverhältnissen leider hier und da vor. Was auch daran liegt, dass der Blaukanal hier arg gefordert wird.

Ist mir sogar schon passiert als ich einen Flieger vor blauem Himmel ohne die Sonne im Bild fotografiert habe. Selbst das raw war da hypersensibel. Ein wenig zu viel hier oder da an den Reglern gezogen und schwupps waren sie da.

Da die Kamera hier ja intern dran rum rechnet, kann das je nach Einstellungen durchaus passieren.

Wie sind denn die Parameter bzgl. Kontrast, Schärfe, Rauschen eingestellt? Wie die Kompression (Bildqualität) der jpgs?

Welche Filmsimulation?

 

Was kommt raus, wenn Du das Bild mit dem kamerainternen Rawkonverter etwicklelst und die o.a. Werte evtl. etw. moderater vorgibst?

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Für die Bildschirmbetrachtung würde ich den Gausschen Weichzeichner vorziehen, für den Druck ist Rauschen besser.

Der entscheidende Punkt ist, dass man das Rauschen hinzufügen muss, bevor man die Operation ausführt, die die Tonwertabrisse erzeugt. Mit vorher hinzugefügtem Rauschen sieht man sie dann nämlich nicht. Eine Weichzeichnung kann Tonwertabrisse höchstens im Nachhinein glätten, aber sie damit zum Verschwinden zu bringen ist schwierig.

 

Ich bin auch verwirrt, ein JPG öffnet man ja nicht in Camera RAW.

In Photoshop kann man Camera Raw sogar als Filter aufrufen, um beliebige Bilder damit zu bearbeiten. Für manche Aufgaben ist das ideal.

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Also, ich versuche mal, eine Antwortensammlung.

 

Meine Parameter bei Aufnahmezeitpunkt sind

-Dynamikbereich: Auto

-Weißabgleich: Auto

-Rauschreduktion: Null

-Bildqualität: Fine

-Filmsimulation: Standard

-Ton Lichter: Null

-Schattierung: Null

-Farbe: Null

-Schärfe: Null

 

RAW habe ich derzeit aufgrund der genannten Computer-Thematik ausgeschaltet, daher liegen keine RAW-Daten vor.

 

@tabbycat: ja, ich habe das JPG mit CS6 geöffnet und dann als JPG gespeichert, korrekt. Dass es ooc ist, schrieb ich bereits in der Eröffnung.

@esdeebee: der interne RAW-Konverter steht mir aufgrund der nicht vorhandenen RAW-Daten nicht zur Verfügung, der entsprechende Menupunkt ist hellgrau unterlegt, ergo nicht anwählbar.

 

Und nochmal "ja" - trotz nicht vorhandener RAW-Datei macht es (für mich) VIEL Sinn, das JPG in Camera Raw erstzuentwickeln, um den Prozess dann in CS6 fortzusetzen. Die Bearbeitungsmöglichkeiten, die mir CR bietet, bekomme ich in CS6 nicht mehr zu sehen oder nur sehr verändert.

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RAW habe ich derzeit aufgrund der genannten Computer-Thematik ausgeschaltet, daher liegen keine RAW-Daten vor.

Vielleicht ist es dennoch keine schlechte Idee zusätzlich RAW's zu erzeugen. Die Fuji gibt dir ja die Möglichkeit, die RAW's auch nachträglich in der Kamera zu entwickeln, falls die JPG-Engine suboptimal eingestellt war oder sonst was gerettet werden muss. Ich mache davon recht häufig Gebrauch.

 

ja, ich habe das JPG mit CS6 geöffnet und dann als JPG gespeichert, korrekt. Dass es ooc ist, schrieb ich bereits in der Eröffnung.

Stimmt, das hatte ich irgendwie überlesen. Mea culpa, hätte ich mir die Frage schenken können.

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tabbycat, du liegst völlig richtig: die RAWs hätte ich mal schön fein mit erstellen sollen, für später. Ich ärgere mich auch doll, dass ich auf den Speicherplatz "spitz" war und deshalb erst mal auf die RAWs verzichtete.

 

Heute war ich erneut unterwegs und hatte die Einstellung noch immer nicht entsprechend geändert. Ich trau mich kaum, nachzusehen ;)

 

Mea culpa? Quatsch, alles gut :)

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