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Joshi_H

14 Tage mit der Fujifilm GFX 50s: Ein Test und eine Entscheidung

Empfohlene Beiträge

Die zwei Wochen mit der Fuji GFX 50s sind um und die Beitragsreihe dazu ist vollständig online. Wer Interesse an meinen Erfahrungen hat kann mit Teil 1: Vorstellung der Kamera, ein wenig Technik und Testvorbereitungen einsteigen. Teil 2 beschäftigt sich dann mit meinen ersten Eindrücken, der Wahl des Verschlusstyps und ersten Bildern, Teil 3 zeigt einen detailierten Vergleich zwischen GFX 50s und A7RII per Blendenreihen und andere Objektive an der GFX 50s, Teil 4 beschäftigt sich hauptsächlich mit ausgewählten Mamiya Sekor C-Objektive an der Fujifilm GFX 50s und der Portraitfotografie und Teil 5 zieht ein abschließendes Fazit und meine Kaufentscheidung.

 

Letztere kann ich hier schon vorweg verkünden:

 

Ich habe mich, trotz starkem Jucken im Finger, letztlich gegen den Kauf der Fujifilm GFX 50s entschieden – auch wenn das emotional ganz großes Kino ist, aus vollkommen rationalen Gründen:

  1. Der Zugewinn an Auflösung gegenüber der A7RII ist einfach zu gering – besonders im Bildverhältnis 3:2 bleibt ein Zugewinn von nur 3 Megapixel, also nur 7%.
  2. Die Kombination aus Fujifilm GFX 50s und manuellen Mamiya-Objektiven ist mir persönlich zu schwer und zu groß; die GFX 50s mit den AF-Objektiven im Gegenzug einfach zu teuer, besonders wenn ich dann auf Punkt 1 schaue.
  3. Die Fujifilm GFX 50s liefert mit den Mamiya Sekor-Objektiven keine Bilder, die ich so nicht auch mit der A7RII und einer entsprechenden Festbrennweite machen könnte. Ganz besonders im Weitwinkelbereich würden mir aber – selbst mit den Original-Objektiven von Fuji – gewisse Brennweiten fehlen.
  4. Ich möchte nicht mehr auf eine Sensorstabilisierung verzichten, die mir auch bei alten, manuellen Objektiven eine Stabilisierung bietet.

ABER: Wenn ich keine A7RII und die zugehörigen Festbrennweiten und Zoom-Objektive hätte, wäre die Fujifilm GFX 50s für mich ganz weit oben auf der Liste – für einen motivierten Systemwechsel reicht es aber nicht.

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Schöner Test. Werde ich mir in Ruhe mal komplett durchlesen.

 

Nur dies hier: 

"Das sollte also bedeuten, dass z.B. ein Mamiya Sekor C 80mm an der Fujifilm GFX 50s wirkt wie ein Fujinon 110mm. "

 

Stimmt nicht. Das 80er Mamiya wirkt an der Fuji auch wie ein 80er Fujinon. Es wirkt aber an der Fuji wie ein 110er an der Mamiya wirken würde.

bearbeitet von LucisPictor

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Hmm, irgendwie kann ich mich von der Vorstellung nicht lösen, dass der Crop-Faktor auch hier gilt, da der Sensor kleiner ist als das 6x4,5cm große Negativ. Aber das was du schreibst scheint mir plausibel. Ich werde es im Beitrag entsprechend anpassen.

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Bitte nicht übel nehmen, aber ich würde Teil 1 einfach weg lassen. Lieber nichts schreiben als technisch nicht korrekte Dinge.

 

Der Film heißt zwar 6x4.5, aber der Film besaß einen Rand. Die wahre Fläche war 56 x 42 mm. Daraus ergibt sich dann auch ein Crop Faktor zwischen 1.27 und nicht 1.36x. 

 

Und Brennweite bleibt Brennweite. Somit sieht ein 80mm Mamiya Objektiv an der GFX nicht aus, wie ein 110mm Objektiv, dass für die GFX gerechnet wurde, sondern wie ein natives 80mm Objektiv an der GFX. Die Umrechnung Mittelformat zu Kleinbild stimmt dann aber wieder, also irgendwo ist der Wurm drinnen. 

 

Wie gesagt, ich würde es einfach weglassen, denn es tut dem restlichen Bericht nichts Gutes. Die restlichen Teile sind ein schöner, subjektiver Bericht, der zeigt, was man alles mit aktuellen Kameras machen konnte, speziell, welche Möglichkeiten einem die Spiegellosen so bieten.

 

edit: wie gesagt, nicht übel nehmen, ich sehe da steckt eine Menge Arbeit drinnen, mit den Überlegungen, den Berechnungen der selbst erstellen Grafik zur Sensorgröße, aber meiner Meinung nach gibt dies dem Bericht nichts hinzu sondern nimmt viel mehr davon weg

bearbeitet von wildlife

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Hmm, irgendwie kann ich mich von der Vorstellung nicht lösen, dass der Crop-Faktor auch hier gilt, da der Sensor kleiner ist als das 6x4,5cm große Negativ. Aber das was du schreibst scheint mir plausibel. Ich werde es im Beitrag entsprechend anpassen.

Stimmt ja auch, aber anders herum.

 

Ein Fuji-X 35 (für APS) wirkt ja an APS auch wie ein 35er (KB) an APS, und zwar so wie in etwa ein 50er am Kleinbild.

bearbeitet von LucisPictor

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Bitte nicht übel nehmen ...

 

Der Film heißt zwar 6x4.5, aber der Film besaß einen Rand. Die wahre Fläche war 56 x 42 mm. Daraus ergibt sich dann auch ein Crop Faktor zwischen 1.27 und nicht 1.36x. 

 

Und Brennweite bleibt Brennweite. Somit sieht ein 80mm Mamiya Objektiv an der GFX nicht aus, wie ein 110mm Objektiv, dass für die GFX gerechnet wurde, sondern wie ein natives 80mm Objektiv an der GFX. Die Umrechnung Mittelformat zu Kleinbild stimmt dann aber wieder, also irgendwo ist der Wurm drinnen. 

 

...

 

Warum soll ich das übel nehmen? Ganz im Gegenteil, bin für jeden Hinweis dankbar.

 

Aber weglassen kommt doch überhaupt nicht in Frage. Die Negativgröße kann ich doch auf 56 x 42mm anpassen und den Crop-Faktor doch auch. Wenn dann der Rest stimmt ist doch wieder alles gut, oder? Ich sehe das nicht so verbissen. Natürlich sollte alles technisch korrekt sein, aber daran arbeite ich jetzt.

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