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forensurfer

X-T 3 zur Photokina - was können wir erwarten?

Empfohlene Beiträge

Würde die Umwandlung von maxmax besser sein, hätte ich mir eine gebrauchte pro2 gegönnt und sie dort umwandeln lassen. Leider sind in den Rohdaten immernoch Farbinformationen vorhanden (Kamerasoftware) somit fällt das leider flach. 

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vor 20 Minuten schrieb Taikido:

Das Foto hat doch eine ganz andere Anmutung, sowas kannst du nicht einfach damit totschlagen indem du sagst, dass man bei ner normalen Kamera einfach sw simulieren soll. Es ist und bleibt eine Simulation. 

Äh, was ist bitte die genaue Umsetzung eines beliebiegen Farbwertes in einen Grauwert? Wer definiert das?

Gruß

Uli

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Viele Kenner (also diese seltenen Leute, die tatsächlich wissen was sie tun) filmen S/W lieber in Farbe, um den Vorteil bei der Farbkonversion zu nutzen, der beim reinen S/W-Material nicht zur Verfügung steht. Den Auflösungsnachteil nehmen sie in Kauf, er wird ohnehin immer weniger in Zeiten von Kameras mit 50 und 100 MP (und nicht zuletzt auch Multishot).

Ist beim Kinofilm nicht anders. Die meisten Filmemacher drehen auch ihr S/W-Material in Farbe. ARRI hat zwar auch eine Alexa B+W herausgebracht, aber mir fällt jetzt auf Anhieb gar kein relevanter Film ein, der damit gedreht wurde.

bearbeitet von flysurfer

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Eine Monochrom-Version der X-Pro2 für max. 3.500 € würde ich sofort kaufen. Wer die Vorteile nicht sieht, kann es ja lassen. Ich glaube allerdings nicht daran, dass so etwas jemals kommt.

Eine T3 wäre für mich die falsche Plattform für so eine Version. 

Grüße

Matthias

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Rico, welche Vorteile hat denn ein Farbfoto/Film was nachträglich in sw umgewandelt wird gegenüber einem reinen sw Foto/Film? Wenn ich doch sw haben möchte dann bitte echtes sw. Alle Pixel randvoll mit Lichtinformationen gefüllt und nicht gefiltert/simuliert. Da gehen doch Informationen flöten.

 

Ich sehe das genauso wie Matthias. Natürlich kann man damit nicht zum Kunden gehen und sagen, ich mach jetzt alles schwarz weiß weil meine neue Kamera so geil ist und viel mehr Details zeigt und überhaupt, sie dir mal diese feinen Abstufungen an. Das ist Purismus. Und ich glaube weiterhin fest daran das sehr viele Leute die Kamera kaufen würden. Fuji hätte, global gesehen, die Produktionskosten wieder drinnen. Auch deshalb weil es was besonderes wäre. Aber wie Matthias schon anmerkte, hier gehts um die T3. 

 

Es wäre schön, wenn es Verbesserungen gäbe, die einen Kauf gegenüber einer T2 rechtfertigen. 

bearbeitet von Taikido

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In der Tat geht bei einem Monochrom-Sensor Information verloren, nämlich die Farbinformation, die man für die kompetente Umwandlung in S/W benötigt. Das Ganze mit analogen Farbfiltern vor der Linse zu lösen, ist aufwändig und längst nicht so präzise. Außerdem kosten diese Filter dann wieder die höhere Empfindlichkeit, die man durch den Wegfall des CFA gewinnt. Mit einfachen Farbfiltern kann man die Präzision eines S/W-Farbmischers nicht erreichen.

Heutzutage wird S/W im ernsthaften Bereich meist sehr bewusst betrieben, die Akteure haben entsprechende Ansprüche an die Eingriffsmöglichkeiten. Im Kinobereich wird deshalb praktisch alles in Farbe (digital oder analog) gedreht und dann bei der Farbbestimmung im digital intermediate in S/W gewandelt. Bei den meisten guten S/W-Fotografen ist es natürlich genauso. Die allerwenigsten verwenden für S/W eine Monochrom-Kamera, das machen eigentlich eher Hobbyisten, die sich eine digitale Version des alten S/W-Films zurückwünschen. Nur dass eine Monochrom-Kameras das auch nicht leistet. S/W ist nun einmal Farbfotografie mit einem zusätzlichen Schwierigkeitsgrad, nämlich der gezielten Umwandlung unterschiedlicher Farbtöne in bestimmte Helligkeitswerte. Das geht nunmal nicht ohne Farbinformationen.

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vor einer Stunde schrieb mjh:

Beides bewahrheitet sich auch in der Praxis. Die effektive Auflösung entspricht etwa der eines Bayer-Sensors mit doppelter Megapixelzahl und die Empfindlichkeit ist eine Blendenstufe höher. Es gibt noch weitere Vorzüge im Detail; so fallen die Probleme mit einer Überbelichtung eines Farbkanals weg, deren Folgen auch nicht verschwinden, wenn man eine Schwarzweißumwandlung vornimmt.

Aber da die meisten Fotografen eher mit „Brauch’ ich nicht; wozu soll das gut sein?“ reagieren, ist das ein sehr kleiner Nischenmarkt.

Naja, den Satz "brauch ich nicht" kann man sicher sinngemäß mit "brauch ich in der Praxis so selten, dass sich der Kauf einer teuren Kamera nie und nimmer lohnt" übersetzen. Mir reicht die Auflösung einer Kamera mit Bayermaske, ich fotografiere fast nur mit ISO unter 800 und ich hatte nie Schwierigkeiten, den Bildern mit Software/ Plugins den Look zu verpassen, den ich wollte. Insofern fehlt mir da nichts. Umgekehrt fand ich oft die Beispielbilder der Leica Monochrom langweilig, also vom Look her. Farbe umgewandelt ist zweifellos viel flexibler.

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Es ist halt so: Die einen wissen die Vorzüge einer monochromen Kamera zu schätzen, die anderen nicht. Leider gibt es nur so wenige Fans, dass eine solche Kamera extrem teuer sein muss. Der Preis ist aber das einzige Hindernis, das mich vom Kauf abhält; ich war von den Bildern, die ich mit der alten wie der neueren M monochrom gemacht habe, ziemlich begeistert. Allein schon dieses unaufdringliche Rauschen, das man selbst bei den höchsten ISO-Werten nicht unterdrücken muss, da es nicht stört.

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Leider hat Fuji den mehrfach vorgetragenen Wunsch nach einer monochromen X-Pro2 bisher negativ beschieden, mit der nicht nachvollziehbaren Begründung, dass das technisch nicht möglich wäre. Aber gut, das sagten sie damals ja auch zum Thema IBIS.

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vor 40 Minuten schrieb flysurfer:

Leider hat Fuji den mehrfach vorgetragenen Wunsch nach einer monochromen X-Pro2 bisher negativ beschieden, mit der nicht nachvollziehbaren Begründung, dass das technisch nicht möglich wäre. Aber gut, das sagten sie damals ja auch zum Thema IBIS.

…die Hoffnung stirbt zuletzt. Eine pro2-M, das wäre was und hätte bestimmt eine Zielgruppe.

Auch das Alleinstellungsmerkmal (neben Leica) würde mMn das Produktportfolio weiter aufwerten und könnte einen hervorragenden Platz im Marketing finden.

Gutes Marketingbeispiel Huawei P20.

 

 

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Fuji wird demnächst ganz andere Probleme haben als ein paar Schwarz- weiß- Freaks und ihre speziellen Sensor- Wünsche. Wenn Canon und Nikon in den spiegellosen Markt mit ernst zu nehmenden Kameras eintreten, wird die Zeit vorbei sein, wenn außer Sony und den Kameras mit den kleinen Sensoren (m43) keine ernste Konkurrenz da war. 

Konkret wird es sehr schwer werden, künftig noch genausoviele Kameras zu verkaufen wie bisher. Da macht ein Produkt mit sehr geringen zu erwartenden Absatzzahlen keinen Sinn. Der einzige Vorteil von Fuji ist dass sie bereits ein relativ vollständiges Objektiv- Portfolio haben, und Canon und NIkon bei Null beginnen.

bearbeitet von alba63

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vor 3 Stunden schrieb Taikido:

Würde die Umwandlung von maxmax besser sein, hätte ich mir eine gebrauchte pro2 gegönnt und sie dort umwandeln lassen. Leider sind in den Rohdaten immernoch Farbinformationen vorhanden (Kamerasoftware) somit fällt das leider flach. 

Fällt mir schwer zu glauben, dass dieses Problem so unumgänglich ist. An die Helligkeitsinformationen pro Pixel kommt man ja heran, eigentlich muss das nur umkonvertiert werden. 

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