Jump to content
Tommy43

Tipps Blenden für typische Situationen/Brennweiten

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

 

folgende Situation: Ich mache einen Schnappschuss mit dem 56er. Stehe etliche (nein ich weiß es nicht mehr genau) Meter weg von einer Dreiergruppe. Bekomme sie im Oberkörperporträt drauf, rechts und links nur wenig zusätzlicher Platz. Im LCD sieht das gut aus, schöne Unschärfe im (weit hinter der Gruppe liegenden) Hintergrund. Auf dem heimischen Bildschirm dann die Ernüchterung: Die mittlere Person knackscharf, die Personen rechts und links standen leicht vor der mittleren, was ich so nicht gesehen hatte und sind schon in der Unschärfe. Bei einem gestellten Porträt hätte ich das vermutlich im Sucher gemerkt und korrigiert, bei einem Schnappschuss ging das schief, das LCD war dafür zu wenig detailreich, um das zu zeigen.

 

Was ging schief? Nun, ich habe nur die ichtstarken Festbrennweiten. Natürlich verwende ich die nicht andauernd offenblendig. Aber ich möchte die Fähigkeiten schon ausnutzen wie z.B. deren Freistellung. So habe ich im gegebenen Fall Blende 2.2 verwendet, offenbar noch zu offenblendig. Da liegt der Fehler natürlich bei mir, weil ich der Versuchung erlegen bin, zu offene Blenden zu nehmen, vermutlich aus dem Gefühl heraus, die Festbrenner auch ausreizen zu wollen.

 

Nun zu meiner Frage: Wie offenblendig verwendet Ihr Eure Festbrennerder verschiedenen Festbrennweiten? Ein 56er vielleicht doch im Alltag bei gutem Licht eher bei 2.8 oder 4.0, wenn es um Menschen geht? Ein 23er nutze ich bei Landschaft natürlich auch meist mit 5.6 oder 8.0. Das 16er mit 1.4 und Nahaufnahmen ist mit den 1.4 dann auch schon extrem schmal... . Erliegt Ihr manchmal auch der Verführung, zu offenblendig zu fotografieren?

 

Daran schließt sich die Frage an: Wie oft brauche ich überhaupt derart offene Blenden? Reichen nicht 2.8 oder 4.0 in den meisten Fällen auch für eine gute Freistellung? Wie oft reizt Ihr die Freistellung der lichtstarken FB tatsächlich aus bzw. ist diese nicht oft tatsächlich zu schmal?

 

Um der Kritik vorzubeugen: Ja, ich habe einen DOF-Rechner und könnte mir das alles auch ausrechnen. Mir geht es aber eher um Eure Erfahrungen auch in Bezug auf die Bildwirkung und Bokeh.

 

Gruß Tommy

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

es hängt vor allem von deinem Anspruch an die Schärfe ab. Wenn du in der 100% Ansicht knackscharfe Bilder haben willst, musst du sehr viel weiter abblenden als wenn es um einen kleinen Ausdruck grht.

Die Fuji erlaubt es ja, in der Entfernungsskala die Schärfentiefe entweder bezogen auf die 100% Ansicht (pixelskala) oder dem „Filmformat“ entsprechend einzustellen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Tommy.

 

Ich verwende auch gerne lichtstarke Festbrennweiten, aber manchmal ist eine größere Schärfentiefe eben doch erwünscht. Menschen, die (wenn auch nur leicht) hintereinander stehen sind da ein Thema, aber genauso auch Portraits leicht seitlich, wenn man beide Augen in der Schärfeebene haben möchte. Die GFX macht das wegen des grösseren Sensors noch einmal brisanter.

 

Neben der Blende spielen natürlich auch andere Faktoren eine Rolle, vor allem der Abbildungsmaßstab und der Abstand zum Hintergrund. Steht - um mal bei Deinem Beispiel zu bleiben - eine Gruppe von 5 Personen, davon zwei eher vorn, drei eher hinten, direkt vor dem Hintergrund, wirst Du keine saubere Trennung zustande bekommen: wenn Du die Blende so wählst, dass alle Personen wirklich scharf abgebildet werden, ist auch der Hintergrund noch "zu" scharf.

 

Hier hilft nur, den Abstand zwischen der Personengruppe und dem Hintergrund deutlich zu vergrössern. Stehst Du z. B. 5 m vor der Gruppe und der Hintergrund befindet sich 3 m hinter der letzten Reihe, dann wird das nicht viel bringen. Ist der Hintergrund 30 m weg, wird das gleich viel besser aussehen.

 

In den (seltenen) Fällen, in denen ich sowas fotografieren muß, mache ich eine Blendenreihe. Natürlich könnte man z. B. mit f/4 anfangen und dann am Display reinschauen, ob es gepasst hat. Schneller geht aber nach meiner Erfahrung, einfach noch zwei oder drei Bilder mit weiter geschlossenen Blenden aufzunehmen. Dabei auch die Faustregel beachten: ein Bild pro Person. Bei einer Gruppe von 5 Personen würde ich also pro Blende vier oder fünf Aufnahmen machen (Serienbild auf langsam, sonst hat man während 5 Bildern die zu- und wieder aufklappenden Augenlider erwischt), um eingermassen sicher zu gehen, dass zumindest auf einem Bild alle die Augen offen haben...

 

Grüße

Matthias

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Ich glaube nicht, dass es darauf eine Regel gibt. Es kommt halt darauf an, was du zeigen bzw. festhalten möchtest.

 

Bei mehreren Personen die nicht alle in der gleichen Ebene stehen, bleibt dir ja nichts anderes übrig als die Blende zu schließen, wenn alle Personen halbwegs scharf zu erkennen sein sollen.

 

Meine persönliche Lieblingsblende ist die 4. Gilt fast für alle Objektive. Aber natürlich verfalle ich auch oft dazu die vorhandene Lichtstärke der Objektive zu nutzen und stelle hinterher fest, dass das nicht gerade die klügste Entscheidung war.

 

Ich kann mich noch an einen Tipp, eines alten Hasen aus dem Fotografie-Freundeskreis erinnern. Je näher du am Motiv dran bist, desto geschlossener die Blende.

 

Dazu ein Bild, wo es für mich deutlich wird (hatte ich schon gezeigt)

 

16mm, ziemlich nah dran, F5.6 bewusst gewählt - bei F1.4 wäre vom vorderen und vom hinteren Jaguar nicht mehr übrig geblieben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Servus

 

ich nehme was ich situationsbedingt brauche, bei Bedarf auch mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Blendenöffnungen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Servus

 

ich nehme was ich situationsbedingt brauche, bei Bedarf auch mehrere Aufnahmen mit unterschiedlichen Blendenöffnungen.

 

so mache ich das eigentlich auch immer, wenn ich mir unsicher bin. Bei Schnappschüssen geht das natürlich weniger, dann lieber die Blende etwas mehr zu.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Das Stellen auf 1/3-Zwischenschritte habe ich mir mit der X100 fast abgewöhnt.

 

Ansonsten je nach Licht und Brennweite.

Bei den 18 bis 35mm die ich im Street/Reportage verwende sind es bei gutem Licht meistens 4.0 oder 5.6, bei mäßigem Licht dann weiter auf.

Wenn es dann wirklich ums gestalten mit der Schärfentiefe geht, wird’s dann natürlich einzelfallabhängig.

 

 

 

 

Gruß Christian

 

◟(◔ั₀◔ั )◞ happy wife, happy life.

https://www.instagram.com/chrischi74/

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Es ist unmöglich, hier allgemeingültige Regeln aufzustellen, dazu gibt es zu viele Parameter (Art des Motivs und des Hintergrunds, Abstandsverhältnisse, Brennweite, Anspruch an Schärfe).

 

Für ein kleingedrucktes Bild und unruhigem Hintergrund kann es besser sein, ziemlich offenblendig zu fotografieren, weil man von Dir beschriebene Unschärfen im Hauptmotiv nicht erkennt und ein durch stäkeres Abblenden unruhiger Hintergrund viel störender wäre.

 

In anderen Situationen ist es wichtig, dass nicht große Teile des Hauptmotivs in Unschärfe verschwimmen (siehe z.B. den Jaguar), aber auch das ist Geschmackssache, den einen Portraitfotografen stört es nicht, wenn ein Auge scharf, das andere unscharf ist, für den anderen ist es ein No-Go.

 

Letztlich hilft nur, mit der Zeit ein gewisses Gespür für die jeweilige Aufnahmesituation zu entwickeln und die Tiefenschärfeskala an der Kamera im Auge zu behalten.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

In so einer Situation kann man auch so weit die Blende zudrehen, bis einem der Hintergrund nicht mehr gefällt, dann ein zwei Schritt wieder aufmachen.

So ist man sich in Abwägung sicher, das maximale an Schärfe rausgeholt zu haben.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...

 

Daran schließt sich die Frage an: Wie oft brauche ich überhaupt derart offene Blenden? Reichen nicht 2.8 oder 4.0 in den meisten Fällen auch für eine gute Freistellung? Wie oft reizt Ihr die Freistellung der lichtstarken FB tatsächlich aus bzw. ist diese nicht oft tatsächlich zu schmal?

 

Um der Kritik vorzubeugen: Ja, ich habe einen DOF-Rechner und könnte mir das alles auch ausrechnen. Mir geht es aber eher um Eure Erfahrungen auch in Bezug auf die Bildwirkung und Bokeh.

 

Gruß Tommy

 

Hallo Tommy,

 

ich nutze derzeit (fast) ausschließlich ein 2,8 / 50 und ein 3,5 / 35 ... reicht völlig für (fast) alles alltägliche.

 

Man muss sich nur drauf einlassen (wollen)

 

Ansonsten ... Schnappschüsse beginne ich in der Regel bei Blende 8 ... oft sind da meine Objektive einfach am Besten, was Schärfe und Kontrast angeht.

Je nach Licht und Situation kann ich von da aus auch schnell reagieren. In beide Richtungen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hallo Tommy,

 

ich nutze derzeit (fast) ausschließlich ein 2,8 / 50 und ein 3,5 / 35 ... reicht völlig für (fast) alles alltägliche.

 

Man muss sich nur drauf einlassen (wollen)

 

Ansonsten ... Schnappschüsse beginne ich in der Regel bei Blende 8 ... oft sind da meine Objektive einfach am Besten, was Schärfe und Kontrast angeht.

Je nach Licht und Situation kann ich von da aus auch schnell reagieren. In beide Richtungen.

...und genau das ist es, was ich auch denke, bzw. die Empfehlung weiter oben mit f4 als gutem Anfangskompromiss.

 

Danke erst einmal für die vielfältigen Rückmeldungen an Alle!

 

Was mich aber auch gleich wieder zu der Frage führt, die ich anderswo schon einmal gestellt habe.... Reicht nicht ein 16-55 2.8 für 95% meiner aktuellen Anforderungen? Manchmal brauche ich Lichtstärke, aber die wird erkauft mit schmaler Schärfentiefe. Beispiel Restaurant, exquisites Essen. Da werden bei offener Blende aber nur ein Teil der Mahlzeit scharf, selbst mit einem 16er. Beispiel Kirchenräume. Was nützt die Lichtstärke, wenn ich nur einen Teil scharf bekomme und eben keine Unschärfe als Gestaltung einbauen will? Da muss dann eh ein Stativ her oder eine H1 mit Stabi... .

 

Und dennoch. Ich liebe meine FB mit ihren besonderen Eigenschaften und Möglichkeiten, auch wenn ich sie selten ausreize.

 

Werde mir in jedem Fall angewöhnen, in „Schnappschussstellung“ je nach Licht eine geschlossenere Blende voreinzustellen, Minimum f4, eher 5.6. Die FB sind bei mir bei 5.6 meist am Optimum.

 

Gruß Tommy

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...und genau das ist es, was ich auch denke, bzw. die Empfehlung weiter oben mit f4 als gutem Anfangskompromiss.

 

Danke erst einmal für die vielfältigen Rückmeldungen an Alle!

 

Was mich aber auch gleich wieder zu der Frage führt, die ich anderswo schon einmal gestellt habe.... Reicht nicht ein 16-55 2.8 für 95% meiner aktuellen Anforderungen? Manchmal brauche ich Lichtstärke, aber die wird erkauft mit schmaler Schärfentiefe. Beispiel Restaurant, exquisites Essen. Da werden bei offener Blende aber nur ein Teil der Mahlzeit scharf, selbst mit einem 16er. Beispiel Kirchenräume. Was nützt die Lichtstärke, wenn ich nur einen Teil scharf bekomme und eben keine Unschärfe als Gestaltung einbauen will? Da muss dann eh ein Stativ her oder eine H1 mit Stabi... .

 

Und dennoch. Ich liebe meine FB mit ihren besonderen Eigenschaften und Möglichkeiten, auch wenn ich sie selten ausreize.

 

Werde mir in jedem Fall angewöhnen, in „Schnappschussstellung“ je nach Licht eine geschlossenere Blende voreinzustellen, Minimum f4, eher 5.6. Die FB sind bei mir bei 5.6 meist am Optimum.

 

Gruß Tommy

 

 

.... und in den meisten Fällen kannst du auch die ISO recht hoch schrauben, was durchaus Reserve bietet, um bei weniger Licht trotzdem genug Tiefenschärfe zu haben.

 

Ach ja ... bei dem exquisiten Essen wäre ich vorsichtig. Es kann unter Umständen verboten sein, dieses zu fotografieren, bzw zu veröffentlichen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

.... und in den meisten Fällen kannst du auch die ISO recht hoch schrauben, was durchaus Reserve bietet, um bei weniger Licht trotzdem genug Tiefenschärfe zu haben.

 

Ach ja ... bei dem exquisiten Essen wäre ich vorsichtig. Es kann unter Umständen verboten sein, dieses zu fotografieren, bzw zu veröffentlichen.

... oder eine H1 kaufen , aber dann fehlt die Kohle fürs gute Essen ... bearbeitet von Tommy43

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Hi.

 

Gerade Kirchenräume halte ich für ein eher ungeeignetes Beispiel. Nehmen wir an, Du verwendest das 16 mm bei Offenblende und stehst am Anfang des Mittelgangs. Dann hast Du in der Regel immer noch genug Abstand zum scharf eingestellten Motivteil, dass das Bild fast durchgehend scharf sein sollte (bei einer Einstellung auf 10 m laut DOF-Rechner von 4,75 m bis unendlich). Willst Du hingegen auch die Kerze in einem Meter Entfernung und den Hintergrund abbilden, musst Du so weit abblenden, dass eher ein Stativ gefragt ist - oder ein sehr guter Stabi wie bei der H1.

 

Das 16-55 mm f/2.8 ist meiner Meinung nach nur an einer H1 (wegen des IBIS) derzeit sinnvoll einsetzbar, wenn das Licht wirklich knapp wird. Und selbst da gibt es Grenzen: was hilft Dir 1/8 Sekunde ohne Verwacklung, wenn Dir das Motiv in der Zeit einmal quer durch's Bild läuft? Hier helfen nur Lichtstärke und hohe ISO-Werte, und mit einem 2.8er Objektiv verschenkt man im Vergleich zu einem 1.4er einfach Reserven...

 

Grüße

Matthias

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

[...] Da werden bei offener Blende aber nur ein Teil der Mahlzeit scharf [...]

 

Da würde ich mit der Blende gar nichts machen. Einfach Pfeffer oder Tabasco nachordern und gleichmäßig über's Essen zugeben.

 

 

Meiner Erinnerung nach habe ich es irgendwo mal in einem dieser Firmware-Wünschdirwas-Threads schon zur T1 geschrieben. Ich hätte gerne eine DOF-Anzeige bei den Fujis, deren Maßstab und Beschriftung sich dynamisch anpasst. Wenn sich der blaue Strich, der irgendwo auf der langen Skala verloren rumstehend bei einem langen Objektiv beim Zudrehen der Blende nur marginal, fast nicht unterscheidbar ändert, bringt mir das nichts. Würde man den blauen Balken, der die Schärfentiefe anzeigt, in einem Maß vergrößern, so dass die Anzeigen auch ablesbar und Änderungen durch die Blende erkennbar sind, dann würde es in den Extremfällen etwas bringen. Dann könnte man vielleicht sehen, dass ich mit einem offenen 56er nahe dran nur ein paar Zentimeter Schärfentiefe habe. Wenn dann drei Leute bisschen gestaffelt dastehen, müsste es einen direkt anspringen, wenn die Skala im Moment auf einem cm-Maß ist.

 

Und sonst die bekannten Sprüche: Bei Mensch und Tier, Blende 4, wenn die Sonne lacht, Blende 8, ist es dunkeln in der Nacht, reiß auf die Blende, dass es kracht...

bearbeitet von Graufilter

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Vielleicht geht das mit dem jüngsten Firmware-Update für die X-H1 (u.a. Focus Bracketing: Serienaufnahme mit selbst definierten variablen Fokusabständen) mit kurzen Verschlusszeiten, erweiterter bis mittlerer Blendenöffnung + IBIS + ISO 800 oder so und nachfolgender Bearbeitung in Affinity o.ä. sogar ganz ohne Stativ und somit auch im Rahmen einer spontanen Aufnahmesituation (vgl. Tommys #1)...?

 

Wäre einen Versuch wert, für den ich allerdings gerade zu faul (oder zu beschäftigt...

) bin...

 

Herzliche Grüße

 

Bernd

bearbeitet von uyuni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

 

Das 16-55 mm f/2.8 ist meiner Meinung nach nur an einer H1 (wegen des IBIS) derzeit sinnvoll einsetzbar, wenn das Licht wirklich knapp wird.

 

Also mit Stativ geht das wunderbar auch an einer X-T2.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

...und genau das ist es, was ich auch denke, bzw. die Empfehlung weiter oben mit f4 als gutem Anfangskompromiss.

 

Danke erst einmal für die vielfältigen Rückmeldungen an Alle!

 

Was mich aber auch gleich wieder zu der Frage führt, die ich anderswo schon einmal gestellt habe.... Reicht nicht ein 16-55 2.8 für 95% meiner aktuellen Anforderungen? Manchmal brauche ich Lichtstärke, aber die wird erkauft mit schmaler Schärfentiefe. Beispiel Restaurant, exquisites Essen. Da werden bei offener Blende aber nur ein Teil der Mahlzeit scharf, selbst mit einem 16er. Beispiel Kirchenräume. Was nützt die Lichtstärke, wenn ich nur einen Teil scharf bekomme und eben keine Unschärfe als Gestaltung einbauen will? Da muss dann eh ein Stativ her oder eine H1 mit Stabi... .

 

Und dennoch. Ich liebe meine FB mit ihren besonderen Eigenschaften und Möglichkeiten, auch wenn ich sie selten ausreize.

 

Werde mir in jedem Fall angewöhnen, in „Schnappschussstellung“ je nach Licht eine geschlossenere Blende voreinzustellen, Minimum f4, eher 5.6. Die FB sind bei mir bei 5.6 meist am Optimum.

 

Gruß Tommy

 

Wer sich Sorgen macht, wie er seine Mahlzeiten am Besten mit einem 16/1,4 fotografiert...braucht der ein 16/1,4? Oder hat der eigentlich nur zu viel Zeit (so wie ich gerade...)?

 

Wenn die FB bei dir meist bei 5,6 am Optimum sind bleibt die Frage, bei welcher Blende sie bei anderen Nutzern am Optimum sind.

bearbeitet von docmarten

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Also mit Stativ geht das wunderbar auch an einer X-T2.

 

 

Tommy berichtete in #1 allerdings über eine spontane "Schnappschuss-Situation" mit dem XF 56/1.2.

Vgl. auch #20...

 

Herzliche Grüße

 

Bernd

bearbeitet von uyuni

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Uwe hat es schon erwähnt und so mach ich das auch bei Hochzeiten:

Iso rauf (ist ja angenehmes Rauschen), abblenden dass alle Personen der Gruppe scharf abgebildet werden und gut ist´s.

 

Mit Freistellung kann man es ja auch übertreiben - und gute Fotografie lebt nicht nur von Freistellung.

 

Als ich vor 10 Jahren mit der Fotografie angefangen habe, war mir auch immer das Wichtigste, das Hauptmotiv schön frei zu stellen, beziehungsweise den Hintergrund immer so unscharf wie möglich darzustellen. Alle Laien sagen dann: „wow“ und „tolle Bilder“ und man meint, es geht nur so.

 

Ich selber nutze gerne meine Festbrenner mit 23, 56 und 90mm - allerdings überlege ich mir heutzutage schon genau, ob es immer mit offener Blende sein muss. Ich bin da jetzt ziemlich happy, dass ich wieder das 16-55er hab - macht sich super an der H1 und die Bilder sind größtenteils auch ohne „krasse Freistellung“ schön anzusehen.

Offenblende setze ich bei Weitem nicht mehr so häufig ein wie vor Jahren. Die Kunst ist es doch, das Bild so zu gestalten, dass es das aussagt, was Du damit aussagen willst und dass es andere „verstehen“ (gefallen soll es natürlich auch - vor allem aber nur Dir).

Deshalb schadet es auch nicht, mal ne Zeit nicht nur mit hoch-lichtstarken Objektiven zu fotografieren. Ist aber nur meine Denke.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Was mich aber auch gleich wieder zu der Frage führt, die ich anderswo schon einmal gestellt habe.... Reicht nicht ein 16-55 2.8 für 95% meiner aktuellen Anforderungen? Manchmal brauche ich Lichtstärke, aber die wird erkauft mit schmaler Schärfentiefe.

Wie MEPE schon schrieb gibt es ne Menge relevante Parameter. Und einige erlauben dann doch auch mal größere Blenden einzusetzen. Neben der Brennweite ist Abstand dabei der Wichtigste. Auch f/1,2 hat schließlich eine Hyperfokaldistanz. Generell hat man bei ABM unter 1:250 fast nie Probleme mit zu geringer Schärfentiefe.

bearbeitet von tabbycat

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag
Auf anderen Seiten teilen

Erstelle ein Benutzerkonto oder melde dich an, um zu kommentieren

Du musst ein Benutzerkonto haben, um einen Kommentar verfassen zu können

Benutzerkonto erstellen

Neues Benutzerkonto für unsere Community erstellen. Es ist einfach!

Neues Benutzerkonto erstellen

Anmelden

Du hast bereits ein Benutzerkonto? Melde dich hier an.

Jetzt anmelden

  • Wer ist Online   0 Benutzer

    Keine registrierten Benutzer online.

×