Jump to content
forensurfer

X-T 100 Erfahrungsberichte aus der Praxis

Recommended Posts

Am ‎02‎.‎08‎.‎2019 um 23:56 schrieb Anthracite:

Vielleicht wird es irgendwann mit Firmware 4.0 besser.

Da bin eher skeptisch. Gerade die AF-Geschwindigkeit ist stark prozessorabhängig. Hier wurde offensichtlich deutlich gespart.

Rico hat darauf schon mehrfach hingewiesen und es deckt sich auch mit meinen persönlichen Beobachtungen.

Ingo

P.S. Zur Abhilfe könntest Du ja ein günstiges MF-Objektiv adaptieren und dann mit Fokusvorwahl arbeiten.....   ;)

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 5 Stunden schrieb Konverter:

Da bin eher skeptisch. Gerade die AF-Geschwindigkeit ist stark prozessorabhängig. Hier wurde offensichtlich deutlich gespart.

Ja, klar, und in gewisser Weise geht das in Ordnung. Die Kamera war schließlich relativ billig. Optimierungspotential sehe ich trotzdem. Die sehr lange Auslöseverzögerung kam dadurch zustande, dass das Objektiv erst den gesamten Fokusbereich durchgegangen ist, obwohl der Fokus schon fast richtig saß.

Nur an der Software liegend und nichts mit der Prozessorgeschwindigkeit zu tun hat der Fehler, dass die manuelle Vorfokussierung praktisch nicht nutzbar ist. Dieser Bockschuss diskreditiert das ganze System mit dem Fokus-by-Wire. Das betrifft auch bessere Fuji-Kameras.

Ebenfalls nichts mit der Prozessorgeschwindigkeit zu tun hat der Umstand, dass bei schlechteren Sichtverhältnissen der Fokus manchmal vollkommen daneben liegt.

Auch der starke Blaustich liegt nicht an der Prozessorgeschwindigkeit.

vor 19 Stunden schrieb vils:

naja,

ich bin mit meiner T100 im allgemeinen zufriedener als ich es je mit meiner D600 war.

Das kann ich beim besten Willen nicht behaupten. Ich hatte zuerst vor, auch auf Wanderungen mal die X-T100 des geringeren Gewichts zuliebe zu nehmen, aber nachdem ich die blaustichigen Bilder (egal welche Filmsimulation) gesehen habe, habe ich doch lieber die D600 genommen, mit einem leichten Objektiv dran wie Rodenstock 50/2,8, dem Nikon 28-80 oder einer 28/85er Kombination.

Im Nachhinein habe ich gesehen, dass sich die blaustichigen Bilder doch retten lassen. Der automatische Weißabgleich der Fuji hat dort völlig versagt. Zum Glück habe ich noch die Raw-Dateien, und wenn man in LR die Weißabgleichseinstellung von "aus Aufnahme" zu "automatisch" ändert, sind die Ergebnisse in Ordnung. Die falsch fokussierten Bilder sind hingegen verloren.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Dann ist aber auch klar, wie viele dieser Themen realistischerweise in einem Firmware-Update der Kameraserie behoben werden, die keinen X-Processor hat. Schließlich ist manches davon auch in älteren X-Processor-Pro-Kameras nie behoben worden, sondern nur über die Handhabung zu lösen (z.B. das Thema Instant-AF bei Weitwinkelaufnahmen...). Anderes wieder ist eine Eigenschaft des Systems bzw. der Objektive, wie focus-by-wire bei einem Motorzoom.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Werbung (verschwindet nach Registrierung)

@snooopy Ist Flugrost, habe diesen jetzt jedoch auf die Schnelle nicht komplett entfernt bekommen. Die Kamera war einmal am Meer (6 Tage), aber noch nie im Regen. Die X-T100 ist im Freundes und Bekanntenkreis sicher 5x vertreten (wir selber haben auch eine), von daher war ich schon ein klein wenig verwundert. 

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 7 Minuten schrieb Mowgli:

@snooopy Ist Flugrost, habe diesen jetzt jedoch auf die Schnelle nicht komplett entfernt bekommen. Die Kamera war einmal am Meer (6 Tage), aber noch nie im Regen. Die X-T100 ist im Freundes und Bekanntenkreis sicher 5x vertreten (wir selber haben auch eine), von daher war ich schon ein klein wenig verwundert. 

Flugrostentferner fürs Auto benutzen 💪

 

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 30.8.2019 um 20:51 schrieb Mowgli:

 Ist Flugrost, habe diesen jetzt jedoch auf die Schnelle nicht komplett entfernt bekommen.

Das sieht eher nach einer suboptimalen galvanischen Beschichtung aus!
Da wird das Sauberputzen auch nur einen temporären und kurzfristigen Erfolg bringen ;) ...
Ab zum Service damit 😎!

Share this post


Link to post
Share on other sites

Dass die Kleine eine Schönwetterkamera ist, war mir von Anfang an klar aber das sieht wirklich krass und eher nach Salzwassereinwirkung aus. War dein Kumpel jeden Tag am Strand bei Wind & Wetter?

Falls nicht brauch ich ganz schnell was anderes. alleine von salziger Luft darf sowas doch nicht passieren. 

Gruss & viel Erfolg beim Service,

Tom

 

  

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 3.9.2019 um 09:23 schrieb tomix:

alleine von salziger Luft darf sowas doch nicht passieren. 

Aber doch! Ich weiß nicht aus was das Flanschmaterial bei der X-T100 besteht, wenn es aber aus Rostfreien Stahl gefertigt ist, dann ist das möglich. Leider ist der Marketing Begriff „rostfreier Stahl“ sehr irreführend, weil es einfach nicht richtig ist.

Bei Dreh und Fräßteilen wie beim Bajonett werden gerne schwefelhaltige „Edelstähle“ genommen, die weniger korrosionsbeständig sind als normales „V2A“. Um eine gewisse Seewasserbeständigkeit zu haben muss mindestens der bekannte „V4A Edelstahl“ eingesetzt werden. Aus Kostengründen glaube ich nicht, dass das hier gemacht wird. (Bei besseren Armbanduhren wird das beispielsweise gemacht)

Hintergrund: Normaler „Edelstahl“, also 1.4301 oder hier eher bestenfalls 1.4305 oder auch nur 1.4016 (magnetisch, da ferritisch), korrodiert deshalb nicht, weil eine hauchdünne nur ungefähr 50 bis mehrere Hundert Atomlagen dicke Passivschicht die weitere Korrosion verhindert. Diese wird durch mechanische Belastung ständig abgebaut und muss sich stets sofort erneuern. Sobald eine noch so kleine Lücke in der empfindlichen Passivschicht entsteht, rostet es an diesem Ort und hört auch nicht mehr auf. Man muss also darauf achten, dass sich die Passivschicht lückenlos ohne Störung aufbaut. Dabei gibt es zwei Hauptstörer die in der Praxis auftreten. Der eine Faktor sind Chloride, Bestandteil des Kochsalzes und der andere Faktor kleinste Eisenpartikel.

An der See lagern sich feinste Wassertropfen mit Salz auf der Kamera ab. Die Passivschicht wird an diesen Stellen geschädigt, wird das Salz nicht entfernt kann, muss aber nicht die Korrosion beginnen. Der Vorgang ist sehr komplex, deshalb gibt es manchmal Problem und manchmal nicht. Auch Fingerschweiß enthält Salz und kann bei einer schlecht ausgebildeten Passivschicht Korrosion auf einfachen rostfreien Stählen auslösen. 

Kleinste Eisenpartikel können durch ungeeignete Werkzeuge bei der Herstellung in die Oberfläche gedrückt werden, die die Ausbildung der Passivschicht behindern und zwangsweise Korrosion auslösen sobald es etwas feucht wird. Allerdings kann dies auch  nachträglich passieren, wenn z.B. vintage Objektive mit Stahl Bajonett  oder beschädigter Beschichtung angeflanscht werden oder diese mit ungeeigneten Werkzeugen bearbeitet wurden.

Also Edelstahlflansch stets sauber halten, auch frei von Fingerabdrücken und Eisen fern halten, damit sich die Passivschicht gut ausbilden kann und dann ist die Oberfläche auch widerstandsfähig gegen korrosive Angriffe.

Säuren, wie Phosphor- und bedingt auch Zitronensäure sind gut geeignet (Salzsäure nicht) die Oberfläche zu reinigen und können kleine Rost- und Eisenspuren entfernen.

Peter

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor 8 Stunden schrieb MightyBo:

Aber doch! Ich weiß nicht aus was das Flanschmaterial bei der X-T100 besteht, wenn es aber aus Rostfreien Stahl gefertigt ist, dann ist das möglich. Leider ist der Marketing Begriff „rostfreier Stahl“ sehr irreführend, weil es einfach nicht richtig ist.

Bei Dreh und Fräßteilen wie beim Bajonett werden gerne schwefelhaltige „Edelstähle“ genommen, die weniger korrosionsbeständig sind als normales „V2A“. Um eine gewisse Seewasserbeständigkeit zu haben muss mindestens der bekannte „V4A Edelstahl“ eingesetzt werden. Aus Kostengründen glaube ich nicht, dass das hier gemacht wird. (Bei besseren Armbanduhren wird das beispielsweise gemacht)

Hintergrund: Normaler „Edelstahl“, also 1.4301 oder hier eher bestenfalls 1.4305 oder auch nur 1.4016 (magnetisch, da ferritisch), korrodiert deshalb nicht, weil eine hauchdünne nur ungefähr 50 bis mehrere Hundert Atomlagen dicke Passivschicht die weitere Korrosion verhindert. Diese wird durch mechanische Belastung ständig abgebaut und muss sich stets sofort erneuern. Sobald eine noch so kleine Lücke in der empfindlichen Passivschicht entsteht, rostet es an diesem Ort und hört auch nicht mehr auf. Man muss also darauf achten, dass sich die Passivschicht lückenlos ohne Störung aufbaut. Dabei gibt es zwei Hauptstörer die in der Praxis auftreten. Der eine Faktor sind Chloride, Bestandteil des Kochsalzes und der andere Faktor kleinste Eisenpartikel.

An der See lagern sich feinste Wassertropfen mit Salz auf der Kamera ab. Die Passivschicht wird an diesen Stellen geschädigt, wird das Salz nicht entfernt kann, muss aber nicht die Korrosion beginnen. Der Vorgang ist sehr komplex, deshalb gibt es manchmal Problem und manchmal nicht. Auch Fingerschweiß enthält Salz und kann bei einer schlecht ausgebildeten Passivschicht Korrosion auf einfachen rostfreien Stählen auslösen. 

Kleinste Eisenpartikel können durch ungeeignete Werkzeuge bei der Herstellung in die Oberfläche gedrückt werden, die die Ausbildung der Passivschicht behindern und zwangsweise Korrosion auslösen sobald es etwas feucht wird. Allerdings kann dies auch  nachträglich passieren, wenn z.B. vintage Objektive mit Stahl Bajonett  oder beschädigter Beschichtung angeflanscht werden oder diese mit ungeeigneten Werkzeugen bearbeitet wurden.

Also Edelstahlflansch stets sauber halten, auch frei von Fingerabdrücken und Eisen fern halten, damit sich die Passivschicht gut ausbilden kann und dann ist die Oberfläche auch widerstandsfähig gegen korrosive Angriffe.

Säuren, wie Phosphor- und bedingt auch Zitronensäure sind gut geeignet (Salzsäure nicht) die Oberfläche zu reinigen und können kleine Rost- und Eisenspuren entfernen.

Peter

Hallo Peter,

sehr interessante Ausführungen. Man lernt doch immer gerne wieder dazu ;  ).

Ich hatte seit meiner ersten SLR 1980 definitiv noch keine Rostprobleme und sicher auch schon mit jedem Teil eine Menge salzhaltige Luft über Tage bzw. sogar Wochen.

Von Anfang an, wische ich nach der Rückkehr vom Strand Body und Linse mit einem feuchten Tuch ab und reibe danach trocken. Im Prinzip wegen dem feinen Sand/Staub aber gegen Salzablagerungen hilft das ja auch. Manche Dinge ändern sich nie - egal, wie digital was daherkommt ; )

Bin demnächst mit der T-100 auf Texel - dann teste ich das mal und bin gespannt, ob Fuji da am Material gespart hat oder ob das eher mit Nachlässigkeit zu tun hatte, was da an Korrosion gezeigt wird.

Gruß,

Thomas 

Share this post


Link to post
Share on other sites
vor einer Stunde schrieb tomix:

Von Anfang an, wische ich nach der Rückkehr vom Strand Body und Linse mit einem feuchten Tuch ab und reibe danach trocken. Im Prinzip wegen dem feinen Sand/Staub aber gegen Salzablagerungen hilft das ja auch. Manche Dinge ändern sich nie - egal, wie digital was daherkommt ; )

Das ist genau richtig. Wenn die Passivschicht stabil und gut aufgebaut ist, hält diese auch für eine gewisse Zeit Salz aus, ansonsten würde es noch viel mehr Korrosionsprobleme geben. In die Edelstahlspüle kommt ja auch Kochsalz ran und mal eine Stahlpfanne und es passiert in der Regel nichts.

Ich weiß aber gar nicht aus was der Flansch bei der X-T100 ist, evtl. auch Stahl vernickelt. Wobei die Korrosionsspur am Umfang schon sehr nach Edelstahlkorrosion aussieht. 

Peter

Share this post


Link to post
Share on other sites
Am 12.9.2019 um 15:44 schrieb Anthracite:

Was ist denn der Unterschied?

 

Am 12.9.2019 um 21:30 schrieb vils:

ausser dem s, wohl die Kapazität

Nö - das geht dabei um die Hochstromfähigkeit und den geringeren Innenwiderstand.
Die S-Varianten sind mit der X-T2 eingeführt worden und nur mit diesen kannst du den Hochleistungsmodus  auswählen ;) ...

Share this post


Link to post
Share on other sites

Kleiner Nachtrag in Bezug auf Wetterfestigkeit und Haltbarkeit der X-T 100.

Ich habe jetzt so ziemlich jede Witterung, Temperaturen von -10 bis + 40 Grad und auch Wind + Meeresluft, sowie Luftfeuchtigkeit von über 90% durch.

Das Kit funktioniert einwandfrei und auch optisch gibt es weder am Gehäuse noch an der Linse etwas zu bemängeln, wenn man mal davon absieht, dass selbst Plastik etwas anläuft, wenn es von einem klimatisierten Raum unmittelbar tropischen Temperaturen ausgesetzt wird. Kurz drüber wischen und man kann weiterknipsen.

Hatte noch nie das Verlangen ungeschützt im Regen zu knipsen und versuche das idR. auch vorausschauend zu vermeiden. In kritischen Fällen habe ich immer einen wasserdichten Beutel dabei. So gesehen bin ich ganz froh darüber, nicht in ein WR Reisezoom investiert zu haben, hauptsächlich nur wegen des WR Siegels. Das würde an der X-T 100 ja auch nur sehr begrenzt Sinn machen. Etwas mehr Brennweite, als 45 mm wäre allerdings öfter mal nützlich gewesen. Das 16-80 bleibt interessant - wenn denn die Unschärfeproblematik an manchen Bodies/Verschlusseinstellungen mal definitiv behoben wird. 

 

p.s.

alle meine anderen Cams, Linsen & Bodies, die alle nicht wetterfest sind haben es auch unbeschadet überstanden.

 

Share this post


Link to post
Share on other sites

Sooo ... die erste Woche ist rum und ich kann ein wenig berichten.

Die X-T100 liegt mir sehr gut in der Hand. Der kleine Griff ist dran, mehr brauche ich nicht. Passt.
Die BQ ist hervorragend. Täglich dabei hat sie bisher in allen Situationen eine gute Figur abgegeben. Ein Waldspaziergang mit Matin Hülle war dabei. Ebenso ein Besuch in der Essener Gruga.
Vor allem mit dem 27er ist es eine klasse Kombi für mich, da mir die 23 an einer X100x immer leicht zu weit waren.
Ein 2,0 als MK II wäre schon schön :) 

Was mir nicht gefällt ist das Fokus Peaking. Es arbeitet anders, als an der X-T10 ... bei zusätzlicher Lupe schaltet es sich wohl sogar ab. Das muss ich aber nochmal genauer recherchieren.
Trotzdem klappt das Scharfstellen aufgrund des hervorragenden Suchers einwandfrei.

Die Tasten sind tatsächlich etwas „fummelig“, weil kleiner als an der X-T10, funktionieren aber.
Die Belegung ist etwas gewöhnungsbedürftig. Vor allem da die AF Taste zur Auswahl des Fokuspunktes am Steuerkreuz die obere ist. Bei Pro1 und X-T10 war es die untere, die jetzt eine Art „Drice“-Taste ist. Da verhaue ich mich schonmal.

Da die Q-Taste nun oben ist, stellt die kein Problem dar, aber dafür erwische ich hin und wieder die WB-Taste mit dem Daumen. Auch das braucht noch etwas Übung ;)

Klasse sind die Konfigurationsmöglichkeiten, so dass ich mir alle mir wichtigen Funktionen ablegen kann, wo sie mir passen.

Das Touchdisplay funktioniert einwandfrei. Vor allem wenn man sich den Touchbereich an eine Stelle legt, die einem passt.
Ich habe die linke Hälfte gewählt. Damit passen alle Wischgesten gut zu meinen Fingern.

Was vergessen? Glaube erstmal nicht ... ansonsten dürft ihr gerne fragen. Die Kleine wird mich sicher länger begleiten :) 

Ach ja ... hier noch ein Bild. Die anderen folgen in diversen Threads oder sind auf flickr zu finden ... und natürlich im Blog.


Grugapark Essen by Uwe R., auf Flickr

Share this post


Link to post
Share on other sites

So ... heute möchte ich nochmal etwas nachlegen.
Die kleine Kamera wächst mir jeden Tag ein wenig mehr ans Herz!

Nach wenigen Tagen habe ich den Griff wieder entfernt. Er bringt eh nicht wirklich was und ohne finde ich die Kamera einfach schöner und noch ein wenig schlichter. Aber das nur am Rande.

Zwei andere Dinge möchte ich kurz berichten.

1. Durch einen heutigen Thread bin ich wieder auf das Thema „Tasten blockieren“ aufmerksam geworden.
Sowohl bei der X-Pro1, als auch bei der X-T10 hatte ich mich nach einiger Zeit eine Haltung angewöhnt, bei der ich nicht mehr unbeabsichtigt Tasten erwischte. z.B. die Q-Taste bei der X-Pro1.

Bei der X-T100 ist mir das in den ersten Tagen wieder sauer aufgestoßen. Da sie noch kleiner ist und gleichzeitig die Tasten am Steuerkreuz anders belegt sind, erwischte ich ständig entweder die Taste für den WB oder die für die Verstellung des AF-Feldes.
Nervig!

Heute dann der Thread und ich habe mal den „3-Sekunden-OK-Taste-Trick“ verwendet. Zum Glück.
Erst wollte ich nur einen Tip für @olo da lassen. Dann habe ich es ausprobiert.

An der X-T100 werden dann die 4 Steuerkreuz-Tasten deaktiviert und die Q-Taste. Alles andere bleibt bestehen.
Mit der ok-Taste kommt man weiterhin ins Menü, die obere fn-Taste bleibt, die View-Taste auch und, wenn man möchte bleibt auch der Touchscreen funktionsfähig. Letzteren kann man aber wunderbar über die View-Taste an und ausschalten.

Das war mir auch wichtig, obwohl ich ihn nicht so extrem nutze. Er hat aber durchaus schöne Funktionen, womit ich zu Punkt 2 komme.

2. Da ich also eh gerade etwas getestet habe, habe ich mich gleich mal mit dem digitalen Zoom beschäftigt, den man über Wischgesten steuern kann!

Also praktisch ein Crop vor Auslösung anstatt später in der Bildbearbeitung.

Fakt ist: Er funktioniert richtig gut ... Sogar mit Altglas! (Warum auch nicht?)
Nur hatte ich daran gar nicht gedacht.

Somit kommt er mir bei diversen Gelegenheiten sehr entgegen, da erstens der Qualitätsverlust sehr gering ist und ich zweitens nicht immer Objektive wechseln muss, nur um vielleicht ein Bild zu machen.

Nutzbar finde ich ihn in folgenden Punkten:
Ich kann damit wunderbar die Nahgrenze einiger Altgläser umgehen.
Das 45er Minolta hat z.B. nur 60cm Nahgrenze, das erste 35-70mm gar nur 1m. Ebenso hören meine 50er-Jahre Objektive bei 1m auf.
Mit dem digitalen Zoom werden diese Objektive nun noch viel flexibler.

Hier mal ein Vergleich mit dem 45er bei Blende 4. Ohne und mit Digitalzoom am Anschlag (der übrigens variabel zu verschieben ist. Nicht in festen Schritten)


testing digital zoom on manual lenses 1 by Uwe R., auf Flickr


testing digital zoom on manual lenses 2 by Uwe R., auf Flickr

Ebenso wird das 16-50mm, welches ich gerade oft dabei habe, ein etwas längeres Tele oder ich kann z.B. bei 16mm noch größer abbilden und die geringe Nahgrenze noch weiter ausreizen.

Hier mal bei 50mm ohne Zoom und dann mit:


testing digital zoom 1 by Uwe R., auf Flickr


testing digital zoom 2 by Uwe R., auf Flickr

Somit bekommen auch die leichten Festbrennweiten schnell einen anderen Stellenwert :)

Demnächst eine Wanderung oder einen Rundgang durch die Stadt alleine mit dem 27er ... darauf freue ich mich jetzt schon.

Für manche mag das nur Spielerei sein, da sie eh den Rucksack mit den ganzen Linsen tragen, aber da ich gerne sehr leicht unterwegs bin, werde ich es nutzen. Immer mal wieder.

Viel Spaß beim ausprobieren.

Share this post


Link to post
Share on other sites

Join the conversation

You can post now and register later. If you have an account, sign in now to post with your account.
Note: Your post will require moderator approval before it will be visible.

Guest
Reply to this topic...

×   Pasted as rich text.   Paste as plain text instead

  Only 75 emoji are allowed.

×   Your link has been automatically embedded.   Display as a link instead

×   Your previous content has been restored.   Clear editor

×   You cannot paste images directly. Upload or insert images from URL.


  • Recently Browsing   0 members

    No registered users viewing this page.

×
×
  • Create New...

Important Information

By using this site, you agree to our Terms of Use. We have placed cookies on your device to help make this website better. You can adjust your cookie settings, otherwise we'll assume you're okay to continue., Read more about our Privacy Policy