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Kurzbericht zu meinem ersten Fotomarathon (inkl. Menschen Bilder)

Empfohlene Beiträge

Da die Teilnahme an meinem ersten Fotomarathon einen bleibenden Eindruck, auch in Bezug auf die Fotografie mit Menschen, hinterlassen hat, habe ich im Folgenden einen Kurzbericht dazu verfasst (inkl. den entsprechenden Bildern).

 

Kurzbericht zum Fotomarathon Rheinfelden (23.6.)

 

Eigentlich wollte ich nicht am Fotomarathon in Rheinfelden teilnehmen, da die Veranstaltung einerseits einen ganzen Samstag einnimmt und ich mich andererseits – wenn ich schon so viel Zeit mit der Fotografie verbringe – nicht durch vorgegebene Themen „einschränken“ wollte. Ehrlich gesagt war mir auch die Startgebühr mit 40 EUR (Nachmeldung) etwas zu hoch. Mein Kurzbericht wäre hier also eigentlich schon zu Ende – wenn nicht, zwei Tage vor Beginn unsere Lokalzeitung noch zwei Startplätze verlost hätte, von denen prompt, einen meine Frau für mich gewonnen hat. So habe ich mich dann doch zur Teilnahme überwinden können und bin pünktlich um 10 Uhr meinen ersten „Marathon“ angetreten.

 

Beim Start wurden dann ein Gesamtthema und die ersten vier Einzelthemen bekannt gegeben. Zwangspunkte waren außerdem zwei Zwischenstationen um 13 Uhr und 16 Uhr, mit der Ausgabe je vier weiterer Einzelthemen, so dass bis 19 Uhr dann 12 Einzelbilder direkt aus der Kamera am Zielort abzugeben waren. Hierbei mussten die 12 Bilder in der richtigen Reihenfolge aufgenommen und keine anderen Bilder auf der Speicherkarte (mehr) vorhanden sein.

Meine Fuji hatte ich so eingestellt, dass auf der ersten Speicherkarte RAF-Dateien und auf der zweiten Speicherkarte JPG-Dateien (Bildstil: „Pro Neg.Hi“) gespeichert werden. Ziel war es also die RAF-Daten als Sicherung und für eine spätere Nutzung/Bearbeitung über den Fotomarathon hinaus verwenden zu können. Normalerweise fotografiere ich immer nur im RAF-Format, so dass die direkte Abgabe von JPGs eine zusätzliche Herausforderung für mich darstellte. Die Belichtung und der Bildausschnitt sollten ja direkt sitzen.

 

Da ich mir vorgenommen habe, viele Bilder mit Menschen zu machen und für mich das Gesamtthema (Erzähl mit k/ein Märchen) zum, in der schweizerischen Nachbarstadt, parallel stattfindenden Mittelaltermarkt passte, habe ich den ganzen Tag (die Zwischenstationen mal ausgenommen) auch eben dort verbracht und bin mit vielen Protagonisten/Gästen des Marktes in Kontakt getreten. Fast alle waren nach einer kurzen Erklärung bereit, entsprechend der Bildideen mitzumachen. Alle 13 Personen die auf den Bildern zu erkennen sind, haben auch ohne zu zögern einen TFP-Vertrag inkl. Datenschutzbelehrung unterzeichnet – als Teilnehmer/Mitwirkende eines Mittelalterfestes natürlich nicht unbedingt repräsentativ für andere Menschen auf der Straße – trotzdem haben mich die Reaktionen darauf positiv überrascht.

 

Den ganzen Tag habe ich also mit der Ideen-/Modellfindung, dem Fotografieren und der Lauferei zu den Zwischenstationen ohne wesentliche Pausen verbracht, so dass es in Summe doch auch ein sehr anstrengender Tag war. Trotzdem eine tolle Erfahrung für mich, da die Eingangs erwähnte angenommene Einschränkung durch die Themenvorgaben, auch die eigene Ideenfindung/Kreativität (zwanghaft) fördert. Für mich stand aber noch mehr der Erfahrungsgewinn beim Fotografieren mit Menschen im Vordergrund, den ich unbedingt durchgängig mit den Themen verbinden wollte.

 

Mit meine Ergebnissen bin ich eigentlich ganz zufrieden. Die abgegebenen 12 Bilder wurden dann pro Teilnehmer (17) auf Fotobahnen ausgedruckt und für zwei Wochen ausgestellt. Auf den gedruckten Bildern ist mir dann aber schnell aufgefallen, dass meine Belichtung und die JPG-Einstellungen wohl doch nicht ganz optimal waren – sollte ich ein nächstes Mal bei einem Fotomarathon teilnehmen, würde ich mich wohl tatsächlich etwas mehr mit den JPG-Möglichkeiten (zur späteren Druckausgabe) vertraut machen und verstärkt das live Histogramm der Kamera zur Belichtungsbeurteilung nutzen. Mit bloßem Auge ist die Belichtungsbeurteilung für mich dann doch zu unpräzise, die meisten Bilder waren mir gedruckt dann etwas zu dunkel.

 

Es folgen meine Bilder direkt aus der Kamera pro Themenabschnitt...

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Start also um 10 Uhr mit Bekanntgabe des Gesamtthemas „Erzähl mir k/ein Märchen“ und den ersten vier Einzelthemen:

 

1) „Jemandem einen Denkzettel verpassen“ (außerdem mussten auf dem ersten Bild auch die Ziffern der eigenen Startnr. mit abgebildet werden)

2) „Auf der faulen Haut liegen“

3) „Den Hals nicht voll kriegen“

4) „Am Hungertuch nagen“

 

Nach dem ersten Schreck, bin ich also schnell zum Mittelaltermarkt...

 

1) „Jemandem einen Denkzettel verpassen“

 

2) „Auf der faulen Haut liegen“

 

3) „Den Hals nicht voll kriegen“

 

 

4) „Am Hungertuch nagen“

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Zwischenstation dann um 13 Uhr mit der Herausgabe der nächsten vier Einzelthemen.

 

5) „Über Stock und Stein“

6) „Feuer und Flamme sein“

7) „In Saus und Braus leben“

8) „Hals über Kopf“

 

... und wieder zum Mittelaltermarkt...

 

5) „Über Stock und Stein“

 

6) „Feuer und Flamme sein“

 

7) „In Saus und Braus leben“

 

8) „Hals über Kopf“

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Zwichenstation um 16 Uhr mit der Herausgabe der vier letzten Einzelthemen.

 

9) „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“

10) „Wie aus Tausend und einer Nacht“

11) „Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“

12) „Fersengeld geben“

 

und wieder zum Mittelaltermarkt...

 

9) „Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“

 

10) „Wie aus Tausend und einer Nacht“

 

11) „Zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen“

 

12) „Fersengeld geben“

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Zeitlich hat mich die Umsetzung meiner Ideen doch sehr gefordert, so dass ich erst um 18:40 Uhr mit meiner Auswahl der 12 Abgabebilder beginnen konnte (von gesamt ca. 220 Aufnahmen) – klar hätte ich auch zwischendurch mal aussortieren können, aber so richtig Luft (und auch Lust) war dann doch nie da.

Auch wenn meine JPGs in meinen Augen nicht optimal sind, bin ich trotzdem sehr zufrieden und kann die Teilnahme an einem Fotomarathon jedem, der sich gerne auf so ein Abenteuer einlassen mag, nur empfehlen. Auch aus den Rückmeldungen der anderen Teilnehmer, ist es aber zu empfehlen, sich schon im Vorfeld ein paar Ideen oder einen groben Fahrplan (wo ist im Ort des Marathons was zu finden, was möchte ich gerne fotografieren etc.) soweit möglich zurecht zu legen.

Meine Fotoausrüstung hätte ich im Nachhinein sehr viel schlanker halten können, da lediglich meine X-Pro 2 mit dem XF35/1,4 inkl. einem Ersatzakku zum Einsatz kam.

 

Soviel mal zu meiner ersten Teilnahme an einem Fotomarathon :-)

 

VG

Matthias

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Moin Matthias!

Was es alles gibt! Also ich glaube nicht dass ich so (viele) kreative Ideen in so kurzer Zeit auf die Reihe gebracht hätte, das sieht ja schon fast nach Arbeit aus!  

So losziehen mit einem fest vorgenommenen Thema ist das was ich schon seit über 40 jahren mache, aber deine Session war ja schon etwas "ausführlicher",- Respekt und großes Lob für deine "Arbeit"!

 

Viele Grüße

Michael

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[...] So losziehen mit einem fest vorgenommenen Thema ist das was ich schon seit über 40 jahren mache [...]

 

Jetzt würde mich brennend interssieren, welchem Thema Du schon seit über 40 Jahren nachgehst...   

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Jetzt würde mich brennend interssieren, welchem Thema Du schon seit über 40 Jahren nachgehst...   

 

Dem Thema: "Wie erheitert man am Besten seine Mitforenten!"  

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Interessante Geschichte und starke, aussagekräftige Bilder! Chapeau!

 

 

Moin Matthias!

Was es alles gibt! Also ich glaube nicht dass ich so (viele) kreative Ideen in so kurzer Zeit auf die Reihe gebracht hätte, das sieht ja schon fast nach Arbeit aus!  

So losziehen mit einem fest vorgenommenen Thema ist das was ich schon seit über 40 jahren mache, aber deine Session war ja schon etwas "ausführlicher",- Respekt und großes Lob für deine "Arbeit"!

 

Viele Grüße

Michael

 

vielen Dank.

 

zu den 40 Jahren - Respekt , ich war nach 9 Stunden schon platt

Für ein Profi ist das ganze vielleicht nicht so spektakulär, aber für mich waren die 9 Stunden doch sehr intensiv

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Sehr schön und informativ.

Was hättest du nur ohne den Mittelaltermarkt gemacht...

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Sehr schön und informativ.

Was hättest du nur ohne den Mittelaltermarkt gemacht...

 

Gute Frage, da will ich gar nicht dran denken

Naja hätte wohl einfach Leute auf der Straße angequatscht - ob das gut gegangen wäre bleibt aber offen...

Bei Bekanntgabe des Oberthemas "Märchen" war für mich aber klar, dass ich alles dort umsetze

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